Silvia Gubi-Kelm
Der richtige Ton – Welchen Einfluss hat die Intonation eines Befragers auf den Aussageinhalt eines Befragten?

In der hier vorliegenden Arbeit werden die Grundlagen der Intonation in der gesprochenen Sprache beschrieben und die Auswirkungen verschiedener Intonationsverläufe auf den Inhalt einer Aussage untersucht. Das zentrale Ergebnis dieser Arbeit ist, dass die Intonation der in einem Gespräch dargebotenen verbalen Informationen sowohl einen Einfluss auf die Suggestibilität als auch auf die Informationsaufnahme und -verarbeitung hat. Die Bedeutung dieses Ergebnisses wird für die forensische Psychologie, aber auch für weitere Anwendungsfelder der psychologischen Diagnostik aufgezeigt.
Inhalt
Inhalt:
Einleitung
Kapitel 1: Psychologischer Hintergrund
1.1 Suggestion, Suggestivität, (Interrogative) Suggestibilität: Terminologische Abgrenzungen
1.2 Interrogative Suggestibilität und benachbarte Phänomene: Terminologische Abgrenzungen
1.3 Zentrale Paradigmen der interrogativen Suggestionsforschung
1.3.1 Das Paradigma des Falschinformationseffektes
1.3.2 Das Paradigma der Pseudoerinnerungen
1.3.3 Das Paradigma suggestiver Fragen
1.4 Zentrale Befunde der interrogativen Suggestionsforschung
1.4.1 Prämissen auf Seiten des Befragers
1.4.2 Formen der suggestiven Beeinflussung
1.4.3 Prämissen auf Seiten des Befragten
1.5 Die Gudjonsson Suggestibility Scales
1.6 Das Modell der Interrogativen Suggestibilität
1.7 Resümee Kapitel 1: Psychologischer Hintergrund und Ausblick
Kapitel 2: Linguistischer Hintergrund
2.1 Intonation: Definitionen
2.2 Beschreibungskategorien der Intonation
2.2.1 Aspekte der Produktion
2.2.2 Aspekte des akustischen Signals
2.2.3 Aspekte der Perzeption
2.3 Prototypische Intonationsmuster
2.3.1 Formen und Funktionen prototypischer Intonationsmuster
2.3.2 Konkatenationen prototypischer Intonationsmuster
2.4 Funktionen der Intonation
2.4.1 Linguistische Funktionen der Intonation
2.4.2 Paralinguistische Funktionen der Intonation
2.5 Resümee Kapitel 2: Linguistischer Hintergrund und Ausblick
Kapitel 3: Studie I
3.1 Fragestellung
3.2 Inhaltliche Hypothesen
3.3 Versuchsdesign
3.3.1 Unabhängige Variablen
3.3.2 Abhängige Variablen
3.3.3 Störvariablen
3.4 Stimulusmaterial und Operationalisierungen
3.4.1 Deutsche Version der forensischen Gudjonsson Suggestibility Scale
3.4.2 Unabhängige Variablen
3.4.3 Abhängige Variablen
3.4.4 Störvariablen
3.5 Beschreibung der Stichprobe
3.6 Beschreibung des Studienablaufs
3.7 Allgemeine Hinweise zur Ergebnisdarstellung
3.8 Voranalysen
3.8.1 Interraterreliabilitäten
3.8.2 Skalen- und Itemkennwerte
3.9 Hypothesengeleitete Auswertung
3.9.1 PH-A: Finale Kontur der Fragesätze
3.9.2 PH-B: Akzentuierung von Details der Fragesätze
3.9.3 PH-C: Kombination von finaler Kontur und Akzentuierung von Details der Fragesätze
3.10 Diskussion
3.10.1 Voranalysen
3.10.2 PH-A: Finale Kontur der Fragesätze
3.10.3 PH-B: Akzentuierung von Details der Fragesätze
3.10.4 PH-C: Kombination von finaler Kontur und Akzentuierung von Details der Fragesätze
3.10.5 Resümee und kritische Würdigung der Ergebnisse
Kapitel 4: Studie II
4.1 Fragestellung
4.2 Inhaltliche Hypothesen
4.3 Versuchsdesign
4.3.1 Unabhängige Variablen für Versuchsdesign A und B
4.3.2 Abhängige Variable für Versuchsdesign A und B
4.3.3 Störvariablen für Versuchsdesign A und B
4.4 Operationalisierungen
4.4.1 Unabhängige Variable für Versuchsdesign A
4.4.2 Unabhängige Variable für Versuchsdesign B
4.4.3 Abhängige Variable für Versuchsdesign A
4.4.4 Abhängige Variablen für Versuchsdesign B
4.4.5 Störvariablen für Versuchsdesign A und B
4.5 Beschreibung der Stichprobe
4.6 Beschreibung des Studienablaufs
4.7 Allgemeine Hinweise zur Ergebnisdarstellung
4.8 Voranalysen
4.8.1 Interraterreliabilitäten für Versuchsdesign A und B
4.8.2 Skalen- und Itemkennwerte für Versuchsdesign A und B
4.9 Hypothesengeleitete Auswertung
4.9.1 PH-A: Sprechstil
3.9.2 PH-B: Zentralität hervorgehobener Details
4.10 Diskussion
4.10.1 Voranalysen
4.10.2 PH-A: Sprechstil
4.10.3 PH-B: Zentralität hervorgehobener Details
4.10.5 Resümee und kritische Würdigung der Ergebnisse
Kapitel 5: Abschließende Diskussion
5.1 Implikationen für Theorie und Praxis
5.2 Der richtige Ton
Literatur
Anhang
Philip Polleit
Netzwerke in der Polizei am Beispiel der International Police Association (IPA) Vertrauens- und Freundschaftsbildung in polizeilichen Netzwerken

Inhalt
Inhalt
Vorwort
Einleitung
1 Was ist die IPA?
1.1.1 Vorläufer der IPA
1.1.2 Freundschaft als zentrales Element des Wahlspruches
1.1.3 Soziale Netzwerke
1.2 Historie der IPA
1.2.1 Frühe Opposition
1.2.2 Die Entwicklung der IPA außerhalb Großbritanniens
1.2.3 Die deutsche Sektion der IPA
1.2.4 Der Aufbau der IPA Deutsche Sektion
1.2.5 Offizielle Anerkennung beim Gründungskongress in Paris
1.2.6 Konferenz des International Executive Council (IEC)
1.2.7 Ein deutsches IPA-Mitglied führt zu Verstimmungen mit der dänischen Sektion
1.2.8 Weitere Entwicklung der IPA in Deutschland
1.2.9 Der Umgang mit den Polizeikräften der neuen Bundesländer
1.3 Zur Person des Gründers Arthur Troop
1.4 Aktivitäten und Veröffentlichungen der IPA
1.5 Die IPA in Zahlen
1.6 Das Informations- und Bildungszentrum (IBZ) Schloss Gimborn e. V.
1.7 Andere polizeiliche Netzwerke
2 Zielsetzungen, Fragestellungen und Hypothesen
2.1 Untersuchungsplan und intendierte Stichprobe
2.2 Erhebungsinstrumente und Untersuchung
2.3 Untersuchungsdurchführung
2.4 Auswertungsverfahren
3 Ergebnisse
3.1 Sozioökonomische Profile der Interviewpartner
3.2 Zum Verhältnis zwischen der deutschen Polizei und der IPA
3.3 Zwischenfazit 1
3.4 Ist die IPA ein elitäres Netzwerk?
3.5 Wie verhält es sich mit der Reziprozität der IPA?
3.6 Mitgliederakquisition als Indikator für „Elitentum“?
3.7 Empfinden die Mitglieder ihren Beruf als elitär?
3.8 Findet Exklusion statt?
3.9 Zur sozialen Kohäsion und beruflichen Identifikation von IPA Mitgliedern
3.10 Wie verhält es sich mit der Binnenkohäsion in der IPA?
3.11 Wie wirkt die IPA auf ihre Mitglieder?
3.12 Die IPA als ein zusätzlicher Garant für Rechtsstaatlichkeit?
3.13 Was ist das verbindende Element?
4 Fazit
5 Ausblick
6 Literaturverzeichnis
6.1 Bücher und Zeitschriften
6.2 Sonstige Quellen
7 Abbildungen
8 Anhang
8.1 Leitfaden
Heike Küken-Beckmann
Gewalt zwischen Intimpartnern als intradyadisches Konfliktgeschehen im zeitlichen Verlauf

Inhalt
Inhalt
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Gewalt zwischen Intimpartnern
2.1.1 Facetten der Gewalt zwischen Intimpartnern
2.1.2 Prävalenz der Gewalt zwischen Intimpartnern
2.1.3 Soziodemographische Risikofaktoren für das Auftreten von Gewalt zwischen Intimpartnern
2.2 Zum dyadischen Aspekt der Gewalt zwischen Intimpartnern
2.2.1 Partnerschaftliche Bindung und Gewalt zwischen Intimpartnern
2.2.2 Zum Verlauf gewaltgeprägter Paarbeziehungen
2.3 Ziel und Fragestellungen der Studie
3 Methode
3.1 Durchführung
3.2 Erhebungsinstrumente
3.2.1 Demographische Daten (DD)
3.2.2 Fragebogen zur Konfliktlösung in Partnerschaften (FKP)
3.2.3 Bindungsfragebogen für Partnerschaften (BinFB)
3.2.4 Leitfadeninterview
3.3 Datenauswertung
3.4 Untersuchungsteilnehmer
4 Ergebnisse der Gesamtstichprobe
4.1 Formen der Partnerschaftsgewalt
4.1.1 Psychische Gewalt
4.1.2 Physische Gewalt
4.1.3 Sexualisierte Gewalt
4.2 Partnerschaftliche Bindung und intradyadische Forderungs-/Rückzugsmuster
4.2.1 Partnerschaftliche Bindung
4.2.1.1 Bindungsdimensionen
4.2.2 Intradyadische Forderungs-/Rückzugsmuster
4.2.3 Zum Zusammenhang der partnerschaftlichen Bindungen und intradyadischen Forderungs-/Rückzugsmuster
4.3 Partnerschaftliche Interaktion und Gewaltdynamik im zeitlichen Verlauf
4.3.1 Partnerschaftliche Interaktion im zeitlichen Verlauf
4.3.2 Dynamik der gewaltgeprägten Auseinandersetzungen
5 Ergebnisse der Paarstichprobe
5.1 Deskription der Paare
5.1.1 Paar I
5.1.2 Paar II
5.1.3 Paar III
5.1.4 Paar IV
5.1.5 Paar V
5.1.6 Paar VI
5.1.7 Paar VII
5.1.8 Paar VIII
5.1.9 Paar IX
5.1.10 Paar X
5.1.11 Paar XI
5.2 Formen der Partnerschaftsgewalt
5.3 Partnerschaftliche Bindung und intradyadische Forderungs-/Rückzugsmuster
5.4 Partnerschaftliche Interaktion und Gewaltdynamik im zeitlichen Verlauf
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse der Gesamtstichprobe
6.1.1 Formen der Partnerschaftsgewalt
6.1.2 Partnerschaftliche Bindung und intradyadische Forderungs-/ Rückzugsmuster
6.1.3 Partnerschaftliche Interaktion im zeitlichen Verlauf
6.1.4 Dynamik der gewaltgeprägten Auseinandersetzungen
6.2 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse der Paarstichprobe
6.3 Zu methodischen Schwierigkeiten bei der Erfassung von Erinnerungen und Besonderheiten der Stichprobe
6.4 Fazit und praktische Implikationen
Literaturverzeichnis
Anhang
Thomas Weber
Zivilcourage als spezielle Form von Sozialverhalten bei Gewaltgeschehnissen im öffentlichen Raum

Während sich die bisherige Forschung hauptsächlich mit hemmenden und fördernden Faktoren von Zivilcourage im Vorfeld einer Handlung befasst, stellt Thomas Weber in seiner empirischen Untersuchung den Geschehensverlauf von Zivilcouragefällen ab dem Zeitpunkt des Einschreitens eines Helfers in den Vordergrund.
Im Mittelpunkt stehen dabei Einflussfaktoren, die sich sowohl aus der Situation sowie aus den Handlungen der beteiligten Akteure heraus ergeben haben. Dazu wurden vom Verfasser reale Lebenssachverhalte nach wiederkehrenden Merkmalen untersucht, die den jeweiligen Geschehensablauf beim couragierten Einschreiten beeinflusst und wesentlich geprägt haben. über die Identifikation dieser Merkmale gelang dem Autor eine Konstruktion verschiedener Typen von Zivilcourage. Durch die Analyse der Helferhandlungen sowie einer Betrachtung des weiteren Verlaufs der Ereignisse ließen sich darüber hinaus risikoärmere und risikoreichere Verhaltensweisen für couragierte Helfer bestimmen.
Der Autor ist seit 1989 Polizeibeamter und leistete seitdem Dienst bei verschiedenen Dienststellen der Schutz- und Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums München. Er graduierte 2011 an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup im Masterstudiengang „öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“.
Inhalt
Inhalt
1 Zivilcourage in der Gesellschaft
1.1 Wahrnehmung und Bedeutung von Zivilcourage
1.2 Sicherheitslage und Einflüsse auf die subjektive Sicherheit
2 Forschungsstand zu Zivilcourage und Hilfeleistung
2.1 Definition von Zivilcourage
2.2 Einflussfaktoren auf Zivilcourage
2.2.1 Personenbezogene Einflussfaktoren
2.2.2 Situationsbezogene Einflussfaktoren
2.2.3 Soziale Einflussfaktoren
2.3 Prozessmodelle bei Hilfeverhalten und Zivilcourage
3 Handlungsempfehlungen zu Zivilcourage, rechtliche Aspekte
3.1 Bestehende Handlungsempfehlungen
3.1.1 „weggeschaut. ignoriert. gekniffen“
3.1.2 „Wichtige Verhaltensregeln“ des WEISSEN RINGS e. V.
3.2 Zivilcouragetraining in der Praxis
3.2.1 „Kleine Schritte statt Heldentaten“
3.2.2 „POLIZEI-Kurs“ des Polizeipräsidiums München
3.2.3 Nutzen von Zivilcouragetrainings
3.3 Rechtliche Aspekte
4 Der Geschehensablauf in Zivilcourage-Fällen
5 Typologische Analyse
6 Fallrecherche und Fallauswahl
6.1 Darstellung Datenbasis und Recherche
6.2 Verfahren zur Auswahl der Fälle
6.3 Beschreibung der Stichprobe
7 Fallanalyse
7.1 Erstellung von Kurzzusammenfassungen
7.2 Identifikation bedeutender Situationselemente
7.2.1 Anzahl der handelnden Personen; weiterer Zuschauer
7.2.2 Alter und Geschlecht von Helfer, Opfer, Täter
7.2.3 Wahrnehmung der Notsituation durch den Helfer
7.2.4 Einfluss des Täterverhaltens auf die Zielrichtung der Helferintervention
7.2.5 Art und Weise des Einschreitverhaltens
7.2.6 Risiko negativer Konsequenzen/Kosten
7.2.7 Entwicklung von gewalttätigen Auseinandersetzungen
7.2.8 Schaden und Schadenshöhe bei Opfer und Helfer
7.2.9 Alkoholisierung von Helfer und Täter
7.3 Typenkonstruktion
8 Typologie von Zivilcourageverhalten
8.1 Falltypus der „dominierenden Zivilcourage“
8.2 Falltypus der „zögerlichen Zivilcourage“
8.3 Falltypus der „eskalierenden Zivilcourage“
8.4 Falltypus der „exekutiven Zivilcourage“
9 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
9.1 Diskussion
9.2 Kritische Bewertung der Methodik
9.3 Vergleich der Ergebnisse mit Handlungsempfehlungen für Zivilcourage -Einschreiten
10 Fazit
Literaturverzeichnis
Quellenverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Anhang
Eberhard Kühne
Informationsverarbeitung und Wissensmanagement der Polizei beim Aufbruch in eine digitalisierte Welt

Was sind die Grundoperationen polizeilicher Informationsverarbeitung? Welche Perspektiven ergeben sich für Datamining? Wie sollen Wikis und Führungsinformationssysteme in der Polizei aufgebaut sein? Welche Fragen soll die Polizeiwissenschaft in diesem Zusammenhang bearbeiten und beantworten? Welche Aufgaben ergeben sich für Aus- und Fortbildung in der Polizei? Als Abschluss werden Grundsätze der ordnungsgemäßen Informationsverarbeitung in der Polizei formuliert in Anlehnung an die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, die für jeden Kaufmann zum kleinen Einmaleins gehören. Möge dieses Buch dazu beitragen, die Professionalität der Polizei im Umgang mit Informationen und Wissen weiter zu erhöhen und die Akzeptanz der Bürger für diese Arbeit zu verbessern. Der souveräne und rechtssichere Umgang der Polizei mit Informationen ist notwendiger denn je, um unsere Gesellschaft in Freiheit und Sicherheit zu gestalten.
Inhalt
Inhalt
Vorwort
Thesen zur Informationsverarbeitung einer modernen Polizei in einer demokratischen Gesellschaft
1 Polizeiarbeit als Informationsverarbeitung
1.1 Die rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen der polizeilichen Informationsverarbeitung
1.2 Sicherheit und Freiheit
1.3 Der gesetzliche Auftrag der Polizei erfordert die Nutzung aller benötigten Informationen
1.4 Das Magische Dreieck der polizeilichen Informationsgewinnung
1.5 Vorgangsbearbeitung als Informationsverarbeitungsprozess
1.6 Lagebewältigung als Informationsverarbeitungsprozess
1.7 Strafverfolgung, Gefahrenabwehr und Informationsverarbeitung
1.8 Polizeiliche Auswertung als Informationsverarbeitungsprozess – das moderne Auswerteverständnis der Polizei
1.9 Polizeiinterne Information und Kommunikation
1.10 Input, Verarbeitung, Output
1.11 Prozessgrenzen und Medienbrüche der Informationsverarbeitung
1.12 WEB 2.0: neue Möglichkeiten für Straftäter und Strafverfolger
1.13 Soziale Netzwerke – Normalität sozialer Kommunikation und Marktplatz der Eitelkeiten
1.14 Künftige Entwicklungen in Technik und Gesellschaft und ihr Einfluss auf die Aufgaben der Polizei
1.15 Gibt es die ideale Informationsverarbeitung der Polizei?
2 Input: Erkenntnisse aus allen Quellen gewinnen
2.1 pull oder push: erste Erkenntnisse – gebracht oder geholt?
2.2 System-Input in die Polizei und Eingabe in IT-Verfahren
2.3 Die klassischen Informationsquellen der Polizeiarbeit
2.4 Ausweitung des Potenzials vorhandener Informationsquellen
2.5 Erkenntnisgewinnung und Spurensicherung in den Neuen Medien
2.5.1 Polizei in Sozialen Netzwerken
2.5.2 Beispiele für Täterermittlungen mittels der Neuen Medien
2.5.3 Ein Beispiel der komplexen Informationsgewinnung durch Neue Medien
2.5.4 überwindung von Kryptografie als besondere Herausforderung an die Strafverfolgung
2.5.5 Die online-Identifizierung vom Computernutzern und Computern
2.5.6 Bilder und ihre zusätzlichen Informationen
2.5.7 Computer Forensik – Spurensicherung im 21. Jahrhundert
2.6 Informationen aus fragwürdigen Quellen – Beispiel Steuer-CD
2.7 Die Bewertung des Input
2.8 Die ultimative Herausforderung: Der Blick ins Gehirn
3 Informationsverarbeitung: Wissensbildung durch aktives Handeln
3.1 Daten, Informationen und Wissen
3.2 Datensammlungen und Datenmodelle
3.3 Anforderungen an IT-Verfahren zur Unterstützung polizeilicher Handlungen
3.4 Eine kurze übersicht über die Fahndungs- und Vorgangsbearbeitungssysteme der Polizeien in Deutschland
3.5 Grundoperationen polizeilicher Informationsverarbeitung
3.5.1 Was sind die Grundoperationen der polizeilichen Informationsverarbeitung?
3.5.2 Der Vergleich als die zentrale Methode polizeilicher Informationsverarbeitung
3.6 Das große Problem: Zusammenhänge erkennen … und darstellen!
3.7 Die Auswertung von Massendaten – ein Beispiel
3.8 Die Zusammenführung von Daten als wichtigste Voraussetzung zur Wissensbildung
3.8.1 Grundlagen der Zusammenführung von Daten
3.8.2 Datenzusammenführung – erst Rasterfahndung dann Data-Mining?
3.8.3 Automatische Generierung eindeutiger personenbezogener Schlüsselnummern als technische Grundlage einer Datenzusammenführung
3.8.4 Gesetzliche Rahmenbedingungen für das Zusammenführen von Informationen am Beispiel der Anti-Terror-Datei
3.8.5 Exkurs: Volkszählung 2010/11
3.8.6 Exkurs: Google als Datensammler
3.8.7 Künftige Software und Verfahren zur automatisierten Auswertung großer heterogener Datenbestände
3.9 Methoden zur Wissensbildung in der Polizei
3.9.1 Kriminalistisches Denken
3.9.2 Die Kriminalistische Fallanalyse
3.9.3 The Intelligence Cycle
3.9.4 Versions- oder Hypothesenbildung?
3.9.5 Ermittlungsarbeit als SUDOKU?
3.9.6 Die Beschuldigtenvernehmung als Spieltheorie
3.9.7 Außergewöhnlich: der Beschuldigte als Ermittler
3.10 Ein abstraktes Modell polizeilicher Wissensbildung
4 Der Output: die Produkte polizeilicher Informationsverarbeitungsprozesse
4.1 Ziele und Produkte polizeilicher Vorgangsbearbeitung
4.2 Interne und externe Produkte
4.3 Informationsbedarf für Controlling und Produktorientierte Steuerung
4.4 Die Erkenntnisse der Strafverfolger dem Gericht präsentieren
4.4.1 Gesichertes Wissen falsch interpretiert
4.4.2 Falsches Wissen im Gerichtsverfahren - Der Fall „Bauer Rudi“
5 Wissensmanagement in der Polizei
5.1 Die Polizei als lernende Organisation
5.2 Wissensmanagement – die Grundlagen
5.2.1 Die Ressource Wissen
5.2.2 Aufgaben des Wissensmanagements in der Polizei
5.2.3 Wissensmanagement – eine Definition
5.2.4 Informationsmanagement vs. Wissensmanagement?
5.3 Wissen in der Polizei präsentieren und kommunizieren
5.3.1 Informationspannen der Polizei – wer arbeitet, macht Fehler!
5.3.2 Polizeiliches Meldewesen
5.3.3 KPMD - der Paradigmenwechsel von der Perseveranzhypothese zum modernen Auswerteverständnis
5.3.4 Auskunftssysteme
5.3.5 Beispiel Nicht-numerische Sachfahndung
5.3.6 Intranets der Polizei als angewandtes Wissensmanagement
5.3.7 Wiki in der Polizei – eine Form des Wissensmanagements
5.4 Grundrisse des Qualitätsmanagements in der Polizei
5.4.1 Braucht die Polizei ein Qualitätsmanagement?
5.4.2 Datenqualität als Schwerpunkt
5.4.3 Gestaltung von Schnittstellen
5.5 Mobile Datenverarbeitung
5.5.1 Anforderungen
5.5.2 Car- PC und operatives Flottenmanagement
5.5.3 eBook-Reader
5.5.4 Was sollte ein PolicePhone können?
5.6 Der Schutz des Organisationswissens
5.6.1 Bedrohungen der Datensicherheit
5.6.2 Umstrukturierungen und Strukturreformen
5.6.3 Personalrotation
5.7 Führungs-Informationssysteme (FIS)
5.7.1 FIS in der Wirtschaft
5.7.2 Konzeptioneller Ansatz eines Führungsinformationsystems der Polizei
5.8 IT-Verfahren - ihr Nutzen und die Grenzen ihrer Effizienz
5.9 Wissensmanagement und Polizeiwissenschaft
5.10 Wissensmanagement in der Aus- und Fortbildung
6 Die Grundsätze ordnungsgemäßer Informationsverarbeitung in der Polizei Fazit – Polizeiinformatik, Polizeiwissenschaft und Wissensmanagement auf die Agenda!
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
Quellenverzeichnis
Anlagen
Thomas Körner
Suizid Eine epidemiologisch-phänomenologische Analyse personenbezogener, lebenskontextuell-motivationaler und verhaltensorientierter Aspekte unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts

Inhalt
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Suizid aus historischer und philosophischer Perspektive
2.1 Suizid in der Antike
2.2 Suizid im Mittelalter
2.3 Suizid seit der Neuzeit
2.4 Resümee
3 Suizid aus rechtlicher Perspektive
3.1 Suizid aus verfassungs- und strafrechtlicher Perspektive
3.2 Suizid und die freie Willensbildung
3.3 Rechtliche Aspekte der Zwangsunterbringung bei akuter Suizidalität
3.4 Resümee
4 Suizidologische Begriffsbestimmung
4.1 Suizidalität
4.1.1 Suizidideen/-gedanken/-phantasien
4.1.2 Suizidversuch/Parasuizid
4.1.3 Suizid
4.2 Selbstmord, Selbsttötung und Freitod
4.3 Selbstmordäquivalent, protrahierte Selbsttötung
4.4 Resümee
5 Ätiologie des Suizids
5.1 Biologische Ansätze
5.1.1 Evolutionsbiologische Überlegungen
5.1.2 Erkenntnisse der Vererbungslehre
5.1.3 Neurophysiologische Erkenntnisse
5.2 Soziologische Ansätze
5.2.1 Die Integrations- und Anomie-Theorie der Suizidalität von Durkheim
5.2.2 Der Status-Change-Ansatz von Breed
5.3 Psychologische Ansätze
5.3.1 Psychoanalytische bzw. psychodynamische Ansätze
5.3.2 Lerntheoretische Ansätze
5.3.3 Kognitive Ansätze
5.4 Resümee
6 Epidemiologie und Phänomenologie des Suizids
6.1 Epidemiologisch-suizidologische Forschung
6.1.1 Arten der Epidemiologie und epidemiologischer Forschung
6.1.2 Suizidologisch-epidemiologische Untersuchungsstrategien, Forschungsdesigns und Kennzahlen
6.1.3 Probleme der Erfassung von Suiziden für die epidemiologische Forschung
6.1.4 Genderforschung und Suizidologie
6.1.5 Resümee
6.2 Suizidepidemiologische Basisdaten
6.2.1 Suizid - international
6.2.2 Suizid - Europa
6.2.3 Suizid - Deutschland
6.2.4 Resümee
6.3 Lebenskontextuell-motivationale Aspekte des Suizids im Lebensverlauf
6.3.1 Motive und Intentionen suizidalen Verhaltens
6.3.2 Psychosoziale Rahmenbedingungen und Hintergründe für Suizide
6.3.3 Entwicklungspsychologische Aspekte von Suizid
6.3.4 Resümee
6.4 Suizid und psychische Störungen
6.4.1 Psychische Störungen als suizidförderliche Bedingungen im Kindes- und Jugendalter
6.4.2 Psychische Störungen als suizidförderliche Bedingungen im Erwachsenenalter
6.4.3 Komorbiditäten und deren Relevanz für Suizidalität
6.4.4 Resümee
6.5 Suizidmethoden
6.5.1 Klassifikationsmöglichkeiten von Suizidmethoden
6.5.2 Epidemiologisch-phänomenologische Aspekte der Suizidmethodennutzung
6.5.3 Faktoren für die Wahl der Suizidmethode
6.5.4 Phänomenologie einzelner Suizidmethoden
6.5.5 Resümee
6.6 Suizidörtlichkeit
6.6.1 Faktoren für die Wahl der Suizidörtlichkeit
6.6.2 Suizidörtlichkeiten im Kontext von Suizidmethoden
6.6.3 Suizidörtlichkeiten im Kontext von bestimmten Lebenssituationen
6.6.4 Resümee
6.7 Aspekte des Suizidtermins
6.7.1 Suizid und kalendarischer Jahresverlauf
6.7.2 Suizid und Wochenverlauf
6.7.3 Suizid und Tagesverlauf
6.7.4 Resümee
6.8 Resümee
7 Epidemiologisch-phänomenologische Analyse von Suiziden
7.1 Inhalt und allgemeine Zielstellungen
7.2 Daten und Datenerhebung
7.3 Stichprobe
7.4 Auswertung, Ergebnisse, Ergebnisinterpretation
7.4.1 Auswertekomplex 1: Reliabilitätsanalyse
7.4.2 Auswertekomplex 2: Epidemiologisch-deskriptive Auswertung
7.4.3 Auswertekomplex 3: Epidemiologisch-phänomenologische Analyse
7.5 Zusammenfassung
7.5.1 Zusammenfassung Reliabilitätsprüfung
7.5.2 Zusammenfassung epidemiologisch-deskriptive Analyse
7.5.3 Zusammenfassung epidemiologisch-phänomenologische Analyse
7.5.4 Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse
7.6 Methodendiskussion
7.6.1 Sekundärdaten
7.6.2 Repräsentativität
7.6.3 Stichprobe
7.6.4 Missing Values
7.6.5 Reliabilität der Erfassungsinstrumente
7.6.6 Testvoraussetzungen
7.6.7 Interpretation überzufälliger Auftretenshäufigkeiten
7.6.8 Vergleich der Geschlechter
7.6.9 Kausalitätsprüfung
7.6.10 Auswertevariablen
7.6.11 Inflation
7.6.12 Interdependenzen und Drittvariablen
7.6.13 Absolute Suizidzahlen
7.7 Resümee
7.8 Ausblick
8 Literaturverzeichnis
9 Anhang
9.1 Anhang A: Katalog Tatörtlichkeit - Polizeiliche Kriminalstatistik Thüringen 2006
9.2 Anhang B: Differenzmaße: PKS-GBE-Datensatz
9.3 Anhang C: Familienstands- und altersbezogene Thüringer Gesamtbevölkerungszahlen - Mann/Frau
9.4 Anhang D: Mittelwertvergleich Alter x Geschlecht
9.5 Anhang E: Residualbewertung und Signifikanzprüfung - Suizidmethode
9.6 Anhang F: Residualbewertung und Signifikanzprüfung - Suizidörtlichkeit
9.7 Anhang G: Residualbewertung und Signifikanzprüfung - Suizidtermin
Elisa Szulganik
Mit Routine gegen die Krise Empirische Analysen zu gesprächsstrukturierenden Mechanismen in polizeilichen Notrufen

Inhalt
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Stand der Forschung
3. Methodik
4. Datenbasis
5. Validierung bestehender Konzepte
5.1. Untersuchungsziel und Durchführung
5.2. Ergebnisdarstellung
5.2.1.Interview und Videoaufzeichnung
5.2.2.Kurzfragebögen
5.2.3.Tonbandaufzeichnungen
5.2.4.Fallübergreifende Interpretation
5.3. Reflexion des Vorgehens
5.4. Zwischenfazit
6. Erwartungsantizipationen in polizeilichen Notrufen
6.1. Untersuchungsziel und Vorgehen
6.2. Ergebnisdarstellung
6.3. Reflexion des Vorgehens
6.4. Zwischenfazit
7. Strukturierende Mechanismen polizeilicher Notrufe
7.1. Untersuchungsziel und Durchführung
7.2. Ergebnisdarstellung
7.3. Reflexion des Vorgehens
7.4. Zwischenfazit
8. Zusammenfassung
9. Literaturverzeichnis
10. Anhang: Transkriptionsregeln
Tabellen und Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Normaler Gesprächsverlauf in Telefonaten
Abbildung 2: Gesprächsverlauf von Notrufen nach Bergmann
Abbildung 3: Verdichteter Gesprächsverlauf von Notrufen
Codebaum 1: Theoretische Deutungsmuster
Codebaum 2: Empirisch gewonnene Kategorien (Kurzfragebögen)
Codebaum 3: Empirisch gewonnenes Kategoriesystem (Sequenzanalyse)
Abbildung 4: Erwartungsantizipation und Gesprächsverlauf
Codebaum 4: empirisch gewonnenes Kategoriesystem (Grounded Theory)
Tabelle 1: Transkriptionszeichen
Caroline Schug
Broadcast Yourself Eine qualitative Untersuchung zur Darstellung der Polizei bei Großereignissen auf der Internetplattform YouTube und ihrer Wirkung auf die Nutzer

Inhalt
Inhalt
1 Einführung
1.1 Problembeschreibung: Die Wahrnehmung polizeilicher Bilder im Internet
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Die Internetplattform YouTube
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Internetplattform
2.1.2 Video - Clip - Film
2.1.3 YouTube - Broadcast Yourself
2.2 Entstehung und Bedeutung der Internetplattform YouTube
2.3 Wesentliche Nutzungsmöglichkeiten der Internetplattform YouTube
2.4 YouTube: Zahlen und Fakten
2.5 YouTube-Videos mit Polizeibezug: Überblick und erforderliche thematische Eingrenzung
3 Methoden der empirischen Untersuchung und Vorgehensweise
3.1 Auswahl der untersuchungsrelevanten Videos
3.1.1 Medium Internet: Besonderheiten bei Datenauswahl und -erhebung
3.1.2 YouTube-Videos zu „Stuttgart 21“: Überblick
3.1.3 YouTube-Videos zu „Castor 2010“: Überblick
3.1.4 Auswahlkriterien
3.2 Die hermeneutisch-wissenssoziologische Videoanalyse
3.3 Die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse
4 Analyse der ausgewählten YouTube-Videos zu „Stuttgart 21“
4.1 Video 1: „Räumung im Park Polizei schlägt wehrlosen! …“
4.1.1 Äußere Merkmale und Inhalt
4.1.2 Interpretation
4.2 Video 2: „Schlagstockeinsatz gegen Stuttgart 21 …“
4.2.1 Äußere Merkmale und Inhalt
4.2.2 Interpretation
4.3 Video 3: „Stuttgart 21 Polizeigewalt bei Demonstration …“
4.3.1 Äußere Merkmale und Inhalt
4.3.2 Interpretation
4.4 Video 4: „Stuttgart 21: Unsere Polizei - Einsatz im …“
4.4.1 Äußere Merkmale und Inhalt
4.4.2 Interpretation
4.5 Inhaltsanalyse der YouTube-Kommentare zu „Stuttgart 21“
5 Analyse der ausgewählten YouTube-Videos zu „Castor 2010“
5.1 Video 5: „Castor 2010 - Die Polizei setzt die Interessen …“
5.1.1 Äußere Merkmale und Inhalt
5.1.2 Interpretation
5.2 Video 6: „Castor-Blockaden eskalieren“
5.2.1 Äußere Merkmale und Inhalt
5.2.2 Interpretation
5.3 Video 7: „Castor 2010: Ausschreitungen im Wendland“
5.3.1 Äußere Merkmale und Inhalt
5.3.2 Interpretation
5.4 Inhaltsanalyse der YouTube-Kommentare zu „Castor 2010“
6 Zusammenfassende Darstellung und Möglichkeiten der Generalisierung der Forschungsergebnisse
6.1 Ergebnisse der Videoanalyse
6.2 Ergebnisse der Inhaltsanalyse der Kommentare
7 Schlussfolgerungen für die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei
8 Anhang
8.1 Partituren der analysierten Videos
8.1.1 Partitur - Video 1
8.1.2 Partitur - Video 2
8.1.3 Partitur - Video 3
8.1.4 Partitur - Video 4
8.1.5 Partitur - Video 5
8.1.6 Partitur - Video 6
8.1.7 Partitur - Video 7
8.2 Einstellungsgrößen und -perspektiven
8.3 Kategorien- und Codesystem der Kommentare zu „Stuttgart 21“
8.4 Kategorien- und Codesystem der Kommentare zu „Castor 2010“
8.5 Bewertung des polizeilichen Verhaltens: Berechnungsgrundlage der Kreisdiagramme
8.6 Statistik der deutschen YouTube-Nutzer
9 Literatur- und Quellenverzeichnis