Arthur Hartmann und Niclas-Frederic Weisser (Hrsg.)
Illegale Finanzströme im digitalen Zeitalter Ein Sammelband zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mit Kryptowerten in Europa, Deutschland, der Türkei und dem Westbalkan
Dieser Sammelband entstand im EU-geförderten Jean Monnet Centre of Excellence Crime Investigations and Criminal Justice (CCICJ) und analysiert ausgewählte rechtliche, institutionelle, regulatorische sowie praktische Herausforderungen der Bekämpfung der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung mit Hilfe von Kryptowerten.
Besonderes Augenmerk gilt dabei der europäischen Perspektive. Mit der Einbeziehung des Westbalkans und der Türkei erweitert das Werk die Perspektive zudem auf jene Räume, in denen europäische Integrationsprozesse, Transformationsdynamiken und sicherheitspolitische Herausforderungen besonders eng miteinander verflochten sind.
Inhalt
Inhalt:
1 Autor:innenverzeichnis
2 Übersicht über die Beiträge
3 Einführung
3.1 Grundlagen
3.2 Das CCICJ
4 Blockchain-Technologie: Die neuen Möglichkeiten in der Welt der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung
4.1 Einleitung
4.2 Die Blockchain-Technologie
4.3 Die Kryptowährung Bitcoin
4.4 Die Kryptotoken der Ethereum-Blockchain
4.5 Grundsätzliche Ermittlungsansätze
4.6 Fazit aus europäischer Perspektive
4.7 Literaturverzeichnis
5 Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung mittels Kryptowerte: Open Source Intelligence (OSINT) als Ermittlungsvehikel in Deutschland – Das Forschungsprojekt G.E.K.O.
5.1 Einleitung
5.2 Ausgangslage
5.3 Das Forschungsprojekt G.E.K.O.
5.4 Grundlagen und Begrifflichkeiten
5.5 Aktueller Stand bei den Ermittlungsbehörden
5.6 Verbesserungsmöglichkeiten
5.7 Fazit / Ausblick
5.8 Literaturverzeichnis
6 Datenschutzrechtliche Zulässigkeit von Webbrowser-Cookies und Blockchain-Daten in der OSINT-gestützten Geldwäschebekämpfung mit Kryptowerten
6.1 Problemaufriss
6.2 Technische Grundlagen
6.3 Tracking-Cookies und Blockchain-Daten als Open-Source-Intelligence (OSINT)
6.4 Datenschutzrechtliche Implikationen
6.5 Zusammenfassung
6.6 Literaturverzeichnis
7 Die Beschlagnahme und Notveräußerung von Bitcoin zur Sicherung der Einziehung im Strafverfahren
7.1 Einleitung
7.2 Technische und rechtliche Grundlagen
7.3 Einziehung von Bitcoin im gerichtlichen Strafverfahren
7.4 Zur Vermögenssicherung im Ermittlungsverfahren
7.5 Notveräußerung von Bitcoin
7.6 Fazit
7.7 Literaturverzeichnis
8 Kennen oder Kennenmüssen? Zur Auslegung der Pflicht zur unverzüglichen Verdachtsmeldung nach § 43 Abs. 1 GwG
8.1 Einführung
8.2 Der empirische Befund: Die Wirtschaftsstrafkammer als Stresstest
8.3 Dogmatik des § 43 GwG
8.4 Ausblick
8.5 Literaturverzeichnis
9 Digitale Beweisführung bei organisierter Cyberkriminalität: Ein LLM-gestützter Ansatz im Lichte des Strafrechts und des europäischen Rechtsrahmens
9.1 Einleitung
9.2 Terminologie und Grundbegriffe
9.3 Der rechtliche Rahmen und die Praxis KI-gestützter Beweisbewertung im türkischen Strafverfahrensrecht
9.4 Einsatzmöglichkeiten und rechtliche Zulässigkeit von Large Language Models im türkischen Strafrechtssystem
9.5 Empfehlungen zu möglichen Anwendungen und zum normativen Rahmen
9.6 Literaturverzeichnis
10 Geldwäsche durch Krypto-Vermögenswerte in der Türkei und der Einfluss des EU-AML-Regimes
10.1 Einleitung
10.2 Grundlegende
10.3 Korruption, Geldwäsche und der Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten
10.4 Grundlegende Herausforderungen im Zusammenhang mit Krypto- Vermögenswerten in der Türkei
10.5 Zwischenbewertung zum aktuellen Stand der Rechtsprechung in der Türkei hinsichtlich der Einordnung von Krypto-Vermögenswerten als Tatobjekt und als Gegenstand strafprozessualer Beschlagnahmemaßnahmen
10.6 Trends und Statistiken zu Straftaten, die unter Nutzung von Krypto-Vermögenswerten begangen werden
10.7 Von MASAK gegenüber Dienstleistern angewandte Maßnahmen zur Verhinderung der Geldwäsche durch Krypto-Vermögenswerte
10.8 Bewertungen zur Umsetzung internationaler Standards im türkischen Recht
10.9 Gesamtauswertung und Schlussfolgerung
10.10 Literaturverzeichnis
11 Elektronische Eigenwechsel und Schecks im türkischen Recht – Überlegungen zu einem blockchainbasierten Lösungsansatz unter Orientierung am deutschen eWpG sowie möglichen Auswirkungen für die Geldwäschebekämpfung
11.1 Einführung
11.2 Digitalisierung von Wertpapieren
11.3 Die rechtlichen Grundlagen des eWpG
11.4 Die digitale Transformation von Wertpapieren im türkischen Recht
11.5 Potenzielle Auswirkungen des Systems elektronischer Schecks und Eigenwechsel auf die Geldwäschebekämpfung
11.6 Analyse und Fazit
11.7 Literaturverzeichnis
12 Kryptowährungen und Geldwäsche im West-balkan: Herausforderungen bei der straf-rechtlichen Verfolgung und der Vermögens-abschöpfung
12.1 Einleitung
12.2 Kryptowährungen als Mittel der Geldwäsche
12.3 Kryptowährungen im Westbalkan
12.4 Schlussbetrachtung
12.5 Literaturverzeichnis
Arthur Hartmann und Niclas-Frederic Weisser (Eds.)
Illicit Financial Flows in the Digital Age An Edited Volume on Money Laundering and Terrorist Financing Involving Crypto-Assets in Europe, Germany, Türkiye and the Western Balkans
This edited volume was developed within the framework of the EU-funded Jean Monnet Centre of Excellence Crime Investigations and Criminal Justice (CCICJ) and provides an analysis of selected legal, institutional, regulatory and practical challenges associated with combating money laundering and terrorist financing through the use of crypto-assets. Particular emphasis is placed on the European perspective. By incorporating the Western Balkans and Turkey, the volume further broadens its scope to include regions in which processes of European integration, dynamics of transformation, and security policy challenges are especially closely interconnected.
Inhalt
Table of Contents:
1 List of Contributors
2 Overview of the Chapters
3 Introduction
4 Blockchain technology: Emerging opportunities in the world of money laundering and terrorist financing
5 Money Laundering and Terrorist Financing Involving Crypto-Assets: Open-Source Intelligence (OSINT) as an Instrument of Investigation in Germany – The G.E.K.O. Research Project
6 Data protection law and the admissibility of web browser cookies and blockchain data in OSINT-based anti-money laundering with crypto assets
7 The seizure and emergency sale of Bitcoin to secure confiscation in criminal proceedings
8 Suspicion in the Age of Automation: A German Perspective on the Reporting Obligation under Article 69 AMLR
9 Digital Evidence in Organized Cybercrime: An LLMSupported Approach in Light of Criminal Law and the European Legal Framework
10 Money Laundering Through Crypto-Assets in Türkiye and the Influence of the EU AML Regime
11 Electronic Promissory Notes and Cheques under Turkish Law: Reflections on a Blockchain-Based Solution Inspired by the German eWpG and Its Potential Implications for Anti-Money Laundering
12 Cryptocurrencies and money laundering in the Western Balkans: Challenges in criminal prosecution and asset recovery
Raphael Röttinger
Data Analysis and Risk Modelling for Terrorism Prevention: Challenges, Methods, and Ethical Implications
Inhalt
Inhalt:
1 Introduction
1.1 Problem definition and research question
1.2 Objectives and approach
2 Literature research - data analysis in the context of terrorism prevention
2.1 Data science and artificial intelligence
2.2 Data analysis models
2.3 Modern terrorism
2.4 Factors in the prevention of terrorism
2.5 Challenges in data analysis
2.6 Hypotheses and concept of the work
3 Methodology and data basis
3.1 Data records
3.2 Methodological approach
3.3 Research ethics
4 Analysis model and interpretation
4.1 Data processing and preparation
4.2 Cluster and classification analysis
4.3 Deep learning
4.4 Visualisation of the results
5 Discussion
5.1 Feasibility and technical realisation
5.2 Interpretation of the results and recommendations for action
6 Conclusion
IV Bibliography
Polizeiinspektion Halle (Saale), Katharina Friederike Sträter & Christoph Herrmann
Jugendkriminalität in Halle (Saale) Eine Studie zur Ermittlung der Gewalterfahrungen und Befürchtungen von Schülern der Stadt Halle (Saale)
Dabei ist jedoch kritisch zu betrachten, dass die Entwicklung des 9-Punkte-Plans einer Art Top-down-Ansatz folgte: Die Jugendlichen der Saalestadt wurden im Zuge der Diskussionen um mögliche situationsverbessernde Maßnahmen weder befragt noch anderweitig umfassend am Entwicklungsprozess des 9-Punkte-Plans beteiligt. Um diese Lücke zu schließen, entwickelte die Polizeiinspektion Halle (Saale) eigeninitiativ eine Befragungsstudie, durch welche Informationen über das Gewalterleben in der Schule, auf dem Schulweg und in der Freizeit aus Perspektive der Jugendlichen erfasst werden sollten. Ziel der Erhebung war es, die Erfahrungen der Jugendlichen zum Zweck der Optimierung polizeilichen Handelns zu nutzen. Folglich wurde die Umfrage zunächst nicht auf der Grundlage eines wissenschaftlichen Anspruchs, sondern aufbauend auf polizeipraktischen Fragestellungen von Akteuren der Polizei entwickelt, implementiert und durchgeführt.
Befragt wurden mehr als 3.000 Schüler in Halle (Saale) im Alter zwischen 13 und 18 Jahren
Inhalt
Inhalt:
1 Einleitung
2 Das Sicherheitsgefühl – ein schwer greifbares Konstrukt
3 Jugendkriminalität – eine Einordnung
4 Risikofaktoren
4.1 Risikofaktoren – eine exemplarische Perspektive
4.2 Betrachtung exogener Risikofaktoren für die Stadt Halle (Saale)
5 Jugendkriminalität in der Stadt Halle (Saale)
5.1 Jugendkriminalität in Halle (Saale) – Zahlen und Fakten
5.2 Der 9-Punkte-Plan
5.3 Die BAO „Cornern“
6 Motivation der Befragungsstudie
7 Methodik
7.1 Fragebogendesign und Datenerhebung
7.2 Datenaufbereitung
7.3 Datenauswertung
8 Ergebnisse
8.1 Beschreibung der Stichprobe
8.2 Themenbezogene Ergebnisse der geschlossenen Fragen
8.2.1 Deliktarten
8.2.2 Zeiten und Orte, die mit Gewalt assoziiert sind
8.2.3 Täterkreis
8.2.4 Gewaltbezogene Erlebnisse in der Freizeit
8.2.5 Zeiten des Gewalterlebens in der Freizeit
8.2.6 Vergleich wahrgenommener Straftaten im Kontext von Schule und Freizeit
8.2.7 Anzeigeverhalten
8.3 Themenbezogene Ergebnisse der offenen Fragen
9 Diskussion
10 Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Die derzeit im Fokus stehenden Themen sind vielfältig: Sie reichen von allgemeinen Herausforderungen in der Praxis über rechtliche Herausforderungen in speziellen Bereichen wie dem Versammlungsrecht, Fragen rund um die (digitale) Erhebung personenbezogener Daten, den Umgang mit verdeckten polizeilichen Maßnahmen, bis hin zum Opferschutz.
Inhalt
Inhalt:
Aktuelle Herausforderungen im Strafverfahrensrecht – Eingriffsrechte in der Praxis
Katrin Lauxtermann/Johanna Frederike Herberg
„From the river to the sea“ – Zum repressiven Vorgehen gegen umstrittene Parolen bei Versammlungen in Nordrhein-Westfalen
Stefanie Haumer
Die Einwilligung in strafprozessuale Ermittlungsmaßnahmen im Lichte des aktuellen Datenschutzrechts
Frank Hofmann
Die Erhebung von Nutzungsdaten bei Anbietern von digitalen Diensten – Eine Frage der Mitwirkung privater Akteure?
Magali Böger/Julius Böger
Online-Durchsuchung, Telekommunikationsüberwachung & Co
Frank Braun
Erkennungsdienstliche Behandlung zum Zwecke der Strafverfolgungsvorsorge
Christoph Keller
Die Verwertbarkeit von Bodycam-Aufnahmen im Strafprozess in Nordrhein-Westfalen
Martin Klein
Rechtliche Anforderungen an das Betreten von Wohnungen im Rahmen von Personenfahndungsmaßnahmen
Wiebke Kaiser
Nemo-tenetur-Grundsatz und Menschenrechte
Manuel Brunner
Die gesetzliche Regelung des Einsatzes von V-Personen im Strafverfahren
Florian Zenger
Polizeiliche Tatprovokation – Gesetzliche Regelung ante portas
Christoph Buchert
Opferschutz im Spannungsverhältnis zwischen Vertrauensbildung und strafprozessualen Zwängen
Lucie Tonn/Kathrin Wick-Rentrop
Mike Schmeitzner, Carsten Schreiber & Tom Thieme (Hrsg.)
Transformationen einer Polizei Das Landeskriminalamt Sachsen im 20. Jahrhundert
Polizeigeschichte als Transformationsgeschichte nimmt dabei die Umbruchszeiten ins Visier, die Kontinuitäten und Brüche bei den Übergängen der Institution und ihrer Akteure von einem politischen System ins nächste. Welche Rolle hatte die Kriminalpolizei bei der Durchsetzung der beiden Diktaturen in NS-Staat und DDR? Und wie gingen nach deren Fall ihre politischen Nachfolger mit dem Personal der Diktatur um? Interdisziplinär vereint der Band geschichtswissenschaftliche, politikwissenschaftliche und soziologische Perspektiven.
Inhalt
Diese Forschungsarbeit hat untersucht, was Polizist:innen der Polizei Hamburg als belastend erleben und welche Bewältigungsstrategien sie nutzen. Es wurde untersucht, welche Faktoren die Bewältigung belastender Erfahrungen fördern bzw. dies verhindern und was Polizist:innen sich für den zukünftigen Umgang mit Belastungen bei der Polizei wünschen.
Basierend auf den empirischen Ergebnissen präsentiert diese Arbeit ein praxisnahes Handlungskonzept, das die Polizei dabei unterstützen kann, ihre Strukturen zur Bewältigung von Stress und Traumatisierung zu stärken.
Inhalt
Inhalt:
1 Theoretischer Hintergrund
1.1 Psychische Belastungen bei der Polizei
1.2 Stress und Trauma aus der Perspektive des Nervensystems
1.3 Unterstützungsangebote zur Stress- und Traumabewältigung
1.4 Hindernisse zur Bewältigung belastender Ereignisse
1.5 Förderliches zur Bewältigung belastender Ereignisse
1.6 Relevanz und Fragestellung
2 Methodik
2.1 Forschungsdesign
2.2 Erhebungsinstrumente
2.3 Stichprobenbeschreibung
2.4 Datenerhebung
2.5 Datenauswertung
2.6 Ethische Aspekte
3 Ergebnisse
3.1 Belastungserleben
3.2 Bewältigungsstrategien
3.3 Der Körper bei Stress
3.4 Körperwahrnehmung
3.5 Selbstregulation
3.6 Allgemeiner Umgang mit Emotionen
3.7 Wut
3.8 Angst
3.9 Funktionale Dissoziation
3.10 Co-Regulation
3.11 Werte und Normen
3.12 Professionalität
3.13 Veränderung im Umgang mit Belastungen
3.14 Hindernisse zur Bewältigung von
3.15 Förderliches zur Bewältigung von Belastungen
3.16 Wünsche bezüglich psychologischer Unterstützung
3.17 Traumasensible Grundhaltung
3.18 Vorgesetzte
4 Diskussion
4.1 Beantwortung der Fragestellungen
4.2 Praktische Implikationen
5 Limitationen und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
Anhang
An den Entscheidungen zur Versammlungsfreiheit lässt sich deutlich erkennen, dass das BVerfG zwischen dem Schutz der Grundrechte und der Funktionsfähigkeit des Staates oszilliert. Dabei scheut sich das Gericht nicht, eigene rechtspolitische Auffassungen in ihren Urteilen unterzubringen. Das Buch dokumentiert auszugsweise maßgebliche Entscheidungen zur Versammlungsfreiheit, die ausführlich kommentiert werden.
Inhalt
Inhalt:
Vorwort
Einführung in die Grundrechte-Rechtsprechung des BVerfG
1 Einleitung zur Menschenwürde und der Lehre von den grundrechtlichen Schutzpflichten
2 Die Grundrechte-Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
,Rechtsprechungstradition‘, ,Zeitgeist‘ und ,Staatsräson‘ in den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Versammlungsfreiheit seit dem Brokdorf-Beschluss
1.1 Leitsätze
1.2 Aus den Gründen
1.3 Beteiligte Richter
2 Die Demonstrations- und Versammlungsfreiheit in der vorkonstitutionellen deutschen Tradition
3 Der Brokdorf-Beschluss als Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts
3.1 Die Versammlungsfreiheit als demokratisches Teilhaberecht
3.2 Verfassungsrechtliche Anforderungen an Beschränkung, Verbot und Auflösung einer Versammlung
3.3 Kritische Würdigung des Brokdorf-Beschlusses
4 Die Folgewirkungen des liberalen Brokdorf-Beschlusses auf spätere Entscheidungen des BVerfG zur Versammlungsfreiheit
4.1 Die aktuelle Entscheidung des BVerfG zur Aufhebung eines Versammlungsverbots
4.2 Die Änderung des Versammlungsgesetzes
Das Sonderrecht bei Meinungsäußerungen von Rechtsextremisten im Wunsiedel- und Bielefeld-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts
1 Dokumentation BVerfG, 1 BvR 2150/08 vom 4.11.2009, Abs. 1-110 – Wunsiedel-Beschluss [Auszug]
1.1 Leitsätze
1.2 Aus den Gründen
1.3 Beteiligte Richter
2 Dokumentation BVerfG, 1 BvR 2636/04 vom 12.5.2010, Abs. 1-32 – Bielefeld-Kammerbeschluss [Auszug]
2.1 Aus den Gründen
2.2 Beteiligte Richter
3 Einführende Anmerkungen zu beiden Entscheidungen
4 Die Entscheidungsbedeutung des Wunsiedel-Beschlusses
5 Der Bielefeld-Beschluss im Lichte von ,Wunsiedel‘
6 Quintessenz und Ausblick
Die Fraport-Entscheidung des BVerfG zur Stärkung des Demonstrationsrechts in Flughäfen, Bahnhöfen und in Einkaufszentren
1 Dokumentation BVerfG, 1 BvR 699/06 vom 22.2.2011, Abs. 1-128 – Fraport-Urteil [Auszug]
1.1 Leitsätze
1.2 Aus den Gründen
1.3 Beteiligte Richter
1.4 Abweichende Meinung des Richters Wilhelm Schluckebier zum Urteil des Ersten Senats vom 22. Februar 2011 - 1 BvR 699/06 -
2 Die Ausgangslage der gerichtlichen Entscheidung
3 Die Leitsätze
3.1 Erweiterung der unmittelbaren Grundrechtsbindung auf gemischtwirtschaftliche Unternehmen in Privatrechtsform
3.2 Weitergehende Einschränkungen der Versammlungsfreiheit in Abfertigungshallen von Flughafengebäuden
4 Keine Begrenzung des Schutzbereichs der Meinungsfreiheit auf öffentliche, der Kommunikation dienende Foren
5 Prognosen aus dem Urteil
Abkehr vom liberalen Brokdorf-Beschluss? Die Kammerentscheidung des BVerfG zur Rechtmäßigkeit eines Polizeikessels in Frankfurt am Main vom 2.11.2016
1 Dokumentation BVerfG, 1 BvR 699/06 vom 22.2.2011, Abs. 1-128 – Polizeikessel-Beschluss [Auszug]
1.1 Aus den Gründen
1.2 Beteiligte Richter
2 Einleitung zur Problematik
3 Grundlagen des Brokdorf-Beschlusses
4 Die Einkesselung als Grundrechtsproblem
5 Beurteilung des dem BVerfG vorliegenden Sachverhalts durch die Kammer
6 Bewertung des Kammerbeschlusses zum Polizeikessel und Ausblick
Autorenhinweis