978-3-86676-293-0
Birgitta Sticher, Claudius Ohder, Benedikt Schweer, Karl Boehme, …
Anhaltender Stromausfall in Berlin Stand und Entwicklungsperspektiven des Krisen- und … Bericht im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes „Energie- und Kraftstoffversorgung …
178 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-263-3
Rita Steffes-enn
Polizisten im Visier Eine kriminologische Untersuchung zur Gewalt gegen Polizeibeamte … Gewalt gegen im Dienst befindliche Polizeikräfte ist als ein hoch interaktionelles …
154 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-220-6
Nicole Bartsch
Belastungs- und Führungserleben im Polizeidienst Einschätzung durch Vorgesetzte und … Der Beruf des Polizeibeamten gehört zu den eher stressreichen Berufen. Der Umgang des …
248 Seiten 29,90 €

Inhalt


978-3-86676-147-6
Cindy Krebs/Thomas-Gabriel Rüdiger
Gamecrime und Metacrime - Strafrechtlich relevante Handlungen im Zusammenhang mit … Ausgezeichnet mit dem erstmals verliehenen Zukunftspreis Polizeiarbeit „Soziale …
234 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-126-1
Arne Jansch
Taktische Notfallmedizin Grundlagen, Bedeutung für den Rettungsdienst und die Anwendung bei Amoklagen (Über 70 …
263 Seiten 34,90 €

Inhalt


978-3-86676-113-1
Rita Steffes-enn & Jens Hoffmann (Hrsg.)
Schwere Gewalt gegen Kinder Risikoanalyse und Prävention Schwere Gewalttaten gegen Kinder geschehen oft durch …
133 Seiten 14,80 €

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978-3-86676-059-2
Frank Hallenberger
Trauma Banküberfall Psychologische Krisenintervention und Prävention Bei der vorliegenden Ausarbeitung …
508 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-058-5
Jens Hoffmann & Isabel Wondrak (Hrsg.)
Umgang mit Gewalttätern Kommunikation & Gefährderansprache Der Band fokussiert auf Kommunikation, …
103 Seiten 12,80 €

Inhalt


Birgitta Sticher, Claudius Ohder, Benedikt Schweer, Karl Boehme, Sarah Geißler

Anhaltender Stromausfall in Berlin Stand und Entwicklungsperspektiven des Krisen- und Katastrophenmanagements

ISBN 978-3-86676-293-0
Bericht im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes „Energie- und Kraftstoffversorgung von Tankstellen und Notstromaggregaten bei längerfristigem Stromausfall“ (TankNotStrom)


Was passiert bei einem sechstägigen Stromausfall in der Millionenstadt Berlin? Welche Behörden und Organisationen sind für die Bewältigung eines derartig katastrophalen Ereignisses zuständig? Wie funktioniert die Zusammenarbeit der Akteure. Welche Probleme müssen sie bewältigen?

Wissenschaftler der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin haben sich im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „TankNotStrom“ mit diesen Fragen beschäftigt.

Die Studie skizziert die verheerenden Auswirkungen eines anhaltenden Stromausfalles in Berlin. Sie geht jedoch über das Szenario hinaus und nimmt die zuständigen staatlichen und halb-staatlichen Akteure in den Blick. Besonderes Augenmerk gilt den Kooperationsstrukturen sowie den zwangsläufigen Veränderungen des Managements beim übergang von der Krise zur Katastrophe.

An den Problemen ansetzend, die in Berlin – aber auch in anderen Städten -bei langanhaltendem Stromausfall auftreten würden, gelangt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Bewältigung eines solchen Szenarios änderungen beim Krisen- und Katastrophenmanagement verlangt. Hierbei steht vor allem eine Erkenntnis im Zentrum: Die Bevölkerung muss anders als bisher als aktiver Partner in das Krisen- und Katastrophenmanagement einbezogen werden. Dies gilt nicht nur für Berlin.
178 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt

1 Vorwort

2 Das Szenario länger anhaltender Stromausfall in Berlin als Ausgangspunkt

2.1 Infrastruktursektoren
2.2 Resümee

3 Vom Krisen- zum Katastrophenmanagement

4 Rechtliche Grundlagen des Katastrophenschutzes

4.1 Bundesgesetzgebung
4.2 Ländergesetzgebung

5 Die Berliner Akteure des Krisen- und Katastrophenmanagements
5.1 Die Berliner Verwaltung
5.2 Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport
5.3 Die Berliner Bezirke
5.4 Die Berliner Feuerwehr
5.5 Die Berliner Polizei
5.6 Die Hilfsorganisationen

6 Weitere Akteure des Krisen- und Katastrophenmanagements
6.1 Das Technische Hilfswerk
6.2 Die Bundespolizei
6.3 Die Bundeswehr
6.4 Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
6.5 Die Unterstützung durch andere Länder

7 Die Organisationsstrukturen für die Zusammenarbeit der Akteure
7.1 Die Zusammenarbeit in der Gemeinsamen Einsatzleitung
7.2 Arbeit in Krisenstäben
7.3 Die Zentrale Einsatzleitung
7.4 Zusammenfassung

8 Prozess des (staatlichen) Krisen- und Katastrophenmanagements in Berlin
8.1 Prozessbeschreibung
8.2 Beginn (Zeitpunkt t0)
8.3 Katastrophenalarm (Zeitpunkt t1)
8.4 Wiederherstellung der Stromversorgung (Zeitpunkt t2)
8.5 Aufhebung des Katastrophenalarms (Zeitpunkt t3)
8.6 Prozess-Schaubild

9 Entwicklungsperspektiven für das Krisen- und Katastrophenmanagement
9.1 Stromausfall: eine stresstheoretische Betrachtung
9.2 Vulnerabilitätstopographie in Berlin
9.3 Erhebung der Ressourcen der Bevölkerung vor der Katastrophe
9.4 Information der und Kommunikation mit der Bevölkerung
9.5 Einbindung der Bevölkerung in das Krisen- und Katastrophenmanagement
9.6 Einbeziehung der Bevölkerung vor der Krise
9.7 Die Kommunikation der Akteure
9.8 Das neue System „TankNotStrom“

10 Ableitung von Konsequenzen für das Krisen- und Katastrophenmanagement
10.1 Konkrete Handlungsempfehlungen
10.2 Weitergehende Empfehlungen
10.3 Forschungsperspektiven

I. Projektdaten
II. Literatur- und Quellenverzeichnis
III. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
IV. Abkürzungsverzeichnis



Rita Steffes-enn

Polizisten im Visier Eine kriminologische Untersuchung zur Gewalt gegen Polizeibeamte aus Tätersicht

ISBN 978-3-86676-263-3
Gewalt gegen im Dienst befindliche Polizeikräfte ist als ein hoch interaktionelles Delikt anzusehen, bei dem der Körper zum Hauptkommunikationsmittel wird. Dies gilt insbesondere für den direkten Kontakt der sog. „Street-Cops“ mit dem polizeilichen Gegenüber. Aus diesem Grund wurde sich in der vorliegenden Untersuchung auf das Phänomen der Gewalteinwirkung gegen Polizeikräfte außerhalb von Großeinsätzen konzentriert.
Das im Buch präsentierte kriminologische Forschungsprojekt befasst sich mit der Sichtweise von Mehrfachgewalttätern, die auch Gewalt gegen Polizeibeamte angewandt haben. Geleitet von der langjährigen Erfahrung der Autorin in der Täterarbeit, dass Verhaltensweisen von Tätern, selbst wenn sie befremdlich anmuten, dennoch sozialen Regeln folgen, wurde der Frage nachgegangen, welchen Sinngehalt Gewalt gegen Polizeibeamte aus der Täterperspektive hat. Abschließend werden Schlussfolgerungen für die Kriminalpolitik, die Prävention und den unmittelbaren face-to-face-Kontakt gezogen. Denn die Angriffe der hier untersuchten Täter erfolgten keinesfalls aus dem Nichts heraus, selbst wenn im Urteil „ohne rechtfertigenden Grund“ oder „plötzlich und unerwartet“ zu lesen ist.
Die untersuchten Gewalthandlungen reichen von Schubsen/Stoßen über Treten und Schlagen bis hin zum Drohen mit einer Waffe und dem Werfen von Brandsätzen gegen eine Polizeidienststelle.
 
154 Seiten
18,90 €

Inhalt

Gliederung

Abkürzungs- und Bedeutungsverzeichnis
Transkriptionsregeln der qualitativen Interviews
Geleitwort von Rafael Behr

1. Einleitung

2. überblick zum Forschungsstand in Deutschland
2.1 Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (1985 - 2000)
2.2 Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (2005 - 2009)
2.3 Zusammenfassung täterbezogener Erkenntnisse
2.4 Kritische Anmerkungen zur phänomenologisch relevanten Datenlage

3. Theoretische Vorüberlegungen zum Forschungsprojekt
3.1 Gewaltbegriff
3.2 Ausgewählte kriminologische Erklärungsansätze
3.2.1 Mikrokriminologische Ebene: Neutralisierungstheorie
3.2.2 Makrokriminologische Ebene: Anomietheorie

4. Zur Forschungsfrage

5. Die Untersuchungsmethode

6. Zur Durchführung der Erhebung
6.1 Das Erhebungsinstrument
6.2 Die Stichprobe
6.3 Die Interviewerin
6.4 Zur Auswertungsstrategie
6.5 Anmerkungen zur praktischen Durchführung
6.6 Hinweise zur Aussagekraft der Forschungsergebnisse

7. Zusammenfassung der erhobenen quantitativen Daten

8. Auswertung der qualitativen Interviewdaten
8.1 Einstellungen zu Gewalt und Polizei
8.1.1 Neutralisierungstechniken
8.1.2 Interviewauswertung: Gewalt, Normakzeptanz und Neutralisierungen
8.2 Interaktion und die Soziologie des Körpers
8.2.1 Der Körper als ‚Storyteller‘
8.2.2 Männlichkeit, Macht und Herrschaft
8.2.3 Interviewauswertung: Gewalt, Körperrepräsentation und Männlichkeit
8.3 Das Konzept der Salutogenese
8.3.1 Kohärenzgefühl als Kernstück der Salutogenese
8.3.2 Interviewauswertung: Gewalt und Salutogenese
8.4 Demütigung und Unterwerfung
8.4.1 Konflikteskalation
8.4.2 Interviewauswertung: Gewalt, Demütigung und Unterwerfung
8.5 Perspektivenwechsel
8.5.1 Alternativen
8.5.2 Interviewauswertung: Gewaltprävention in face-to-face-Kontakten

9. Resümee
9.1 Kriminologische Mikroebene: Der face-to-face-Kontakt
9.2 Kriminologische Makroebene: Kriminalpolitische Bedeutung oder vom Nutzen der Gewalt gegen Polizeikräfte
9.3 Forschungsausblick
9.4 Abschließende Anmerkungen

Literaturverzeichnis
Online-Quellen
Zur Autorin



Nicole Bartsch

Belastungs- und Führungserleben im Polizeidienst Einschätzung durch Vorgesetzte und Mitarbeiter sowie Zusammenhang mit Führungskräftetrainings

ISBN 978-3-86676-220-6
Der Beruf des Polizeibeamten gehört zu den eher stressreichen Berufen. Der Umgang des Einzelnen mit Belastungen und Herausforderungen am Arbeitsplatz nimmt wesentlichen Einfluss auf gesundheitliche Ressourcen und Risiken. Nach dem aktuellen Stand der Forschung werden soziale Unterstützung und eine hohe Selbstwirksamkeit neben der Möglichkeit, Handlungs- und Entscheidungsspielraum wahrzunehmen, als wesentliche Schutzfaktoren gegen die Auswirkungen von Belastungen gesehen.

Da es bisher wenig differenzierte Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen Belastungs- und Führungserleben im Polizeidienst gibt, wird dieses anhand einer Befragung in der Polizei des Landes Sachsen-Anhalt näher betrachtet. Nach einem überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu Stress in der Polizei und deren Auswirkungen wird der Zusammenhang zwischen Führung, psychischen Belastungen und Stressbewältigung dargestellt. Darauf aufbauend werden Zielsetzungen, zu klärende Fragestellungen sowie das verwendete Untersuchungsdesign und die gewonnenen Ergebnisse vorgestellt und anhand der eingangs aufgestellten Fragestellungen und Hypothesen diskutiert. Darüber hinaus stellt die Autorin interessante überlegungen an, welche Interventionen angesichts der Untersuchungsergebnisse und bestehender knapper Ressourcen besonders effektiv und wichtig zu sein scheinen.
248 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis

I. Einleitung

II. Theoretischer Hintergrund
1. Die Rolle von psychischen Belastungen im Polizeiberuf
1.1 Die Polizei - ein stressintensiver Beruf
1.2 Die psychosoziale Belastungssituation in der Polizei des Landes Sachsen-Anhalt

2. Auswirkungen von Stress
2.1 Gesundheitliche Auswirkungen von psychischen Belastungen
2.2 Bedeutsamkeit von vorhandenen riskanten Verhaltens- und Erlebensmustern für die psychische Belastbarkeit
2.3 Zusammenhang zwischen Stress und Berufszufriedenheit
2.4 Zusammenhang zwischen Stress und Arbeitszufriedenheit
2.5 Einfluss von Selbstwirksamkeit auf Gesundheit und Leistung

3. Zusammenhang zwischen Führung, psychischen Belastungen und Stressbewältigung
3.1 Aspekte eines erfolgreichen Führungsverhaltens
3.2 Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastungen, Führungsverhalten und Fehlzeiten
3.3 Ein Führungsstil als Stressbewältigungsstrategie?

4. Interventionsmöglichkeiten
4.1 Intervention durch Verhaltenstrainings
4.2 Prävention durch Verhaltenstrainings in der Polizei
4.3 Implementierung von Trainingserfahrungen in den Berufsalltag

III. Untersuchungsmethodik
1. Zielsetzungen und allgemeine Fragestellungen

2. Differenzierte Fragestellungen und Hypothesen
2.1 Studie I
2.2 Studie II

3. Messinstrumente
3.1 Studie I
3.2 Studie II
3.3 Messung des Belastungserlebens
3.4 Messung des Führungsverhaltens
3.5 Messung des Lerntransfers und der Trainingswirksamkeit

4. Methode
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Zeitplan

5. Untersuchung
5.1 Durchführung, Beschreibung der Stichproben
5.1.1 Studie I - Befragung der Führungskräfte und Mitarbeiter
5.1.2 Studie II - Befragung der Trainingsteilnehmer

IV. Ergebnisse
1. Studie I - Befragung der Führungskräfte und Mitarbeiter
1.1 Deskriptive Ergebnisse nach Teilbereichen
1.1.1 Soziodemographische Auswertung 100
1.2 Belastungserleben und Erleben des Führungsverhaltens bei Führungskräften und Mitarbeitern in der Polizei

2. Studie II - Befragung der Trainingsteilnehmer
2.1 Deskriptive Ergebnisse nach Teilbereichen
2.1.1 Soziodemographische Auswertung
2.2 Belastungserleben und Erleben des Führungsverhaltens von Führungskräften im Trainingskontext

V. Vergleichende Diskussion der Ergebnisse
1. Belastungserleben
1.1 Unterschiedliches Belastungserleben bei Führungskräften und Mitarbeitern
1.2 Belastungserleben im Berufsvergleich
1.3 Belastungserleben der Führungskräfte in Abhängigkeit zur Weiterbildungserfahrung
1.4 Zusammenhang zwischen Dienstalter und Belastungserleben
1.5 Veränderung des Belastungserlebens durch Training

2. Führungsverhalten
2.1 Zusammenhang zwischen Belastungserleben der Mitarbeiter und dem Erleben des Führungsverhaltens
2.2 Führungsverhalten aus Sicht der Führungskräfte
2.3 Veränderung des Führungsverhaltens der Führungskräfte durch Training

3. Lerntransfer
3.1 Lerntransfer der Führungskräfte

4. Handlungsempfehlungen
4.1 Ausrichtung der Führungskräftetrainings auf das Führungsverhalten
4.1.1 Förderung der Weiterbildungsqualifizierung
4.2 Schaffung von Handlungs- und Entscheidungsspielraum
4.3 Durchführung von dienstaltersgruppenspezifischen Maßnahmen

5. Kritik und Ausblick



Cindy Krebs/Thomas-Gabriel Rüdiger

Gamecrime und Metacrime - Strafrechtlich relevante Handlungen im Zusammenhang mit virtuellen Welten

ISBN 978-3-86676-147-6
Ausgezeichnet mit dem erstmals verliehenen Zukunftspreis Polizeiarbeit „Soziale Netzwerke“

Gibt es Kriminalität im Zusammenhang mit virtuellen Welten? Wie sind die Erscheinungsformen, das Aufkommen im Hell- und Dunkelfeld? Sind die Delikte vergleichbar zu denen der realen Welt, in der wir tatsächlich leben? Obwohl World of Warcraft, Herr der Ringe Online oder auch Second Life bereits Bestandteile unseres Lebens sind, blieben diese Fragen von der Kriminologie bisher weitestgehend unbeantwortet. Den Autoren gelingt es mit ihrer an der Universität Hamburg im Studienfach Kriminologie vorgelegten Abschlussarbeit, ein erstes Grundlagenwerk zu Kriminalität im Zusammenhang mit virtuellen Welten für den deutschsprachigen Raum zu schaffen. Hierbei werden die bisher offenen Fragestellungen beantwortet und erstaunliche Ergebnisse aufgezeigt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen es Praktikern der Strafverfolgungsbehörden und im sozialen Bereich engagierten Personen ermöglichen, einen tieferen Einblick in diesen Phänomenbereich zu erlangen und ihnen die Gelegenheit bieten, den bislang im Verborgenen weilenden Blick auf Gefahren zu schärfen. Aber auch dem allgemein an virtuellen Welten oder Kriminologie interessierten Leser eröffnet dieses Buch einen erstaunlichen Blick auf ein neuartiges Themenfeld.

„Krebs und Rüdiger nehmen sich eines Themas an, welches im Alltagsgeschehen der letzten Jahre einen immensen Stellenwert eingenommen und dennoch (noch) nicht als kriminologisches Thema erkannt wurde. […]. Selten weist eine Arbeit derart umfangreiche Explorationen und zugleich wirklich neue Einsichten in ein unbekanntes und zugleich alltägliches Milieu auf, wie dies in der vorliegenden Arbeit […] geschieht.“

Dr. Bettina Paul, Institut für Kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg „Ihre eigenen Vorschläge zum Umgang mit Game- und Metacrime zeigen beeindruckend wie sehr sie im Hinblick auf internationale Literatur à jour sind […].“ Prof. Dr. Sebastian Scheerer, Leiter des Instituts für Kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg
234 Seiten
24,90 €

Inhalt

1. Einleitung

2. Virtuelle Welten
2.1 Online-Rollenspiele (Games)
2.1.1 Entwicklung
2.1.2 Ziele und Motivation
2.1.3 Spielmechanik
2.1.4 ökonomie
2.1.5 Interaktion
2.1.6 Technische Voraussetzungen
2.2 Lebenssimulationen (Metaversen)
2.2.1 Entwicklung
2.2.2 Ziele und Motivationen
2.2.3 Ablaufmechanik
2.2.4 ökonomie
2.2.5 Interaktion
2.2.6 Technische Voraussetzungen
2.3 Abgrenzung zu Browsergames und Offline-Computerspielen

3. Methodik
3.1 Erhebung bei Betreibern virtueller Welten
3.2 Internetsicherheitsfirmen
3.3 Gerichtsdokumente
3.4 Bundesweite Anzeigenerhebung
3.5 Informelle Gespräche
3.6 Online-Erhebung
3.7 Ingame-Pranger
3.8 Feldforschung

4. Hellfeldausschnitt
4.1 Ergebnisse der bundesweiten Anzeigenerhebung
4.2 Kriminologische Betrachtung
4.3 Deliktische Dreiteilung
4.3.1 Meinungsäußerungsdelikte
4.3.2 Vermögensdelikte
4.3.3 Handlungen gegen die sexuelle Selbstbestimmung
4.4 Begleitkriminalität

5. Reaktionen
5.1 Formelle Reaktionen
5.1.1 Judikative und Kriminalpolitik
5.1.2 Strafverfolgungsbehörden
5.2 Informelle Reaktionen
5.2.1 Spieler
5.2.2 Betreiber
5.2.3 Wissenschaft
5.3 Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen

6. Risikologik virtueller Welten

7. Vorschläge zum Umgang mit Game- und Metacrime

8. Fazit

9. Forschungsperspektiven

10. Quellen – und Literaturverzeichnis

11. Abbildungsverzeichnis

12. Anlagenverzeichnis
 



Arne Jansch

Taktische Notfallmedizin

ISBN 978-3-86676-126-1
Grundlagen, Bedeutung für den Rettungsdienst und die Anwendung bei Amoklagen (Über 70 farbige Abbildungen)
Die Taktische Notfallmedizin ist in Deutschland ein junges Themengebiet und wird z. B. vom Rettungsdienst bereitgestellt, um die Polizei bei speziellen Lagen zu unterstützen - beispielsweise bei einem Amoklauf im Rahmen des Rettungsteam-Konzeptes. Die Arbeit setzt dabei an, ob der Regelrettungsdienst nach heutigem Ausbildungs- und Ausstattungstand generell in der Lage ist, solche Situationen zu bewältigen - also mit äußerst begrenzten Ressourcen viele Patienten versorgen muss und herkömmliche Ausbildungssysteme, die einen frühzeitigen Transport kritischer Patienten vorsehen, nicht ohne Weiteres anwendbar sind. Zur Aufarbeitung der Fragestellung wurden mehrere Trainings in Schleswig-Holstein begleitet und die Problematik der regulären Ausstattung und Ausbildung gegenüber den Prinzipien des "Tactical Emergency Medical Support (TEMS)" detailliert untersucht, die international bereits ein eigenständiges Feld der präklinischen Notfallmedizin darstellen. Die notwendigen Änderungen in Ausbildung und Ausstattung werden ebenso genau beschrieben wie die erforderlichen Techniken: Schwerpunkte sind die Versorgung von Schuss- und Explosionsverletzungen sowie die effektive Kontrolle von Blutungen, wobei auch Algorithmen zum Umgang mit Tourniquets oder Hämostatika diskutiert werden. Die speziellen Rahmenbedingungen werden mit den Prinzipien moderner Traumamanagementsysteme ausführlich aufgearbeitet, ebenso wie die Sichtung und Versorgung bei Massenanfällen von Verletzten sowie der Patiententransport. Ferner wird auf die Basis eines realistischen und zeitgemäßen Einsatztrainings eingegangen; Rettungsdienst und Polizei erhalten so eine unentbehrliche Grundlage, die medizinische Versorgung bei Polizeieinsätzen modernen Prinzipien anzupassen und zu optimieren.
263 Seiten
34,90 €

Inhalt

Einleitung

Grundlagen
Medizinische Grundlagen
Schussverletzungen
Explosionsverletzungen
Grundlagen des Rettungsdienstes
Gesetzliche Grundlagen des Rettungsdienstes
Ausbildungen im Rettungsdienst
Präklinisches Traumamanagement
Materielle Ressourcen
Personelle Ressourcen: Simulation

Phänomen Amok
Herkunft des Phänomens
Tätercharakteristik
Sonderform school shooting
Auswertungen

Lösungsansätze: Zusammenarbeit von Polizei und Rettungsdienst
Kritik am Modell des Rettungsteams
Tactical Emergency Medical Support (TEMS)
Behandlung im Bereich von TEMS
Systematische Bewertung von TEMS

Ausbildung, Techniken, Ausstattung und Training
Ausbildung
Spezielle Techniken und Ausstattung
Airwaymanagement
Kontrolle von Blutungen
Infusionstherapie
Hypothermie
Persönliche Grundausstattung
Patiententransport
Traumataschen
Reanimation nach Trauma
Triage
Schmerztherapie
Fernbeurteilung
Reizgase
Zusammenfassung
Training

Fazit



Rita Steffes-enn & Jens Hoffmann (Hrsg.)

Schwere Gewalt gegen Kinder

ISBN 978-3-86676-113-1
Risikoanalyse und Prävention

Schwere Gewalttaten gegen Kinder geschehen oft durch Eltern oder andere nahe stehende Personen. Der vorliegende Band versammelt Beiträge von Experten, die nicht alleine wissenschaftlich, sondern auch praxisnah tätig sind. So wird eine vielschichtige Sicht auf das Phänomen „Schwere Gewalt gegen Kinder“ ermöglicht und das neueste Fachwissen sowie Handlungsansätze für die Praxis vorgestellt.

Das Buch richtet sich an Fachleute unterschiedlichster Disziplinen, die mit der Risikoanalyse und der präventiven Arbeit befasst sind, um schwere Gewalttaten gegen Kinder zu verhindern. Es geht um das Erkennen, Einschätzen und Entschärfen von Risikosituationen.
133 Seiten
14,80 €

Inhalt

Inhalt
Risiko- und Schutzfaktoren bei Kindeswohlgefährdung/Kindesmisshandlung
Günther Deegener

Wenn Eltern ihre Kinder töten – Ein überblick über den gegenwärtigen Kenntnisstand
Justine Glaz-Ocik & Jens Hoffmann

Frauen als Täterinnen
Nahlah Saimeh

Familizid - Kinder als weitere Opfer bei Tötungsdelikten durch Intimpartner
Jens Hoffmann & Justine Glaz-Ocik

Neutralisierung und Täterschaft
Rita Steffes-enn

Interdisziplinäres Fallmanagement zur Frühesterkennung von Hochrisiko-Familien
Wilfried Kratzsch



Frank Hallenberger

Trauma Banküberfall

ISBN 978-3-86676-059-2
Psychologische Krisenintervention und Prävention
Bei der vorliegenden Ausarbeitung handelt es sich um eine Adaption des Buchs „Psychologische Krisenintervention für Einsatzkräfte“ auf die Belange von Opfern von Banküberfällen. Es bietet primär ein Verständnis für das Problem des „Überfallen-werdens“ und zeigt Lösungswege für hieraus entstehenden Probleme auf.

Dieses Buch bietet für alle an diesem Thema Interessierten (Bankangestellte, Vorgesetzte, Vorstände, Sicherheitsbeauftragte, Betriebsratmitglieder, ...) umfassende und praxisnahe Informationen zur psychologischen Krisenintervention bei Überfallopfern. Nach einer lebensnahen Darstellung der theoretischen Hintergründe folgt eine umfassende Darstellung praktischer Maßnahmen der psychologischen Krisenintervention. Hierbei wird nicht nur die Nachsorge sondern auch die Vorsorge, die Vorbereitung auf Banküberfälle, ausführlich erläutert. Abschließend werden die Voraussetzungen sowie erforderlichen Aus- und Weiterbildungsinhalte für Krisenhelfer dargestellt.

Der Autor
Frank Hallenberger, Dr. rer. nat., Diplompsychologe, Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Fachbereich Polizei in Rheinland-Pfalz, Polizeipsychologe, Leiter des Kriseninterventionsteams der Polizei Rheinland-Pfalz, Klinischer Hypnosetherapeut, Trainer, Ausbilder, Betreuer
508 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt

Vorwort

1 Einleitung

2 Gründe für Krisenintervention

3 Traumatischer Stress
3.1 Belastung, Beanspruchung und Stress
3.2 Trauma
3.3 Schutz-, Risiko- und Ereignisfaktoren
3.4 Reaktionen auf Traumata
3.5 Langfristige Aspekte von Traumata
3.6 Psychophysiologie
3.7 Traumatisierungen nach Banküberfällen

4 Krisen und Interventionen
4.1 Krisen
4.2 Interventionen
4.3 Psychologische Krisenintervention
4.4 Ziele psychologischer Krisenintervention
4.5 Critical Incident Stress Management (CISM)

5 Grundlagen
5.1 Allgemeine Überlegungen
5.2 Interaktion und Konfrontation
5.3 Psychoedukation
5.4 Ressourcen und Bewältigung
5.5 Soziale Unterstützung
5.6 „Aufnehmen und Stützen“ – „Take Up and Back Up“
5.7 Phasen
5.8 Krisenintervention und Psychotherapie
5.9 Die Beteiligten
5.10 Kontraindikationen psychologischer Krisenintervention

6 Praxis der Krisenintervention
6.1 Erste Phase: Psychische Erste Hilfe (t + X Minuten) –Psychological First Aid
6.2 Zweite Phase: Akut Intervention (t + X Stunden) – Acute Intervention
6.3 Dritte Phase: Psychologische Aufarbeitung (t + X Tage) – Psychological Working Up
6.4 Vierte Phase: Nachsorge (t + X Wochen) – Follow up
6.5 Primäre Prävention

7 Wirkmechanismen und Ausbildung
7.1 Wirkmechanismen
7.2 Krisenhelfer

8 Fazit
8.1 Programmvorschlag
8.2 Schlusssatz

9 Glossar

10 Literatur

11 Sachregister



Jens Hoffmann & Isabel Wondrak (Hrsg.)

Umgang mit Gewalttätern

ISBN 978-3-86676-058-5
Kommunikation & Gefährderansprache

Der Band fokussiert auf Kommunikation, situative Einschätzung und Interventionsstrategien auch außerhalb der Gefängnismauern mit potentiell gefährlichen Personen. Die Autoren verfügen allesamt über einschlägige praktische Erfahrungen im Umgang mit Gewalttätern; aus unterschiedlichen Professionen und Arbeitsfeldern stammend werden wertvolle Methoden, Strategien und Vorgehensweisen zusammengetragen. Er liefert Praktikern Handwerkszeug in vielfacher Hinsicht, angefangen von handfesten Gesprächsstrategien über Risikoeinschätzungen – auch für die eigene Sicherheit bis hin zur konkreten Umsetzung von Interventionsmaßnahmen. Der Band richtet sich an unterschiedliche Berufsgruppen, wie z.B. Polizei, Sozialarbeit, Psychiatrie, Psychologie und Beratungsstellen.
103 Seiten
12,80 €

Inhalt

Inhalt:

Gefährdungseinschätzung in konfliktträchtigen Gesprächssituationen mit Migrantenfamilien
Corinna Ter-Nedden

Deliktbezogene Gesprächsführung mit Gewalttätern
Rita Steffes-enn

Täteransprache – Denkmuster, Körpersprache und Wahrnehmung des Gegenübers nutzen
Markus Brand

Opferwahrnehmungsseminare mit inhaftierten Gewalttätern
Frank J. Robertz

Gefährliche Expartner – Psychologische Hintergründe und Interventionsgespräche in Fällen von Stalking
Jens Hoffmann
55
Das Instrument der Gefährderansprache als Maßnahme im integrierten Gefährdungslagenmanagement
Carsten Schenk

Wer stört? Täterbezogene Intervention durch die Polizei
Karsten Schilling

Gefährdungsanalyse und Gefährderansprache - Kernelemente des polizeilichen Bedrohungsmanagements
Andreas Stenger