978-3-86676-126-1
Arne Jansch
Taktische Notfallmedizin Grundlagen, Bedeutung für den Rettungsdienst und die Anwendung bei Amoklagen (Über 70 …
263 Seiten 34,90 €

Inhalt


978-3-86676-114-8
Thomas Görgen (Hrsg.)
Sicherer Hafen oder gefahrvolle Zone? Kriminalitäts- und Gewalterfahrungen im Leben alter Menschen (Format DIN-A4) Inwieweit …
649 Seiten 69,00 €

Inhalt


978-3-86676-111-7
Patrick Sensburg (Hrsg.)
Die neue Sicherheitslage der Bundesrepublik Deutschland Die klassische Trennung zwischen äußerer und innerer Sicherheit kann heutzutage nicht …
124 Seiten 16,80 €

Inhalt


978-3-86676-060-8
Janet Kursawe
Drogenpolitik im Goldenen Halbmond Wahrnehmungsmuster und drogenpolitische Strategien als Reaktion auf die steigende …
492 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-113-1
Rita Steffes-enn & Jens Hoffmann (Hrsg.)
Schwere Gewalt gegen Kinder Risikoanalyse und Prävention Schwere Gewalttaten gegen Kinder geschehen oft durch …
133 Seiten 14,80 €

Inhalt


978-3-86676-107-0
Rosalie Möllers
Wirksamkeit und Effektivität der Europäischen Agentur FRONTEX Eine politikwissenschaftliche Analyse der Entwicklung eines integrierten …
146 Seiten 15,90 €

Inhalt


978-3-86676-099-8
Harald Ziaja & Sven Brünsch
Polizeiliche Auslandseinsätze von A bis Z Die Autoren Kriminalhauptkommissar Harald Ziaja und Polizeihauptkommissar Sven Brünsch …
77 Seiten 9,90 €

Inhalt


978-3-86676-097-4
Manfred Bornewasser (Hrsg.)
Grenzüberschreitende polizeiliche Kooperation nach der EU-Ost-Erweiterung „Gestern erst gestohlen, heute schon in Polen“ oder „Kommen Sie nach …
336 Seiten 15,90 €

Inhalt


Arne Jansch

Taktische Notfallmedizin

ISBN 978-3-86676-126-1
Grundlagen, Bedeutung für den Rettungsdienst und die Anwendung bei Amoklagen (Über 70 farbige Abbildungen)
Die Taktische Notfallmedizin ist in Deutschland ein junges Themengebiet und wird z. B. vom Rettungsdienst bereitgestellt, um die Polizei bei speziellen Lagen zu unterstützen - beispielsweise bei einem Amoklauf im Rahmen des Rettungsteam-Konzeptes. Die Arbeit setzt dabei an, ob der Regelrettungsdienst nach heutigem Ausbildungs- und Ausstattungstand generell in der Lage ist, solche Situationen zu bewältigen - also mit äußerst begrenzten Ressourcen viele Patienten versorgen muss und herkömmliche Ausbildungssysteme, die einen frühzeitigen Transport kritischer Patienten vorsehen, nicht ohne Weiteres anwendbar sind. Zur Aufarbeitung der Fragestellung wurden mehrere Trainings in Schleswig-Holstein begleitet und die Problematik der regulären Ausstattung und Ausbildung gegenüber den Prinzipien des "Tactical Emergency Medical Support (TEMS)" detailliert untersucht, die international bereits ein eigenständiges Feld der präklinischen Notfallmedizin darstellen. Die notwendigen Änderungen in Ausbildung und Ausstattung werden ebenso genau beschrieben wie die erforderlichen Techniken: Schwerpunkte sind die Versorgung von Schuss- und Explosionsverletzungen sowie die effektive Kontrolle von Blutungen, wobei auch Algorithmen zum Umgang mit Tourniquets oder Hämostatika diskutiert werden. Die speziellen Rahmenbedingungen werden mit den Prinzipien moderner Traumamanagementsysteme ausführlich aufgearbeitet, ebenso wie die Sichtung und Versorgung bei Massenanfällen von Verletzten sowie der Patiententransport. Ferner wird auf die Basis eines realistischen und zeitgemäßen Einsatztrainings eingegangen; Rettungsdienst und Polizei erhalten so eine unentbehrliche Grundlage, die medizinische Versorgung bei Polizeieinsätzen modernen Prinzipien anzupassen und zu optimieren.
263 Seiten
34,90 €

Inhalt

Einleitung

Grundlagen
Medizinische Grundlagen
Schussverletzungen
Explosionsverletzungen
Grundlagen des Rettungsdienstes
Gesetzliche Grundlagen des Rettungsdienstes
Ausbildungen im Rettungsdienst
Präklinisches Traumamanagement
Materielle Ressourcen
Personelle Ressourcen: Simulation

Phänomen Amok
Herkunft des Phänomens
Tätercharakteristik
Sonderform school shooting
Auswertungen

Lösungsansätze: Zusammenarbeit von Polizei und Rettungsdienst
Kritik am Modell des Rettungsteams
Tactical Emergency Medical Support (TEMS)
Behandlung im Bereich von TEMS
Systematische Bewertung von TEMS

Ausbildung, Techniken, Ausstattung und Training
Ausbildung
Spezielle Techniken und Ausstattung
Airwaymanagement
Kontrolle von Blutungen
Infusionstherapie
Hypothermie
Persönliche Grundausstattung
Patiententransport
Traumataschen
Reanimation nach Trauma
Triage
Schmerztherapie
Fernbeurteilung
Reizgase
Zusammenfassung
Training

Fazit



Thomas Görgen (Hrsg.)

Sicherer Hafen oder gefahrvolle Zone?

ISBN 978-3-86676-114-8
Kriminalitäts- und Gewalterfahrungen im Leben alter Menschen (Format DIN-A4)
Inwieweit sind in einer Gesellschaft, deren Altersstruktur starken Wandlungen unterworfen ist, Seniorinnen und Senioren von Straftaten betroffen? Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat Kriminalitäts- und Gewalterfahrungen im Leben älterer Menschen empirisch untersucht. Neben der Gefährdung durch Straftaten spielt der Aspekt der subjektiven Sicherheit eine große Rolle. Die durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Studie analysiert insbesondere auch die Situation derjenigen, die im häuslichen Umfeld gepflegt werden und deren Erfahrungen in Kriminalstatistiken wie in großen standardisierten Bevölkerungsbefragungen kaum Niederschlag finden. Es entsteht ein differenziertes Bild von Sicherheits- und Unsicherheitszonen im höheren Lebensalter.
649 Seiten
69,00 €

Inhalt

Inhalt:

Zusammenfassung
1. Projektstruktur und Projektverlauf
2. Datenbasis
3. Befunde
4. Schlussfolgerungen

I. Kriminalität und Gewalt im Leben alter Menschen – eine facettenreiche Thematik
(Thomas Görgen)
1.1 Überblick
1.2 Schwerpunkte der Untersuchung
1.3 Weitere Aspekte des Themenfeldes „Alter und Kriminalität“

II. Ältere Menschen als Kriminalitäts- und Gewaltopfer: zum aktuellen Forschungsstand
(Thomas Görgen)
2.1 Ein Themenfeld im Schnittpunkt gerontologischer und kriminologischer Forschung
2.2 Ältere Menschen als Opfer von Kriminalität und Gewalt
2.3 Kriminalitätsfurcht und Sicherheitsgefühl im Alter
2.4 Misshandlung und Vernachlässigung pflegebedürftiger älterer Menschen
2.5 „Kein Thema wie jedes andere“ – Viktimisierungsforschung bei Pflegebedürftigkeit im Alter

III. Untersuchungsansatz der Studie „Kriminalität und Gewalt im Leben alter Menschen“
(Thomas Görgen, Sandra Herbst, Susann Rabold)
3.1 Fragestellungen der Untersuchung „Kriminalität und Gewalt im Leben alter Menschen“
3.2 Erläuterungen zu einigen Begrifflichkeiten
3.3 Methodischer Zugang

IV. Kriminalitäts- und Gewalterfahrungen älterer Menschen
4.1 Die Situation im Hellfeld
4.2 Jenseits der Kriminalstatistik: Befunde einer bundesweiten Opferwerdungsbefragung
(Thomas Görgen, Sandra Herbst, Susann Rabold)

V. Misshandlung und Vernachlässigung älterer Menschen in der häuslichen Pflege
5.1 Überblick
5.2 Professionelle Pflege und ihre Schattenseiten: Befunde einer schriftlichen Befragung ambulanter Pflegekräfte (Susann Rabold, Thomas Görgen)
5.3 Wenn Pflege in der Familie zum Risiko wird: Befunde einer schriftlichen Befragung pflegender Angehöriger (Thomas Görgen, Ruben Bauer, Michael Schröder)
5.4 Ambivalente Nähe: eine qualitative Interviewstudie zur Viktimisierung Pflegebedürftiger in häuslichen Pflegearrangements (Barbara Nägele, Sandra Kotlenga, Thomas Görgen, Bekje Leykum).
5.5 „Blicke über den Zaun“: Befunde zur Viktimisierung in stationären Einrichtungen (Thomas Görgen)
5.6 Misshandlung und Vernachlässigung in der Pflege – eine kriminologische Perspektive (Thomas Görgen)

VI. Sicherheitsgefährdungen im Alter – Schärfe- und Unschärfebereichewissenschaftlicher Erkenntnis (Thomas Görgen)
6.1 Sicherheit im Alter: Was wir wissen, gerne wüssten – und vielleicht nie wissen werden
6.2 Opferwerdung im hohen Alter – ein Musterfall der Viktimisierung „wenig sichtbarer Populationen“?

VII. Wohin nun? – Konsequenzen für den Umgang mit Sicherheitsgefährdungen im Alter
(Thomas Görgen, Barbara Nägele, Sandra Kotlenga)
7.1 Überblick und allgemeine Überlegungen
7.2 Kriminalitätsgefährdungen im Alter: Perspektiven der Prävention und Opferhilfe
7.3 Subjektive Sicherheit im Alter: Handlungsbedarf und Handlungsoptionen
7.4 Partner- und Nahraumgewalt im Alter: Anpassungs- und Vernetzungserfordernisse der Hilfestrukturen
7.5 Misshandlung und Vernachlässigung älterer Pflegebedürftiger: Möglichkeiten vernetzter Prävention und Intervention
7.6 Fazit und Ausblick

Literatur



Patrick Sensburg (Hrsg.)

Die neue Sicherheitslage der Bundesrepublik Deutschland

ISBN 978-3-86676-111-7
Die klassische Trennung zwischen äußerer und innerer Sicherheit kann heutzutage nicht länger aufrechterhalten werden. Nur eine umfassende Sicherheitsarchitektur kann die neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen. Der vorliegende Band beschäftigt sich mit Fragen vom Ausbau der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit in Europa bis zu Gedanken polizeilicher und militärischer Vorverlagerungsstrategien. Auf der Grundlage einer als neu empfundenen Bedrohungssituation, wird eine vernetzte Sicherheitsstruktur diskutiert. Der vorliegende Band enthält neun Expertenbeiträgen von:

Prof. Dr. Patrick Ernst Sensburg, Mitglied des Deutschen Bundestages
Dr. Ingo Wolf , Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen
Max-Peter Ratzel, Direktor von Europol
Prof. Dr. Hans Peter Bull, Universität Hamburg
Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamts (BKA)
Generalmajor Bruno Kasdorf, stellv. Befehlshaber des Heeresführungskommandos
Christoph Unger, Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Manfred Spieker, Universität Osnabrück
124 Seiten
16,80 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort
1 Die neue Sicherheitslage der Bundesrepublik Deutschland – fließende Grenzen von innerer und äußerer Sicherheit

2 Die Grenzen innerer und äußerer Sicherheit im föderalen System Deutschlands

3 The Business, Potential and Limitations of Europol

4 Die schwierige Diskussion zwischen Sicherheitsbehörden und Bürgerrechtlern

5 „Aktuelle Erscheinungsformen des internationalen Terrorismus – neue Anforderungen an eine moderne Polizeiarbeit“

6 “International Security Assistance Force in Afghanistan”

7 Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe – Kompetenter Dienstleister im Bevölkerungsschutz

8 Die neue Sicherheitslage der Bundesrepublik Deutschland

9 Die Entgrenzung der Gewalt – Sozialethische Anmerkungen zum Terrorismus



Janet Kursawe

Drogenpolitik im Goldenen Halbmond

ISBN 978-3-86676-060-8
Wahrnehmungsmuster und drogenpolitische Strategien als Reaktion auf die steigende Drogenverbreitung in Afghanistan, Pakistan und Iran


Der transnationale Drogenhandel zählt seit Ende des Kalten Krieges zu den bedeutendsten sicherheitspolitischen Herausforderungen innerhalb der internationalen Gemeinschaft. Auf Grund seiner geostrategisch günstigen Lage ist der nah- und mittelöstliche Raum zu einer Drehschreibe für den internationalen Drogenhandel geworden. Eine besondere Rolle nehmen seit Jahrzehnten die Länder des so genannten „Goldenen Halbmondes“ Afghanistan, Pakistan und Iran ein. Dieses Länderdreieck gilt inzwischen als globale Hauptanbau- und -transitregion, in deren Zentrum Afghanistan als globaler Haupt­exporteur von Opiaten steht. Seit Beginn der beiden militärischen Interventionen Operation Enduring Freedom und ISAF (2001/2002) lässt sich weiter ein kontinuierliches Wachstum der Anbau- und Produktionszahlen feststellen. Damit bleibt Afghanistan nicht nur für den Westen mit seinen attraktiven Absatzmärkten ein sicherheitspolitisches Sorgenkind, sondern auch im Land selbst verstärken sich die sicherheitspolitischen und sozioökonomischen Auswirkungen des Schlafmohnanbaus.
Die Bekämpfungsstrategien sowie der staatliche und gesellschaftliche Umgang mit der Drogenverbreitung, wie er sich im öffentlichen Diskurs zeigt, stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit. Das Konzept der Versicherheitlichung (Securitization) bildet hierbei den theoretischen Rahmen der Studie.
Die vorliegende Studie zeigt auf, wie exemplarisch am Bereich des transnationalen Drogenhandels eine Sicherheitsrelevanz durch politische Entscheidungsträger kreiert wird, die als Legitimationsgrundlage für bestimmte, zum Teil unpopuläre, Maßnahmen benutzt werden kann. Darüber hinaus leistet die Arbeit einen wissenschaftlichen Beitrag für die Theoriendebatte über die Klassifizierungen neuer Sicherheitsgefährdungen.
492 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:
Vorwort

1. Einleitung
1.1. Ausgangslage und Relevanz des Themas
1.2. Drogenpolitik als Untersuchungsgegenstand
1.3. Zentrale Fragestellung und Zielsetzungen der Untersuchung
1.4. Aufbau und Methodik der Arbeit

2. Drogenhandel und die Gefährdung von Sicherheit: Entwicklung eines Untersuchungsrahmens
2.1. Neue Gefährdungen und Erweiterungen des Sicherheitsbegriffs
2.2. Sicherheit als Kommunikationsprozess: Die soziolinguale Konstruktion von Sicherheit
2.3. Die Dimensionen von Sicherheit
2.4. Drogen eine Sicherheitsbedrohung?
2.5. Ableitung des Untersuchungsrahmens
2.6. Ableitung der Hypothesen
2.7. Untersuchungsvorgehen
2.8. Zusammenfassung der theoretisch-methodischen Grundlagen der Arbeit

3. Drogenverbreitung in der Region des Goldenen Halbmonds
3.1. Geschichtliche Bedeutung von Drogen in der Untersuchungsregion
3.2. Verbreitung und Auswirkungen illegaler Drogen in den Ländern des Goldenen Halbmonds im Untersuchungszeitraum 1997-2007
3.3. Das regionale Anti-Drogenregime

4. Umgang mit den Drogenproblemen in Afghanistan
4.1. Die Wahrnehmung der Drogenprobleme und Muster der Versicherheitlichung
4.2. Von einer Kriegsökonomie zu staatlich kontrollierter Drogenpolitik? Afghanische und internationale Strategien der Drogenbekämpfung seit 2002
4.3. Zusammenfassung

5. Umgang mit den Drogenproblemen in Pakistan
5.1. Die Wahrnehmung der Drogenprobleme und Muster der Versicherheitlichung
5.2. Strategien der Drogenbekämpfung
5.3. Externer Einfluss internationaler Akteure
5.4. Zusammenfassung

6. Umgang mit den Drogenproblemen in Iran
6.1. Wahrnehmung der Drogenprobleme und Muster der Versicherheitlichung
6.2. Die Drogenpolitik Irans
6.3. Externer Einfluss internationaler Akteure
6.4. Zusammenfassung

7. Vergleich der Untersuchungsergebnisse und Überprüfung der Hypothesen
7.1. Bewertung und Vergleich der Wahrnehmungsmuster in den drei Untersuchungsländern
7.2. Überprüfung der Hypothesen zu den Wahrnehmungsmustern
7.3. Bewertung und Vergleich der Drogenpolitik in den drei Untersuchungsländern
7.4. Bewertung und Vergleich des externen Einflusses internationaler Akteure in den drei Untersuchungsländern
7.5. Überprüfung der Hypothesen zur Handlungsebene
7.6. Rückbezug zur theoretischen Debatte
7.7. Folgerungen: Wege zur Umsetzung einer adäquaten Drogenpolitik in der Untersuchungsregion

Literaturverzeichnis
Anhang



Rita Steffes-enn & Jens Hoffmann (Hrsg.)

Schwere Gewalt gegen Kinder

ISBN 978-3-86676-113-1
Risikoanalyse und Prävention

Schwere Gewalttaten gegen Kinder geschehen oft durch Eltern oder andere nahe stehende Personen. Der vorliegende Band versammelt Beiträge von Experten, die nicht alleine wissenschaftlich, sondern auch praxisnah tätig sind. So wird eine vielschichtige Sicht auf das Phänomen „Schwere Gewalt gegen Kinder“ ermöglicht und das neueste Fachwissen sowie Handlungsansätze für die Praxis vorgestellt.

Das Buch richtet sich an Fachleute unterschiedlichster Disziplinen, die mit der Risikoanalyse und der präventiven Arbeit befasst sind, um schwere Gewalttaten gegen Kinder zu verhindern. Es geht um das Erkennen, Einschätzen und Entschärfen von Risikosituationen.
133 Seiten
14,80 €

Inhalt

Inhalt
Risiko- und Schutzfaktoren bei Kindeswohlgefährdung/Kindesmisshandlung
Günther Deegener

Wenn Eltern ihre Kinder töten – Ein überblick über den gegenwärtigen Kenntnisstand
Justine Glaz-Ocik & Jens Hoffmann

Frauen als Täterinnen
Nahlah Saimeh

Familizid - Kinder als weitere Opfer bei Tötungsdelikten durch Intimpartner
Jens Hoffmann & Justine Glaz-Ocik

Neutralisierung und Täterschaft
Rita Steffes-enn

Interdisziplinäres Fallmanagement zur Frühesterkennung von Hochrisiko-Familien
Wilfried Kratzsch



Rosalie Möllers

Wirksamkeit und Effektivität der Europäischen Agentur FRONTEX

ISBN 978-3-86676-107-0
Eine politikwissenschaftliche Analyse der Entwicklung eines integrierten Grenzschutzsystems an den Außengrenzen der EU.

Im Vergleich zum Gemeinsamen Binnenmarkt, messen die EU-Mitgliedstaaten dem Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts einen eher national motivierten Stellenwert bei. Dennoch finden sich aufgrund der Herausforderungen grenzüberschreitender Kriminalität und Terrorismus sowie einer Zunahme unkontrollierter Zuwanderung auf EU-Ebene Harmonisierungs- und Koordinierungszuständigkeiten, die ein hohes Maß an Kooperation der Mitgliedstaaten erfordern.

Die hieraus resultierende Interdependenz und Denationalisierung haben die Grenzen zwischen Innen- und Außenpolitik durchlässig werden lassen. Durch die Vernetzung der Sicherheitsarchitektur sind europäische Regeln und Normen entstanden, die die EU immer häufiger als internationaler Akteur auch in Bereichen der Asyl-, Migrations- und Außengrenzschutzpolitik auftreten lässt.

2005 wurde mit der Agenturgründung FRONTEX eine nahezu autonome Institution geschaffen, deren Tätigkeit viel zu wenig in der öffentlichkeit wahrgenommen wird und deren Wirksamkeit und Effektivität unter Beachtung der Menschenrechte noch schwer einzuschätzen ist. Das Buch will eine politikwissenschaftliche Analyse geben.
146 Seiten
15,90 €

Inhalt

Einleitung
1. Teil: Supranationale Institutionen im theoretischen Kontext
1 Arbeitsdefinition der Begriffe Institution und Integration
2 Die Integration supranationaler Institutionen
2. Teil: Die Errichtung einer Institution für den
EU-Grenzschutz
1 Entwicklung gemeinsamer Lösungsstrategien
2 Die Organisationsstruktur von FRONTEX
3 Finanzierung und Personalbestellung
4 Das deutsche Interesse an FRONTEX und die Rolle der
Bundespolizei (BPOL)
3. Teil: Auswirkungen von FRONTEX auf das institutionelle
Gefüge der EU
1 Kooperation der EU-Mitgliedstaaten
2 Kooperation mit Drittstaaten
3 Auswirkungen der Kooperationsformen
4 Die Rolle von FRONTEX zur Etablierung des supranationalen
Grenzregimes
5 Das Grenzkonzept von FRONTEX
4. Teil: Die Analyse rechtsstaatlicher und demokratischer
Grundsätze
1 Die Rechtsstellung der Grenzschutzagentur
2 Rechtsschutz bei Maßnahmen der Grenzschutzagentur
3 Die politische Einflussnahme durch die EU-Institutionen
4 Auswirkungen auf den Datenschutz
Zusammenfassung und Ausblick



Harald Ziaja & Sven Brünsch

Polizeiliche Auslandseinsätze von A bis Z

ISBN 978-3-86676-099-8
Die Autoren Kriminalhauptkommissar Harald Ziaja und Polizeihauptkommissar Sven Brünsch sind am Bildungszentrum der Thüringer Polizei in Meiningen als Lehrtrainer bzw. Fachbereichsleiter im Bereich der Integrierten Fortbildung tätig.

Ihre internationalen Erfahrungen haben sie bei mehreren polizeilichen Auslandseinsätzen in Bosnien und Herzegowina, im Kosovo, in Mazedonien, Kroatien und Afghanistan gesammelt. Die Autoren sind auf Landesebene an Auswahlverfahren für den Personalpool Auslandseinsätze beteiligt und trainieren die im Personalpool befindlichen Beamten.

Auf Bundesebene engagieren sich Harald Ziaja und Sven Brünsch als Trainer in den Basisseminaren und Nachbereitungsseminaren im Rahmen der bundeseinheitlichen Curricula.
77 Seiten
9,90 €

Inhalt



Manfred Bornewasser (Hrsg.)

Grenzüberschreitende polizeiliche Kooperation nach der EU-Ost-Erweiterung

ISBN 978-3-86676-097-4
„Gestern erst gestohlen, heute schon in Polen“ oder „Kommen Sie nach Polen, Ihr Auto ist auch schon dort“. Solche und ähnliche Witze kursierten lange Zeit in der deutschen Bevölkerung an der deutsch-polnischen Grenze. Den Deutschen erscheinen sie lustig, den Polen vermutlich weniger. So ungern man vielleicht auch auf solche Witze verzichten möchte: Solche, wenn auch spaßig gemeinten,  abschätzigen Bemerkungen über den Nachbarn entfalten oftmals unbemerkt ihre kooperationshemmende Wirkung und können nur langsam über viele positive Kontakterfahrungen abgebaut werden. In vielen Grenzregionen haben sich die diskriminierenden Witze mittlerweile verloren. Der vorliegende Band gibt einen empirisch basierten überblick über die Rahmenbedingungen und Ausprägungen polizeilicher Kooperation in verschiedenen deutschen Grenzregionen, er zeigt Kooperationsdefizite auf und offeriert Lösungsangebote aus der Sicht von Wissenschaft und polizeilicher Praxis.
336 Seiten
15,90 €

Inhalt

Inhalt:

I Allgemeine Rahmenbedingungen polizeilicher Kooperation über die nationalen Grenzen hinweg

Einleitung
1 Grenzen im vereinigten Europa: Von der territorialen Trennung zur Durchlässigkeit von Mobilitätsströmen
Manfred Bornewasser

2 Zusammenarbeit der Grenzbehörden nach der EU-Ost-Erweiterung aus österreichischer Perspektive
Linda Jakubowicz

3 Förderung interaktiver Kontakte: Vorurteile überwinden – Vertrauen schaffen
Franziska Schulz

4 Intergruppenangst: Eine Barriere für Intergruppenkooperation?
Dieta Kuchenbrandt

II Sicherheit und polizeiliche Kooperation im Kontext der EU-Ost- Erweiterung: eine empirische Untersuchung in vier deutschen Grenzregionen
Manfred Bornewasser und Marco Waage

Einleitung
1 Sozioökonomische und polizeiliche Strukturen in den einbezogenen Grenzregionen
2 Theoretischer Untersuchungshintergrund und Methodik
3 Bewertung der EU-Erweiterung: Chancen oder Risiken?
4 Einschätzungen zur Kriminalitätsentwicklung
5 Hat die subjektive Empfindung einer Kriminalitätszunahme ein objektives Pendant?
6 Grenzüberschreitende Kooperation
7 Ergebnisse zweier Workshops zu Schlussfolgerungen aus den vorliegenden Befunden

III Polizeiliche Kooperation in Europa angesichts struktureller und sprachlicher Differenzen
Einleitung

1 Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Polizei – Eine Analyse polizeilicher Kooperation nach der EU-Ost-Erweiterung
Reinhard Müller

2 Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in Grenzregionen auf nationaler Ebene
Johannes Schaer und Hans-Joachim Thomsen

3 Vor welchem rechtlichen und rechtsstaatlichen Hintergrund arbeiten Polizei und Staatsanwaltschaft in Europa zusammen?
Beatrix Elsner

4 Vertrauensbildende Maßnahmen im Vorfeld der Zusammenarbeit an den Schengen-Binnengrenzen
Johannes Schaer, Klaus Wils und August Schmidt

5 Vertrauensbildende Maßnahmen im Vorfeld der Zusammenarbeit an den Schengen-Binnengrenzen aus dänischer Sicht
Peter Thaysen

6 Ein Abriss der historischen Entwicklung der deutsch-französischen Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden unter dem Aspekt der Erforderlichkeit von gemeinsamen Fortbildungsmaßnahmen
Alois Niecholat

7 Sprachdifferenzen und Möglichkeiten ihrer überwindung
Jürgen Schiewe

8 Sprache als Herausforderung in der grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit
Mathias Engelmann und Thomas Krense

9 Integrationsanspruch und Integrationswirklichkeit: Hat Europa genügend Bindungskraft?
Manfred Bornewasser und Reinhard Wolf

10 Europäische Integration in der Polizei
Johannes Hübner

Statt eines langen Nachwortes
Leander Witjes
Autoren