978-3-86676-643-3
Clemens Lorei & Bernd Körber (Hrsg.)
Psychologie im Polizeieinsatz Festschrift für Hans Peter Schmalzl
356 Seiten 39,90 €

Inhalt


978-3-86676-671-6
Annika Hamachers, Kristin Weber & Stefan Jarolimek (Hrsg.)
EXTREMISTISCHE DYNAMIKEN IM SOCIAL WEB Befunde zu den digitalen Katalysatoren politisch … Das Internet nimmt heutzutage einen wichtigen Stellenwert in der Lebenswelt der meisten …
289 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-628-0
Georgios Terizakis, Stefan Sell & Christian Hamm [Hrsg.]
Innere Sicherheit als geteilte Verantwortung Kommunale und polizeiliche Herausforderungen
160 Seiten 34,00 €

Inhalt


978-3-86676-610-5
Dominic Gißler
Erfolg der Stabsarbeit Arbeit, Leistung und Erfolg von Stäben der Gefahrenabwehr und … Das Forschungsprojekt hatte zum Ziel ein Modell zu entwickeln, wie die Arbeit und die …
448 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-581-8
Volker Stein
Versammlungsrecht Erläuterungen zu Art. 8 Grundgesetz und zum Versammlungsgesetz 2., … In dem vorliegenden Buch wird das Versammlungsrecht systematisch dargestellt und …
338 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-498-9
Rosalie Möllers
Polizei in Europa – Die Sicherheitsagenturen EUROPOL und FRONTEX im Raum der … 2. überarbeitete und erweiterte AuflageAls Folge der Vernetzung der …
235 Seiten 29,90 €

Inhalt


978-3-86676-493-4
Peter Lutz Kalmbach & Tim Krenzel
Onlinebegleitung im Strafvollzug Das Projekt „crimeic®“ Revolutionierung … Für eine erfolgreiche Resozialisierung von Inhaftierten ist die Kommunikation mit …
175 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-478-1
Nils Böckler & Jens Hoffmann (Hrsg.)
Radikalisierung und terroristische Gewalt Perspektiven aus dem Fall- und Bedrohungsmanagement Anschläge durch islamistische …
350 Seiten 29,90 €

Inhalt


Clemens Lorei & Bernd Körber (Hrsg.)

Psychologie im Polizeieinsatz Festschrift für Hans Peter Schmalzl

ISBN 978-3-86676-643-3
356 Seiten
39,90 €

Inhalt

Vorwort der Herausgeber



Grußworte




Zur Vita von Peter Schmalzl




Publikationsliste von Peter Schmalzl




Aktiencheck Polizeipsychologie


Jürgen Marx



Polizeipsychologische Aufgabenfelder im Wandel der Zeit in der Bundesrepublik Deutschland

Peter Schmalzl & Frank Stein (2003)



Hält doppelt und dreifach wirklich besser?

Die Vorhersagekraft mehrfach verwendeter psychologischer Testmethoden bei der Auswahl von Führungskräften

Hannah Dekker, Stefan Remke & Maik Spengler



Polizei 110 / 21

Der Beitrag der Polizeipsychologie zum Anforderungsprofil der Polizei im Wandel

Andrea Fischbach




Psychosoziale Notfallversorgung bei der Bayerischen Polizei

Silvia Oßwald-Meßner



Was ist Einsatzkompetenz, wozu braucht man sie und wie lässt sie sich fördern?

Peter Schmalzl (2017)



Einsatzkompetenz 4.0

Bernd Körber



Das Problem des „plötzlichen“ Angriffs auf Polizeibeamte

Peter Schmalzl (2005)



Führen und Entscheiden in polizeilichen Sonderlagen – Psychologische Aspekte einer effizienten Einsatzleitung

Arnold Wieczorek



Die Gegenwart meistern

Anmerkungen zur erfolgreichen Bewältigung von Extremsituationen

Peter Schmalzl (2011)



Kommunikation statt Gewalt

Clemens Lorei



Irrungen und Erkenntnisse der Polizei in ihrem Bemühen um Deeskalation im Protestgeschehen

Peter Schmalzl (2011)



Die Wirkung der Kommunikationstaktiken „Tit for Tat“ und „Ventilierenlassen“

oder wie es in den Wald schallt, schallt es nicht heraus

Frank Hallenberger, Makus Matthias Thielgen, Felix Dornbach & Steffen Frick



Polizeipsychologie – Innenansichten einer „amphibischen“ Disziplin

Peter Schmalzl (1999)



Bilaterale Beziehungen und eine Weltmeisterschaft

Claus Polndorfer




„Anspruch und Inanspruchnahme“

Max Hermanutz



Formal Guide to Questioning Witnesses and the Accused - With Flash Cards for Questioning

Max Hermanutz



Polizei-Fußstreife in München; Eine wirkungs- und Kausalanalyse des Auftretens und Verhaltens von polizeilichen Fußstreifen

Peter Schmalzl (2001)



Zahlen mit Karte – aber gerne!

Überlegungen zu psychologischen Effekten beim bargeldlosen Bezahlen von Verwarnungen

Christine Telser, Luisa Sabel & Niklas Seywert



Corona-Krise und Rette sich, wer kann!

Marc Stein



Rette sich, wer kann! Einige Anmerkungen zum Phänomen der kollektiven Panik

Peter Schmalzl (2005)



Einfach Schupo sein?

Ein Weg zwischen wissenschaftstheoretischem Anspruch und dem Wunsch nach generalistischer und praxisnaher Handhabung

Sabine Schildein



Neue Kommunikationswege im IT-Zeitalter

Wie Pokémons unser Leben verändert haben

Sabine Schildein und Michael Meng



Polizeipsychologie im Spagat zwischen Anspruch und Inanspruchnahme

Peter Schmalzl (2003)



Annika Hamachers, Kristin Weber & Stefan Jarolimek (Hrsg.)

EXTREMISTISCHE DYNAMIKEN IM SOCIAL WEB Befunde zu den digitalen Katalysatoren politisch und religiös motivierter Gewalt

ISBN 978-3-86676-671-6
Das Internet nimmt heutzutage einen wichtigen Stellenwert in der Lebenswelt der meisten Menschen ein, den auch politisch oder religiös motivierte Extremisten für sich zu nutzen wissen: Hier vernetzen sie sich untereinander, verbreiten ihre Hassbotschaften an ein großes, potenziell weltweites Publikum, rufen explizit zu Straftaten auf oder dokumentieren ihre eigenen Gewaltakte in Echtzeit. Die Gefahren, die vom Internet für die Radikalisierung vulnerabler Personen ausgehen, werden von Gesellschaft und Sicherheitsbehörden
gegenwärtig entsprechend viel diskutiert – der Bedarf an gesichertem Wissen über die zugrundeliegenden Strukturen und Mechanismen ist groß.

Die zehn in diesem Band zusammengestellten Beiträge wurden bewusst vielfältig ausgewählt, um sowohl eine Brücke zwischen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu schlagen als auch zwischen Forschung und Praxis. Autoren aus Kriminologie, Islamwissenschaft, Informatik, Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Rechtwissenschaft, aber auch aktiv in Sicherheitsbehörden tätige Polizeibeamte, stellen hierbei aktuelle Befunde zu (De-)Radikalisierungsfaktoren im Internet vor.

Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei insbesondere auf den inhaltlichen Strukturen extremistischer Internetangebote, auf der Frage, welcher Stellenwert diesen „Online-Faktoren“ bei der individuellen Radikalisierung von Tätern, aber auch bei der Prävention von politisch motivierter Gewalt zukommt, sowie auf innovativen methodischen Zugängen zur Radikalisierungsforschung.
289 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



Herbert Reul

Vorwort



Annika Hamachers, Kristin Weber & Stefan Jarolimek

Einleitung



I. Begriffe & Phänomenbereiche



Tobias Mattes

Radikalisierung im Wandel. 
Neue Bedarfe von Sicherheitsbehörden



Annika Hamachers

Islamistische Inhalte im Internet.
Ein empiriegeleiteter Ansatz zur Erfassung des Phänomenbereichs



II. Methodendiskussion & -innovationen



Kristin Weber

Gerichtsaktenanalyse als Methode der Radikalisierungsforschung: Herausforderungen und Potenziale



Martin Steinebach, Inna Vogel, York Yannikos, & Roey Regev

Automatisierung beim Auffinden radikaler Inhalte im Internet



Dennis Klinkhammer & Ruben Wienigk

Quantitative Indikatoren für Radikalisierung und Extremismus auf YouTube



Annika Hamachers, Julia Gundlach, Wendy Heereman, Annika Selzer & York Yannikos

Data Mining zur Erfassung extremistischer Aktivitäten in Online-Netzwerken.
Technische und juristische Rahmenbedingungen bei der Erfassung und Aufbereitung von Social Media-Daten für wissenschaftliche Zwecke



III. Ausgewählte empirische Befunde



Benno Köpfer & Britt Ziolkowski

„Das ist numal Jihad!“
Umm Shahids Propagandatätigkeit für den IS



Marina Böhmer & Holger Schmidt

Faktor „online“ in der (De-)Radikalisierung. 
Social Media und deren Einfluss auf Radikalisierung sowie die Arbeit in Distanzierungsprozessen. Eine Annäherung anhand praxisbasierter Fallbeispiele



Kristin Weber & Annika Hamachers

Aus dem radikalen Netzwerk in den Jihad.
Radikale Prediger als Schlüsselakteure im Umfeld deutscher Syrienreisender



Eva Groß & Sighard Neckel

Social Media und die Bedeutung von Emotionen in autoritär-nationalistischen Radikalisierungsnarrativen



Georgios Terizakis, Stefan Sell & Christian Hamm [Hrsg.]

Innere Sicherheit als geteilte Verantwortung Kommunale und polizeiliche Herausforderungen

ISBN 978-3-86676-628-0
160 Seiten
34,00 €

Inhalt

Inhalt:



Grußwort zur #SIKO19-Publikation

Von Friedel Durben, Kristian Bosselmann-Cyran, Karlheinz Maron, Klaus Weisbrod



Einleitung: Innere Sicherheit als geteilte Verantwortung für Kommunen und Polizei

Von Christian Hamm, Stefan Sell und Georgios Terizakis



Teil I: Konzeptuelle Überlegungen



‚Policey‘ in der Krise? Zur Neujustierung der Rolle der Polizei und von Sicherheit und Ordnung in einer Gesellschaft im Wandel – ein Essay

Von Rafael Behr



Eine doppelte Überforderung angesichts einer an sich notwendigen Kommunalisierung? Die Herausforderungen einer geteilten Verantwortung von Polizei und kommunalen Ordnungsdiensten in einer nachhaltig ausgestalteten Architektur öffentlicher Sicherheit

Von Stefan Sell



Urbane Sicherheit(en) – Thesen zur Verbindung von sozialer und innerer Sicherheit

Von Jens Wurtzbacher



Der grundlegende Ansatz einer nachhaltigen Sicherheitsphilosophie auf Basis einer geteilten Verantwortung

Von Christian Hamm und Steffen Göbel



Teil II: Impulse aus der Praxis



Herausforderungen des kommunalen Vollzugsdienstes in Rheinland-Pfalz: Aufgaben, Ausstattung und rechtliche Situation

Von Christine Telser



Kommunale Ordnungsdienste zwischen Miteinander und Konkurrenz zur Polizei und Möglichkeiten einer systematischen Entwicklung für eine nachhaltige Sicherheitsarchitektur

Von Benno Langenberger




Innere Sicherheit als lokale Politik am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main

Von Helga Heinrich



Podiumsdiskussion SIKO19

Mit Rafael Behr, Christian Giese-Kessler, Stephanie Klein, Ulrike Mohrs und Jürgen Schmitt; Dokumentation von Georgios Terizakis und Marco Lebernegg



Innere Sicherheit mitten im Leben und vor Ort – Kommunale und polizeiliche Herausforderungen 

Von Roger Lewentz



Autorenverzeichnis



Dominic Gißler

Erfolg der Stabsarbeit Arbeit, Leistung und Erfolg von Stäben der Gefahrenabwehr und des Krisenmanagements im Gesamtkontext von Einsätzen

ISBN 978-3-86676-610-5
Das Forschungsprojekt hatte zum Ziel ein Modell zu entwickeln, wie die Arbeit und die Leistung von Stäben erfasst und beurteilt werden kann. Hierfür war die Generierung einer Theorie notwendig. Zur Exploration wurden Ereignisanalysen durchgeführt, Stäbe bei ihrer Arbeit beobachtet und Experten in Interviews befragt. Untersucht wurden 45 Fälle aus dem Spektrum von Gefahrenabwehr und Krisenmanagement aus dem deutschsprachigen Raum.

Erfolgreiche Stabsarbeit wird kurz als eine ausreichende Führungsleistung bezeichnet. Führungsleistungen eines Stabes sind als Stab zu funktionieren (grundlegender Selbstzweck), Einsätze (Bewältigungsmaßnahmen) führbar zu machen, Zeitvorteile gegenüber dem natürlichen Ereignisverlauf zu erarbeiten und den Ereignisfortgang zu beeinflussen. Diese Leistungen werden am allgemeinen Anspruch an einen Stab gemessen. Danach wird von einem Stab in Gefahrenabwehr und Krisenmanagement erwartet, dass er als Art Generalinstrument innerhalb seiner (typischerweise hohen, aber nicht grenzenlosen) Leistungsfähigkeitsgrenzen unter den jeweiligen Umständen das bestmögliche Einsatzresultat herbeiführt.

Mit dem entwickelten Modell können Einsätze und Übungen beurteilt werden. Zudem können Abläufe im Stab justiert und das Entscheidungsverhalten von Stäben unterstützt werden.

Der Autor war während dem Forschungsprojekt wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der SWISS International Air Line Ltd. Er forschte bereits zuvor im Bereich der Stabsarbeit und ist Gründer von stabstraining.de
448 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung



2 Theoretischer Rahmen


2.1 Organisationstheoretische und technisch-technologische Aspekte

2.1.1 Stab-Linienorganisation

2.1.2 Wesen und Charakter

2.1.3 Kritikalität und Komplexität als Normalität für Stäbe

2.1.4 Führungstechniken

2.1.5 Technologieeinsatz

2.1.6 Einsatzhäufigkeit

2.1.7 Leistungsfähigkeit

2.2 Psychologische Aspekte

2.2.1 Teamarbeit

2.2.2 Kommunikation

2.2.3 Situationsbewusstsein

2.2.4 Training

2.3 Entscheidungstheoretische Aspekte

2.3.1 Rationale Entscheidungstheorien

2.3.2 Lineare Problemlösungsmodelle

2.3.3 Intuitive Entscheidungstheorien

2.3.4 Erfahrungsbasiertes Problemlösemodell

2.3.5 Relevanz rationaler und intuitiver Ansätze für die Stabsarbeit

2.4 Verhältnis von Stab und Zielsystem

2.4.1 Soziale Systeme

2.4.2 Kybernetische Steuerung von Systemen

2.4.3 Steuerungserfolg

2.4.4 Theorie zur Steuerung von Zielsystemen durch Stäbe

2.5 Zusammenfassung des aktuellen Wissensstandes



3 Forschungsbedarf und Forschungsplan



4 Methodisches Vorgehen


4.1 Datenerhebung

4.2 Datenanalyse

4.3 Stichprobe



5 Empirische und analytische Befunde

5.1 Stabstypische Aufgaben und Erwartungen an Stäbe

5.2 Kennzahlengestützte Indikation von Systemzustand und Wirksamkeit

5.3 Stabs-natürliches Problemlösemodell

5.4 Entscheidungswesen

5.5 Leistungen von Stäben und zugrundeliegende konstitutive Prinzipen

5.6 Erfolg der Stabsarbeit

5.7 Beantwortung der Forschungsfrage



6 Modell zur Beurteilung des Erfolgs der Stabsarbeit

6.1 Prinzipielle Konstitution von Stäben

6.2 Einheitliches Verfahren für Führung und Bewertung von Einsätzen

6.3 Beurteilungsverfahren des Erfolgs der Stabsarbeit

6.4 Test des Verfahrens



7 Schlussbetrachtung

7.1 Reflexion des Vorgehens und der Erkenntnisqualität

7.2 Transfer in die Praxis

7.3 Weiterer Forschungsbedarf

7.4 Einordnung und Fazit



8 Literaturverzeichnis



Anhang



Volker Stein

Versammlungsrecht Erläuterungen zu Art. 8 Grundgesetz und zum Versammlungsgesetz 2., überarbeitete und erweiterte Auflage

ISBN 978-3-86676-581-8
In dem vorliegenden Buch wird das Versammlungsrecht systematisch dargestellt und erklärt; es geht dabei vor allem um Art. 8 GG und um das VersG. Das Buch ist in erster Linie für Lernende, für Studentinnen und Studenten geschrieben. Im Zentrum stehen das Gesamtverständnis, die Erkenntnis allgemeiner und systembildender Faktoren sowie der Versuch, ein Gespür für die einigermaßen zeitlosen Aspekte dieses Rechtsgebietes zu vermitteln - soweit dies in unserer schnelllebigen, von häufigen Gesetzesänderungen geprägten Zeit möglich ist. In Verfolgung dieses Anliegens werden zu Beginn die grundsätzlichen und verfassungsrechtlichen Aspekte des Versammlungsrechts dargestellt, bevor die einzelnen Vorschriften des VersG detailliert erklärt und erläutert werden. Dadurch wandelt sich die Abhandlung in ihrem Verlauf allmählich vom Lehrbuch zum Lernkommentar. Auch verlagert sich der Schwerpunkt der Thematik in der Tendenz von verfassungsrechtlichen zu polizeirechtlichen und auch strafrechtlichen Gesichtspunkten, je weiter die Lektüre fortschreitet. Auch wenn die Darstellung vorrangig für Studentinnen und Studenten gedacht ist, richten sich die Ausführungen durchaus auch an Juristen und Praktiker, denen die Anwendung des Versammlungsrechts im Rechtsalltag obliegt. Am Ende des Buches finden sich einige Übersichten und Schaubilder.

Der Autor, Dr. jur. Volker Stein, langjähriger Richter am Verwaltungsgericht Koblenz und Lehrbeauftragter für öffentliches Recht an der Universität Mainz, ist derzeit Dozent an der Hochschule der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz und lehrt dort unter anderem das Fach Versammlungsrecht.
338 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



A. Überblick und Grundsätzliches



B. Verfassungsrechtliche Grundlagen - das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aus Art. 8 GG


I. Schutzbereich des Art. 8 Abs. 1 GG

II. Der Begriff der Versammlung i.S.d. Art. 8 GG

III. Konstellationen, die nicht dem Schutzbereich des Art. 8 Abs. 1 GG unterfallen bzw. keine Versammlungen i.S.d. Art. 8 Abs. 1 GG sind

IV. Verfassungsrechtliche Schranken des Art. 8 Abs. 1 GG



C. Der Anwendungsbereich des Versammlungsgesetzes

I. Der Begriff der Versammlung i.S.d. VersG

II. Anwendung allgemeiner Vorschriften, insbesondere des Polizei- und Ordnungsrechts



D. Zentrale Problemfelder des Versammlungsrechts im Überblick

I. Die Abgrenzung zwischen Versammlungen in geschlossenen Räumen und Versammlungen unter freiem Himmel

II. Eingriffsgrundlagen (Befugnisnormen) des VersG

III. Die öffentliche Sicherheit im Versammlungsrecht

IV. Der Straftatbestand der Nötigung bei Versammlungen

V. Die öffentliche Ordnung im Versammlungsrecht

VI. Die polizeirechtliche Verantwortlichkeit im Versammlungsrecht

VII. Das Spannungsfeld zwischen Versammlungsrecht und Straßen- bzw. Straßenverkehrsrecht

VIII. Das Spannungsfeld zwischen Versammlungsrecht und Hausrecht

IX. Presseerzeugnisse / Druckwerke bei Versammlungen

X. Bildberichterstattung von Versammlungen, das Recht am eigenen Bild

XI. Polizeiliche Begleitung, Umstellung und einschließende Begleitung von Versammlungen

XII. Die behördlichen Zuständigkeiten im Versammlungsrecht



E. Erläuterungen zu den Vorschriften des VersG

Abschnitt I: Allgemeines

Abschnitt II: Öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen

Abschnitt III: Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzüge

Abschnitt IV: Straftatbestände und Ordnungswidrigkeiten



F. Anhang



Rosalie Möllers

Polizei in Europa – Die Sicherheitsagenturen EUROPOL und FRONTEX im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts

ISBN 978-3-86676-498-9
2. überarbeitete und erweiterte Auflage

Als Folge der Vernetzung der Sicherheitsarchitektur sind europäische Regeln und Normen entstanden, welche die Europäische Union (EU) immer häufiger als internationaler Akteur auch in Bereichen der Asyl-, Migrations- und Außengrenzschutzpolitik auftreten lässt. Diese Entwicklungen führten u. a. zu den beiden Sicherheitsagenturen EUROPOL und FRONTEX.
Die Zunahme der innereuropäischen Terroranschläge und die große Zahl an Flüchtlingen, die inzwischen Europa erreichen, haben zu rasanten Entwicklungen in der europäischen Sicherheitsarchitektur geführt. Das Buch will eine politikwissenschaftliche Analyse zu den Sicherheitsagenturen in Europa geben, welche die nationalen Polizeien unterstützen. Im ersten einleitenden Teil werden die Entwicklungen der europäischen inneren Sicherheit seit Lissabon behandelt. Der zweite Teil richtet seinen Blick konkret auf die Agentur EUROPOL und im dritten Teil wird die Agentur Frontex aus politikwissenschaftlicher Sicht behandelt.
235 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt


1. Teil: Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
1 Einleitung
2 Integrationsprozesse im Bereich Justiz und Inneres
3 Ein „Raum der Freiheit, der Sicherheit, des Rechts im Dienste der Bürger“
4 Verbesserte Mitwirkung des EP, der nationalen Parlamente und des EuGH
5 Die Auswirkungen auf den Rat für Justiz und Inneres
6 Kompetenzerweiterungen im „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“
7 Supranationaler Integrationsschub in der Justiz- und Innenpolitik
8 Institutionsverflechtungen auf der EU-Ebene
9 Die Aufweichung nationaler Datenschutzstandards
10 Schlussbetrachtung


2. Teil: EUROPOL – Die Agentur der Europäischen Union für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Strafverfolgung
1 Einleitung
2 Gesetzliche Grundlagen der Agentur EUROPOL und ihre gerichtliche Kontrolle
3 Immunität und Weisungsfreiheit von EUROPOL 
4 Kontrollmöglichkeiten von EUROPOL
5 Die demokratische Kontrolle
6 Befugniserweiterungen für EUROPOL
7 Informationsverarbeitung
8 EUROPOL und der Datenschutz
9 Die Ausgestaltung des Rechtsschutzes
10 Schlussbetrachtung


3. Teil: Die Agentur der Europäischen Union für die Grenz- und Küstenwache – FRONTEX
1 Einleitung
2 Die Integration supranationaler Institutionen
3 „Institution building“ – Entwicklung gemeinsamer Lösungsstrategien
4 Die Organisationsstruktur von FRONTEX
5 Das deutsche Interesse an FRONTEX und die Rolle der Bundespolizei (BPOL)
6 Auswirkungen von FRONTEX auf das institutionelle Gefüge der EU
7 Die Rolle von FRONTEX zur Etablierung des supranationalen Grenzregimes
8 Die Analyse rechtsstaatlicher und demokratischer Grundsätze
9 Die politische Einflussnahme durch EU-Institutionen
10 Auswirkungen auf den Datenschutz
11 Eurosur – Ein weiterer politischer Bedeutungszuwachs für FRONTEX
12 Schlussbetrachtung



Peter Lutz Kalmbach & Tim Krenzel

Onlinebegleitung im Strafvollzug Das Projekt „crimeic®“ Revolutionierung ehrenamtlicher Arbeit im Strafvollzug?

ISBN 978-3-86676-493-4
Für eine erfolgreiche Resozialisierung von Inhaftierten ist die Kommunikation mit Menschen in Freiheit ein wichtiger Bestandteil. Allerdings sind die Möglichkeiten der Inhaftierten mit Personen in Freiheit zu kommunizieren ausgesprochen eingeschränkt – eingeschränkt durch die tatsächliche räumliche Isolierung durch Mauern und verschlossene Türen sowie durch Erfordernisse der Sicherheit, die durch das Vollzugspersonal berücksichtigt werden müssen.


Das Buch von Peter Lutz Kalmbach und Tim Krenzel beschäftigt sich mit der Idee, die bisherigen Außenkontakte (Besuche, Telefonate, Schriftwechsel) durch die Nutzung neuer Medien – hier das Internet – zu erweitern. Dies bedeutet zugleich eine neue Sichtweise auf die Ausgestaltung der Arbeit ehrenamtlicher Kräfte im Strafvollzug.


Um die Machbarkeit und Tauglichkeit einer Onlinebegleitung im Strafvollzug überprüfen zu können, haben die Autoren das Projekt mit dem Namen „crimeic“ geplant und mithilfe ihrer Kooperationspartner praktisch umgesetzt. Dazu sind erstmals in Deutschland zehn Studierende der Polizeiakademie Niedersachsen als ehrenamtliche Vollzugshelfer mit zehn Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel durch ein E-Mail-Programm verbunden worden. Während der dreimonatigen Pilotphase wurden Häufigkeitsdaten erhoben, um die Themenschwerpunkte der geführten Begleitung eingrenzen zu können. Die persönlichen Eindrücke und Kritiken der Projektbeteiligten wurden abschließend in Form von strukturierten Interviews einbezogen, um das Projekt evaluieren und das erarbeitete theoretische Konzept verbessern zu können. Schlussendlich wird die Annahme der beiden Autoren bestätigt, dass eine Onlinebegleitung im Strafvollzug unter bestimmten Rahmenbedingungen realisierbar und praxistauglich ist. Das Buch soll als Grundlagenwerk dienen und zeigen, dass einer dauerhaften Etablierung der Onlinebegleitung im Strafvollzug aus rechtlicher wie technischer Sicht nichts entgegensteht.
175 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:
1. Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Zielsetzungen und Aufbau der Arbeit



2. Situationsanalyse

2.1 Strafvollzug und Resozialisation

2.2 Der Strafvollzugsaufbau

2.3 Sozialgefüge, Außenkontakte und Kommunikation

2.4 Internetzugang im Strafvollzug

2.5 Ehrenamt im Strafvollzug

2.6 Zwischenergebnis



3. Das Internet als Kommunikationsmedium

3.1 Begriffserklärungen

3.2 Technische Grundlagen des Internets

3.3 Kommunikationsformen im Internet

3.4 E-Mail-Kommunikation

3.5 Beratung im Internet

3.6 Internetrisiken und Datenschutz

3.7 Zwischenergebnis



4. Empirischer Teil - Das Projekt „crimeic“

4.1 Projektbeschreibung

4.2 Zielgruppe/Klienten in der JVA Wolfenbüttel

4.3 Ehrenamtliche (Online-)Begleiter/Vollzugshelfer

4.4 Vorbereitung der Projektdurchführung

4.5 Zwischenergebnis



5. Projektdurchführung

5.1 Auswahl der Teilnehmer_innen

5.2 Vorbereitungstag

5.3 Technische Realisierung der Onlinebegleitung in der JVA

5.4 Profil und Anwendung der Begleitungsplattform

5.5 Ablauf der Onlinebegleitung und Teilnehmerbegleitung

5.6 Einsicht und Umgang mit der Korrespondenz

5.7 Begleitung und Beratung der Teilnehmer

5.8 Zwischenergebnis



6. Projektabschluss und Evaluierung

6.1 Auswertung der Onlinebegleitung anhand Themenfelder

6.2 Kategoriensystem zur Themenfeldeingrenzung

6.3 Kodierung der Mailkorrespondenz durch das Begleiterteam

6.4 Darstellung der erhobenen Häufigkeitsdaten

6.5 Ergebnisse der Themenfeldeingrenzung

6.6 Interviews

6.7 Darstellung des Interviewleitfadens

6.8 Interviewpartner und Teilnehmerquote

6.9 Durchführung der Interviews

6.10 Methodik und Auswertung der Interviews

6.11 Ergebnisse der Interviews

6.11.1 Auswertung der Interviews – Begleiterteam

6.11.2 Auswertung der Interviews – Klienten

6.11.3 Auswertung des Experteninterviews – Horst Peltzer

6.12 Zusammenfassung der Projektevaluation

6.13 Methodenkritik an der Projektevaluation

6.14 Diskussion und Ausblick



7. Schluss


Literaturverzeichnis



Nils Böckler & Jens Hoffmann (Hrsg.)

Radikalisierung und terroristische Gewalt

ISBN 978-3-86676-478-1
Perspektiven aus dem Fall- und Bedrohungsmanagement 

Anschläge durch islamistische aber auch rechtsextreme Gruppen und Einzeltäter stellen unsere Gesellschaften vor besondere Herausforderungen. Dies wird beispielhaft deutlich in der hohen Anzahl junger Menschen, die in den letzten Jahren aus Europa ausgereist sind, um sich terroristischen Milizen anzuschließen.

Diese Entwicklungen haben unmittelbare Auswirkungen auf alle Institutionen, in denen Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen und Bedürfnissen zusammenkommen. Dies birgt zugleich auch Chancen in sich, besorgniserregendes Verhalten frühzeitig zu erkennen, einzuschätzen und zu entschärfen.

Aus vielfältigen praktischen wie wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet dieser Band die Einflüsse und Muster extremistischer Gewalt. Auch geht es um Möglichkeiten der Intervention und den vielversprechenden präventiven Ansatz des Bedrohungsmanagements. Das Buch richtet sich an alle Fachleute und Interessierte, die mit dem Phänomen der Radikalisierung konfrontiert sind oder sich auch einfach nur über die Thematik informieren möchten.
350 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt

Extremistische Inszenierungen: Prozesse der Radikalisierung und ihre Prävention
Andreas Zick

Der sog. Islamische Staat und die Mudschaheddin aus dem Westen: Radikalisierungsprozesse unter schwarzer Flagge
Nils Böckler

"Was zum Teufel treibt ausgerechnet junge Frauen in den Extremismus?" Frauen/ Gender in Extremismus und Prävention
Silke Baer & Harald Weilnböck

Bedrohungsmanagement und psychologische Aspekte der Radikalisierung
Jens Hoffmann

Hate – Open Source: Das Internet als Kontext für kollektive und individuelle Radikalisierungsprozesse
Nils Böckler & Mirko Allwinn

Hintergründe dschihadistischer Radikalisierung in der Schweiz – Eine Fallstudie
Miryam Eser Davolio

In den Kampf nach Syrien und den Irak: Motive und Gefährlichkeit von Ausreisenden und Rückkehrern
Kristin Weber

Die Beurteilung eines potentiellen Dschihadisten aus forensisch psychiatrischer Sicht: Ein Fallbeispiel aus dem Kanton Baselland
Andreas Frei

Junge Menschen und die erste Generation des islamistischen Terrorismus in Deutschland: Ein Blick auf Propagandisten, Reisende und Attentäter
Fabian Srowig, Viktoria Roth, Nils Böckler & Andreas Zick

Akteure des Rechtsterrorismus: Radikalisierungsverläufe im NSUKomplex
Matthias Quent

Attentate durch Einzeltäter: Zu Gemeinsamkeiten in der Tatentwicklung und der Tatsituation bei terroristischen Anschlägen und School Shootings
Vincenz Leuschner und Nils Böckler

HAYAT Deutschland – der familienorientierte Interventionsansatz bei islamistischer Radikalisierung in seinem psychosozialen Kooperationsnetzwerk
Kerstin Sischka & Julia Berczyk

Das Modellprojekt „Clearingverfahren und Case Management – Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus“
Michael Kiefer

Bekämpfung der Schwerkriminalität im Digitalen Zeitalter- Möglichkeiten der einsatztaktischen Nutzung von Social Media durch Spezialeinheiten
Ingo Dudenhausen & Robert Kahr

Was der Umgang mit dem Terrorismus über uns selbst aussagt
Elmar Theveßen

Zu den Autoren