3-935979-016-5
Erdmuthe Meyer zu Bexten
Der Weg über die Hemmschwelle Kommunikation mit behinderten Menschen im Alltag Behinderte Menschen begegnen uns im Alltag …
116 Seiten 14,90 €

Inhalt


978-3-86676-005-9
Aßmann, Nohrden, Schmitt, Gabriel & Ritz-Timme
Anthropologischer Atlas männlicher Gesichtsmerkmale (Englische Ausgabe ISBN 978-3-86676-006-6) Der vorliegende Atlas ist im Rahmen des EU-geförderten Projektes „Optimierung von …
57 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-935979-47-4
Albina Klement
Russisch im Polizeialltag Ein Leitfaden für Polizeibeamte In den Zeiten der immer stärker werdenden Globalisierung …
104 Seiten 9,90 €

Inhalt


978-3-935979-13-9
Erneli Martens (Hrsg.)
'Ans rettende Ufer' Referateband des 5. Bundeskongress für Notfallseelsorge & Krisenintervention Der …
292 Seiten 14,90 €

Inhalt


978-3-935979-41-2
Frank J. Robertz
school shootings über die Relevanz der Phantasie für die Begehung von Mehrfachtötungen durch Jugendliche …
281 Seiten 24,90 €

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978-3-935979-36-8
Julia Bettermann & Moetje Feenders (Hrsg.)
Stalking Möglichkeiten und Grenzen der Intervention In dem vorliegenden Band werden erstmalig für …
304 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-935979-29-0
Anke Borsdorff
Bundespolizei im 21. Jahrhundert Rechts- und polizeiwissenschaftliche Aufgabenfelder des Bundesgrenzschutzes Festschrift zum …
242 Seiten 39,00 €

Inhalt


978-3-935979-39-9
Bettina Paul
Drogenschmuggel Hamburger Ansichten einer klandestinen Tätigkeit Eine Analyse der Außenbetrachtung des …
418 Seiten 32,90 €

Inhalt


Erdmuthe Meyer zu Bexten

Der Weg über die Hemmschwelle

ISBN 3-935979-016-5
Kommunikation mit behinderten Menschen im Alltag

Behinderte Menschen begegnen uns im Alltag - im Kaufhaus, in der Straßenbahn,
im Büro, im Schachclub, kurz: In allen Bereichen des öffentlichen
und privaten Lebens. Die blinde Person, die anscheinend vom Weg abgekommen ist;
der Rollstuhlfahrer, der eine Stufe nicht überwinden kann; der schwerhörige
Mensch, der am Service Point der Bahn Mühe hat, die Fahrplanauskunft aus
dem geschwätzigen Treiben herauszufiltern ... sie alle erwecken in uns
den Drang zu helfen, zu führen, unterstützend einzugreifen.

Mit diesem Gefühl paart sich jedoch sogleich die Angst, etwas Falsches
zu tun oder zu sagen. Verletze ich den Menschen, wenn ich ihm Hilfe anbiete
und ihn so indirekt an seine Behinderung erinnere? Verwirre ich ihn durch meine
Wegbeschreibung? Wenn der eigene Anspruch, die eigene Herausforderung, das Richtige
zu tun, zur überforderung wird, bauen sich scheinbar unüberwindliche
Hemmschwellen auf. Hilflosigkeit und Sprachlosigkeit sind die Folgen und verbleiben
in der Erinnerung, um die Hemmschwelle bei nachfolgenden Situationen noch höher
erscheinen zu lassen. Doch nicht nur in Fällen, in denen eine Person anscheinend
Hilfe benötigt oder zumindest gut gebrauchen könnte, entstehen Hemmschwellen
und Berührungsängste. Auch in der alltäglichen Kommunikation
kann die Behinderung plötzlich in den Vordergrund treten und den Blick
auf den Menschen verstellen.

Ist es eine gute Idee, ein Gespräch mit einer Frage oder Bemerkung zur
Behinderung, gar mit einer Mitleidsbekundung zu eröffnen? Fühlt ein
blinder Mensch sich ausgegrenzt, wenn das Gespräch sich um Licht und Farben
dreht? Spreche ich „von oben herab“, wenn ich mich zu der Person
im Rollstuhl hinunter beuge? Wirke ich belehrend, wenn ich mein Sprechtempo
reduziere? Verunsichernde geistige Monologe wie diese sind es, die uns wegschauen,
weghören, weglaufen lassen. So wird manche Möglichkeit zu helfen,
manche Unterhaltung, manche Chance verpasst, weil der Rollstuhl der eigenen
Selbstsicherheit vor der Hemmschwelle kapituliert. Diese Selbstsicherheit durch
fundiertes Wissen zu stärken, ist das Anliegen dieses Buches.
116 Seiten
14,90 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Hätten Sie das gewusst?
1.2 Allgemeine Begriffserklärungen

2 Zahlen und Fakten
2.1 Schwerbehinderte Menschen in Deutschland
2.2 Schwerbehindertenausweis
2.3 Zahlen und Fakten gemäß Behinderungsarten

3 Umgang und Kommunikation mit abhängigen, behinderten
und schwerbehinderten Menschen
3.1 Einführung
3.2 Umgang und Kommunikation mit körperbehinderten Menschen
3.3 Umgang mit geistig behinderten Menschen
3.4 Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen (seelischen Behinderungen)

3.5 Kommunikation zwischen blinden und sehenden Menschen
3.6 Kommunikation zwischen gehörlosen und hörenden Menschen
3.7 Umgang mit Menschen mit einer Sprachbehinderung
3.8 Wie kann ich einem abhängigen Menschen helfen?
3.9 Allgemeine Empfehlung

4 Hilfsmittel für behinderte und schwerbehinderte
Menschen
4.1 Hilfsmittel für körperbehinderte Menschen
4.2 Spezielle Hilfsmittel für sehgeschädigte Menschen
4.3 Mobile Hilfsmittel für sehgeschädigte Menschen
4.4 Sonstige Geräte für blinde Menschen
4.5 Hilfsmittel für hörbehinderte Menschen

5 Abschlussbemerkungen

Anhang

Glossar

Index

Literaturverzeichnis



Aßmann, Nohrden, Schmitt, Gabriel & Ritz-Timme

Anthropologischer Atlas männlicher Gesichtsmerkmale (Englische Ausgabe ISBN 978-3-86676-006-6)

ISBN 978-3-86676-005-9
Der vorliegende Atlas ist im Rahmen des EU-geförderten
Projektes „Optimierung von Verfahren der Identifikation von Personen
auf Bilddokumenten (Fotoidentifikation) - ein Beitrag zur Bekämpfung
und Prävention von Kriminalität in Europa“ entwickelt worden.
Nicht zuletzt durch die Angst vor terroristischen Anschlägen nimmt die
überwachung in öffentlichen Bereichen derzeit stark zu. Hiervon
sind inzwischen nicht mehr nur Gebäude betroffen, sondern in Großstädten
auch immer mehr Plätze und Straßenzüge. Werden durch solche
überwachungskameras Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten dokumentiert,
stellt sich die Frage nach der Identität der abgebildeten Personen. Bei
der Identifizierung von Personen auf Bildmaterial ist das Gesicht von größter
Bedeutung. Jedes menschliche Gesicht hat seine individuelle Kombination an
Merkmalsausprägungen, die zu seiner Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit
führt. Durch moderne Computertechnik ist es heute möglich, eine
Vorauswahl aus einer Gruppe von bekannten Personen zu treffen, die ähnlichkeiten
mit den durch überwachungskameras erfassten Personen aufweisen. Da der
Computer jedoch keine gerichtsverwertbare Identifizierung leisten kann, ist
in jedem Fall ein herkömmlicher Merkmalsvergleich im Rahmen eines Sachverständigengutachtens
erforderlich. Für diese so genannte vergleichende Merkmalsbegutachtung
(„Fotoidentifikation“) muss ein geeignetes Vergleichslichtbild
eines Tatverdächtigen vorliegen. Zunächst wird das Bildmaterial
der überwachungskamera (Bezugsbild) hinsichtlich der Frage analysiert,
welche Merkmale in welcher Ausprägung erkennbar sind. Anschließend
erfolgt der Vergleich mit den Merkmalen eines Tatverdächtigen unter Verwendung
der Vergleichslichtbilder. Bei der Beurteilung ist die Kenntnis der Häufigkeit
des Auftretens der festgestellten Merkmalsausprägungen von Bedeutung.
ähnlichkeiten bei sehr seltenen Ausprägungen machen eine Identität
deutlich wahrscheinlicher als solche bei häufigen Merkmalsausprägungen.
Zu den Frequenzen verschiedener Ausprägungen von Gesichtsmerkmalen ist
bislang aber wenig bekannt. Dieses Problem soll in dem o.g. EU-geförderten
Projekt durch die Bestimmung von Merkmalsfrequenzen behoben werden. Da die
hierzu notwendigen Daten in drei Arbeitsgruppen in verschiedenen europäischen
Ländern erhoben werden, musste zunächst eine Harmonisierung und
Standardisierung der relevanten Gesichtsmerkmale und ihrer möglichen
Ausprägung erfolgen. Dies wurde durch den vorliegenden Atlas erreicht,
in dem 43 ausgewählte Merkmale dargestellt sind, die ein Gesicht möglichst
gut erfassen und beschreiben. Nach Abschluss des Projektes werden für
diese Merkmale Daten zu der Häufigkeit ihres Auftretens in der Bevölkerung
vorliegen. Bereits jetzt aber kann der vorliegende Atlas einen Beitrag dazu
leisten, die Auswertung von Bildmaterial zu standardisieren und damit zur
Qualitätssicherung bei der Fotoidentifikation beitragen. Aufgrund der
eindeutigen Darstellungen kann der Atlas aber nicht nur im Bereich der Fotoidentifikation
genutzt werden, sondern auch überall dort, wo die Befassung mit dem menschlichen
Gesicht Gegenstand von Arbeit und Forschung ist. Aufbau und Gebrauch des Atlas
Der Konzeption des zugrundeliegenden Projektes folgend ist der Atlas auf Gesichtsmerkmale
europäischer Männer ausgerichtet. Für jedes der 43 Merkmale
werden mögliche Ausprägungen dargestellt, zumeist eine „mittlere“
Ausprägung sowie jeweils in beide Richtungen abweichende Formen. Die
Merkmale und deren Ausprägungen werden in Wort und Skizze beschrieben;
zudem findet sich als weitere Hilfe jeweils noch ein Foto mit zugeordneter
Merkmalsausprägung. Dem Merkmalsteil ist ein Beurteilungsbogen beigefügt.
Er ermöglicht die rasche Beschreibung aller Merkmale und deren Ausprägungen
sowie eine übersichtliche Zusammenfassung der Beurteilung
57 Seiten
19,80 €

Inhalt



Albina Klement

Russisch im Polizeialltag

ISBN 978-3-935979-47-4
Ein Leitfaden für Polizeibeamte

In den Zeiten der immer stärker werdenden Globalisierung unserer Gesellschaft
und des Zuwachses des internationalen Verkehrs, der Osterweiterung der EU und
einer steigenden Anzahl von Aussiedlern und Flüchtlingen in Deutschland
müssen die Polizeibeamten von Berufs wegen Kontakte mit Menschen herstellen,
deren mangelnden Deutschkenntnisse ein Hindernis für etwaige Lagebewältigungen
darstellen können.

Der im handlichen Format (DIN-A6) erstellte Leitfaden für Polizeibeamte
findet überall Platz und kann somit im täglichen Dienst helfen, im
Fall eines Kontaktes mit einer nur Russisch sprechenden Person die benötigten
Informationen schnell nachzuschlagen. Neben prägnanten übersetzungshilfen
finden sich amtliche Dokumente der Russischen Föderation (Reisepass, Führerscheine
und Kfz-Schein) dargestellt und erläutert. Darüberhinaus beinhaltet
der Leitfaden verschiedene Fotokopiervorlagen für z.B. Fragebögen
(u.a. Personen- und Fahrzeugdaten) oder Belehrungen bei Vernehmungen und Zeugenaussagen.
Nicht zuletzt finden sich auch Hintergrundinformationen zur Russischen Föderation.
104 Seiten
9,90 €

Inhalt

Inhalt des Leitfadens:

• Gängigste Ausdrücke und Begriffe, die bei den alltäglichen
Einsatzlagen, Hilfeleistungen, Verkehrsunfällen, Eingriffsmaßnahmen
usw. verwendet werden (mit Transkription in der lateinischer Schrift zur problemlosen
Anwendung)

• Katalog der Delikte und Bezeichnungen der verbreiteten Betäubungsmittel
in Russischer Sprache (mit Transkription in der lateinischen Schrift)

• Allgemeine Informationen über die Russische Föderation und
die ehemaligen Republiken der Sowjetunion und die dort gesprochenen Sprachen

• Abbildungen und Beschreibungen der in der Russischen Föderation
zurzeit gültigen Ausweispapiere, Führerscheine und Fahrzeugscheine

• Kopiervorlagen zweisprachiger Formulare zu Vernehmungen, Belehrungen
und Fragebogen bei Unfällen und Personenerfassungen



Erneli Martens (Hrsg.)

'Ans rettende Ufer'

ISBN 978-3-935979-13-9
Referateband des 5. Bundeskongress für Notfallseelsorge
& Krisenintervention

Der Referateband zum Bundeskongress 2002 für Notfallseelsorge
und Krisenintervention an der Landesfeuerwehrschule Hamburg beinhaltet die meisten
Referate sowie viele Berichte der Workshops dieser Tagung.
„Ans rettende Ufer“,  so lautete das Leitmotiv: Damit sollte
ein Bogen gespannt werden von dem, was vor einer Krise zu erarbeiten möglich
ist, über die direkte Krisenintervention hin zu den verschiedenen Hilfsangeboten
„am Ufer“.
Der Anschlag auf das World Trade Center 2001 führte fast zwangsläufig
zu einer intensiven Beschäftigung mit diesem Ereignis beim Bundeskongress
2002 für Notfallseelsorge und Krisenintervention. Auch durch die Teilnahme
von Ed Wabst, Seelsorger der Feuerwehr in New York, am Bundeskongress, wurde
die Auseinandersetzung mit den Erfahrungen in New York zu einem besonderen Schwerpunkt
dieser Tagung, der sich auch inhaltlich in den Beiträgen dieses Referatebandes
widerspiegelt.
292 Seiten
14,90 €

Inhalt

Vorwort

Grußwort von Staatsrat W. Wellinghausen

Ansprache von Bischof em. K.–L. Kohlwage

I  Vorträge vom Mittwoch, den 24.4.2002
Notfallprofile: Generierung und bedrohungsspezifische Interventionen
Prof. Dr. Ungerer

„Beten wir zum selben Gott?“ Religiöse und theologische Erwägungen
zur NFS in multireligiösen Kontexten
Dr. Th. Zippert

II Vorträge vom Donnerstag, den 25.4.2002
Betreuung nach dem Seilbahnunglück in Kaprun-Kitzsteinhorn
F. Tichy

Geiselnahme von Wasserbillig
L. Kraus

11. September 2001 aus der Sicht von Feuerwehrseelsorger E. Wabst, New York
City
E. Wabst

11. September 2001 - Begleitung von Angehörigen der Opfer in den USA
A. Müller-Cyran

11. September 2001 - Begleitung von Angehörigen der Opfer in Deutschland
Dr. J. Helmerichs

11. September 2001- Betreuung von Cockpit- und Kabinenpersonal
G. Fahnenbruck

Reisetagebuch New York
O. Gengenbach

III Vorträge vom Freitag, den 26.4.2002
Integration von Leiden in das eigene Leben
Prof. Dr. Koch

Schutzfaktoren vor posttraumatischen Belastungsstörungen – Welche
Rolle spielt der Kohärenzsinn?
P. Schüssler

Krisenintervention in der Arbeit mit Frauen nach Gewalterfahrungen
I. Nauck

Krisenintervention im Jugendamt
W. Fritz

Arbeit des Therapiezentrums für Suizidgefährdete am UKE in Hamburg
Dr. R. Lindner

Psychosoziale Unterstützung bei Großschadenslagen – Konzeptentwurf
einer europäischen Expertengruppe
P. Schüssler

IV Beiträge zu den Workshops
Kurzinformation zur SbE-Bundesvereinigung „Stressbearbeitung nach belastenden
Ereignissen“ e.V
O. Gengenbach

„Erste Hilfe für die Seele“ Ein Fall für die (Rettungsdienst-)
Ausbildung?
K. Agor & K. Buhbe

Organisation der Notfallseelsorge im Großschadensfall Nfs als S 7
J. Müller-Lange

„Ein Jahr danach“ – Das Klever Modell
J. Meurs

Planspiel: Großschadensfall
H. v. Wietersheim

Aufbau und Ausbildung eines Kriseninterventionsteams
H. Krüger & U. Plagge

Großschaden im kleinen Landkreis: Drei Seiten einer Medaille
R. Diez

V Predigt von Bischöfin M. Jepsen vom 25.4.2002

VI Ergänzungen zu den Vorträgen
„Beten wir zum selben Gott?“ – Folien zum Vortrag
Dr. Th. Zippert

VII Informationen zur CD von Bob Pace



Frank J. Robertz

school shootings

ISBN 978-3-935979-41-2
über die Relevanz der Phantasie für die Begehung
von Mehrfachtötungen durch Jugendliche

Im Mittelpunkt der Arbeit steht das - in den Medien oft
als Schulmassaker oder Amoklauf bezeichnete - Phänomen der School Shootings.

Der Autor stellt das Problem in den größeren Zusammenhang allgemeiner
Tötungsdelinquenz, referiert den internationalen Stand der Forschung und
präsentiert eine Zusammenstellung aller bislang bekannt gewordenen School
Shootings, wobei auch Nachahmungstaten Berücksichtigung finden.
Auf der Grundlage einer kritischen Durchsicht von Erklärungsansätzen
verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (vor allem der Kriminologie, forensischen
Psychiatrie, Entwicklungspsychologie sowie der verhaltenstheoretischen Kriminalistik)
entwickelt der Verfasser ein eigenes Modell, in welchem der Kategorie der "prädeliktischen
Phantasie" eine Schlüsselfunktion zukommt. Abschließend erläutert
er deren Bedeutung anhand des Vorfalls am Erfurter Gutenberg - Gymnasium.
Damit bildet die Arbeit eine unentbehrliche Grundlage für erfolgversprechende
Ansätze in der Prävention.
281 Seiten
24,90 €

Inhalt

I. Einleitung
1. Aktueller Bezug
2. Begriffliche Grundlagen
2.1 School Shooting
2.2 Tötungsdelinquenz
2.3 Jugendliche
2.4 Phantasie

II. Tötungsdelinquenz durch Jugendliche

1. Genereller überblick zur Tötungsdelinquenz durch Jugendliche
1.1 Konzepte zur Erklärung von Tötungsdelinquenz
1.2 Statistische übersicht zur Tötungsdelinquenz
1.2.1 Topos 'Zunahme der Morde durch Jugendliche'
a) Häufigkeit von Tötungsdelikten in Deutschland
b) Häufigkeit von Tötungsdelikten durch Jugendliche in Deutschland
c) Häufigkeit von Tötungsdelikten durch Jugendliche in den USA
1.2.2 Zur Frage der Einzigartigkeit 'Amerikanischer Verhältnisse'
1.2.3 Statistische Auffälligkeit: Tötungsdelinquenz durch Mädchen.
2. School Shootings
2.1 Methode der Erhebung und Zusammenstellung einer Liste
2.2 Liste der bis zum 31.12.2002 weltweit bekannten School Shootings
2.3 Analyse der dargestellten Daten
2.4 Liste ausgewählter Nachahmungstaten im Jahr nach dem School Shooting
in Littleton
2.5 Bewertung der Nachahmungstaten
3. Studien
3.1 Studien zu School Shootings
3.1.1 übersicht
3.1.2 Studie der 'Critical Incident Response Group' des FBI
3.1.3 Studie von McGee und DeBernardo
3.1.4 Studie von Meloy et al.
3.1.5 Studie des 'National School Safety Centers'
3.1.6 Studie des US 'Secret Service' und 'Department of Education'
3.1.7 Studie des 'National Research Council' der US 'National Academies'
3.1.8 Quintessenz der Studien zu School Shootings
3.2 Deutsche Studien zu jugendlichen Tötungsdelinquenten
3.2.1 übersicht
3.2.2 Quintessenz der deutschen Studien
3.3 Angloamerikanische Studien zu jugendlichen Tötungsdelinquenten
3.3.1 übersicht
3.3.2 Quintessenz der angloamerikanischen Studien
3.4 Zusammenfassung der Studienergebnisse

III. Kriminologische Kontrolltheorien
1. Entwicklung kriminologischer Theoriebildung
2. Kontrolltheorien
2.1 Travis Hirschi – 'Soziale Kontrolltheorie'
2.2 Michael Gottfredson und Travis Hirschi – 'Selbstkontrolltheorie'
2.3 Robert Sampson und John Laub – 'Altersspezifische Theorie informeller
sozialer Kontrolle'
2.4 Charles Tittle – 'Kontrollbalance-Theorie'
2.5 Bewertung der Kontrolltheorien
und Folgerungen für die Kontrollinstanz Schule
3. Notwendigkeit einer modifizierten Betrachtungsweise
IV. Phantasie
1. Das Konzept der Phantasie
1.1 Begriffsentstehung in der Philosophie
1.2 Einflüsse der Psychoanalyse
1.2.1 Die Rolle der Phantasie nach Sigmund Freud
1.2.2 Die Rolle der Phantasie nach Melanie Klein
2. Phantasie und Tötungsdelinquenz
2.1 Phantasie in der Kriminologie
2.1.1 Jack Katz' 'Verführung zur Tötung'
2.1.2 Robert K. Resslers 'Unkontrollierbare Phantasie'
2.2 Phantasie bei jugendlichen Tötungsdelinquenten
2.2.1 Reinhart Lempps 'Nebenrealität'
2.2.2 Exkurs: Massenmedien
2.2.3 Al Carlisles 'Gekoppelte Phantasien'
2.2.4 Exkurs: Narzissmus
3. Vergleich und Integration der Sichtweisen
4. Modell und Beispiel
4.1 Modell: Die Rolle der Phantasie bei School Shootings
4.2 Fallbeispiel: Erfurt am 26.4.2002
4.2.1 Tatablauf
4.2.2 Prädeliktische Einflüsse

V. Zusammenfassung und Ausblick

1. Zusammenfassung
2. Ausblick

VI. Anhang
1. Wissenschaftliche Publikationen
2. Sonstige Materialien
3. Ergänzende Abbildung zur zeitlichen Darstellung



Julia Bettermann & Moetje Feenders (Hrsg.)

Stalking

ISBN 978-3-935979-36-8
Möglichkeiten und Grenzen der Intervention

In dem vorliegenden Band werden erstmalig für Deutschland fachübergreifend
wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert. Dem Leser soll die Möglichkeit
geboten werden, einen Einblick in den Stand der deutschen Stalking-Forschung
zu gewinnen sowie Informationen über Chancen der Intervention zu erwerben.

Das Buch entstand im Rahmen der ersten interdisziplinären Fachveranstaltung
zum Thema "Stalking" in Deutschland. Beiträge aus unterschiedlichen
Fachrichtungen wie z.B. Psychologie, Justiz, Kriminalwissenschaften und
Opferhilfe spiegeln das Spekturm der Experten, die sich in der
Bundesrepublik mit der Thematik auseinandersetzen.
304 Seiten
24,90 €

Inhalt



Anke Borsdorff

Bundespolizei im 21. Jahrhundert

ISBN 978-3-935979-29-0
Rechts- und polizeiwissenschaftliche Aufgabenfelder des Bundesgrenzschutzes

Festschrift zum 25jährigen Bestehen der Fachhochschule
des Bundes, Fachbereich Bundesgrenzschutz
1979-2004

Dieser Sammelband enthält Beiträge, die die
bundespolizeilichen Aufgaben des Bundesgrenzschutzes am Beginn des 21. Jahrhunderts
aufgreifen. Gegenstand der in diesem Band enthaltenden Aufsätze sind derzeitig
aktuell polizeilichen Themenbereiche bis hin zu Perspektiven wie die Umgestaltung
zu einer „Bundespolizei“ und der Beteiligung an europäischen
grenzpolizeilichen Aufgaben sowie internationalen Polizeimandaten. Ein derartiger
Wandel in den Aufgabenwahrnehmung verlangt nicht zuletzt eine fundiertes zu
weiterer Qualifizierung
befähigendes Studium des polizeilichen Führungsnachwuchses. Dieser
Aufgabe hat sich die Fachhochschule des Bundes in den letzten 25 Jahren immer
wieder gestellt. Mit diesen juristischen und kriminalistischen Fachbeiträgen
ist beabsichtigt der Praxis und Ausbildung im Bundesgrenzschutz einen Blick
auf einige der vielfältigen polizeiliche Aufgaben im 21. Jahrhundert zu
gewähren und zugleich als Festschrift das 25jährige Bestehen der Fachhochschule
des Bundes, Fachbereichs Bundesgrenzschutz zu ehren.

Otto Schily:
25 Jahre Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - der
Fachbereich Bundesgrenzschutz am Beginn der Ausbildung der Bundespolizei und
der Europäischen Grenzpolizei

Thomas Beck:
Die DDR Grenztruppen in den 1980er Jahren – das Gegenüber des BGS
vor dem Fall der Mauer

Willy Meyer:
Europäische Union - quo vadis? – Herausforderungen in Europa

Anke Borsdorff:
Waffenrecht für den Bundesgrenzschutz – eine Gegenüberstellung
des alten und des neuen Waffenrechts

Joachim Beimowski:
Passrechtliche Aufgabenwahrnehmung durch den Bundesgrenzschutz
Erhard Huzel: Zur Bedeutung des Zivilrechts für die Aufgabenstellung des
BGS

Hans-Heinrich Dördrechter:
Folgen für den Mobbing-Täter

Christoph Gaudecki:
Polizeiarbeit anlässlich von Tarifauseinandersetzungen

Jochen Grosch: Dem Lügner keine Chance – Zur Vernehmung nach »REID«
242 Seiten
39,00 €

Inhalt



Bettina Paul

Drogenschmuggel

ISBN 978-3-935979-39-9
Hamburger Ansichten einer klandestinen Tätigkeit
Eine Analyse der Außenbetrachtung des Schmuggels legaler und illegaler
Drogen seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Schmuggel ist nicht nur ein traditionsreiches Unterfangen – er beschäftigt
auch seit jeher den Zoll, die Polizei, die Justiz, die Medien und über
diese die Phantasie der Menschen. In Hafenstädten spielt der Schmuggel
eine besonders große Rolle – vor allem dort, wo es lebhafte Freihäfen
gibt, wie etwa in Hamburg.

Die Autorin untersucht am Beispiel der Hansestadt Hamburg die Veränderungen
und Widersprüche in der Betrachtung des Schmuggels seit den 1950er Jahren.
Dabei stehen die Sicht des Zolls und der Massenmedien auf den Drogen-schmuggel
im Mittelpunkt der Werkes.
Behandelt werden unter anderem folgende Themen:

- Phänomenologien der Kontrollinstanzen (vom Liebesgaben- zum Intelligenzschmuggel)
- Gefahreneinschätzung des Schmuggels durch den Zoll (von staatsbedrohlicher
Steuerunehrlichkeit bis zur Organisierten Kriminalität)
- Entstehung des so genannten »Schmuggelprivilegs«
- Verwerflichkeit und Legitimität des Schmuggelaktes (Erklärungskonzepte
der Presse)
- Bedeutung der Arbeitsökonomie von Strafverfolgung und Medien im Bedingungsgefüge
der Außenbetrachtung
- Kontinuitäten und Brüche im Schmuggelimage
- Parallelen im Umgang mit dem Schmuggel illegaler und legaler Drogen
418 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Einleitung

I. Zentrale Begrifflichkeiten, historische Einbettung und Stand der Forschung

2. »Drogen« als Schmuggelware

II. Methodisches Vorgehen
1. Explikation des theoretischen Ansatzes
2. Methode, Forschungsdesign und Vorgehen

III. »Zwischen Steuerwiderstand und Untergrabung
der Staatsautorität« – die 50er Jahre
1. Drogenschmuggel aus Sicht des Zolls
2. Drogenschmuggel aus Sicht der Hamburger

IV. »Drogenschmuggel wider die wirtschaftliche
Not« – die 60er und 70er Jahre
1. Drogenschmuggel aus Sicht des Zolls
2. Drogenschmuggel aus Sicht der Hamburger Regionalpresse

V. Prozesse der Außenansicht
1. Selektivität des Schmuggels
2. Kontinuierliche Bedrohlichkeit
3. Komplementäre Akteure

VI. Schlussbetrachtung

Anhang I Gesetzliche Grundlagen

Anhang II Statistisches Datenmaterial

Anhang III Zeitdokumente

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis