978-3-935979-41-2
Frank J. Robertz
school shootings über die Relevanz der Phantasie für die Begehung von Mehrfachtötungen durch …
281 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-935979-36-8
Julia Bettermann & Moetje Feenders (Hrsg.)
Stalking Möglichkeiten und Grenzen der Intervention In dem vorliegenden Band werden …
304 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-935979-29-0
Anke Borsdorff
Bundespolizei im 21. Jahrhundert Rechts- und polizeiwissenschaftliche Aufgabenfelder des Bundesgrenzschutzes …
242 Seiten 39,00 €

Inhalt


978-3-935979-39-9
Bettina Paul
Drogenschmuggel Hamburger Ansichten einer klandestinen Tätigkeit Eine Analyse der Außenbetrachtung …
418 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-935979-54-2
J. Hoffmann. & H.G.W. Voß (Hrsg.)
Psychologie des Stalking: Grundlagen - Forschung - Anwendung …
311 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-935979-34-4
B. Bojack & H. Akli (Hrsg.)
Die Tötung eines Menschen Perspektiven, Erkenntnisse, Hintergründe Ziel des Buches ist es, …
300 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-935979-62-7
Julia Bettermann
Falsche Stalking-Opfer? Das Falsche-Opfer-Syndrom in Fällen von Stalking Falsche Stalking-Opfer? …
146 Seiten 16,90 €

Inhalt


978-3-935979-73-3
Peter Bröhl
Wasserschutzpolizei in drei Zeitepochen Zur Geschichte der Wasserschutzpolizei auf dem Rhein von 1920 bis 1953 …
583 Seiten 59,00 €

Inhalt


Frank J. Robertz

school shootings

ISBN 978-3-935979-41-2
über die Relevanz der Phantasie für die Begehung
von Mehrfachtötungen durch Jugendliche

Im Mittelpunkt der Arbeit steht das - in den Medien oft
als Schulmassaker oder Amoklauf bezeichnete - Phänomen der School Shootings.

Der Autor stellt das Problem in den größeren Zusammenhang allgemeiner
Tötungsdelinquenz, referiert den internationalen Stand der Forschung und
präsentiert eine Zusammenstellung aller bislang bekannt gewordenen School
Shootings, wobei auch Nachahmungstaten Berücksichtigung finden.
Auf der Grundlage einer kritischen Durchsicht von Erklärungsansätzen
verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen (vor allem der Kriminologie, forensischen
Psychiatrie, Entwicklungspsychologie sowie der verhaltenstheoretischen Kriminalistik)
entwickelt der Verfasser ein eigenes Modell, in welchem der Kategorie der "prädeliktischen
Phantasie" eine Schlüsselfunktion zukommt. Abschließend erläutert
er deren Bedeutung anhand des Vorfalls am Erfurter Gutenberg - Gymnasium.
Damit bildet die Arbeit eine unentbehrliche Grundlage für erfolgversprechende
Ansätze in der Prävention.
281 Seiten
24,90 €

Inhalt

I. Einleitung
1. Aktueller Bezug
2. Begriffliche Grundlagen
2.1 School Shooting
2.2 Tötungsdelinquenz
2.3 Jugendliche
2.4 Phantasie

II. Tötungsdelinquenz durch Jugendliche

1. Genereller überblick zur Tötungsdelinquenz durch Jugendliche
1.1 Konzepte zur Erklärung von Tötungsdelinquenz
1.2 Statistische übersicht zur Tötungsdelinquenz
1.2.1 Topos 'Zunahme der Morde durch Jugendliche'
a) Häufigkeit von Tötungsdelikten in Deutschland
b) Häufigkeit von Tötungsdelikten durch Jugendliche in Deutschland
c) Häufigkeit von Tötungsdelikten durch Jugendliche in den USA
1.2.2 Zur Frage der Einzigartigkeit 'Amerikanischer Verhältnisse'
1.2.3 Statistische Auffälligkeit: Tötungsdelinquenz durch Mädchen.
2. School Shootings
2.1 Methode der Erhebung und Zusammenstellung einer Liste
2.2 Liste der bis zum 31.12.2002 weltweit bekannten School Shootings
2.3 Analyse der dargestellten Daten
2.4 Liste ausgewählter Nachahmungstaten im Jahr nach dem School Shooting
in Littleton
2.5 Bewertung der Nachahmungstaten
3. Studien
3.1 Studien zu School Shootings
3.1.1 übersicht
3.1.2 Studie der 'Critical Incident Response Group' des FBI
3.1.3 Studie von McGee und DeBernardo
3.1.4 Studie von Meloy et al.
3.1.5 Studie des 'National School Safety Centers'
3.1.6 Studie des US 'Secret Service' und 'Department of Education'
3.1.7 Studie des 'National Research Council' der US 'National Academies'
3.1.8 Quintessenz der Studien zu School Shootings
3.2 Deutsche Studien zu jugendlichen Tötungsdelinquenten
3.2.1 übersicht
3.2.2 Quintessenz der deutschen Studien
3.3 Angloamerikanische Studien zu jugendlichen Tötungsdelinquenten
3.3.1 übersicht
3.3.2 Quintessenz der angloamerikanischen Studien
3.4 Zusammenfassung der Studienergebnisse

III. Kriminologische Kontrolltheorien
1. Entwicklung kriminologischer Theoriebildung
2. Kontrolltheorien
2.1 Travis Hirschi – 'Soziale Kontrolltheorie'
2.2 Michael Gottfredson und Travis Hirschi – 'Selbstkontrolltheorie'
2.3 Robert Sampson und John Laub – 'Altersspezifische Theorie informeller
sozialer Kontrolle'
2.4 Charles Tittle – 'Kontrollbalance-Theorie'
2.5 Bewertung der Kontrolltheorien
und Folgerungen für die Kontrollinstanz Schule
3. Notwendigkeit einer modifizierten Betrachtungsweise
IV. Phantasie
1. Das Konzept der Phantasie
1.1 Begriffsentstehung in der Philosophie
1.2 Einflüsse der Psychoanalyse
1.2.1 Die Rolle der Phantasie nach Sigmund Freud
1.2.2 Die Rolle der Phantasie nach Melanie Klein
2. Phantasie und Tötungsdelinquenz
2.1 Phantasie in der Kriminologie
2.1.1 Jack Katz' 'Verführung zur Tötung'
2.1.2 Robert K. Resslers 'Unkontrollierbare Phantasie'
2.2 Phantasie bei jugendlichen Tötungsdelinquenten
2.2.1 Reinhart Lempps 'Nebenrealität'
2.2.2 Exkurs: Massenmedien
2.2.3 Al Carlisles 'Gekoppelte Phantasien'
2.2.4 Exkurs: Narzissmus
3. Vergleich und Integration der Sichtweisen
4. Modell und Beispiel
4.1 Modell: Die Rolle der Phantasie bei School Shootings
4.2 Fallbeispiel: Erfurt am 26.4.2002
4.2.1 Tatablauf
4.2.2 Prädeliktische Einflüsse

V. Zusammenfassung und Ausblick

1. Zusammenfassung
2. Ausblick

VI. Anhang
1. Wissenschaftliche Publikationen
2. Sonstige Materialien
3. Ergänzende Abbildung zur zeitlichen Darstellung



Julia Bettermann & Moetje Feenders (Hrsg.)

Stalking

ISBN 978-3-935979-36-8
Möglichkeiten und Grenzen der Intervention

In dem vorliegenden Band werden erstmalig für Deutschland fachübergreifend
wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert. Dem Leser soll die Möglichkeit
geboten werden, einen Einblick in den Stand der deutschen Stalking-Forschung
zu gewinnen sowie Informationen über Chancen der Intervention zu erwerben.

Das Buch entstand im Rahmen der ersten interdisziplinären Fachveranstaltung
zum Thema "Stalking" in Deutschland. Beiträge aus unterschiedlichen
Fachrichtungen wie z.B. Psychologie, Justiz, Kriminalwissenschaften und
Opferhilfe spiegeln das Spekturm der Experten, die sich in der
Bundesrepublik mit der Thematik auseinandersetzen.
304 Seiten
24,90 €

Inhalt



Anke Borsdorff

Bundespolizei im 21. Jahrhundert

ISBN 978-3-935979-29-0
Rechts- und polizeiwissenschaftliche Aufgabenfelder des Bundesgrenzschutzes

Festschrift zum 25jährigen Bestehen der Fachhochschule
des Bundes, Fachbereich Bundesgrenzschutz
1979-2004

Dieser Sammelband enthält Beiträge, die die
bundespolizeilichen Aufgaben des Bundesgrenzschutzes am Beginn des 21. Jahrhunderts
aufgreifen. Gegenstand der in diesem Band enthaltenden Aufsätze sind derzeitig
aktuell polizeilichen Themenbereiche bis hin zu Perspektiven wie die Umgestaltung
zu einer „Bundespolizei“ und der Beteiligung an europäischen
grenzpolizeilichen Aufgaben sowie internationalen Polizeimandaten. Ein derartiger
Wandel in den Aufgabenwahrnehmung verlangt nicht zuletzt eine fundiertes zu
weiterer Qualifizierung
befähigendes Studium des polizeilichen Führungsnachwuchses. Dieser
Aufgabe hat sich die Fachhochschule des Bundes in den letzten 25 Jahren immer
wieder gestellt. Mit diesen juristischen und kriminalistischen Fachbeiträgen
ist beabsichtigt der Praxis und Ausbildung im Bundesgrenzschutz einen Blick
auf einige der vielfältigen polizeiliche Aufgaben im 21. Jahrhundert zu
gewähren und zugleich als Festschrift das 25jährige Bestehen der Fachhochschule
des Bundes, Fachbereichs Bundesgrenzschutz zu ehren.

Otto Schily:
25 Jahre Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - der
Fachbereich Bundesgrenzschutz am Beginn der Ausbildung der Bundespolizei und
der Europäischen Grenzpolizei

Thomas Beck:
Die DDR Grenztruppen in den 1980er Jahren – das Gegenüber des BGS
vor dem Fall der Mauer

Willy Meyer:
Europäische Union - quo vadis? – Herausforderungen in Europa

Anke Borsdorff:
Waffenrecht für den Bundesgrenzschutz – eine Gegenüberstellung
des alten und des neuen Waffenrechts

Joachim Beimowski:
Passrechtliche Aufgabenwahrnehmung durch den Bundesgrenzschutz
Erhard Huzel: Zur Bedeutung des Zivilrechts für die Aufgabenstellung des
BGS

Hans-Heinrich Dördrechter:
Folgen für den Mobbing-Täter

Christoph Gaudecki:
Polizeiarbeit anlässlich von Tarifauseinandersetzungen

Jochen Grosch: Dem Lügner keine Chance – Zur Vernehmung nach »REID«
242 Seiten
39,00 €

Inhalt



Bettina Paul

Drogenschmuggel

ISBN 978-3-935979-39-9
Hamburger Ansichten einer klandestinen Tätigkeit
Eine Analyse der Außenbetrachtung des Schmuggels legaler und illegaler
Drogen seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Schmuggel ist nicht nur ein traditionsreiches Unterfangen – er beschäftigt
auch seit jeher den Zoll, die Polizei, die Justiz, die Medien und über
diese die Phantasie der Menschen. In Hafenstädten spielt der Schmuggel
eine besonders große Rolle – vor allem dort, wo es lebhafte Freihäfen
gibt, wie etwa in Hamburg.

Die Autorin untersucht am Beispiel der Hansestadt Hamburg die Veränderungen
und Widersprüche in der Betrachtung des Schmuggels seit den 1950er Jahren.
Dabei stehen die Sicht des Zolls und der Massenmedien auf den Drogen-schmuggel
im Mittelpunkt der Werkes.
Behandelt werden unter anderem folgende Themen:

- Phänomenologien der Kontrollinstanzen (vom Liebesgaben- zum Intelligenzschmuggel)
- Gefahreneinschätzung des Schmuggels durch den Zoll (von staatsbedrohlicher
Steuerunehrlichkeit bis zur Organisierten Kriminalität)
- Entstehung des so genannten »Schmuggelprivilegs«
- Verwerflichkeit und Legitimität des Schmuggelaktes (Erklärungskonzepte
der Presse)
- Bedeutung der Arbeitsökonomie von Strafverfolgung und Medien im Bedingungsgefüge
der Außenbetrachtung
- Kontinuitäten und Brüche im Schmuggelimage
- Parallelen im Umgang mit dem Schmuggel illegaler und legaler Drogen
418 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Einleitung

I. Zentrale Begrifflichkeiten, historische Einbettung und Stand der Forschung

2. »Drogen« als Schmuggelware

II. Methodisches Vorgehen
1. Explikation des theoretischen Ansatzes
2. Methode, Forschungsdesign und Vorgehen

III. »Zwischen Steuerwiderstand und Untergrabung
der Staatsautorität« – die 50er Jahre
1. Drogenschmuggel aus Sicht des Zolls
2. Drogenschmuggel aus Sicht der Hamburger

IV. »Drogenschmuggel wider die wirtschaftliche
Not« – die 60er und 70er Jahre
1. Drogenschmuggel aus Sicht des Zolls
2. Drogenschmuggel aus Sicht der Hamburger Regionalpresse

V. Prozesse der Außenansicht
1. Selektivität des Schmuggels
2. Kontinuierliche Bedrohlichkeit
3. Komplementäre Akteure

VI. Schlussbetrachtung

Anhang I Gesetzliche Grundlagen

Anhang II Statistisches Datenmaterial

Anhang III Zeitdokumente

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis



J. Hoffmann. & H.G.W. Voß (Hrsg.)

Psychologie des Stalking:

ISBN 978-3-935979-54-2
Grundlagen - Forschung - Anwendung
311 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhaltsverzeichnis:

Voß, H.-G. W. & Hoffmann, J.:
Zur Phänomenologie und Psychologie des Stalking

Betroffene von Stalking

Dressing, H., Kühner, C. & Gass, P..:
Die Verbreitung von Stalking in Deutschland –
eine repräsentative Studie.

Meinhardt, B., Wondrak, I., Hoffmann, J. &
Voß, H.-G. W.:
Opfer von Stalking.

Kamphuis, J. & Emmelkamp, P.M.G.:
Stalking: Psychologische Auswirkungen und Vulnerabilität.

Stalker

Sheridan, L. & Blaauw, E.:
Typologien von Stalkern

Voß, H.G.W., Hoffmann, J. & Wondrak,
I.:
Zur Psychologie der Stalker.

Brüne, M.:
„Stalking“-Verhalten – evolutionspsychologisch gesehen

Sonderformen von Stalking

Hoffmann; J.:
Fixierungen auf Personen des öffentlichen Lebens.

Borski, I. & Nedopil, N.:
Mediziner im Visier von Stalkern.

Stalking und Gewalt

James, D. & Farnham, F. R.:
Stalking und Gewalt.

Küken, H., Hoffmann, J. & Voß,
H.G.W.:
Die Beziehung zwischen Stalking und häuslicher Gewalt.

Umgang mit Stalking

Hoffmann, J.:
Risiko-Analyse und Management von Stalking.

Tschan, W.:
Deliktfokussierte Behandlung von Stalkern.
Reaktionen von Polizei und Justiz auf Stalking

Bettermann, J.:
Polizeiliche Intervention in Fällen von Stalking.

Groenen, A. & Vervacke, G.:
Ein Stalking-Forschungsprojekt bei der belgischen Polizei (B)

Fünfsinn, H.:
Bedarf es eines strafrechtlichen Stalking-Bekämpfungsgesetzes?



B. Bojack & H. Akli (Hrsg.)

Die Tötung eines Menschen

ISBN 978-3-935979-34-4
Perspektiven, Erkenntnisse, Hintergründe

Ziel des Buches ist es, psychologische Aspekte von Tötungsdelikten
zu beleuchten. Insbeson-dere werden die Tat, der Täter/die Täterin,
Täter-Opfer-Konstellationen sowie das Erleben der Hinterbliebenen betrachtet,
wobei psychologische und psychoanalytische Hintergründe der Taten sowie
Aspekte der spezifischen Konfliktkonstellationen einen
besonderen Raum einnehmen. Weiterhin wird die
Entdeckung der Tat und die Begutachtung und Verurteilung des Täters/der
Täterin behandelt. Ein besonderes Anliegen des Buches besteht in der
Berücksichtigung unterschiedlicher berufsspezifischer Sichtweisen auf
Tötungsdelikte, da jede Berufsgruppe, die mit der Tötung eines Menschen
befasst ist, eine spezifische Sicht von Tat und Täter/Täterin hat
und auf ihre Weise zur Urteilsfindung beiträgt. Die übersicht über
diese berufsspezifischen Sichtweisen kann helfen, das Verständnis für
Tötungsdelikte – die Vorgeschichte der Tat, die Tat sowie den Täter/die
Täterin – bei all jenen, die im Rahmen ihrer Berufstätigkeit
mit Tat, Täter/Täterin und Hinterbliebenen in Kontakt kommen sowie
bei Studierenden einschlägiger Fachgebiete, zu erhöhen.
300 Seiten
24,90 €

Inhalt



Julia Bettermann

Falsche Stalking-Opfer?

ISBN 978-3-935979-62-7
Das Falsche-Opfer-Syndrom in Fällen von Stalking

Falsche Stalking-Opfer?

Was ist über das so genannte Falsche-Opfer-Syndrom bisher bekannt?
Wie häufig treten vorgebliche Stalking-Opfer in Erscheinung?
Woran erkennt man sie?
Welcher Umgang empfiehlt sich mit Fällen dieser Art?
Wie lässt es sich erklären, dass in letzter Zeit vermehrt vorgebliche
Stalking-Opfer in Erscheinung treten?
Das vorliegende Buch untersucht die aufgeworfenen Fragen detailliert. Es verdeutlicht
die Thematik anhand zahlreicher Beispiele aus der Beratungspraxis. Ziel ist
es, für das Vorkommen und die Ausprägungen des Falschen-Opfer-Syndroms
zu sensibilisieren.
146 Seiten
16,90 €

Inhalt

Inhalt:

Einleitung

Teil 1: Stalking-Opfer
1. Was ist Stalking?
1.1 Drei Definitionen
1.2 Typologien
2. Wer sind die Opfer?
2.1 Fünf Prävalenzstudien
2.2 Opferorientierte Forschung

Teil 2: Vorgebliche Opfer als Gegenstand der Fachliteratur
3. Vorgebliche Opfer in der Kriminologie
3.1 Terminologische überlegungen
3.2 Vorgebliche Opfer anderer Delikte
4. Forschungsstand „Vorgebliche Stalking-Opfer“
4.1 Zona et al. (1996)
4.2 Mohandie et al. (1998)
4.3 Mullen et al. (2000)
4.4 Schell (2003)
4.5 Sheridan / Blaauw (2004)
4.6 Diskussion

Teil 3: Vorgebliche Stalking-Opfer in der Beratungspraxis

5. Vorkommen in einer deutschen Beratungsstelle
5.1 Erhebung
5.2 Ergebnisse
5.3 Diskussion
6. Konsequenzen für die Beratungspraxis
6.1 Probleme der Identifikation
6.2 Merkmale des Falschen-Opfer-Syndroms
6.3 Wahn
6.4 Paranoide Störungen im Alter
6.5 Umgang mit vorgeblichen Opfern

Teil 4: Auf dem Weg zu einem Erklärungsansatz



Peter Bröhl

Wasserschutzpolizei in drei Zeitepochen

ISBN 978-3-935979-73-3
Zur Geschichte der Wasserschutzpolizei auf dem
Rhein von 1920 bis 1953

Erstmals wird mit dieser Arbeit die Geschichte der Wasserschutzpolizei eines
großen Stromgebietes – des Rheins – epochenübergreifend
von der Gründung der Preußischen Rheinpolizei im Jahre 1920 über
das Kommando der Wasserschutzpolizei „Koblenz“ bzw. „Rhein“
während der NS-Zeit bis zu der Wasserschutzpolizei-Gruppe „Rhein“
in der Zeit der britischen Besatzungszone, hier allerdings auf das Stromgebiet
des späteren Landes Nordrhein-Westfalen fokussiert, bis zum Herbst 1953
(Vereinigung der beiden nordrhein-westfälischen Wasserschutzpolizei-Gruppen
zur Wasserschutzpolizeidirektion Nordrhein-Westfalen) beschrieben.

Zu dieser Geschichte gehört ab Dezember 1920 auch das immer enger werdende
Verhältnis zu den entsprechenden polizeilichen und wirtschaftlichen Organisationen
in den Niederlanden, ohne deren intensives Bemühen zu diesem Zeitpunkt
vermutlich weder die Preußische, noch in den späteren Jahren die
Hessische, Badische und Bayerische Rheinpolizei gebildet worden wäre. Weiterhin
gehört dazu die Tätigkeit der deutschen Wasserschutzpolizei im „auswärtigen
Einsatz“ während der Zeit des Nationalsozialismus von den Niederlanden
bis zum Schwarzen Meer (teilweise durch Schilderungen von Kriegseinsätzen
der Wasserschutzpolizei ergänzt) sowie die ära der wasserschutzpolizeilichen
„Flakboote“ am Ende des Krieges auf Rhein und Main sowie eine Zusammenfassung
der bisherigen Erkenntnisse hinsichtlich der bisher noch nicht erforschten Geschichte
der überwachung des Rheins durch die Besatzungsmächte nach den beiden
Weltkriegen.

Jedem der drei Zeitabschnitte vorangestellt sind zusammenfassende Darstellungen
der Ereignisse, welche für die jeweilige Entwicklung der Polizei im Allgemeinen
und der „Polizei auf dem Wasser“, der Wasserschutzpolizei im heutigen
Sinne, im Besonderen bedeutsam waren, bevor jeweils auf die spezifischen Gegebenheiten
dieses Zweiges der Polizei auf dem Rhein wie beispielsweise Organisation, Personal,
Ausbildung, Ausrüstung, Bewaffnung, Boote, Aufgaben und, soweit sie noch
zu erhalten waren, auf Berichte von Zeitzeugen, eingegangen wird. Weiterhin
wird hier erstmals der Versuch unternommen, am Beispiel dieser großen
wasserschutzpolizeilichen Organisationseinheit deren Rolle in der NS-Zeit darzustellen,
insbesondere auf der Grundlage seiner Zusammenarbeit mit der Geheimen Staatspolizei.

Diese Arbeit gründet sich auf eine mittlerweile achtjährige intensive
Quellensuche und Forschungsarbeit bei in- und ausländischen Staats-, Werft-
und Privatarchiven, Dienststellen der Wasserschutzpolizei, der Auswertung von
Nachlässen, sowie der Befragung von Zeitzeugen bzw. deren Nachkommen. Sie
wurde angereichert durch über 214 Fotos.
583 Seiten
59,00 €

Inhalt