978-3-86676-341-8
Martin Neuberger
Training visueller Aufmerksamkeit in der polizeilichen Aus- und … Zahlreiche Polizeiaufgaben erfordern eine effektive und effiziente Selektion von …
258 Seiten 28,90 €

Inhalt


978-3-86676-336-4
Tamara Verena Pitz
Selbst- und Fremdwahrnehmung der bayerischen Sicherheitswacht am Beispiel der Stadt … Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem interessanten und aktuellen Themenfeld …
150 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-306-7
Kathrin Nierle & Katrin Muny
Event-Gewalt Event-Gewalt – ein Phänomen, das uns regelmäßig begegnet und sich qualitativ und …
268 Seiten 26,90 €

Inhalt


978-3-86676-272-5
Marlene Helms
Soziale Qualität strukturschwacher ländlicher Regionen in Nordwestdeutschland Eine … Neben dem sich vielerorts vollziehenden soziodemografischen und wirtschaftlichen …
128 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-291-6
Gaby Dubbert
Erweiterte Suizide aus forensisch-psychologischer Perspektive Eine Aktenanalyse von 31 … In der Medienberichterstattung und Fachliteratur wird häufig zur Erklärung von …
316 Seiten 32,80 €

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978-3-86676-308-1
Max Hermanutz
Polizeiliches Auftreten - Respekt und Gewalt Eine empirische Untersuchung zum … Im Rahmen einer empirischen Studie wurde die Wirkung des kommunikativen Verhaltens im …
122 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-305-0
Lena Lehmann/Rainer Prätorius (Hrsg.)
Polizei unter Stress? Polizeiarbeit sei in jüngster Zeit nicht einfacher geworden - so hört man allenthalben. …
142 Seiten 18,90 €

Inhalt


978-3-86676-269-5
Lena Lehmann
Ausbildung der Ausbilder Die Vorbereitung der deutschen Polizei auf Auslandseinsätze am … Deutsche Polizeibeamte sind in unterschiedlichster Weise und mit verschiedensten Aufgaben …
278 Seiten 26,90 €

Inhalt


Martin Neuberger

Training visueller Aufmerksamkeit in der polizeilichen Aus- und Fortbildung: Evaluationen mit Hilfe von Eye Tracking

ISBN 978-3-86676-341-8
Zahlreiche Polizeiaufgaben erfordern eine effektive und effiziente Selektion von Informationen und damit eine leistungsstarke Aufmerksamkeitssteuerung. Der Erwerb derartiger visueller Expertise für den Polizeidienst allein durch langjährige Erfahrung bringt jedoch erhebliche Risiken mit sich, z. B. im Bereich der Eigensicherung oder der kriminalistischen Tatortarbeit. In diesem Buch wird daher der Frage nachgegangen, ob das Blickverhalten von Polizisten bei polizeispezifischen Tätigkeiten auch durch Training verändert werden kann. Hierzu wurden zwei Verhaltenstrainings und ein E-Learning-Programm bei drei verschiedenen Polizeibehörden daraufhin untersucht, ob sie Veränderungen in der Blicksteuerung bei der Konfrontation mit aufgabentypischem Reizmaterial bewirken. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Eigensicherungstrainings mit bereits geschulten Einsatzkräften zwar eine Sensibilisierung für die Aufmerksamkeitssteuerung in Extremsituationen bewirken, jedoch keine grundlegende Veränderung der Blickstrategie. Die Entwicklung visueller Expertise für Bedrohungssituationen scheint daher langfristigerer Erfahrungs- und Reifungsprozesse zu bedürfen. Für die kriminalistische Tatortarbeit konnte hingegen gezeigt werden, dass bereits eine einmalige Trainingsmaßnahme Auswirkungen auf die Blicksteuerung bei der Analyse von Tatortfotografien hat, während allgemeine Erfahrung im Polizeidienst keine spezifische Expertise für diese Tätigkeit garantiert.
 
258 Seiten
28,90 €

Inhalt

Inhalt:

1.1 Einführende Vorbemerkung

1.2 Okulomotorik
1.2.1 Physiologische Grundlagen des okulomotorischen Systems
1.2.2 Funktionelle Klassen menschlicher Augenbewegungen
1.2.3 Parametrisierung von Augenbewegungen
1.3 Visuelle Aufmerksamkeit als Informationsverarbeitungsprozess
1.3.1 Untersuchungsebenen des Sehens
1.3.2 Blickbewegungen bei Szenenbetrachtung und visueller Suche
1.3.3 Mechanismen der visuellen Aufmerksamkeit
1.4 Visuelle Expertise
1.4.1 Visuelle Expertise im Sport
1.4.2 Visuelle Expertise im Führen eines Kfz
1.4.3 Visuelle Expertise in der Kunst
1.4.4 Visuelle Expertise in der Medizin
1.4.5 Visuelle Expertise in Bereichen der Sicherheit und der Polizeiarbeit
1.4.6 Unterschiede im Blickverhalten von Experten und Novizen
1.5 Erwerb visueller Expertise
1.5.1 Explizite Instruktion
1.5.2 Perzeptuelles Lernen
1.5.3 Lernen durch Simulationstraining
1.6 Allgemeine Fragestellung
1.6.1 Auswahl der untersuchten Trainingsprogramme

2 Experiment I: Evaluation eines Eigensicherungstrainings im Rahmen der Ausbildung für den mittleren Dienst der Bundespolizei
2.1 Modularisiertes Eigensicherungstraining
2.1.1 Wahrnehmungstraining
2.1.2 Einsatzmäßiges Schießen
2.1.3 Situationstraining
2.1.4 Dynamisches Handhabungstraining
2.2 Fragestellung und Hypothesen
2.2.1 Blicksteuerung
2.2.2 Einsatzverhalten
2.3 Methoden
2.3.1 Ort und Zeitraum der Untersuchung
2.3.2 Stichprobe
2.3.3 Versuchsaufbau
2.3.4 Versuchsablauf
2.3.5 Experimentelles Design
2.3.6 Auswertung
2.4 Ergebnisse
2.4.1 Blicksteuerung
2.4.2 Einsatzverhalten
2.5 Diskussion
2.5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse aus Experiment I
2.5.2 Interpretation der Ergebnisse aus Experiment I

3 Experiment II: Evaluation eines polizeilichen Einsatztrainings im Rahmen der Fortbildung der bayerischen Polizei
3.1 Taktisches Falltraining zum Aufmerksamkeitswechsel
3.2 Fragestellung und Hypothesen
3.2.1 Blicksteuerung
3.2.2 Motorische Reaktion
3.2.3 Angsterleben
3.3 Methoden
3.3.1 Ort und Zeitraum der Untersuchung
3.3.2 Stichprobe
3.3.3 Versuchsaufbau
3.3.4 Versuchsablauf
3.3.5 Experimentelles Design
3.3.6 Auswertung
3.4 Ergebnisse
3.4.1 Blicksteuerung
3.4.2 Motorische Reaktion („Schießen“)
3.4.3 Angsterleben
3.4.4 Ergebnisse der Befragung
3.5 Diskussion
3.5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse aus Experiment II
3.5.2 Interpretation der Ergebnisse aus Experiment II

4 Experiment III: Evaluation eines E-Learning-Programms zur kriminalistischen Tatortarbeit bei der Polizei Rheinland-Pfalz
4.1 E-Learning-Programm „Kriminalistische Tatortarbeit“
4.2 Fragestellung und Hypothesen
4.2.1 Blicksteuerung
4.2.2 Visuelle Spurensuche
4.2.3 Deklaratives Wissen
4.3 Methoden
4.3.1 Ort und Zeitraum der Untersuchung
4.3.2 Stichprobe
4.3.3 Versuchsaufbau
4.3.4 Versuchsablauf
4.3.5 Experimentelles Design
4.3.6 Auswertung
4.4 Ergebnisse
4.4.1 Blicksteuerung
4.4.2 Visuelle Spurensuche
4.4.3 Deklaratives Wissen
4.4.4 Ergebnisse der Befragung
4.5 Diskussion
4.5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse aus Experiment III
4.5.2 Interpretation der Ergebnisse aus Experiment III

5 Allgemeine Diskussion
5.1 Implikationen für die polizeiliche Eigensicherung
5.1.1 Polizeiliches Einsatztraining
5.1.2 Entwicklung visueller Expertise für Bedrohungssituationen
5.1.3 Methodische Aspekte zur weiteren Erforschung polizeilicher Eigensicherung
5.2 Implikationen für die kriminalistische Tatortarbeit
5.2.1 Training kriminalistischer Tatortarbeit
5.2.2 Entwicklung visueller Expertise für kriminalistische Tatortarbeit
5.2.3 Methodische Aspekte der weiteren Erforschung kriminalistischer Tatortarbeit

6 Literaturverzeichnis

7 Anhang (mit gesondertem Inhaltsverzeichnis)

 



Tamara Verena Pitz

Selbst- und Fremdwahrnehmung der bayerischen Sicherheitswacht am Beispiel der Stadt Kempten

ISBN 978-3-86676-336-4
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem interessanten und aktuellen Themenfeld der Kriminologie/Kriminalpolitik: Anhand einer Fallstudie in der Stadt Kempten geht die Verfasserin der Fragestellung nach, inwieweit die bayerische Sicherheitswacht einen Beitrag zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit der Bevölkerung leistet und insbesondere, inwieweit sie das Aufgabenfeld der Polizei ergänzt und unterstützt. Die Arbeit möchte den Status quo der Selbst- und Fremdeinschätzung der Sicherheitswacht Kempten abbilden und gleichzeitig das Potential, das in der Sicherheitswacht steckt, sichtbar machen. über diese Formen der Kustodialisierung oder freiwilligen Polizeidienste hat sich seit Ende der 1990er Jahre ein interdisziplinärer, wissenschaftlicher Diskurs etabliert, der diese Entwicklungen unter anderem aus kriminologischer, polizeiwissenschaftlicher, juristischer und gesellschaftswissenschaftlicher Perspektive sehr kontrovers diskutiert. Mit der vorliegenden, empirisch fundierten Arbeit, die weite Teile des Diskurses berücksichtigt, leistet die Autorin einen wichtigen Beitrag zu dieser Debatte.
150 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

A. Erfolgsmodell Sicherheitswacht?
B. Kustodialisierung am Beispiel der bayerischen Sicherheitswacht
I. Theoretische Vorüberlegungen
1. Das Modell der Kustodialisierung
a) Begriffsbestimmung
b) Ursachen der Integration Ehrenamtlicher in das Sicherheitsgefüge
c) Standortbestimmung innerhalb der neueren polizei- und kriminalpolitischen Strategien
d) Ausgestaltung der (staatlichen) Kustodialisierung in den einzelnen Bundesländern
e) Verfassungsrechtliche Bedenken
f) Weitere Bedenken gegen die Integration Freiwilliger in die Innere Sicherheit
aa) Nicht probates Mittel
bb) Erhebliches Gefahrenpotential
cc) Kontraproduktive Effekte
2. Die bayerische Sicherheitswacht
a) Historischer Abriss
b) Personalauswahl und Bewerbermotivation
c) Ausbildung, Ausstattung und Aufwandsentschädigung
d) Aufgaben
e) Befugnisse
f) Die Rolle der Sicherheitswacht im bayerischen Sicherheitsgefüge
3. Die Kemptener Sicherheitswacht
a) Anbindung an die Polizeiinspektion Kempten
b) Entstehung und Zusammensetzung der Kemptener Sicherheitswacht
c) Werbung, Auswahl und Motivation der Bewerber
d) Aus- und Fortbildung in Kempten
e) Streifenalltag
II. Zentrale Fragestellung und Hypothesen
III. Methodische Reflexionen
1. Bürgerbefragung
a) Zielsetzung
b) Erhebungsmethode des „Face-to-face“-Interviews mittels eines standardisierten Fragebogens
aa) Gründe für die Wahl dieser Erhebungsmethode
bb) Fragebogen-Konstruktion
c) Stichprobe
aa) Stichprobengröße
bb) Stichprobenauswahl
d) Feldzugang und Rücklauf
e) Auswertung mittels SPSS
2. Experteninterviews
a) Zielsetzung
b) Erhebungsmethode der Experteninterviews
aa) Gründe für die Wahl dieser Erhebungsmethode
bb) Konstruktion der Interview-Leitfäden
c) Expertenauswahl
d) Auswertung mittels Qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring
IV. Selbst- und Fremdwahrnehmung der Kemptener Sicherheitswacht
1. Die Kemptener Sicherheitswacht aus Bürgersicht
a) Theoretische Vorüberlegungen zur Kriminalitätsfurcht
aa) Sicherheitsgefühl und Kriminalitätsfurcht
bb) Kriminalitätsfurcht-Paradoxon
b) Ergebnisse der Bürgerbefragung
aa) Stärkung des Sicherheitsgefühls bei Kenntnis der Sicherheitswacht
bb) Erfahrungen mit der Sicherheitswacht
cc) Akzeptanz der Sicherheitswacht
2. Das Selbstbild der Kemptener Sicherheitswacht
a) Selbstwahrnehmung in Bezug auf den Bürger
aa) Das Verhältnis zum Bürger
bb) Ausbildung
cc) Ausstattung
dd) Befugnisse
b) Selbstwahrnehmung in Bezug auf die Polizei
aa) Entlastung
bb) Zusammenarbeit
cc) Das Verhältnis zur Polizei
c) Sinn der Integration von Ehrenamtlichen ins kommunale Sicherheitsgefüge
aa) Brückenschlag
bb) Vorbildfunktion
cc) Zeitfaktor
dd) Zivil-Trumpf
ee) Präventionsauftrag
ff) Wissensvorsprung
3. Die Kemptener Sicherheitswacht aus Sicht der Polizei
a) Fremdwahrnehmung durch die Polizeibeamten der Dienstgruppen
aa) Kooperation mit der Sicherheitswacht
(1) Entlastung
(2) Zusammenarbeit
(3) Das Verhältnis zur Sicherheitswacht
bb) Sinn der Integration von Ehrenamtlichen ins kommunale Sicherheitsgefüge
b) Fremdwahrnehmung durch die Polizeibeamten der Führungsebene
aa) Das Verhältnis zur Sicherheitswacht
(1) Entlastung
(2) Akzeptanz der Sicherheitswacht
bb) Sinn der Integration von Ehrenamtlichen ins kommunale Sicherheitsgefüge
cc) „Erfolgsmodell Kempten“
4. Diskussion der in den Interviews geäußerten Verbesserungsvorschläge
a) Vertiefte Praxiseinführung für die Dienstanfänger der Sicherheitswacht
b) Zentrale Ausbildung
c) Zuständigkeit zur Ordnungswidrigkeitenverfolgung
d) Angestelltenverhältnis statt Ehrenamt
5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Abgleich mit den Forschungshypothesen
6. Auseinandersetzung mit der geäußerten Kritik
a) Probates Mittel
b) Positive Effekte
c) Überschaubare Gefahren
C. Erfolgsmodell Sicherheitswacht!



Kathrin Nierle & Katrin Muny

Event-Gewalt

ISBN 978-3-86676-306-7
Event-Gewalt – ein Phänomen, das uns regelmäßig begegnet und sich qualitativ und quantitativ scheinbar verschärft.
Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, was Jugendliche auf die Straße treibt, um zu randalieren und sich mit der Polizei gewalttätig auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wird die Motivation junger Menschen hinterfragt, die sich den Beruf des Polizisten ausgesucht haben, in dem sie sich diesen Konfrontationen entgegenstellen und als ausführende Gewalt den Staat repräsentieren müssen.
Die Autorinnen sind Kriminologinnen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Sie bringen ihre langjährigen Berufserfahrungen als Sozialarbeiterin und Schutzpolizistin ein. Beide haben in ihrer Vergangenheit eigene Gewalterfahrungen als Polizistin beziehungsweise als Demonstrantin auf Events dieser Art sammeln können und beschreiben perspektivenreich diesen gesellschaftlichen Gewaltkomplex.
In der Auswertung der breiten empirischen Erhebungen kommt es zu überraschenden Ergebnissen und Gegenüberstellungen der so verschiedenen Personengruppen.
Der Leser wird angeregt, auch eigene Positionen in Fragen zu stellen und sich nicht von plakativer Rhetorik zur „Natur“ von Gewalt oder zum „Wesen“ von Demonstranten blenden zu lassen.
268 Seiten
26,90 €

Inhalt

Inhalt:

I. Theoretischer Teil
1. Einleitung
2. Historischer Abriss
Jugendgewalt – ein Phänomen der Gegenwart?
3. Begriffsklärung
3.1 Jugendliche
3.2 Gewalt
3.3 Devianz/Delinquenz
3.4 Kriminalität
3.5 Definitionsmacht
3.6 Jugendkriminalität
Erscheinungsformen von Jugendkriminalität
Kriminalitätsprotokolle
3.7.1 Offizielle Statistiken
3.7.2 Dunkelfeldforschung
4. Jugendgewalt
4.1 Jugendgewalt im Allgemeinen
4.2 Die Delikte bei Großveranstaltungen
5. Täterprofile
6. Die Ereignisse
6.1 Erster Mai
6.2 Schanzenfest
7. Politik und Jugendgewalt
7.1 Politik mit der Jugendgewalt
7.2 Jugendgewalt als Symbol
8. Medien
8.1 Kriminalitätsdarstellung im Zerrspiegel der Medien
8.2 Die Medien als 4. Gewalt
8.3 Gewalt durch fiktive Medieninhalte
9. Staatliche Gewaltausübung
9.1 „Dürfen die das überhaupt?“
9.2 „Wer kommt denn da alles?“
9.3 „Und was machen die dann da?
10. Theorien über abweichendes Verhalten, bezogen auf Großereignisse
10.1 Die Anomietheorie
10.2 Control-Balance-Theory
10.3 Erweiterung der Anomietheorie
10.4 Kriminalität als Entscheidung
10.5 Neutralisierungstechniken
10.6 Two-Path-Theory und Turning Points
10.7 Die Biologie des Verbrechens
10.8 Interaktion
11. Vom Bedürfnis nach Abenteuer
11.1 Die Erlebnisgesellschaft
11.2 Boom der Risiko- und Extremsportarten
11.3 Action gegen Langeweile und Leere
11.4 Zurückeroberung der Stadtteil
11.4.1 Gentrifizierung
11.4.2 Plätze für Kinder und Jugendliche
11.5 Eltern
11.5.1 Abgrenzung zur Elterngeneration
11.5.2 Der Polizist als Vaterersatz
12. Möglichkeiten der Gewaltintervention und –prävention bei Jugendlichen
II. Empirischer Teil
1. Politik oder Spaß?
2. Die Frage des Antriebs der Jugendlichen
2.1 Die Erhebungsmethoden
2.1.1 Der Fragebogen
2.1.2 Die Interviews
2.1.3 Beobachtungen
2.1.4 Datenerhebungen aus Web-°©‐Blogs
2.2 Die Ergebnisse der Datenerhebungen bei den Jugendlichen
3. Die Polizisten
3.1 Berufsfindung zur Selbstverwirklichung
3.2 Der Fragebogen/Interview
3.3 Praxis-°©‐ und Erfahrungsbeispiele in Bezug auf die Interviews/Fragebögen
III. Auswertung und Ergebnisse
1. Gegenüberstellung der beiden Bezugsgruppen
2. Fazit und Ausblick
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Internetquellen
Abbildungen
Die vollständige empirische Erhebung befindet sich als Anlage am Ende des Buches.



Marlene Helms

Soziale Qualität strukturschwacher ländlicher Regionen in Nordwestdeutschland Eine Analyse menschenfeindlicher Einstellungsmuster am Beispiel einer niedersächsischen Samtgemeinde

ISBN 978-3-86676-272-5
Neben dem sich vielerorts vollziehenden soziodemografischen und wirtschaftlichen Strukturwandel können ländlich geprägte Regionen spezifische Merkmale aufweisen, die Ressentiments gegenüber sozialen Randgruppen sowie deren Ausgrenzung und Diskriminierung begünstigen. Trotz Modernisierungs- und Globalisierungstendenzen, vor allem in den Bereichen Arbeit, Familie und Zuwanderung, fungieren tradierte Werte und Regeln in ruralen Gebieten nicht selten noch als Orientierungslinien für Lebensplanung und -führung. Während daraus einerseits positive Effekte resultieren, wie die typischer Weise ausgeprägtere Reziprozität und soziale Vernetzung, können sich traditionsbewusste Haltungen in der Konfrontation mit abweichenden, fremden Einstellungen und Wertemustern andererseits zur Herausforderung entwickeln; insbesondere dann, wenn sich in der Bevölkerung Gefühle sozioökonomischer Bedroht- und/oder Betroffenheit einstellen.
Der Zusammenhang zwischen ebendiesen Gefühlen und abnehmender Solidarität bzw. gar feindlichen Einstellungen gegenüber sozialen Minoritäten wurde, liegt der Fokus doch vergleichsweise häufig auf ostdeutschen Gebieten, speziell für eine strukturschwache ländliche Region in Nordwestdeutschland untersucht.
128 Seiten
19,80 €

Inhalt

I. Inhalt
II. Abbildungen
III. Tabellen
1 Einleitung
2 Syndrom Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF)

2.1 Fremdenfeindlichkeit
2.2 Islamophobie
2.3 Sexismus
2.4 Homophobie
2.5 Abwertung von Langzeitarbeitslosen und sozial Schwachen
2.6 Abwertung weiterer sozialer Randgruppen
3 Untersuchungsregion
3.1 Der ländliche Raum – eine erste Begriffsdefinition
3.2 Der ländliche Raum – spezifische Merkmale
3.3 Samtgemeinde Harpstedt
3.3.1 Verkehrsanbindung und Infrastruktur
3.3.2 Wirtschaft und Arbeitsmarkt
3.3.3 Demografische Entwicklung
3.3.3.1 Altersstruktur
3.3.3.2 Fertilitäts- und Sterblichkeitsrate
3.3.3.3 Zu- und Fortzugsraten
3.3.3.4 Migrationsanteil
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Erhebung
4.2 Stichprobe
4.2.1 Geschlechterverteilung
4.2.2 Altersverteilung
4.2.3 Familienstand
4.2.4 Bildungsabschluss
4.2.5 Erwerbstätigkeitsstatus
4.2.6 Haushaltsnettoeinkommen
4.3 Fragebogen
4.4 Datenaufbereitung
5 Ergebnisdarstellung
5.1 Krisenbedrohung
5.1.1 Allgemeine Krisenbedrohung
5.1.2 Persönliche Krisenbetroffenheit
5.1.3 Bedrohung des materiellen Lebensstandards
5.1.4 Bedrohung der Lebensplanung
5.1.5 Zusammenfassung
5.2 Solidarität
5.3 Gerechtigkeitsprinzipien
5.3.1 Leistungsprinzip
5.3.2 Bedarfsprinzip
5.3.3 Anrechtsprinzip
5.3.4 Gleichheitsprinzip
5.3.5 Zusammenfassung
5.4 Demokratie
5.5 Responsibilisierung
5.6 Fremdenfeindlichkeit
5.7 Islamophobie
5.8 Sexismus
5.9 Homophobie
5.10 Abwertung von Obdachlosen
5.11 Zusammenfassung
6 Vereine, Verbände und soziale Einrichtungen
7 Schlussbetrachtung
8 Literatur



Gaby Dubbert

Erweiterte Suizide aus forensisch-psychologischer Perspektive Eine Aktenanalyse von 31 Fällen

ISBN 978-3-86676-291-6
In der Medienberichterstattung und Fachliteratur wird häufig zur Erklärung von Tötungen mit sich anschließenden Suiziden (erweiterte Suizide) die Erklärungsbandbreite von Verzweiflung, Ausweglosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Mitleid bis Altruismus bemüht oder gar die missverständliche Interpretation eines Motivs der Tötung aus ‚Liebe‘ angeboten. Die Autorin hat sich mittels einer systematischen forensisch-psychologischen Auswertung von Gerichtsakten entsprechender Fälle den Tatmotiven und Rahmenbedingungen solcher Taten angenähert. Wesentliche Untersuchungsinhalte der Studie waren die Fragen nach einer möglichen Früherkennung solcher Dynamik, nach Einflussfaktoren der erheblichen Fremd- und Autoaggression, die sich in den Taten äußert und ob sich typische, fallübergreifende Risikokonstellationen abbilden lassen. Es interessierten die Beziehungen zwischen Täter/Innen und Opfern, die Vorentwicklungen zu den Taten und die Ursachen für tatrelevante Eskalationen, die Entscheidungsalgorithmen der Täter/Innen, das Ausmaß psychischer Störungen und Erkrankungen, das Ausmaß der Affekte und die Fragen, ob bestimmte Risikofaktoren in Summation auftraten – oder aus der anderen Perspektive betrachtet, ob möglicherweise Schutzfaktoren fehlten, die andere Menschen in vergleichbaren Ausgangssituationen zu anderen „Problemlösungen“ greifen lassen.

Gaby Dubbert, Jahrgang 1956, Diplom-Psychologin und Oberregierungsrätin a. D. 1992 bis 1994 Mitarbeiterin des Zentralen Psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei und Lehrbeauftragte an der Beamtenfachhochschule in Fürstenfeldbruck. 1994 bis 2008 hauptamtliche Dozentin für das Studienfach Psychologie im Fachbereich Polizei der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein, von 2003 bis 2005 Prodekanin. Seit 2004 als Sachverständige für Prognose- und Lockerungsgutachten für die Landgerichte und Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein tätig, seit 2008 selbstständig als rechtspsychologische Gutachterin und Unternehmensberaterin zu kriminalpsychologischen Fragestellungen. Verschiedene Publikationen zu polizei- und kriminalpsychologischen Problemstellungen.
 
316 Seiten
32,80 €

Inhalt

Inhalt

1. EINLEITUNG, GEGENSTAND UND ZIEL DER ARBEIT

2. DEFINITIONEN DES PHäNOMENS VON TöTUNGEN MIT ANSCHLUSSSUIZIDEN (ERWEITERTE SUIZIDE) UND DAMIT ZUSAMMENHäNGENDE PROBLEME IHRER ERFASSUNG

3. THEORETISCHER HINTERGRUND

3.1 Stand der Forschung und Studienlage
3.2 Theoretische Erklärungsansätze zur Selbst- und Fremdaggression (Suizidalität und Tötungsmotive) unter psychoanalytischen, sozialpsychologischen, kognitiven und forensischen Aspekten
3.2.1 Suizidale Krisen: In den Tunnel der kognitiven Einengung des präsuizidalen Syndroms
3.2.2 Psychodynamische Aspekte: Die destruktive Seite depressiver und narzisstischer Verarbeitungsmodi
3.2.3 Tatrelevante Persönlichkeitsdefizite unter der Betrachtung konfliktdynamischer und struktureller Aspekte
3.2.4 EWS im Zusammenhang mit belastenden Lebensereignissen und dysfunktionalen Bewältigungsmustern
3.2.5 Bindungstheoretische Aspekte als Mitursache für die Entwicklung partnerschaftlicher Krisen und Gewalt
3.2.6 Tötungsdelikte unter motivationalen, kognitiven und attributionstheoretischen Aspekten
3.2.7 Selbstwertschutz, psychologische Reaktanz und der Verlust von Kontrolle
3.2.8 Der Einfluss von Substanzmissbrauch auf tatrelevante Enthemmung und kognitive Verzerrungen und die Schwierigkeiten forensischer Bewertungen
3.2.9 Psychische Störungen im Kontext von Suizidalität und Tötungsdelinquenz
3.2.10 Frauen als Täterinnen und die Tötung von Kindern
3.2.11 Affekte im Kontext von Tötungsdelikten – „Crimes of Passion“?
3.2.12 Risiko- und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit der Vorhersage von Gewalttaten

4. METHODISCHES VORGEHEN
4.1 Dokumentenanalyse
4.2 Qualitative Inhaltsanalyse

5. BESCHREIBUNG DER STICHPROBE UND FALLDARSTELLUNGEN
5.1 Die gesamte Stichprobe
5.2 Erweiterte Suizide im sozialen Nahraum (Partnerschaft und Familie), überwiegend im Kontext von „Trennungskrisen“ und finanziellen Problemen
5.2.1 Fall 1: „Wenn du diesen Brief liest, ist alles vorbei. Wahrscheinlich wird es groß in der Zeitung stehen.“
5.2.2 Fall 2: „Die Olle ist dot!“
5.2.3 Fall 3: Porsche und schöne Frauen: „Traumfrau gefunden“
5.2.4 Fall 4: Cholerisch? Trennung: Jäger erschießt Ehefrau
5.2.5 Fall 5: „Komm raus, ich hab‘ deine Mutter erschossen!“
5.2.6 Fall 6: „Ein Mensch, der nicht allein sein kann, unselbstständig und von anderen abhängig.“ Mann tötet in acht Jahren zwei Frauen
5.2.7 Fall 7: Kein Geld mehr für die Schönheits- OP. Maniforme Entwicklung?
5.2.8 Fall 8: „Hallo Süße, ich weiß nicht, inwiefern du Verständnis dafür hast…“ Vater erwürgt Sohn
5.2.9 Fall 19: Schulden. Täter erschießt Ehefrau und Hund
5.2.10 Fall 20: Kokain- Milieu- Drohende Zwangsräumung
5.2.11 Fall 21: „Und nun werde ich diese Welt, auf der ich alles das zerstört habe, was ich je geliebt habe, von mir befreien.“ Kokain, Zwangsvollstreckung, Krise
5.2.12 Fall 22: Der Hochzeitstag ist „unser Todestag“! Eifersucht, Alkohol, Waffen
5.2.13 Fall 23: „Es tut mir leid! In Liebe und Dankbarkeit.“ Häusliche Gewalt, Eifersucht, Alkohol und Drogen
5.2.14 Fall 24: „Die Welt wird mich nicht mehr erleben“. Eifersucht, zwei Flaschen Rum und Beruhigungsmittel. Die Ehefrau überlebt und ist querschnittgelähmt
5.2.15 Fall 25: „Das nehme ich dir nicht ab!“ Eifersuchtswahn, Schulden, Alkohol. Der Täter überlebt
5.3 Erweiterte Suizide im Bekanntenkreis (Nachbar, Arzt, Vermieter, Arbeitgeber)
5.3.1 Fall 9: Immer ärger mit dem Nachbarn
5.3.2 Fall 10: Falsche Diagnose?
5.3.3 Fall 26: „Alt und schwach und ohne Energie und zu krank zum Sterben.“
5.3.4 Fall 27: Zu wenig Lohn? Arbeitgeber erschossen!
5.4 Erweiterte Suizide in höherem Lebensalter vor dem Hintergrund schwerwiegender Erkrankungen mindestens eines Beteiligten
5.4.1 Fall 11: „Sie hat Depressionen seit 40 Jahren.“
5.4.2 Fall 12: Frau schwer krank- Täter bizarr- Doppelsuizid?
5.4.3 Fall 13: Pflegefall- Alzheimer: „Wenn gar nichts mehr geht.“
5.4.4 Fall 28: „Mit der Pflege seiner Frau überfordert“. Täter im Vorruhestand
5.4.5 Fall 29: Auf keinen Fall ins Pflegeheim! Ehepaar atypisch erhängt
5.4.6 Fall 30: „Wir haben euch sehr lieb und grüßen für ewig.“ Krebsdiagnose
5.5 Erweiterte Suizide, Verdacht einer akuten Psychose
5.5.1 Fall 14: „Ein Kind zum Verwöhnen“. Tochter tot, Mutter überlebt
5.5.2 Fall 15: „Von Kameras verfolgt“!
5.5.3 Fall 16: „Der eine kämpft gegen den anderen in meinem Körper!“ Mutter ersticht zwei Kinder, sie überlebt
5.5.4 Fall 17: „Ich bin ein Versager!“ Sohn erwürgt Mutter mit einem Schal
5.5.5 Fall 18: „Die überlass ich doch nicht dem!“ Tochter vergiftet, Mutter erhängt
5.5.6 Fall 31: „Who wants to live forever?” Schulden. Enkel erschießt Großmutter
5.6. Bezug zu den Fragestellungen und zum methodischen Vorgehen

6. DISKUSSION
6.1 Tätercharakteristika und Risikofaktoren im Kontext von EWS im sozialen Nahraum zum Nachteil von Partnerinnen und Familienangehörigen („Trennungskrise“)
6.1.1 EWS zum Nachteil von Partnerinnen vor dem Hintergrund finanzieller Probleme
6.1.2 Die Tötung eines Kindes und ein untauglicher Suizidversuch im Kontext einer Trennungskrise vor dem Hintergrund eines unsicher-ambivalenten Bindungsmusters
6.2 Tätercharakteristika und Risikofaktoren im Kontext von EWS zum Nachteil von Personen aus dem weiteren sozialen Umfeld („Rache“)
6.3 Tätercharakteristika und Risikofaktoren im Kontext von EWS im Zusammenhang mit schwerwiegenden Erkrankungen und im höheren Lebensalter („Bilanz“)
6.4 Tätercharakteristika und Risikofaktoren im Kontext von EWS in psychotischen oder psychosenahen Zuständen („Psychotische Störung“)
6.5 Exkurs: Misslungene Suizidversuche nach Tötungen und die Folgen

7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

8. LITERATURVERZEICHNIS
9. ANHANG



Max Hermanutz

Polizeiliches Auftreten - Respekt und Gewalt Eine empirische Untersuchung zum Einfluss verbaler Kommunikation und äußerem Erscheinungsbild von Polizeibeamten auf die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

ISBN 978-3-86676-308-1
Im Rahmen einer empirischen Studie wurde die Wirkung des kommunikativen Verhaltens im Zusammenspiel mit dem äußeren Erscheinungsbild von Polizisten auf junge Menschen untersucht. Es zeigte sich, dass sie bestimmte Erwartungen bezüglich des respektvollen Verhaltens einschreitender Polizeibeamten haben, auch dann, wenn die Polizei unliebsame Maßnahmen durchsetzen muss. Respekt ist vorhanden, wenn eine konsequente, aber im Ton freundliche „Ansage“ von Polizeibeamten mit ordentlicher Uniform gemacht wird. Eine inkorrekte Uniform sowie ein Poloshirt entsprechen in konflikthaften Situationen nicht den Erwartungen der jungen Menschen, verunsichern diese und machen sie damit gewaltbereiter. Aus den Ergebnissen lassen sich einfache Empfehlungen für Aus- und Fortbildung von Polizeibeamten ableiten.
122 Seiten
19,80 €

Inhalt

DANK
1 EINLEITUNG
1.1 KOMMUNIKATION ZWISCHEN BüRGERN UND POLIZEI
1.1.1 BüRGER BEWERTEN UMGANGSFORMEN VON POLIZEIBEAMTEN
1.1.2 POLIZEIBEAMTE UND PROVOKATIONEN
1.2 äUßERES ERSCHEINUNGSBILD
1.2.1 AUTORITäTSSYMBOL KLEIDUNG
1.2.2 URTEIL ZUM äUßEREN ERSCHEINUNGSBILD VON POLIZEIBEAMTEN
1.3 ZIEL DES FORSCHUNGSPROJEKTES
2 METHODE
2.1 STICHPROBE
2.1.1 BESCHREIBUNG DER EINZELNEN GRUPPEN DER STICHPROBE
2.1.2 ALTER DER BEWERTENDEN PERSONEN
2.1.3 GESCHLECHT DER PROBANDEN
2.2 UNTERSUCHUNGSDESIGN
2.3 ERSTELLUNG DER VIDEOS
2.3.1 SITUATION: RUHESTöRUNG IM JUGENDZENTRUM
2.3.2 KOMMUNIKATION: JUGENDLICHER IM JUGENDZENTRUM
2.4 DEFINITIONEN DER VERSUCHSBEDINGUNGEN
2.4.1 VERBALE KOMMUNIKATION
2.4.2 äUßERES ERSCHEINUNGSBILD
2.9 BEWERTUNGSBOGEN FüR DIE STUDIE
2.9.2 KORRELATIONEN ZWISCHEN DEN SUMMENWERTEN
2.9.3 UMCODIERUNG DER NEGATIV GEPOLTEN ITEMS
2.9.4 SUMMENBILDUNG VON DREI SUBSKALEN
2.9.5 DURCHFüHRUNG
2.9.6 ZUSATZAUSWERTUNGEN DER EINZELVIDEOS
2.10 AUSWERTUNG DER DATEN
2.11 HYPOTHESEN
3 ERGEBNISSE
3.3 ANOVA 4 VERSUCHSBEDINGUNGEN – UNIFORM, 8 GRUPPEN
3.4 ANOVA 6 VERSUCHSBEDINGUNGEN MIT POLOSHIRT, 8 GRUPPEN
3.5 NACHTESTS ZWISCHEN EINZELNEN VERSUCHSBEDINGUNGEN
3.6 EFFEKTSTäRKEN
3.7 ANOVA FüR DIE EINZELNEN ACHT STICHPROBEN
3.7.1 AUSWERTUNG 7 STICHPROBEN - OHNE POLIZEIBEAMTE
3.7.2 AUSWERTUNG DER STICHPROBE WERKREALSCHULE
3.7.3 AUSWERTUNG DER STICHPROBE 112 GYMNASIASTEN
3.7.4 AUSWERTUNG DER STICHPROBE 66 POLIZEIBEAMTE
3.7.5 AUSWERTUNG DER KONTROLLGRUPPE (N = 16)
3.7.6 AUSWERTUNG DER STICHPROBE 490 BERUFSSCHüLER
3.7.7 AUSWERTUNG DER STICHPROBE JUGENDSTRAFANSTALT (N = 19)
3.7.8 AUSWERTUNG DER STICHPROBE 20 FACHINFORMATIKER
3.7.9 AUSWERTUNG DER STICHPROBE BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (N = 38)
3.8 NONVERBALE KOMMUNIKATION VON KONTROLL- UND SICHERUNGSBEAMTEN
4 DISKUSSION
4.1 WECHSELWIRKUNG: VERBALE KOMMUNIKATION UND äUßERES ERSCHEINUNGSBILD
4.1.1 STRESSREAKTIONEN, AUFMERKSAMKEIT, ROLLENERWARTUNG
4.2 VERBALE KOMMUNIKATION
4.3 äUßERES ERSCHEINUNGSBILD
4.3.1 POLOSHIRT
4.4 GRUPPENSPEZIFISCHE WAHRNEHMUNGEN
4.5 NONVERBALE KOMMUNIKATION DER VIDEOPERSONEN
4.6 AUS- UND FORTBILDUNG
4.7 FAZIT
5 ZUSAMMENFASSUNG
6 LITERATURVERZEICHNIS
AUTOR
ANHANG 1 URSPRüNGLICHER BEWERTUNGSBOGEN MIT 58 ITEMS
ANHANG 2 BEWERTUNGSBOGEN MIT 10 ITEMS
ANHANG 3 RATINGBOGEN EXPERTEN
 



Lena Lehmann/Rainer Prätorius (Hrsg.)

Polizei unter Stress?

ISBN 978-3-86676-305-0
Polizeiarbeit sei in jüngster Zeit nicht einfacher geworden - so hört man allenthalben. überstunden und Unterfinanzierung, feindselige Umweltkontakte und brisante Entscheidungssituationen gelten als Belastungen, die einzelne Polizistinnen und Polizisten überfordern können.
Aber auch die Polizeiorganisation insgesamt kann unter „Stress“ geraten - durch überzogene Erwartungen und Politisierung, durch Bürokratie ebenso wie durch Reformeifer. Im vorliegenden Sammelband soll geklärt werden, wo die Stresserfahrung reale Wurzeln hat und wo vielleicht die Devise „Lerne klagen, ohne zu leiden“ am Werke ist. Dabei wurden die Chancen und Herausforderungen an die Polizei thematisiert und hinterfragt und ihre Komplexität herausgestellt. Einsichten und Perspektiven wurden aus der und für die Polizei durch Polizeipraktiker und Sozialwissenschaftler gegeben. Es werden die einzelnen Faktoren Recht, Politik, Hierarchie, Devianz durch Fremde, Auslandsmissionen und Management in Bezug zu Stressdiagnosen gestellt.
142 Seiten
18,90 €

Inhalt

Inhalt

1 Lena Lehmann/ Rainer Prätorius
Polizei unter Stress? Zur Einleitung.

2 Hartmut Aden
Polizei und das Recht: Stressquelle oder Stressvermeidung?

3 Udo Behrendes
Polizeiliche Verantwortung und politische Erwartungen

4 Anja Mensching
Hierarchie stresst – stresst Hierarchie? Von organisationskulturellen Hierarchiepraktiken in der Polizei

5 Hans-Joachim Heuer
Devianz durch Fremde als Stressor für die Polizei?

6 Markus Ritter
„Immer im Einsatz“ – Polizisten zwischen Auslandseinsätzen und der Lagebewältigung im Inland

7 Mirjam Pekar-Milicevic
Management bei der Polizei - Stressverursacher oder Stressbewältigungsstrategie?



Lena Lehmann

Ausbildung der Ausbilder Die Vorbereitung der deutschen Polizei auf Auslandseinsätze am Beispiel der Afghanistan-Mission

ISBN 978-3-86676-269-5
Deutsche Polizeibeamte sind in unterschiedlichster Weise und mit verschiedensten Aufgaben außerhalb Deutschlands mit Polizeiarbeit beauftragt. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich zunächst mit der Einordnung und den Grundlagen internationaler Polizeiarbeit, indem die Veränderungen der Außen- und Sicherheitspolitik und ihre Auswirkungen auf die Polizei aufgezeigt werden. Den Schwerpunkt bildet eine empirische Untersuchung zur Ausbildung der Polizeibediensteten, bevor diese an einer internationalen Polizeimission teilnehmen. Dabei wird am Beispiel der Afghanistan-Missionen ein Einblick in die persönlichen Motivationen und Erwartungen gegeben, die Polizeibedienstete zu einer Teilnahme an Auslandseinsätzen bewegen. Neben den möglichen Schwierigkeiten bei der Arbeit in Auslandsmissionen wird auch aufgezeigt, wie es um die Akzeptanz von Familie und Dienststelle bestellt ist. Ein weiterer Aspekt ist die Bewertung der Ausbildung durch die Polizeibediensteten. Daher befasst sich die vorliegende Dissertation auch mit den Bedingungen, Vorbereitungen und Voraussetzungen für deutsche Polizeibeamte, die sich für die Arbeit in einer Auslandsmission entscheiden.
278 Seiten
26,90 €

Inhalt

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
I Einleitung
II Internationale Polizeiarbeit – Einordnung und Grundlagen

1. Sicherheit
1.1 Veränderungen in der Sicherheitspolitik
1.2 Auswirkungen der veränderten Außen- und Sicherheitspolitik auf die Polizei
2. Der Wandel der Aufgaben von Polizei
2.1 Der Begriff Polizei und die Polizeiaufgaben im Wandel
2.1.1 Zeit des Absolutismus
2.1.2 Zeitalter der Aufklärung und industrielle Revolution
2.1.3 Gründung des „Deutschen Reichs“
2.1.4 Zeit des Nationalsozialismus
2.1.5 Nachkriegszeit
3. Polizeiliche Auslandsverwendung
3.1 Peacekeeping
3.2 Bestehende Probleme in Nachkriegsgesellschaften und Herausforderungen an die internationale Polizei
3.3 „International Policing“
3.3.1 Eingrenzung des Begriffs „international policing“
3.3.2 Einführung von „policing“
3.3.3 Aufgaben der Polizei in den Missionen
3.3.4 Civilian Police/ UN Police
4. Internationale Auslandsmissionen der deutschen Polizei
4.1 United Nations (UN)
4.2 Westeuropäische Union (WEU)
4.3 Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
4.4 Europäische Union (EU)
4.5 Bilaterale/trilaterale Projekte
4.6 Aufgaben der Polizei in den einzelnen Missionen
4.6.1 Einsätze im Rahmen der United Nations
4.6.2 Einsätze im Rahmen der Westeuropäischen Union (WEU)
4.6.3 Einsätze im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
4.6.4 Einsätze im Rahmen der Europäischen Union
4.6.5 Einsätze im Rahmen von bilateralen/trilateralen Projekten
4.7 Kriterien für die Beteiligung Deutschlands an einer internationalen Polizeimission
4.7.1 Gesetzliche Regelung für den Auslandseinsatz
4.7.2 Entsendung nationales Vorauskommando
4.7.3 Personalgewinnung
4.7.4 Besoldung
4.7.5 Internationale Einsatzeinheit (IEE)
5. Ausbildung der PVB für Auslandsverwendung
5.1 Anforderungsprofil Polizeivollzugsbeamte
5.2 Die Trainingszentren
5.3 Eignungsauswahlverfahren (EAV)
5.4 Basisseminar
5.5 Länderspezifisches Seminar/Vorbereitungsseminar
5.6 Führungskräftetraining
5.7 Nachbereitungsseminar
6. Das Beispiel Afghanistan
6.1 Mandate für die Polizei in Afghanistan
6.2 German Police Project Team (GPPT)
6.2.1 Ziele und Arbeitsfelder des GPPT
6.2.2 Rechtsgrundlagen für deutsche Polizeibeamte
6.3 European Union Police Mission in Afghanistan (EUPOL AFG)
6.3.1 Ziele und Arbeitsfelder der EUPOL AFG
6.3.2 Rechtsgrundlagen für deutsche Polizeibeamte
6.4 EUPOL AFG und GPPT
6.4.1 Finanzierung des Polizeiaufbaus
6.4.2 Verwendungsmöglichkeit von PVB im GPPT und EUPOL
6.5 Zusammenarbeit von Bundeswehr und Polizei in Afghanistan
6.5.1 Focus District Development (FDD)
6.5.2 Afghanische Polizeistärke
6.6 Entwicklung der Sicherheitslage/ änderung der Grundlage für den Einsatz
III Empirische Untersuchungen
1. Teilnehmende Beobachtung
1.1 Die Methode der teilnehmenden Beobachtung
1.1.1 Möglichkeiten und Grenzen der Methode
1.1.2 Rolle des Beobachters im Feld
1.1.3 Protokollierung und Auswertung der Ergebnisse
1.1.4 Ziel der Teilnehmenden Beobachtung
2. Kontaktaufnahme zum Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), zum Bundesministerium des Innern (BMI)
3. Kontaktaufnahme zur Bundespolizeiakademie Lübeck
4. Operationalisierung und Datenerhebung
4.1 Entwicklung des Fragebogens
4.2 Datenübernahme in die Analyseprogramme
4.3 Datenerkundung und Auswertungsmethode
4.4 Qualitative und Quantitative Datenauswertung
5. Datenauswertung insgesamt
5.1 Motivation
5.2 Versprechen/Erwartungen
5.3 Hauptschwierigkeiten
5.4 Mehrwert für Heimatdienststelle
6. Erhebungsgegenstand: Das Basisseminar
6.1 Ergebnisse teilnehmende Beobachtung Basisseminar
6.2 Eigene Rolle
6.3 Die Gruppe
6.4 Seminar
6.5 Ergebnisse der Fragebogenerhebung Basisseminar
7. Erhebungsgegenstand: Das Vorbereitungsseminar
7.1 Ergebnisse teilnehmende Beobachtung Vorbereitungsseminar Afghanistan
7.2 Eigene Rolle
7.3 Die Gruppe
7.4 Das Seminar
7.5 Ergebnisse der Fragebogenerhebung Vorbereitungsseminar Afghanistan
8. Erhebungsgegenstand: Nachbereitungsseminar Afghanistan
8.1 Ergebnisse teilnehmende Beobachtung Nachbereitungsseminar Afghanistan für Kurzzeitverwender
8.2 Eigene Rolle
8.3 Die Gruppe
8.4 Das Seminar
8.5 Exkurs: Nachbereitungsseminar Afghanistan für Langzeitverwender
8.6 Ergebnisse der Fragebogenerhebung Nachbereitungsseminar Afghanistan
9. Zusammenfassung der Ergebnisse
9.1 Ausstattung in den Seminaren
9.2 Akzeptanz der Heimatdienststelle
9.3 Probleme bei der Koordinierung
9.4 Verbesserungsvorschläge
IV Fazit
Literatur- und Quellenverzeichnis
Literatur
Weitere Quellen
Anhang