978-3-86676-427-9
Rita Bley
Berufsrocker Empirische Befunde zu kriminellen Rockern Das vorliegende Band erweitert die ersten Befunde zur Rockerkriminalität. Die für die …
112 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-413-2
Gregor Hadamitzky
Crime Mapping - Digitale Kriminalitätskartierung in Zeiten der Risikogesellschaft Vor dem Hintergrund der sog. Risikogesellschaft geht die vorliegende Arbeit der Frage …
162 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-412-5
Hanna Feiser
Untersuchung auditiver und akustischer Merkmale zur Evaluation der Stimmähnlichkeit von … Die vorliegende Doktorarbeit aus der phonetischen Wissenschaft untersucht die …
220 Seiten 24,80 €

Inhalt


978-3-86676-405-7
Katja Iseli
Gewalt an Schulen Relevanz der Persönlichkeitsfaktoren von Lehrpersonen für die … Das Buch beinhaltet die gleichnamige Dissertation, die sich mit Gewalt im schulischen …
221 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-403-3
Max Hermanutz (Hrsg.)
Gewalt gegen Polizisten – sinkender Respekt und steigende Aggression? Eine Beleuchtung … Das Thema Gewalt gegen Polizei hat in den letzten Jahren nicht nur ein großes …
98 Seiten 16,80 €

Inhalt


978-3-86676-394-4
Claus Polndorfer
Der provozierte Suizid – das Phänomen „Suicide by Cop” Die Arbeit behandelt das Phänomen „suicide by cop“ im Fokus der Entstehung …
134 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-396-8
Thomas Helbing
„Landnahme von rechts!?“ Kommunale rechtsextreme Hegemonie (-bestrebungen) im … Die Arbeit untersucht, inwieweit rechtsextreme Akteure und Strukturen im ländlichen …
153 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-392-0
Anke Gehre
Kriminalitätsfurcht von Migranten in Chemnitz Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft Eines ist allen bisherigen Studien zur …
133 Seiten 19,80 €

Inhalt


Rita Bley

Berufsrocker Empirische Befunde zu kriminellen Rockern

ISBN 978-3-86676-427-9
Das vorliegende Band erweitert die ersten Befunde zur Rockerkriminalität. Die für die Subkultur der Rocker bedeutsamen Aspekte sowie die Diversifizierung im Rockermilieu werden beschrieben. Darüber hinaus ist es gelungen, eine Subgruppentypologie zu formulieren. Methodisch werden die Ergebnisse der Aktenanalysen durch weitere Experteninterviews ergänzt.
112 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

Vorwort

Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemaufriss
1.2 Fragestellung
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit

2 Definitionen/Grundannahmen
2.1 Rocker
2.2 Berufsrocker
2.3 Subkultur
2.4 Rockerkriminalität

3 (Sub-)Kultur der Rocker
3.1 Rekrutierungsmilieu
3.2 Motive für den Szeneeinstieg
3.3 Aufnahmeprozess
3.4 Hierarchie und Macht
3.5 Solidarität und Loyalität
3.6 Delinquenz
3.7 Gewalt
3.7.1 Gewaltbegriff im Rockermilieu
3.7.2 Gewaltvariationen
3.7.3 Gewaltkonstellationen
3.8 Zwischenfazit

4 ätiologie der Diversifizierung
4.1 Wandel der Strukturen
4.2 Einstellung und Beziehung zwischen alten und neuen Rockern
4.3 äußere Umstände

5 Subgruppentypologie
5.1 Ideologe
5.2 Neorocker
5.3 Schläger
5.4 Läufer
5.5 "Rocker ohne Kutte"

6 Prävention

7 Zusammenfassung/Fazit

Literatur



Gregor Hadamitzky

Crime Mapping - Digitale Kriminalitätskartierung in Zeiten der Risikogesellschaft

ISBN 978-3-86676-413-2
Vor dem Hintergrund der sog. Risikogesellschaft geht die vorliegende Arbeit der Frage nach, ob Kriminalitätskartierungen ein nützliches Mittel zur Vorbeugung und Bekämpfung von Kriminalität sein können. Hauptanliegen des Autors ist es, die Auswirkungen der parallelen technischen und (risiko)gesellschaftlichen Entwicklungen auf Kriminalitätskartierungen und umgekehrt aufzuzeigen, um Aufschluss darüber zu gewinnen, ob und inwieweit die gesellschaftliche Dynamik eine Verschiebung oder sogar Ausweitung polizeilicher Aufgabengebiete verlangt. Der Zugang zur Auseinandersetzung mit dieser Form der Kriminalitätskontrolle erfolgt über das sog. Crime Mapping bzw. als entsprechende Erweiterung über das sog. Predictive Policing.

„Die Arbeit bietet für das aufkommende Feld des ‚Predictive Policing‘, insbesondere für den Aspekt des damit verbundenen ‚Crime Mapping‘ eine wichtige Reflexionsgrundlage, sowohl
wissenschaftlich, aber eben vor allem auch mit weitreichenden Bezügen und Anregungen für die Praxis“ (Dr. habil. Nils Zurawski, Institut für Kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg).
162 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Kriminalitätskontrolle in der Risikogesellschaft

2.1 Risikogesellschaft
2.1.1 Kernaussagen und Entwicklung - Verschiebung der Präferenz
2.1.2 (Un-)Sicherheit, Rationalität und Vorsorge
2.2 Kriminalitätskontrolle
2.2.1 Kriminalitätskontrolle, Kriminalitätsbekämpfung und Polizieren
2.2.2 Auswirkungen

3. Kriminalitätskartierungen als Instrument der Kriminalitätskontrolle
3.1 Kernbegriffe und Ziele der digitalen Kriminalitätskartierung
3.2 Historische Entwicklung
3.3 Theoretische Grundlagen und kriminalpolitische Implementierung
3.4 Bestandsaufnahme und Fortentwicklungen

4. Problemorientierte Betrachtung
4.1 Aspekte der Kriminalgeographie - Diskurs Kriminalität und Raum
4.2 Macht der Karte - Effekte der Visualisierung
4.2.1 Konstruktion und Produktion von Sinnzusammenhängen
4.2.2 Stigmatisierung und Kriminalitätsfurcht
4.3 Datengrundlage
4.3.1 Schwerpunktsetzung und Self Fulfilling Prophecy
4.3.2 Mangel an Evaluation

5. Mögliche Konsequenzen für die Polizei und andere Akteure

6. Schlussbetrachtung und Ausblick

7. Abkürzungsverzeichnis

8. Anlagen


9. Internetverzeichnis

10. Literaturverzeichnis



Hanna Feiser

Untersuchung auditiver und akustischer Merkmale zur Evaluation der Stimmähnlichkeit von Brüderpaaren unter forensischen Aspekten

ISBN 978-3-86676-412-5
Die vorliegende Doktorarbeit aus der phonetischen Wissenschaft untersucht die Stimmähnlichkeit von Brüderpaaren in Lese- und Spontansprache und vergleicht verschiedene auditive und akustische Merkmale der Geschwister.

Anhand von drei Fragestellungen werden folgende Themen untersucht:
(1) Können Brüder perzeptiv an ihren Stimmen erkannt werden?
(2) Werden die Stimmen von Brüdern perzeptiv eher verwechselt als die von Nicht-Brüdern?
(3) Unterscheiden sich Brüder in Bezug auf ausgewählte akustische Merkmale in geringerem Maße als Nicht-Brüder?

Dabei wird evaluiert, ob die Brüderstimmen in zwei Perzeptionsexperimenten perzeptiv verwechselt werden und ob dieser Effekt bei Sprachaufnahmen über Mobiltelefon bestärkt wird. Des Weiteren wird vor dem Hintergrund forensischer Fragestellungen untersucht, ob sich die akustischen Sprechermerkmale der mittlere Grundfrequenz, der Variationskoeffizient, die Vokalformanten und die Sprechgeschwindigkeit der Brüder unterscheiden oder eher ähnlicher sind im Vergleich zu nicht-verwandten Sprechern.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die auditive ähnlichkeit von Brüdern sehr gut perzeptiv nachweisen lässt. Diese ähnlichkeit ist jedoch bis auf eine Ausnahme beim Variationskoeffizienten nicht in den hier untersuchten vier akustischen Sprechermerkmalen begründet. Dies bedeutet, dass die Stimmen der Brüder anhand dieser akustischen Merkmale voneinander unterschieden werden können. Dieses Ergebnis stellt einen sehr wichtigen Beitrag für die forensische Fallarbeit dar.
220 Seiten
24,80 €

Inhalt

Inhalt:

DANKSAGUNG
ZUSAMMENFASSUNG
PHONETISCHE SCHRIFT FüR DIE DEUTSCHE SPRACHE

1 EINLEITUNG

1.1 Phonetik und Forensische Phonetik
1.1.1 Forensische Stimmenanalysen
1.1.2 Forensische Stimmenvergleiche
1.2 Untersuchungsgegenstand

2 FORSCHUNGSSTAND
2.1 übersicht anderer Studien
2.2 Studien zur Stimmähnlichkeit
2.3 Studien mit verwandten Sprechern
2.3.1 Untersuchungen mit Zwillingsstimmen
2.3.2 Untersuchungen mit Geschwisterstimmen
2.4 Sonstige Studien

3 HYPOTHESEN
3.1 Perzeption I: Fragestellung und Hypothese
3.2 Perzeption II: Fragestellung und Hypothesen
3.3 Akustik: Fragestellung und Hypothesen

4 SPRACHMATERIAL
4.1 Sprecher
4.2 Sprachmaterial
4.2.1 Gelesene Sprache
4.2.1.1 Berliner Sätze
4.2.1.2 Minimalpaare
4.2.2 Spontane Sprache

5 METHODE
5.1 Experimentaufbau
5.1.1 Sprachaufnahme-Set-Up
5.1.2 Aufgabenstellung
5.2 Vorverarbeitung
5.2.1 WebMaus
5.2.2 Praat
5.2.3 Emu, R und Emu-R
5.3 Auditive Analysen
5.3.1 Perzeption I
5.3.2 Perzeption II
5.4 Akustische Analysen
5.4.1 Mittlere Grundfrequenz (f0)
5.4.2 Variationskoeffizient (VarKo)
5.4.3 Vokalformanten
5.4.4 Sprechgeschwindigkeit

6 ERGEBNISSE
6.1 Auditive Analysen
6.1.1 Perzeptionsexperiment I
6.1.2 Perzeptionsexperiment II
6.2 Akustische Analysen
6.2.1 Mittlere Grundfrequenz
6.2.2 Variationskoeffizient
6.2.3 Vokalformanten
6.2.4 Sprechgeschwindigkeit

7 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND DISKUSSION
7.1 Schlussfolgerungen zu den empirischen Ergebnissen
7.1.1 Auditive Ergebnisse
7.1.2 Akustische Ergebnisse
7.2 Diskussion und Einordnung der Ergebnisse
7.2.1 Vergleiche zu den auditiven Analysen
7.2.2 Vergleiche zu den akustischen Analysen
7.2.3 Erkenntnisse aus den Ergebnissen

8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
8.1 Zusammenfassender Rückblick
8.2 Offene Fragestellungen für zukünftige Forschungsarbeiten
8.2.1 Zukünftige auditive Untersuchungen
8.2.2 Zukünftige akustische Untersuchungen

LITERATURVERZEICHNIS



Katja Iseli

Gewalt an Schulen Relevanz der Persönlichkeitsfaktoren von Lehrpersonen für die schulische Gewaltprävention

ISBN 978-3-86676-405-7
Das Buch beinhaltet die gleichnamige Dissertation, die sich mit Gewalt im schulischen Kontext auseinander setzt. Ziel der Arbeit ist es, unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsfaktoren von Lehrpersonen Ansätze für Präventionsmassnahmen zur Verhinderung von Gewalt an Schulen aufzuzeigen. Mittels Online-Fragebogen wurden insgesamt 1’220 Personen aus der Schweiz, Deutschland, österreich und dem Fürstentum Lichtenstein befragt. Die Datenerhebung bei den Schülerinnen und Schülern lässt Rückschlüsse auf das Gewaltaufkommen in den Schulen aus deren Sicht zu und zeigt diesbezüglich ein weniger dramatisches Bild, als es gemäss einschlägigen Medienberichten anzunehmen wäre. Die Angaben der Erziehungsberechtigten sowie Fachpersonen ohne pädagogische Ausbildung ermöglichen es, zusätzliche wichtige Aspekte in Bezug auf die schulische Gewaltprävention zu beleuchten.

Auf Grund der Online-Umfrage sowie der entsprechenden Fachliteratur konnten allgemeingültige schulspezifische Massnahmen für Interventions- und Präventionsmassnahmen zur Gewaltreduktion entwickelt werden. Da die Lehrpersonen diesbezüglich eine bedeutende Funktion innehaben, wurde erarbeitet, wie diese unterstützt werden müssten, damit sie diese durchaus anspruchsvolle Funktion entsprechend ausüben können.

Das Buch ist mit Praxistipps bei schulischem Gewaltaufkommen für Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen und Schulleitungen sowie Fachpersonen, die beruflich mit Schülerinnen und Schülern zu tun haben, ergänzt.
221 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

Einleitung

I. Theoretische Grundlagen

1. Definition des Begriff Gewalt unter Schülerinnen und Schüler
1.1. Aggressives Verhalten
1.2. Deviantes Verhalten und Delinquenz
1.3. Gewalt
2. Formen der Gewalt
2.1. Mobbing
2.2. Bullying
2.3. Cybermobbing und Cyberbullying
2.4. Happy Slapping
2.5. School Shooting
2.6. Vandalismus
2.7. Sexuelle Gewalt
2.8. Erpressung und Raub
2.9. Spotten, Hänseln, Foppen
3. Das Schweizer Bildungssystem

II. Forschungslage

4. Aktuelle Forschungsergebnisse
5. Wandel der Forschungsergebnisse
6. Häufigkeit der Vorfälle an Schulen
7. Präventions- und Interventionsmodelle
8. Subjektive Wahrnehmung
9. Persönlichkeitsfaktoren
9.1. Selbstwert
9.2. Selbstwirksamkeit
9.3. Burnout
9.4. Soziale Verantwortung
9.5. Handlungs- und Lageorientierung

III. Empirische Untersuchung

10. Datenerhebung
11. Beschreibung der Untersuchungsgruppen
11.1. Schülerinnen und Schüler
11.2. Eltern und Erziehungsberechtigte
11.3. Lehrpersonen
11.4. Fachpersonen
12. Gewaltdefinitionen der Studienteilnehmenden
13. Häufigkeit der Gewalterfahrungen
14. Erlebte Gewalt
15. Ausgeübte Gewalt
16. Theorien zur Entstehung von Gewalt
17. Gewaltzunahme
18. Bei wem Hilfe holen
19. Hilfe geholt
20. Als hilfreich erlebte Massnahmen
21. Hilfreiche Interventionen
22. Thematisierung
23. Persönlichkeitsfaktoren
24. Einfluss der Persönlichkeitsfaktoren auf die Gewalterfahrungen
25. Einfluss der Persönlichkeitsfaktoren aufs Unterstützung holen

IV. Gesamtergebnisse und Thesen

26. Hypothesen
27. Diskussion
27.1. Forschungsdesign
27.2. Datenerhebung
27.3. Exkurs: Gesetzlicher Auftrag der Lehrpersonen
27.4. Interventions- und Präventionsmöglichkeiten
27.5. Fazit

V. Praxistipps

28. Kurz und bündig: Was können Erziehungsberechtigte tun?
29. Kurz und bündig: Was kann die Schule tun?
29.1. Lehrpersonen
29.2. Schulleitung
29.3. Schülerinnen und Schüler
30. Kurz und bündig: Was können weitere Fachpersonen tun?
31. Schlussbemerkungen

Abstract
Literaturverzeichnis
Bibliographie



Max Hermanutz (Hrsg.)

Gewalt gegen Polizisten – sinkender Respekt und steigende Aggression? Eine Beleuchtung der Gesamtumstände

ISBN 978-3-86676-403-3
Das Thema Gewalt gegen Polizei hat in den letzten Jahren nicht nur ein großes Medieninteresse erzeugt, sondern auch einige Forschungsvorhaben angeregt. In der Polizei selbst wird das Thema emotional diskutiert.

Im Buch werden zentrale Erkenntnisse der letzten 30 Jahre heraus gearbeitet, die sich in erster Linie mit dem Täterverhalten und den gewalttätigen Begleitumständen von Gewalt gegen Polizeibeamte befasst haben. Weiterhin werden diese Erkenntnisse mit den Erfahrungen von Beamtinnen und Beamten abgeglichen, die im Dienst verletzt wurden. Thematisiert werden insbesondere auch Aspekte des Verhaltens und die persönlichen Meinungen der Betroffenen in Bezug auf die gegen sie gerichtete Gewalt. Anschließend werden gewaltreduzierende Empfehlungen abgeleitet.

In diesem Buch werden bisherige Erklärungsansätze zum Thema Gewalt gegen Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen kritisch hinterfragt. Darüber hinaus werden Defizite angesprochen, die von Polizeivollzugsbeamten selbst und von politischen Entscheidungsträgern oft nicht wahrgenommen werden (wollen).
98 Seiten
16,80 €

Inhalt

Inhalt:

1 Statistische Erhebungen – Status quo
1.1 Ziele dieses Beitrags
1.2 Exkurs: Gewaltbegriff
1.3 Einleitung
1.3.1 PKS Daten 1971 – 2013
1.3.2 Sachstand

2 Befragung von betroffenen Beamten nach einem Angriff
2.1 Ziele dieses Beitrags
2.2 Einleitung
2.3 Methode
2.4 Ergebnisse

3 Fragen und Antworten zur anhaltenden Gewalt gegen Polizeibeamte
3.1 Ziele dieses Beitrags
3.2 Erklärungsversuche zur Gewalt gegen Polizeibeamte
3.3 Training verbessern

4 Literatur

5 Autoren



Claus Polndorfer

Der provozierte Suizid – das Phänomen „Suicide by Cop”

ISBN 978-3-86676-394-4
Die Arbeit behandelt das Phänomen „suicide by cop“ im Fokus der Entstehung des Suizids im Allgemeinen, als auch dessen Auftreten in Form des „provozierten Suizids“ gegenüber der Polizei im Besonderen. Dabei wird auf die Phänomenologie des Suizids und unterschiedliche Modelle verwiesen. Die Arbeit inkludiert eine breite Prüfung möglicher Ursachen suizidaler Handlungen und geht auf die psychischen Folgen eines „provozierten Suizids“ seitens Polizeibeamter und Polizeibeamtinnen ein. Besondere Beachtung finden die Interventionsschritte potentiell traumatischer Reaktionen, die im Zuge eines „suicide by cop“ auftreten können. Die wissenschaftliche Arbeit begründet, warum man sich in der Fachsprache von dem Begriff „suicide by cop“ lösen und zu dem Begriff „provozierter Suizid“ wechseln sollte. Der Autor führt eine Definition des Begriffs „provozierter Suizid“ ein und geht dabei auf die fachpsychologischen Hintergründe dieser Handlung ein. Die Arbeit wird durch eine umfangreiche Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Themenbereich „Suizid“ abgerundet und vertieft anhand fundierter analytischer Herangehensweise den wissenschaftlichen Diskurs zum ggst. Thema inkl. Seiner Randdisziplinen.
134 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Präambel

2. Einleitung

3. Wissenschaftlicher Hintergrund suizidaler Handlungen

3.1. VORBEMERKUNGEN
3.2. DER SUIZID: EINE URSACHENFORSCHUNG
3.2.1. VORBEMERKUNGEN
3.2.2. WISSENSCHAFTLICHE ERKENNTNISSE IM üBERBLICK (AUSZUG)
3.3. SUIZIDMODELLE UND DEREN DEFINITIONEN
3.4. DEMOGRAFIE DER SUIZIDALITäT
3.4.1. VORBEMERKUNGEN
3.4.2. AUSGESUCHTE RISIKOFAKTOREN DER SUIZIDALITäT
3.5. SONSTIGE RISIKOFAKTOREN DER SUIZIDALITäT
3.5.1. EXKURS: SUIZIDALITäT IM JUGENDALTER
3.6. DIE SPEZIALFORM DES SUIZIDS: „SUICIDE BY COP“
3.6.1. VORBEMERKUNGEN
3.6.2. BEGRüNDUNG FüR DIE DISTANZIERUNG ZUM BEGRIFF „SUICIDE BY COP“ IM BLICKWINKEL PROFESSIONELLER PSYCHOLOGISCHER AUFARBEITUNG
3.6.3. EXKURS: ZUM BEGRIFF „VERTEIDIGTER SUIZID“
3.6.4. EXKURS: „TöTUNG AUF VERLANGEN“ VS. „PROVOZIERTER SUIZID“
3.6.5. PRüFUNG DER BEZEICHNUNG `SUIZID´ IM SPEZIALFALL DES „SUICIDE BY COP“
3.6.6. EMPIRISCHE ERHEBUNGEN ZUM PHäNOMEN „SUICIDE BY COP“
3.6.7. KENNZEICHEN DES „PROVOZIERTEN SUIZIDS“
3.6.8. DEFINITIONSVERSUCH „PROVOZIERTER SUIZID“
3.6.8.1. EINSCHäTZUNG DES „PROVOZIERTEN SUIZID“ (KERNAUSZüGE)

4. Belastungen bei Auftreten von Amtshandlungen im Hochstressbereich
4.1. VORBEMERKUNGEN
4.2. STRESS UND TRAUMA
4.2.1. STRESS
4.2.2. TRAUMA
4.2.3. ALLGEMEINE SCHLUSSFOLGERUNGEN

5. Psychologische Versorgungsangebote für die österreichische Bundespolizei
5.1. DER PSYCHOLOGISCHE DIENST DES BM.I – KERNAUFGABEN (AUSZUG)
5.1.1. PERSONALRECRUITING
5.1.2. AUS- UND FORTBILDUNGSMAßNAHMEN
5.1.3.BETREUUNG UND BERATUNG
5.1.4. PROJEKTARBEITEN UND SONSTIGE ARBEITSAUFGABEN:
5.2. AUßENSTELLEN ‘WEST’ UND ‘SüD’ DES PSYCHOLOGOISCHEN DIENSTES
5.3. FACHPSYCHOLOGISCHE VERSORGUNGSSTRUKTUR
5.3.1. PEER-SUPPORT – PROFESSIONELLE AUFARBEITUNG VON DIENSTLICH BELASTENDEN EREIGNISSEN
5.3.2. SUPERVISION

6. Diskussion

Literaturverzeichnis

Anhang



Thomas Helbing

„Landnahme von rechts!?“ Kommunale rechtsextreme Hegemonie (-bestrebungen) im ländlichen Thüringen

ISBN 978-3-86676-396-8
Die Arbeit untersucht, inwieweit rechtsextreme Akteure und Strukturen im ländlichen Thüringen in den öffentlichen Raum vordringen, diesen einnehmen und sich profilieren. Durch die Gegenüberstellung rechtsextremer Einflusssphären in anderen ländlichen Räumen Ostdeutschlands mit ländlichen Räumen in Thüringen erfolgte der Vergleich rechtsextremer kultureller Deutungshoheiten und deren Auswirkungen. Konkret betrachtet die Arbeit erstens das soziale Engagement und die Vereins- und Initiativenarbeit rechtsextremer Akteure und Strukturen. Weiterhin werden die Punkte rechtsextreme Gewalt und die Nutzung von Immobilien durch Rechtsextreme analysiert. Vereinzelt und fortlaufend treten Hegemoniebestrebungen einzelner rechtsextremer Akteure und Strukturen im ländlichen Raum in Thüringen auf. Der Vergleich mit anderen ostdeutschen ländlichen Räumen außerhalb Thüringens zeigt, dass dort Rechtsextreme einen größeren Einfluss auf die ländliche Kultur erreichen. Dennoch beeinträchtigen rechtsextreme Akteure das Sicherheitsgefühl und die Lebensqualität in ländlichen Kommunen Thüringens.
153 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung


2. Konzeptioneller Rahmen
2.1 Gegenstand und Erkenntnisinteresse
2.2 Forschungsstand
2.3 Eigener Ansatz
2.4 Quellen und Methoden der Datenerhebung
2.5 Interviewleitfaden
2.6 Datenauswertung

3. Begriffe
3.1 Rechtsextremismus
3.2 Zivilgesellschaft und kulturelle Hegemonie
3.3 Ländlicher Raum

4. Der „weiche“ Weg – subversives und sozial-engagiertes Handeln rechtsextremer Akteure und Strukturen zur Raumgewinnung im ländlichen Raum Thüringens im Vergleich
4.1 Rechtsextremes soziales Engagement
4.2 Rechtsextremes soziales Engagement im ländlichen Raum außerhalb Thüringens
4.3 Soziales Engagement Rechtsextremer im ländlichen Raum in Thüringen
4.4 Zwischenergebnis
4.5 Rechtsextreme in Vereinen und Initiativen
4.6 Rechtsextreme in Vereinen und Initiativen außerhalb Thüringens
4.7 Rechtsextreme in Vereinen und Initiativen in Thüringen
4.8 Zwischenergebnis

5. Der „harte“ Weg – offensichtliches Handeln rechtsextremer Akteure und Strukturen zur Raumgewinnung im ländlichen Raum
5.1 Rechtsextreme Gewalt
5.2 Rechtsextreme Gewalt im ländlichen Raum außerhalb Thüringens
5.3 Rechtsextreme Gewalt im ländlichen Raum in Thüringen
5.4 Zwischenergebnis
5.5 Rechtsextreme Nutzung von Immobilien
5.6 Rechtsextreme Nutzung von Immobilien außerhalb Thüringens
5.7 Rechtsextreme Nutzung von Immobilien im ländlichen Thüringen
5.8 Zwischenergebnis

6. Gesamtergebnis

Literaturverzeichnis



Anke Gehre

Kriminalitätsfurcht von Migranten in Chemnitz

ISBN 978-3-86676-392-0
Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft

Eines ist allen bisherigen Studien zur Kriminalitätsfurcht gemein: Ausländer werden häug ausschließlich als Negativfaktor behandelt. Bisher wurde jedoch nicht hinterfragt, wie sich die Kriminalitätsfurcht bei dieser Personengruppe darstellt. Die Autorin widmet sich in sechs Kapiteln genau dieser Frage und hinterfragt anhand von Interviews die Kriminalitätsfurcht speziell von Migranten. Ebenso wird deren Vertrauen und die Einstellung zur Institution Polizei beleuchtet. Bei der eingangs durchgeführten kritischen Betrachtung des Begriffs Kriminalitätsfurcht sowie dessen bisheriger Verwendung und Untersuchung, zeigt die Autorin methodische Besonderheiten auf, welche im Hinblick auf die zu untersuchende Zielgruppe bedeutsam sind. Im Ergebnis verdeutlicht die Untersuchung zwei Punkte: Einerseits die Bedeutung kultureller Spezifika für die Wertung getroffener Aussagen sowie das Forschungsdesign überhaupt. Und andererseits, dass Migranten nicht automatisch einer höheren Kriminalitätsfurcht bzw. einem geringen Systemvertrauen unterliegen, obwohl die aktuellen gesellschaftlichen Ereignisse den Schluss durchaus nahelegen.
 
133 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1 Einleitung und Ziel der Arbeit

2 Die Stadt Chemnitz

2.1 Stadtportrait
2.2 Menschen mit Migrationshintergrund in Chemnitz
2.3 Kriminalität in Chemnitz

3 Kriminalitätsfurcht
3.1 Definition
3.2 Entstehung der Kriminalitätsfurchtforschung
3.3 Erklärung der Kriminalitätsfurcht
3.3.1 Viktimisierungsperspektive
3.3.2 Disorder-Modell
3.3.3 Modell sozialer Integration oder des lokalen Sozialkapitals
3.3.4 Soziale-Problem-Perspektive oder die Rolle der Medien

4 Kriminalitätsfurcht von Ausländern
4.1 Allgemeine Aussagen
4.2 Stand der Forschung
4.3 Methodische Probleme und Kritik
4.3.1 Allgemeine Probleme
4.3.2 Zielgruppe Menschen ethnisch anderen Ursprungs

5 Eigene Untersuchung
5.1 Zielgruppe und Feldzugang
5.2 Untersuchungsform und Durchführung
5.3 Aufbau des Interviewleitfadens
5.4 Auswertung
5.4.1 Komplex I - allgemeine Angaben und Einleitungsfragen
5.4.2 Komplex II - subjektives Sicherheitsempfinden
5.4.3 Komplex III - individuelles Viktimisierungsrisiko
5.4.4 Komplex IV - Systemvertrauen
5.4.5 Komplex V - Schutzmechanismen / Coping-Strategien
5.5 Hypothesenabgleich

6 Fazit und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis