Thomas Schmidt-Lux, David Czudnochowski, Marcel Schöne und Christoph Meißelbach
Sexismus im Dienst Der polizeiliche Alltag und sexistische Diskriminierung
Inhalt
Inhalt:
Sexismus in der sächsischen Polizei: Ausgangspunkt, Studiendesign, zentrale Befunde
David Czudnochowski, Christoph Meißelbach, Marcel Schöne & Thomas Schmidt-Lux (Hrsg.)
Sexismus erforschen: Definitionen, Forschungsstand, Methode
Thomas Schmidt-Lux
Unsicherheiten bei Benennung und Beurteilung von Sexismus
Sophia Weißer & Thomas Schmidt-Lux
Was wurde uns an sexistischer Diskriminierung berichtet?
Linda Heenemann & Thomas Schmidt-Lux
Strategien im Umgang mit Sexismus innerhalb der Polizei
Lea Cholewa, Simone Rauer & Pauline Luise Graf
Die Polizei als starke und schwache Institution zugleich – der institutionelle Umgang mit Sexismus
Sophia Jenkel, Janosch Radici & Milena Riedenauer
Sozialräumliche Kontexte von Sexismus
Leonie Danylak, Luisa Ederle & Sophia Strekies
Korpsgeist und sein Einfluss auf den Umgang mit sexistischer Diskriminierung
Sophie Nissen
Körper in der Polizeiarbeit. Zwischen Funktionalität, Macht und Sexismus
Justus Fritz & Carlotta Gemünd
Das Ideal der guten Polizistin
Amelie Blaser, Elena Marie Lerch, Mia Signe Schröder & Carlotta Gemünd
Fazit und Ausblick
Thomas Schmidt-Lux
Gemeinsames Literaturverzeichnis
Clemens Lorei, Bernd Grünbaum & Artur Gerlich
Visuelle Distraktion beim polizeilichen Schießen Eine Untersuchung des Einflusses der räumlichen Variation visueller Kriterien einer Schießentscheidung auf die Trefferleistung und die Reaktionszeit
Während bei Kongruenz von Entscheidungskriterium und Ziel der Schütze dorthin schießen kann, wo er auch hinschaut, muss er bei Inkongruenz nach dem Erkennen der Gefahr durch den Gegenstand seinen Blick auf das Zielgebiet des Angreifers richten. Es kann vermutet werden, dass diese Differenz zwischen Kongruenz und Inkongruenz von Entscheidungskriterium und Schießziel – auch einen Unterschied in der Schießleistung hervorruft. Somit würde eine visuelle Differenz der Orte von Entscheidungskriterium und Schießziel potenziell eine Ablenkung verursachen (visuelle Distraktion). Dies soll in der hier berichteten Studie geprüft werden.
Inhalt
Inhalt:
1 EINFÜHRUNG
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 Schießleistung im Einsatz und Training
2.2 Einflüsse auf die polizeiliche Schießleistung
2.3 Fazit
2.4 Hypothesen
3 METHODE
3.1 Versuchspersonen
3.2 Untersuchungsmaterial
3.3 Datenerhebung
4 ERGEBNISSE
4.1 10-er-Ringscheibe
4.2 Mannscheibe
4.3 Einfluss Schießgeschwindigkeit
4.4 Geschlechtsunterschiede
5 DISKUSSION
5.1 Hypothese 1: Existenz einer visuellen Distraktion
5.2 Hypothese 2: Variation der Distraktionsstärke
5.3 Kontrolle von potenziellen Einflüssen
5.4 Limitationen
6 FAZIT
7 LITERATUR
Stefan Tepper
Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein… Zur Entwicklung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen
Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft
Gleichwohl in letzten mehr als 25 Jahren Abwendungsverläufe im Phänomenbereich Rechtsextremismus studiert und sukzessive Abwendungsanlässe identifiziert und diese eingehenden Analysen unterzogen wurden, ist nach wie vor nicht schlüssig erklärt, wie, unter welchen Bedingungen und warum sich individuelle Motivlagen Angehöriger rechtsextrem orientierter Szenekontexte so entwickeln, dass sie schlussendlich in Richtung Abwendung wirksam werden – und bestenfalls in eine Ausstiegsberatung münden. Dieses Buch will einen Beitrag dazu leisten, diesen in der Forschung noch unterrepräsentierten Teil von Abwendungsprozessen besser auszuleuchten. Es werden gezielt Bedingungsfaktoren identifiziert und analysiert, die im Verlauf der Entstehung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen von Bedeutung sind. Dabei wird immer auch deutlich, welche Rolle in diesem Kontext sowohl die rechtsextrem orientierten Szeneangehörigen selbst und entsprechend auch ihre individuellen Motivlagen, aber auch ihre szenischen und außerszenischen Umfelder und Kontaktpersonen spielen.
In der 2. erweiterten Auflage wird insbesondere die Bedeutung von außerszenischen Beziehungsangeboten für die Entwicklung von Abwendungsmotiven noch einmal stärker herausgestellt. Es gibt deutliche Hinweise darauf, wie Beziehungen genutzt und gestaltet werden können, um grundsätzlich einen positiven Effekt auf die Entwicklung von Abwendungsmotiven zeitigen zu können – und gleichzeitig unwissentlich und unwillentlich ausgeübte Einflüsse auf den Rückbau von Abwendungsmotiven erkennen, reflektieren und gegebenenfalls einstellen zu können.
Dieses Buch ist damit nicht allein für Ausstiegsberaterinnen und Ausstiegsberater interessant, die die Prozesse und Einflussfaktoren zu verstehen suchen, die im Kontext der Entwicklung von Abwendungsmotiven von Relevanz sind und diese Aspekte in ihrer professionellen Arbeit zu berücksichtigen wünschen. Es bietet auch all denjenigen wertvolle Informationen, die sich nicht originär mit der Ausstiegsberatung beschäftigen, sondern in anderen Zusammenhängen wie beispielsweise Sozialer Arbeit, Jugendhilfe, Schule, Polizei oder Justiz mit Angehörigen rechtsextrem orientierter Szenezusammenhänge in Berührung kommen. Auch in diesen Kontexten und in ihren jeweiligen sozialen wie auch professionellen Rollen vermögen sie grundsätzlich konstruktiv auf die Entwicklung von Abwendungsmotiven einwirken zu können.
„Die Analyse kann als ein Gewinn für die Ausstiegsforschung gewertet werden. Sie kann weiterführende Ansätze für die praktische Präventions- und Interventionsarbeit anregen“ (Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Universität Bielefeld).
„Ein solches Modell zur Erklärung von Abwendungsmotiven existiert bislang nicht, erscheint als Produkt eines sehr eigenständigen und systematisierenden Denkens und Erforschens und dürfte geeignet sein, Abwendungshilfen grundlegende Fundamentierung und wichtige Orientierungen zu liefern“
(Prof. Dr. Kurt Möller, Hochschule Esslingen).
Inhalt
Jessica Peters
Frauenhass 2.0: Ursachen, Manifestationen und die Rolle der Incel-Bewegung als Katalysator für radikale Einstellungen und Gewalt gegenüber Frauen
Diese Untersuchung beschäftigt sich mit den Mechanismen moderner Misogynie und der Frage, wie digitale Räume zur Verbreitung und Normalisierung antifeministischer Narrative beitragen. Im Fokus steht dabei die Incel-Bewegung als Beispiel für eine Onlinekultur, in der soziale Isolation, ideologische Radikalisierung und Gewaltpotenzial eng miteinander verwoben sind. Die Verbindung soziologischer, kriminologischer und sicherheitspolitischer Perspektiven zeigt, warum misogyn motivierte Gewalt noch immer unterschätzt wird. Gleichzeitig analysiert die Arbeit historische Kontinuitäten patriarchaler Machtordnungen, digitale Radikalisierungsprozesse und Defizite in der sicherheitsbehördlichen Erfassung antifeministisch motivierter Straftaten. Empirische Fallanalysen verdeutlichen zudem, wie individuelle Kränkung in kollektive Feindbilder und reale Gewalt übersetzt werden. Hierdurch werden die Herausforderungen aufgezeigt, die sich daraus für demokratische Gesellschaften, Sicherheitsbehörden und den öffentlichen Diskurs ergeben.
Ein fundierter Beitrag zur aktuellen Debatte über Antifeminismus, digitale Radikalisierung und die sicherheitspolitische Relevanz moderner Misogynie.
Inhalt
Inhalt:
1 Einleitung
2 Soziologische Perspektiven auf Gesellschaft und Geschlecht
2.1 Historische und kulturelle Entwicklung von Geschlechterrollen
2.2 Sozialisation und Geschlechterstereotype
2.3 Feminismus und Antifeminismus im gesellschaftlichen Kontext und die Interaktion mit gruppenbezogener Feindlichkeit
3 Frauenhass als gesellschaftliches Phänomen
3.1 Ursachen und Formen von Frauenhass auf verschiedenen Ebenen sowie behördliche Erfassungspraktiken
3.2 Manifestationen von Antifeminismus: Vom Alltagssexismus zur Radikalisierung – relevante Theorien und Erklärungsansätze
3.3 Die Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung von Frauenhass und Übergang zu extremistischer Gewalt
4 Die Incel-Bewegung als Form des radikalen Frauenhasses
4.1 Ursprung, Entwicklung und zentrale Narrative der Incel-Ideologie
4.2 Typologien innerhalb der Bewegung und digitale Kommunikationsräume
4.3 Die deutsche Incel-Szene
4.4 Radikalisierungsprozesse und Gewaltpotenzial der Incel-Community
4.5 Kriminologische Perspektiven
4.6 Fallbeispiele: Von der Online-Radikalisierung zu realen Taten
4.6.1 Elliot Rodger, 2014, USA
4.6.2 Alek Minassian, 2018, Kanada
4.6.3 Jake Davison, 2021, England/ Großbritannien
4.6.4 Stephan Balliet, 2019, Deutschland
4.6.5 Weitere Taten und Täter anhand der erarbeiteten Fallstruktur
4.7 Analyse wiederkehrender Muster und vergleichende Bewertung
5 Einordnung und Diskussion der sicherheitspolitischen Relevanz des Phänomens in Deutschland
5.1 Unsichtbare Gefahr? Die polizeiliche Erkennung Incel-bezogener Straftaten in Deutschland
5.2 Herausforderungen bei der Identifizierung und strafrechtlichen Verfolgung antifeministischer Hasskriminalität im digitalen Raum
5.3 Reflexion und praxisorientierte Ansätze
6 Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Helen Behn
Suicide by Cop Eine vergleichende Fallanalyse auf Grundlage der Pilotstudie vor dem Hintergrund veränderter Gesellschaftsstrukturen
Die 2. Auflage wurde redaktionell überarbeitet. Sie ist um die Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und um ein gesondertes Kapitel einer Tatzeitanalyse ergänzt.
Inhalt
Inhalt:
1 Einleitung
2 Einordnung des Forschungsgegenstandes
3 Begriffsbestimmungen
3.1 Suicide by Cop
3.2 Täter und Opfer
3.3 Zusammenfassung
4 Forschungsstand
4.1 Allgemeines
4.2 Internationaler Forschungsstand
4.3 Nationaler Forschungsstand
4.4 Zusammenfassung
5 Forschungsleitende Hypothesen
6 Methodische Umsetzung
6.1 Forschungsdesign
6.2 Fallgenerierung
6.3 Aktenanforderung
6.4 Aktenrücklauf
6.5 Erhebungsbogen
6.6 Pretest
6.7 Fallauswertung
6.8 Determinierung der Fälle – 4-Kategorien-System
6.9 Zusammenfassung
7 Ergebnisdarstellung
7.1 Personenbezogene Faktoren
7.2 Situationsbezogene Faktoren
7.3 Justizieller Teil
7.4 Motivlagen
7.5 Zusammenfassung
8 Bewertung der Ergebnisse
8.1 Beantwortung der forschungsleitenden Hypothesen
8.2 Diskussion
8.3 Sonstiges
8.4 Ergebnisorientierte Limitationen
8.5 Zusammenfassung
9 Ausblick
9.1 Allgemeines
9.2 Tatzeitanalyse (Ausblicksthema 12)
Literaturverzeichnis
Markus Ritter
Sicherheit für Expatriates - Handbuch für das Leben und Arbeiten in Risiko- und Krisenregionen –
Schätzungen zufolge leben zwischen 3,6 und 3,7 Prozent der Weltbevölkerung aus beruflichen und geschäftlichen Gründen im Ausland, also mehr als 300 Millionen Menschen. Für jeden dieser Expatriates bedeutet das die Herausforderung, sich auf Land und Leute, Länder und Sitten einzustellen. In Risiko- und Krisenregionen kommt das Leben in besonderer (Un-)Sicherheitslage und dem dauernden Bewusstsein hinzu, jederzeit Notfallmaßnahmen bis hin zur Evakuierung ergreifen zu müssen. Welche Sicherheitsvorkehrungen sind generell und im Besonderen zu treffen? Wie schützt man sich, seine Familie, seine Wohnstätte im Alltag? Sollte man die Dienste professioneller Sicherheitsfirmen in Anspruch nehmen? Diese und viele anderen Fragen beantwortet das Buch und gibt praktische Tipps bis ins kleinste Detail.
Der Autor Dr. Markus Ritter hat als Angehöriger des höheren Polizeivollzugsdiensts in der Bundespolizei seit 1996 nationale und internationale Führungsfunktionen wahrgenommen und war in Friedens- und Stabilisierungsmissionen mehrere Jahre auf dem Balkan, im Kaukasus, in Asien und Schwarzafrika eingesetzt. Zum Erscheinungstermin des Buchs 2025 leitete er die EU-Mission in Armenien (EUMA).
Inhalt
Inhalt:
1 Einleitung
1.1 In der Welt unterwegs
1.2 Touristen
1.3 Expatriates
1.4 Eine Welt voller Gefahren
1.5 Die gefährlichsten Länder und Städte
1.6 Widersprüchliche Empfehlungen
2 Grundsätzliches
2.1 Fürsorgepflicht des Entsenders
2.2 Lageanalyse
2.3 Zu analysierende Informationen
2.4 Sicherheitsbewertung
2.5 Form, Umfang und Dauer der Entsendung
2.6 Personalauswahl
3 Vorbereitung des Expatriates
3.1 Persönliche
3.2 Vorbereitung durch den Entsender
3.3 Sicherheitstraining
3.4 Belehrung hinsichtlich Hygiene und Gesundheit
3.5 Listen von wichtigen Ansprechpartnern vor Ort
3.6 Psychische Belastungen bei der Vorbereitung
3.7 Anbieter für landesspezifische Vorbereitungen
4 Sicherheitsbetreuung vor Ort
4.1 Anreise
4.2 Unterkunft
4.3 Persönliche Schutzausstattung
4.4 Die ersten Wochen vor Ort
4.5 Fortbewegung
4.6 Wahl des Fahrzeugs
4.7 Beachtenswertes rund um den Fahrzeuggebrauch
4.8 Sicherheitsverhalten im Einsatzland
4.9 Informations-/Know-how-Schutz
4.10 Kommunikation und Datensicherheit
4.11 Personal des Gastlands
5 Gesundheitsbetreuung und medizinische Versorgung
5.1 Auslandskrankenversicherung
5.2 Ärzte und Kliniken vor Ort
5.3 Medikamente und Impfstoffe
5.4 Rückführung aus medizinischen Gründen
5.5 Entsendung eigener Ärzte oder Sanitäter
6 Notfallplanung
6.1 Versorgung und Logistik
6.2 Sicherstellung der Kommunikation
6.3 Sicherstellung der Leistungsfähigkeit
6.4 Medizinischer Notfall
6.5 Vermisst
6.6 Tod
6.7 Feuer
6.8 Erdbeben
6.9 Wirbelsturm
6.10 Flutkatastrophe/Überschwemmung
6.11 Epidemie/Pandemie
6.12 Telefonische Drohung mit einem (Bomben-)Anschlag
6.13 Bedrohung eines einzelnen Expatriates
6.14 Bombenanschlag/Sprengstoffexplosion
6.15 Desinformation
6.16 Evakuierung
6.17 Notfallpläne erarbeiten, bekanntgeben und überwachen
7 Rückkehr
7.1 Rückkehrgespräche/PTBS
7.2 Ärztliche Rückkehr-Untersuchung
7.3 Lessons Learned
8 Epilog
9 Anhang
10 Weiterführende Literatur und Informationen
Sebastian Scholz
Die Etablierung der syrischen Clankriminalität in Deutschland - Am Beispiel des Al-Busaraya-Stammes -
Inhalt
Inhalt:
1 Einführung
2 Begriffsbestimmungen
3 Wesen arabischer Stämme
4 Busaraya-Stamm
5 Verhältnis des Stammes zum Staat
6 Syrische Diaspora
6.1 Syrischer Bürgerkrieg
6.2 Flüchtlingswellen in die Nachbarstaaten
6.3 Flüchtlingskrise 2015
7 Migrationspolitik in Deutschland
7.1 Ausländerrechtliche Rahmenbedingungen
7.2 Familienzusammenführung
7.3 Integrationshemmende Faktoren
8 Erklärungsansätze
8.1 Kulturkonflikttheorie
8.2 Lerntheorie
8.3 Anomietheorie
8.4 Neutralisationstechnik
9 Sozialisationstheorie
9.1 Mikroebene des Sozialisationsprozesses
9.2 Makroebene des Sozialisationsprozesses
10 Phänomenologie
10.1 Statistische Erfassung
10.1.1 Bundeslagebild
10.1.2 Lagebild LKA Nordrhein-Westfalen
10.2 Erklärungsansatz für die Konflikte im Juni 2023
10.3 Geschäftsfelder
10.4 Schleuserkriminalität
10.5 Weitere Konfliktursachen
11 Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Im Allgemeinen Teil entwickelt der Autor eine dogmatisch fundierte, insbesondere verfassungsrechtliche Begründung für die Notwendigkeit transparenten staatlichen – und speziell polizeilichen – Handelns. Die Analyse beleuchtet dabei auch strukturelle Herausforderungen, etwa institutionelle Abschirmungstendenzen und die besondere Grundrechtsrelevanz polizeilichen Handelns.
Im Besonderen Teil erfolgt eine kritische Prüfung der Vorschriften, die als Instrumente zur Förderung von Transparenz geschaffen wurden oder deren Einführung gefordert wird. Die Bewertung erfolgt anhand des zuvor entwickelten Maßstabs, wobei auch empirische Erkenntnisse einbezogen werden.
Inhalt
Inhalt:
EINLEITUNG
A) UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND
B) GANG DER UNTERSUCHUNG UND BEGRENZUNG
ALLGEMEINER TEIL: TRANSPARENZ ALS VERFASSUNGSGEBOT
A) TRANSPARENZ ALS BEGRIFF
I. DEFINITION
II. VERHÄLTNIS UND ABGRENZUNG DER BEGRIFFE TRANSPARENZ, KONTROLLE, ÖFFENTLICH(KEIT) UND PUBLIZITÄT
III. FORMEN DER TRANSPARENZ POLIZEILICHEN HANDELNS
IV. TRANSPARENZ IN ANDEREN RECHTSGEBIETEN
V. TRANSPARENZ IM AUSLAND
VI. KURZER ABRISS DER GESCHICHTE DER VERWALTUNGSTRANSPARENZ
VII. ZWISCHENERGEBNIS
B) TRANSPARENZGEBOT
I. SPANNUNGSVERHÄLTNIS ZWISCHEN INSTRUMENTALISIERUNG DER STAATSTRUKTURPRINZIPIEN UND LEBLOSER VERFASSUNG
II. ALLGEMEINES ÖFFENTLICHKEITSPRINZIP
III. DEMOKRATIEPRINZIP
IV. RECHTSSTAATSGEBOT, INSBESONDERE RECHTSSCHUTZGARANTIE
V. GRUNDRECHTSSCHUTZ DURCH VERFAHREN UND GESETZGEBERISCHE BEOBACHTUNGSPFLICHT
VI. INFORMATIONSFREIHEIT, ART. 5 ABS. 1 S. 1 GG
VII. TRANSPARENZ IN DER RECHTSPRECHUNG U.A. DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS
VIII. SONSTIGE GRUNDSÄTZE UND MAXIMEN
IX. ZWISCHENERGEBNIS
C) GRENZEN UND DIMENSIONEN DER TRANSPARENZPFLICHT
I. GEHEIMHALTUNGSGRÜNDE DE LEGE LATA UND IHRE SYSTEMATISIERUNG
II. KENNTNIS DER KONKRETEN AMTSPERSON UND ENTGEGENSTEHENDE RECHTSGÜTER
D) ZUSAMMENFASSUNG ALLGEMEINER TEIL
BESONDERER TEIL: KONKRETE TRANSPARENZINSTRUMENTE IN BEZUG AUF POLIZEILICHES HANDELN
A) TRANSPARENZINSTRUMENTE
B) TRANSPARENZ DURCH OFFENBARUNGSPFLICHTEN UND INNERBEHÖRDLICHE INSTRUMENTE
II. DIE VERSAMMLUNGSRECHTLICHE LEGITIMATIONSPFLICHT
III. DIE KENNZEICHNUNGSPFLICHT
IV. INFORMATIONS-, MITTEILUNGS-, BEGRÜNDUNGS- UND BELEHRUNGSPFLICHTEN BEI OFFENEN MAßNAHMEN
V. BENACHRICHTIGUNGSPFLICHT BEI HEIMLICHEN MAßNAHMEN
C) TRANSPARENZ DURCH BETROFFENE
I. AUSKUNFTSRECHTE IN POLIZEIGESETZEN
II. VERLANGEN NACH SCHRIFTLICHER BESTÄTIGUNG, § 37 ABS. 2 S. 2 VWVFG BUND
III. INFORMATIONSMÖGLICHKEITEN DURCH INFORMATIONSFREIHEITS- UND TRANSPARENZGESETZE
WESENTLICHE ERGEBNISSE
LITERATURVERZEICHNIS