978-3-86676-983-0
Thomas Schmidt-Lux, David Czudnochowski, Marcel Schöne und Christoph …
Sexismus im Dienst Der polizeiliche Alltag und sexistische Diskriminierung Die Studie beleuchtet sexistische Diskriminierung und sexualisiertes Fehlverhalten in der …
137 Seiten 29,90 €

Inhalt


978-3-67615-000-2
Clemens Lorei, Bernd Grünbaum & Artur Gerlich
Visuelle Distraktion beim polizeilichen Schießen Eine Untersuchung des Einflusses der … Wenn Polizeibeamte schießen müssen, dann ist in der Regel eine schnelle Reaktion auf …
78 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-981-6
Stefan Tepper
Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein… Zur Entwicklung von Motiven der Abwendung … 2., erweiterte Auflage Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft Gleichwohl in letzten …
520 Seiten 44,90 €

Inhalt


978-3-86676-978-6
Jessica Peters
Frauenhass 2.0: Ursachen, Manifestationen und die Rolle der Incel-Bewegung als … Frauenhass, antifeministische Ideologien und digitale Radikalisierung sind längst keine …
180 Seiten 32,90 €

Inhalt


978-3-86676-965-6
Helen Behn
Suicide by Cop Eine vergleichende Fallanalyse auf Grundlage der Pilotstudie vor dem … Suicide by Cop, die von einer Person provozierte eigene Tötung unter der Ausnutzung …
430 Seiten 39,90 €

Inhalt


978-3-86676-962-5
Markus Ritter
Sicherheit für Expatriates - Handbuch für das Leben und Arbeiten in Risiko- und … Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft Schätzungen zufolge leben zwischen 3,6 und 3,7 …
323 Seiten 34,90 €

Inhalt


978-3-86676-956-4
Sebastian Scholz
Die Etablierung der syrischen Clankriminalität in Deutschland - Am Beispiel des … Aufstrebende syrische Stämme sind ein neues Phänomen im Bereich der Clankrimi-nalität. …
123 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-955-7
Felix Rauls
Transparenz polizeilichen Handelns Transparenz gilt als zentrale Voraussetzung rechtsstaatlichen Handelns – doch wie …
394 Seiten 39,80 €

Inhalt


Thomas Schmidt-Lux, David Czudnochowski, Marcel Schöne und Christoph Meißelbach

Sexismus im Dienst Der polizeiliche Alltag und sexistische Diskriminierung

ISBN 978-3-86676-983-0
Die Studie beleuchtet sexistische Diskriminierung und sexualisiertes Fehlverhalten in der sächsischen Polizei aus der Perspektive von Polizeibediensteten. Auf Grundlage qualitativer Interviews untersucht sie, unter welchen organisationalen Bedingungen solche Übergriffe erlebt, eingeordnet, angesprochen oder verschwiegen werden. Neben den Erscheinungsformen von Diskriminierung und Fehlverhalten stehen Kontextfaktoren wie berufsbedingte Nähe- und Distanzkonflikte, stereotype Rollenbilder, Loyalitätserwartungen und Abhängigkeiten in einer hierarchischen Organisation im Fokus der Analysen. Die Untersuchung zeigt ferner auf, welche Belastungen für Betroffene entstehen können und welche Folgen der organisationale Umgang mit Beschwerden und Unterstützungsangeboten für das Vertrauen in die eigene Organisation haben kann. Auf dieser Grundlage liefert sie empirisch fundierte Impulse für den Umgang mit Betroffenen, Risikokonstellationen und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit sexualisiertem Fehlverhalten.
137 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt:



Sexismus in der sächsischen Polizei: Ausgangspunkt, Studiendesign, zentrale Befunde

David Czudnochowski, Christoph Meißelbach, Marcel Schöne & Thomas Schmidt-Lux (Hrsg.)



Sexismus erforschen: Definitionen, Forschungsstand, Methode

Thomas Schmidt-Lux



Unsicherheiten bei Benennung und Beurteilung von Sexismus

Sophia Weißer & Thomas Schmidt-Lux



Was wurde uns an sexistischer Diskriminierung berichtet?

Linda Heenemann & Thomas Schmidt-Lux




Strategien im Umgang mit Sexismus innerhalb der Polizei

Lea Cholewa, Simone Rauer & Pauline Luise Graf



Die Polizei als starke und schwache Institution zugleich – der institutionelle Umgang mit Sexismus

Sophia Jenkel, Janosch Radici & Milena Riedenauer



Sozialräumliche Kontexte von Sexismus

Leonie Danylak, Luisa Ederle & Sophia Strekies



Korpsgeist und sein Einfluss auf den Umgang mit sexistischer Diskriminierung

Sophie Nissen



Körper in der Polizeiarbeit. Zwischen Funktionalität, Macht und Sexismus

Justus Fritz & Carlotta Gemünd



Das Ideal der guten Polizistin

Amelie Blaser, Elena Marie Lerch, Mia Signe Schröder & Carlotta Gemünd



Fazit und Ausblick

Thomas Schmidt-Lux



Gemeinsames Literaturverzeichnis



Clemens Lorei, Bernd Grünbaum & Artur Gerlich

Visuelle Distraktion beim polizeilichen Schießen Eine Untersuchung des Einflusses der räumlichen Variation visueller Kriterien einer Schießentscheidung auf die Trefferleistung und die Reaktionszeit

ISBN 978-3-67615-000-2
Wenn Polizeibeamte schießen müssen, dann ist in der Regel eine schnelle Reaktion auf ein Ereignis beziehungsweise auf die Handlung einer Person erforderlich. Diese Handlung oder dieses Ereignis besteht dann oft in einer lebensgefährlichen Bedrohung oder sogar einem Angriff auf den Schützen selbst oder eine andere Person. Dabei droht die Person oder sie agiert mit einem Gegenstand, häufig einer Waffe. Dieses Objekt befindet sich an einem bestimmten Ort im Raum. Mitunter befindet sich dieser Ort nicht im Bereich des Körpers, den ein Polizeischütze dann beschießt, sondern deutlich davon entfernt. Das bedeutet, dass der Zielbereich räumlich und damit auch visuell nicht mit dem Ort des Objekts zusammenfällt, das den Ausschlag für die Entscheidung zum Schießen gibt. Visuell ist das Entscheidungskriterium für den Schusswaffengebrauch also nicht kongruent mit dem Ziel, das beschossen werden soll.

Während bei Kongruenz von Entscheidungskriterium und Ziel der Schütze dorthin schießen kann, wo er auch hinschaut, muss er bei Inkongruenz nach dem Erkennen der Gefahr durch den Gegenstand seinen Blick auf das Zielgebiet des Angreifers richten. Es kann vermutet werden, dass diese Differenz zwischen Kongruenz und Inkongruenz von Entscheidungskriterium und Schießziel – auch einen Unterschied in der Schießleistung hervorruft. Somit würde eine visuelle Differenz der Orte von Entscheidungskriterium und Schießziel potenziell eine Ablenkung verursachen (visuelle Distraktion). Dies soll in der hier berichteten Studie geprüft werden.
78 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 EINFÜHRUNG



2 THEORETISCHER HINTERGRUND


2.1 Schießleistung im Einsatz und Training

2.2 Einflüsse auf die polizeiliche Schießleistung

2.3 Fazit

2.4 Hypothesen



3 METHODE

3.1 Versuchspersonen

3.2 Untersuchungsmaterial

3.3 Datenerhebung



4 ERGEBNISSE

4.1 10-er-Ringscheibe

4.2 Mannscheibe

4.3 Einfluss Schießgeschwindigkeit

4.4 Geschlechtsunterschiede



5 DISKUSSION

5.1 Hypothese 1: Existenz einer visuellen Distraktion

5.2 Hypothese 2: Variation der Distraktionsstärke

5.3 Kontrolle von potenziellen Einflüssen

5.4 Limitationen



6 FAZIT



7 LITERATUR



Stefan Tepper

Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein… Zur Entwicklung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen

ISBN 978-3-86676-981-6
2., erweiterte Auflage

Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft

Gleichwohl in letzten mehr als 25 Jahren Abwendungsverläufe im Phänomenbereich Rechtsextremismus studiert und sukzessive Abwendungsanlässe identifiziert und diese eingehenden Analysen unterzogen wurden, ist nach wie vor nicht schlüssig erklärt, wie, unter welchen Bedingungen und warum sich individuelle Motivlagen Angehöriger rechtsextrem orientierter Szenekontexte so entwickeln, dass sie schlussendlich in Richtung Abwendung wirksam werden – und bestenfalls in eine Ausstiegsberatung münden. Dieses Buch will einen Beitrag dazu leisten, diesen in der Forschung noch unterrepräsentierten Teil von Abwendungsprozessen besser auszuleuchten. Es werden gezielt Bedingungsfaktoren identifiziert und analysiert, die im Verlauf der Entstehung von Motiven der Abwendung von rechtsextrem orientierten Szene- und Haltungszusammenhängen von Bedeutung sind. Dabei wird immer auch deutlich, welche Rolle in diesem Kontext sowohl die rechtsextrem orientierten Szeneangehörigen selbst und entsprechend auch ihre individuellen Motivlagen, aber auch ihre szenischen und außerszenischen Umfelder und Kontaktpersonen spielen.

In der 2. erweiterten Auflage wird insbesondere die Bedeutung von außerszenischen Beziehungsangeboten für die Entwicklung von Abwendungsmotiven noch einmal stärker herausgestellt. Es gibt deutliche Hinweise darauf, wie Beziehungen genutzt und gestaltet werden können, um grundsätzlich einen positiven Effekt auf die Entwicklung von Abwendungsmotiven zeitigen zu können – und gleichzeitig unwissentlich und unwillentlich ausgeübte Einflüsse auf den Rückbau von Abwendungsmotiven erkennen, reflektieren und gegebenenfalls einstellen zu können.

Dieses Buch ist damit nicht allein für Ausstiegsberaterinnen und Ausstiegsberater interessant, die die Prozesse und Einflussfaktoren zu verstehen suchen, die im Kontext der Entwicklung von Abwendungsmotiven von Relevanz sind und diese Aspekte in ihrer professionellen Arbeit zu berücksichtigen wünschen. Es bietet auch all denjenigen wertvolle Informationen, die sich nicht originär mit der Ausstiegsberatung beschäftigen, sondern in anderen Zusammenhängen wie beispielsweise Sozialer Arbeit, Jugendhilfe, Schule, Polizei oder Justiz mit Angehörigen rechtsextrem orientierter Szenezusammenhänge in Berührung kommen. Auch in diesen Kontexten und in ihren jeweiligen sozialen wie auch professionellen Rollen vermögen sie grundsätzlich konstruktiv auf die Entwicklung von Abwendungsmotiven einwirken zu können.

„Die Analyse kann als ein Gewinn für die Ausstiegsforschung gewertet werden. Sie kann weiterführende Ansätze für die praktische Präventions- und Interventionsarbeit anregen“ 
(Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Universität Bielefeld).

„Ein solches Modell zur Erklärung von Abwendungsmotiven existiert bislang nicht, erscheint als Produkt eines sehr eigenständigen und systematisierenden Denkens und Erforschens und dürfte geeignet sein, Abwendungshilfen grundlegende Fundamentierung und wichtige Orientierungen zu liefern“
(Prof. Dr. Kurt Möller, Hochschule Esslingen).
520 Seiten
44,90 €

Inhalt



Jessica Peters

Frauenhass 2.0: Ursachen, Manifestationen und die Rolle der Incel-Bewegung als Katalysator für radikale Einstellungen und Gewalt gegenüber Frauen

ISBN 978-3-86676-978-6
Frauenhass, antifeministische Ideologien und digitale Radikalisierung sind längst keine Randphänomene mehr. In sozialen Netzwerken, Foren und Online-Communities entstehen Räume, in denen sich Frustration, Feindbilder und Gewaltfantasien gegenseitig verstärken – oft mit realen gesellschaftlichen Folgen.

Diese Untersuchung beschäftigt sich mit den Mechanismen moderner Misogynie und der Frage, wie digitale Räume zur Verbreitung und Normalisierung antifeministischer Narrative beitragen. Im Fokus steht dabei die Incel-Bewegung als Beispiel für eine Onlinekultur, in der soziale Isolation, ideologische Radikalisierung und Gewaltpotenzial eng miteinander verwoben sind. Die Verbindung soziologischer, kriminologischer und sicherheitspolitischer Perspektiven zeigt, warum misogyn motivierte Gewalt noch immer unterschätzt wird. Gleichzeitig analysiert die Arbeit historische Kontinuitäten patriarchaler Machtordnungen, digitale Radikalisierungsprozesse und Defizite in der sicherheitsbehördlichen Erfassung antifeministisch motivierter Straftaten. Empirische Fallanalysen verdeutlichen zudem, wie individuelle Kränkung in kollektive Feindbilder und reale Gewalt übersetzt werden. Hierdurch werden die Herausforderungen aufgezeigt, die sich daraus für demokratische Gesellschaften, Sicherheitsbehörden und den öffentlichen Diskurs ergeben.

Ein fundierter Beitrag zur aktuellen Debatte über Antifeminismus, digitale Radikalisierung und die sicherheitspolitische Relevanz moderner Misogynie.
180 Seiten
32,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung



2 Soziologische Perspektiven auf Gesellschaft und Geschlecht


2.1 Historische und kulturelle Entwicklung von Geschlechterrollen

2.2 Sozialisation und Geschlechterstereotype

2.3 Feminismus und Antifeminismus im gesellschaftlichen Kontext und die Interaktion mit gruppenbezogener Feindlichkeit



3 Frauenhass als gesellschaftliches Phänomen

3.1 Ursachen und Formen von Frauenhass auf verschiedenen Ebenen sowie behördliche Erfassungspraktiken

3.2 Manifestationen von Antifeminismus: Vom Alltagssexismus zur Radikalisierung – relevante Theorien und Erklärungsansätze

3.3 Die Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung von Frauenhass und Übergang zu extremistischer Gewalt



4 Die Incel-Bewegung als Form des radikalen Frauenhasses

4.1 Ursprung, Entwicklung und zentrale Narrative der Incel-Ideologie

4.2 Typologien innerhalb der Bewegung und digitale Kommunikationsräume

4.3 Die deutsche Incel-Szene

4.4 Radikalisierungsprozesse und Gewaltpotenzial der Incel-Community

4.5 Kriminologische Perspektiven

4.6 Fallbeispiele: Von der Online-Radikalisierung zu realen Taten

4.6.1 Elliot Rodger, 2014, USA

4.6.2 Alek Minassian, 2018, Kanada

4.6.3 Jake Davison, 2021, England/ Großbritannien

4.6.4 Stephan Balliet, 2019, Deutschland

4.6.5 Weitere Taten und Täter anhand der erarbeiteten Fallstruktur

4.7 Analyse wiederkehrender Muster und vergleichende Bewertung



5 Einordnung und Diskussion der sicherheitspolitischen Relevanz des Phänomens in Deutschland

5.1 Unsichtbare Gefahr? Die polizeiliche Erkennung Incel-bezogener Straftaten in Deutschland

5.2 Herausforderungen bei der Identifizierung und strafrechtlichen Verfolgung antifeministischer Hasskriminalität im digitalen Raum

5.3 Reflexion und praxisorientierte Ansätze



6 Fazit und Ausblick



Literaturverzeichnis



Helen Behn

Suicide by Cop Eine vergleichende Fallanalyse auf Grundlage der Pilotstudie vor dem Hintergrund veränderter Gesellschaftsstrukturen

ISBN 978-3-86676-965-6
Suicide by Cop, die von einer Person provozierte eigene Tötung unter der Ausnutzung stets zur Verfügung stehender Polizeibeamten, ist ein Kriminalitätsphänomen, das sich seit ca. drei Jahrzehnten in der Öffentlichkeit durch Darstellungen in den Medien präsentiert. Es steht im aktuellen kriminalpolitischen Kontext des Themas Gewalt gegen Polizeibeamte und durchaus auch Gewalt durch Polizeibeamte. Die Diskussion um die Zunahme von Messerangriffen ist ein Aspekt im Rahmen dieser. Empirische Forschungsergebnisse liegen vornehmlich aus dem angloamerikanischen Sprachraum vor. Aus Deutschland wurden in Form der sog. Pilotstudie, mit der der Betrachtungszeitraum von zehn Jahren (2008–2017) und der Untersuchungsraum Niedersachsen erfasst wurde, empirische Forschungsergebnisse erstmalig durch die Autorin präsentiert. Methodisch stand eine Justizaktenanalyse, ergänzt durch eine Dokumentenanalyse, im Vordergrund. Während einerseits mittels eines überwiegend deskriptiven Vorgehens das Fallaufkommen determiniert und kategorisiert wurde (u. a. quantitative Erhebung von personenbezogenen und situationsbezogenen Faktoren), wurde auf der anderen Seite bei deutlich zu determinierenden Fällen mittels qualitativer Inhaltsanalyse die mögliche Motivlage extrahiert. Im Ergebnis wurden 90 (Verdachts-)Fälle hinsichtlich verschiedener Faktoren zum Thema Suicide by Cop determiniert und vertieft untersucht. Direkt an die beschriebene Pilotstudie knüpft die vorliegende Studie an. Vom Design her besteht nahezu kein Unterschied zu der ersten Studie. Damit werden im Ergebnis wertvolle Ergebnisse für den weiteren Forschungslückenschluss im Bereich des Kriminalitätsphänomens Suicide by Cop geliefert und ergänzend bietet sich ein Mehrwert durch den gezogenen Ergebnisvergleich und zudem unter der Betrachtung vor dem Hintergrund veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Diese ergeben sich vor allem aus den Ereignissen der Coronapandemie und dem Kriegsausbruch in Europa. Im Untersuchungszeitraum von 2018 bis 2022 konnte bei nahezu identischen Selektionskriterien eine erhöhte Fallanzahl festgestellt. Insgesamt wurden 250 versuchte SbC-Verdachtsfälle determiniert und analysiert. Zahlreiche dieser Fälle sind textlich aufbereitet, sodass dem Leser ein facettenreicher Einblick in die Phänomenologie des Suicide by Cop gewährt wird.

Die 2. Auflage wurde redaktionell überarbeitet. Sie ist um die Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und um ein gesondertes Kapitel einer Tatzeitanalyse ergänzt.
430 Seiten
39,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung



2 Einordnung des Forschungsgegenstandes




3 Begriffsbestimmungen


3.1 Suicide by Cop

3.2 Täter und Opfer

3.3 Zusammenfassung



4 Forschungsstand

4.1 Allgemeines

4.2 Internationaler Forschungsstand

4.3 Nationaler Forschungsstand

4.4 Zusammenfassung



5 Forschungsleitende Hypothesen



6 Methodische Umsetzung


6.1 Forschungsdesign

6.2 Fallgenerierung

6.3 Aktenanforderung

6.4 Aktenrücklauf

6.5 Erhebungsbogen

6.6 Pretest

6.7 Fallauswertung

6.8 Determinierung der Fälle – 4-Kategorien-System

6.9 Zusammenfassung



7 Ergebnisdarstellung

7.1 Personenbezogene Faktoren

7.2 Situationsbezogene Faktoren

7.3 Justizieller Teil

7.4 Motivlagen

7.5 Zusammenfassung



8 Bewertung der Ergebnisse

8.1 Beantwortung der forschungsleitenden Hypothesen

8.2 Diskussion

8.3 Sonstiges

8.4 Ergebnisorientierte Limitationen

8.5 Zusammenfassung



9 Ausblick

9.1 Allgemeines

9.2 Tatzeitanalyse (Ausblicksthema 12)



Literaturverzeichnis



Markus Ritter

Sicherheit für Expatriates - Handbuch für das Leben und Arbeiten in Risiko- und Krisenregionen –

ISBN 978-3-86676-962-5
Schriftenreihe Polizei & Wissenschaft

Schätzungen zufolge leben zwischen 3,6 und 3,7 Prozent der Weltbevölkerung aus beruflichen und geschäftlichen Gründen im Ausland, also mehr als 300 Millionen Menschen. Für jeden dieser Expatriates bedeutet das die Herausforderung, sich auf Land und Leute, Länder und Sitten einzustellen. In Risiko- und Krisenregionen kommt das Leben in besonderer (Un-)Sicherheitslage und dem dauernden Bewusstsein hinzu, jederzeit Notfallmaßnahmen bis hin zur Evakuierung ergreifen zu müssen. Welche Sicherheitsvorkehrungen sind generell und im Besonderen zu treffen? Wie schützt man sich, seine Familie, seine Wohnstätte im Alltag? Sollte man die Dienste professioneller Sicherheitsfirmen in Anspruch nehmen? Diese und viele anderen Fragen beantwortet das Buch und gibt praktische Tipps bis ins kleinste Detail.
Der Autor Dr. Markus Ritter hat als Angehöriger des höheren Polizeivollzugsdiensts in der Bundespolizei seit 1996 nationale und internationale Führungsfunktionen wahrgenommen und war in Friedens- und Stabilisierungsmissionen mehrere Jahre auf dem Balkan, im Kaukasus, in Asien und Schwarzafrika eingesetzt. Zum Erscheinungstermin des Buchs 2025 leitete er die EU-Mission in Armenien (EUMA).
323 Seiten
34,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung



1.1 In der Welt unterwegs


1.2 Touristen

1.3 Expatriates

1.4 Eine Welt voller Gefahren

1.5 Die gefährlichsten Länder und Städte

1.6 Widersprüchliche Empfehlungen



2 Grundsätzliches

2.1 Fürsorgepflicht des Entsenders

2.2 Lageanalyse

2.3 Zu analysierende Informationen

2.4 Sicherheitsbewertung

2.5 Form, Umfang und Dauer der Entsendung

2.6 Personalauswahl



3 Vorbereitung des Expatriates

3.1 Persönliche

3.2 Vorbereitung durch den Entsender

3.3 Sicherheitstraining

3.4 Belehrung hinsichtlich Hygiene und Gesundheit

3.5 Listen von wichtigen Ansprechpartnern vor Ort

3.6 Psychische Belastungen bei der Vorbereitung

3.7 Anbieter für landesspezifische Vorbereitungen



4 Sicherheitsbetreuung vor Ort

4.1 Anreise

4.2 Unterkunft

4.3 Persönliche Schutzausstattung

4.4 Die ersten Wochen vor Ort

4.5 Fortbewegung

4.6 Wahl des Fahrzeugs

4.7 Beachtenswertes rund um den Fahrzeuggebrauch

4.8 Sicherheitsverhalten im Einsatzland

4.9 Informations-/Know-how-Schutz

4.10 Kommunikation und Datensicherheit

4.11 Personal des Gastlands



5 Gesundheitsbetreuung und medizinische Versorgung

5.1 Auslandskrankenversicherung

5.2 Ärzte und Kliniken vor Ort

5.3 Medikamente und Impfstoffe

5.4 Rückführung aus medizinischen Gründen

5.5 Entsendung eigener Ärzte oder Sanitäter



6 Notfallplanung

6.1 Versorgung und Logistik

6.2 Sicherstellung der Kommunikation

6.3 Sicherstellung der Leistungsfähigkeit

6.4 Medizinischer Notfall

6.5 Vermisst

6.6 Tod

6.7 Feuer

6.8 Erdbeben

6.9 Wirbelsturm

6.10 Flutkatastrophe/Überschwemmung

6.11 Epidemie/Pandemie

6.12 Telefonische Drohung mit einem (Bomben-)Anschlag

6.13 Bedrohung eines einzelnen Expatriates

6.14 Bombenanschlag/Sprengstoffexplosion

6.15 Desinformation

6.16 Evakuierung

6.17 Notfallpläne erarbeiten, bekanntgeben und überwachen



7 Rückkehr

7.1 Rückkehrgespräche/PTBS

7.2 Ärztliche Rückkehr-Untersuchung

7.3 Lessons Learned



8 Epilog



9 Anhang




10 Weiterführende Literatur und Informationen



Sebastian Scholz

Die Etablierung der syrischen Clankriminalität in Deutschland - Am Beispiel des Al-Busaraya-Stammes -

ISBN 978-3-86676-956-4
Aufstrebende syrische Stämme sind ein neues Phänomen im Bereich der Clankrimi-nalität. Bisher wurden noch keine Lagebilder veröffentlicht, welche die kriminellen Familienverbände von Syrern darstellen. Der Polizei fehlten bisher teilweise die Kenntnisse. Dabei ist es notwendig zu verstehen, welches historisch gewachsenes Selbst- und Werteverständnis die Stämme haben, um ihre kriminellen Strukturen po-lizeilich bekämpfen zu können. Das Ziel dieses Buchs ist die Wiedergabe eines umfangreichen Überblicks zur syrischen Clankriminalität am Beispiel des Al-Busaraya-Stammes. Hierbei soll auch die Frage beantwortet werden, wie sich das neue Phänomen innerhalb von zehn Jahren in Deutschland entwickeln und etablieren konnte. Es dient somit der Darstellung und Sensibilisierung im Hinblick auf die Entstehung syrischer Clanstrukturen und ist Grundlage für weiterführende spezifischere Forschungs- und Präventionsansätze.
123 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einführung



2 Begriffsbestimmungen




3 Wesen arabischer Stämme




4 Busaraya-Stamm




5 Verhältnis des Stammes zum Staat




6 Syrische Diaspora


6.1 Syrischer Bürgerkrieg

6.2 Flüchtlingswellen in die Nachbarstaaten

6.3 Flüchtlingskrise 2015



7 Migrationspolitik in Deutschland

7.1 Ausländerrechtliche Rahmenbedingungen

7.2 Familienzusammenführung

7.3 Integrationshemmende Faktoren



8 Erklärungsansätze

8.1 Kulturkonflikttheorie

8.2 Lerntheorie

8.3 Anomietheorie

8.4 Neutralisationstechnik



9 Sozialisationstheorie


9.1 Mikroebene des Sozialisationsprozesses

9.2 Makroebene des Sozialisationsprozesses



10 Phänomenologie

10.1 Statistische Erfassung

10.1.1 Bundeslagebild

10.1.2 Lagebild LKA Nordrhein-Westfalen

10.2 Erklärungsansatz für die Konflikte im Juni 2023

10.3 Geschäftsfelder

10.4 Schleuserkriminalität

10.5 Weitere Konfliktursachen



11 Fazit und Ausblick



Literaturverzeichnis



Felix Rauls

Transparenz polizeilichen Handelns

ISBN 978-3-86676-955-7
Transparenz gilt als zentrale Voraussetzung rechtsstaatlichen Handelns – doch wie konsequent wird sie im Bereich polizeilichen Handelns verwirklicht? Diese Untersuchung widmet sich der zentralen Frage, welche Rolle Transparenz in der Organisation Polizei spielt und spielen sollte.

Im Allgemeinen Teil entwickelt der Autor eine dogmatisch fundierte, insbesondere verfassungsrechtliche Begründung für die Notwendigkeit transparenten staatlichen – und speziell polizeilichen – Handelns. Die Analyse beleuchtet dabei auch strukturelle Herausforderungen, etwa institutionelle Abschirmungstendenzen und die besondere Grundrechtsrelevanz polizeilichen Handelns.

Im Besonderen Teil erfolgt eine kritische Prüfung der Vorschriften, die als Instrumente zur Förderung von Transparenz geschaffen wurden oder deren Einführung gefordert wird. Die Bewertung erfolgt anhand des zuvor entwickelten Maßstabs, wobei auch empirische Erkenntnisse einbezogen werden.
394 Seiten
39,80 €

Inhalt

Inhalt:



EINLEITUNG

A) UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND

B) GANG DER UNTERSUCHUNG UND BEGRENZUNG



ALLGEMEINER TEIL: TRANSPARENZ ALS VERFASSUNGSGEBOT

A) TRANSPARENZ ALS BEGRIFF

I. DEFINITION

II. VERHÄLTNIS UND ABGRENZUNG DER BEGRIFFE TRANSPARENZ, KONTROLLE, ÖFFENTLICH(KEIT) UND PUBLIZITÄT

III. FORMEN DER TRANSPARENZ POLIZEILICHEN HANDELNS

IV. TRANSPARENZ IN ANDEREN RECHTSGEBIETEN

V. TRANSPARENZ IM AUSLAND

VI. KURZER ABRISS DER GESCHICHTE DER VERWALTUNGSTRANSPARENZ

VII. ZWISCHENERGEBNIS

B) TRANSPARENZGEBOT

I. SPANNUNGSVERHÄLTNIS ZWISCHEN INSTRUMENTALISIERUNG DER STAATSTRUKTURPRINZIPIEN UND LEBLOSER VERFASSUNG

II. ALLGEMEINES ÖFFENTLICHKEITSPRINZIP

III. DEMOKRATIEPRINZIP

IV. RECHTSSTAATSGEBOT, INSBESONDERE RECHTSSCHUTZGARANTIE

V. GRUNDRECHTSSCHUTZ DURCH VERFAHREN UND GESETZGEBERISCHE BEOBACHTUNGSPFLICHT

VI. INFORMATIONSFREIHEIT, ART. 5 ABS. 1 S. 1 GG

VII. TRANSPARENZ IN DER RECHTSPRECHUNG U.A. DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS

VIII. SONSTIGE GRUNDSÄTZE UND MAXIMEN

IX. ZWISCHENERGEBNIS



C) GRENZEN UND DIMENSIONEN DER TRANSPARENZPFLICHT

I. GEHEIMHALTUNGSGRÜNDE DE LEGE LATA UND IHRE SYSTEMATISIERUNG

II. KENNTNIS DER KONKRETEN AMTSPERSON UND ENTGEGENSTEHENDE RECHTSGÜTER



D) ZUSAMMENFASSUNG ALLGEMEINER TEIL



BESONDERER TEIL: KONKRETE TRANSPARENZINSTRUMENTE IN BEZUG AUF POLIZEILICHES HANDELN

A) TRANSPARENZINSTRUMENTE

B) TRANSPARENZ DURCH OFFENBARUNGSPFLICHTEN UND INNERBEHÖRDLICHE INSTRUMENTE

II. DIE VERSAMMLUNGSRECHTLICHE LEGITIMATIONSPFLICHT

III. DIE KENNZEICHNUNGSPFLICHT

IV. INFORMATIONS-, MITTEILUNGS-, BEGRÜNDUNGS- UND BELEHRUNGSPFLICHTEN BEI OFFENEN MAßNAHMEN

V. BENACHRICHTIGUNGSPFLICHT BEI HEIMLICHEN MAßNAHMEN

C) TRANSPARENZ DURCH BETROFFENE

I. AUSKUNFTSRECHTE IN POLIZEIGESETZEN

II. VERLANGEN NACH SCHRIFTLICHER BESTÄTIGUNG, § 37 ABS. 2 S. 2 VWVFG BUND

III. INFORMATIONSMÖGLICHKEITEN DURCH INFORMATIONSFREIHEITS- UND TRANSPARENZGESETZE



WESENTLICHE ERGEBNISSE




LITERATURVERZEICHNIS