Axel Kalus
Evaluation eines stressinduzierten Verhandlungstrainings für polizeiliche Verhandler in Fällen von Geiselnahmen

Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht die Wirksamkeit eines Verhandlungstrainings für Mitglieder von Verhandlungsgruppen. Im Fokus dieser Arbeit steht eine Fortbildungsveranstaltung, die neben der kognitiven Vermittlung von Kommunikationstheorien das Einüben deeskalativer Kommunikationstechniken unter realitätsnahen stressbesetzten übungssituationen beinhaltet. Es wird davon ausgegangen, dass polizeiliche Verhandler, die durch eine solche Fortbildung auf typische Verhandlungsgespräche mit dem Täter vorbereitet werden, erfolgreicher unter dem Stress der Einsatzlage mit dem Täter interagieren und folglich häufiger eine Eskalation der Verhandlungsgespräche vermeiden können.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Polizeiliche Einsatzlage „Geiselnahme“
2.1.1 Perspektiven der Einsatzlage „Geiselnahme“
2.1.2 Verhandlungen als Lösungsoption
2.2 Kommunikation in Geiselnahmeverhandlungen
2.2.1 Traditionelle Modelle
2.2.2 Das S.A.F.E.-Modell von Rogan und Hammer
2.3 Geiselnahmeverhandlungen: Kommunikation in der Krise
2.3.1 Affektive Zustände der Interaktionspartner während einer Geiselnahme
2.3.2 Kommunikation unter Stress
2.4 Training von Verhandlungskompetenzen
2.5 Zusammenfassung theoretischer Annahmen
3 Fragestellung und Hypothesenbildung
3.1 Annahmen zu Veränderungsprozessen innerhalb der Kontrollgruppe
3.2 Annahmen zu Veränderungsprozessen innerhalb der Experimentalgruppe 1: „kognitives Training S.A.F.E.“
3.3 Annahmen zu Veränderungsprozessen innerhalb der Experimentalgruppe 2: „kognitiv-behaviorales Training S.A.F.E.“
3.4 Annahmen zum Vergleich der Trainingsmaßnahmen
3.5 Individuelle Einflussfaktoren auf die Trainingswirkung
4 Methodik
4.1 Planung der Untersuchung
4.1.1 Zielgruppe
4.1.2 überlegungen zur Ausgestaltung der summativen Evaluation im Sinne eines Pre-Post-Untersuchungsdesigns
4.1.3 überlegungen zur Ausgestaltung der Trainingsmaßnahmen
4.1.4 überlegungen zur Erhebung der Trainingswirkung
4.1.5 überlegungen zur statistischen Datenauswertung
4.2 Durchführung
4.2.1 Rekrutierte Stichprobe
4.2.2 Umsetzung des geplanten Untersuchungsdesigns mit Fokus auf die Randomisierung
4.2.3 Durchführung eines Testlaufes der Trainingsmaßnahme
4.2.4 Durchführung der Erhebung der Trainingswirkung
4.2.5 Durchführung der statistischen Datenauswertung
5 Ergebnisse
5.1 Ergebnisse zu Veränderungsprozessen innerhalb Kontrollgruppe
5.2 Ergebnisse zu Veränderungsprozessen innerhalb der Experimentalgruppe 1: „kognitives Training S.A.F.E.“
5.3 Ergebnisse zu Veränderungsprozessen innerhalb der Experimentalgruppe 2: „kognitiv-behaviorales Training S.A.F.E.“
5.4 Ergebnisse zum Vergleich der Trainingsmaßnahmen
5.5 Explorative Analyse zu Veränderungen in der Selbst- und Fremdeinschätzung
5.6 Ergebnisse zur Bedeutung individuellen Einflussfaktoren auf die Trainingswirkung
5.6.1 Geschlecht
5.6.2 Lebenserfahrung
5.6.3 Berufserfahrung als Verhandler
5.6.4 Teilnahme an einer Verhandler-Ausbildung
6 Diskussion
6.1 Veränderungsprozesse in der Verhandlungsleistung
6.1.1 Veränderungsprozesse in der Kontrollgruppe
6.1.2 Veränderungsprozesse innerhalb der Experimentalgruppe 1: „kognitives Training S.A.F.E.“
6.1.3 Veränderungsprozesse innerhalb der Experimentalgruppe 2: „kognitiv-behaviorales Training S.A.F.E.“
6.2 Vergleich der Wirksamkeit unterschiedlicher Trainingsmaßnahmen
6.3 Individuelle Einflussfaktoren auf die Trainingswirkung
6.3.1 Veränderungen in der Selbst- und Fremdeinschätzung
6.3.2 Einfluss von Erfahrungswissen
6.4 Methodenkritik
6.5 Abschließende Betrachtung
7 Literaturverzeichnis
8 Anhang
Carsten Roelecke
Altersgerechte Personalentwicklung in Polizeiorganisationen am Beispiel der Polizei Bremen

Carsten Roelecke zeigt am Beispiel der Polizei Bremen welchen Belastungen der Polizeivollzugsdienst ausgesetzt ist und mit welchen Handlungsoptionen diesen begegnet werden kann. über die Nutzung eines Arbeitszeitbelastungsindex, Experteninterviews, Gruppendiskussionen sowie einer Befragung der Beschäftigten der Polizei Bremen werden Leitlinien einer Altersgerechten Personalentwicklung in Polizeiorganisationen erstellt und die Ergebnisse systematisch in die Praxis überführt.
Inhalt
Inhalt:
EINLEITUNG
1. DEMOGRAFISCHE SITUATION (EXKURS)
2. DER ALTERUNGSPROZESS
2.1. BIOLOGISCHE GRUNDLAGEN
2.2. ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE THEORIEN UND MODELLE
2.3. SOZIOLOGISCHE THEORIEN UND MODELLE
2.4. ZUSAMMENFASSUNG
3. GESUNDHEIT UND ARBEITSSCHUTZ
3.1. GRUNDLAGEN
3.2. SALUTOGENESE, GESUNDHEIT & FüHRUNG
3.3. BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT
3.4. ZUSAMMENFASSUNG
4. BELASTUNGEN IM POLIZEIDIENST
4.1. URSACHEN UND AUSWIRKUNGEN VON BELASTUNGEN
4.2. ZUSAMMENFASSUNG
5. LEBENSARBEITSZEITVERLäNGERUNGEN BEI DER POLIZEI
5.1. MODELL BUNDESPOLIZEI
5.2. MODELL NIEDERSACHSEN
5.3. MODELL BREMEN
5.4. AUSWIRKUNGEN VON LEBENSARBEITSZEITVERLäNGERUNGEN
5.5. ZUSAMMENFASSUNG
6. ALTERSGERECHTE PERSONALENTWICKLUNG
6.1. HöCHSTALTERSGRENZEN
6.2. MODIFIKATION VON SCHICHTPLäNEN
6.3. REFORM VON ORGANISATIONSSTRUKTUREN
6.4. ZUSAMMENFASSUNG
7. PERSONELLE RAHMENBEDINGUNGEN DER POLIZEI BREMEN
7.1. ZIELZAHLENTWICKLUNG
7.2. ZUSAMMENFASSUNG
8. ERHEBUNGSMETHODEN
8.1. EPOS-ANALYSE
8.2. ARBEITSZEITBELASTUNGSINDEX
8.3. FRAGEBOGENERHEBUNG
8.4. GRUPPENDISKUSSIONEN
8.5. PROBLEMZENTRIERTE INTERVIEWS
8.6. LITERATURANALYSE
8.7. ZUSAMMENFASSUNG
9. AUSWERTUNGSMETHODEN
9.1. GROUNDED THEORY
9.2. INTEGRATION DER EINZELERGEBNISSE
9.3. ZUSAMMENFASSUNG
10. ERGEBNISDARSTELLUNG
10.1. EPOS-ANALYSE & DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNG
10.2. ARBEITSZEITBELASTUNGSINDEX
10.3. FRAGEBOGENERHEBUNG
10.4. GRUPPENDISKUSSIONEN
10.5. PROBLEMZENTRIERTE INTERVIEWS
10.6. RECHTLICHE ANALYSE
10.7. ZUSAMMENFASSUNG
11. BEWERTUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE
11.1. DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNG
11.2. ARBEITSZEITBELASTUNGSINDEX
11.3. FRAGEBOGENERHEBUNG
11.4. GRUPPENDISKUSSIONEN
11.5. PROBLEMZENTRIERTE INTERVIEWS
11.6. RECHTLICHE ANALYSE
11.7. ZUSAMMENFASSUNG
12. THEORIE EINER ALTERSGERECHTEN PERSONALENTWICKLUNG
12.1. SUBSTANTIVE THEORY
12.2. LEITLINIEN EINER ALTERSGERECHTEN PERSONALENTWICKLUNG
13. AUSBLICK & IMPLIKATIONEN
13.1. ORGANISATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN
13.2. METHODISCHE HERAUSFORDERUNGEN
13.3. ANFORDERUNGEN AN KüNFTIGE FORSCHUNGSVORHABEN
LITERATURVERZEICHNIS
ANHANG
Thomas Görgen, Anabel Taefi, Benjamin Kraus & Daniel Wagner (Hrsg.)
Jugendkriminalität und Jugendgewalt Empirische Befunde und Perspektiven für die Prävention

Die Ergebnisse liefern Hinweise darauf, auf welche Weise Jugendliche mit Präventionsbemühungen ansprechbar sind. Zusätzlich wurden Expertenwissen und -sichtweisen im Rahmen unterschiedlicher Expertenbefragungen für die Studie nutzbar gemacht; hierbei wurden sowohl der Status Quo als auch mögliche künftige Entwicklungen im Bereich der Jugendkriminalität und Herausforderungen im Bereich ihrer Prävention in den Blick genommen. Der Band stellt somit zum Thema Jugendkriminalität, das in der öffentlichkeit regelmäßig und häufig emotionsgeladen diskutiert wird, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bereit.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
1 Jugenddelinquenz und ihre Prävention: eine multimethodale Studie
Thomas Görgen, Anabel Taefi & Benjamin Kraus
1.1 Hintergrund, Ziele und Struktur des Projekts
1.2 Projektkonsortium
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Expertensichtweisen zur Prävention im Jugendbereich: Nationale Institutionen- und Expertenbefragung
Anabel Taefi, Benjamin Kraus & Thomas Görgen
2.1 Rücklaufquote und Zusammensetzung des Expertensamples
2.2 Expertensichtweisen und -erfahrungen zur Prävention und Kontrolle von Jugendkriminalität
2.3 Expertensichtweisen zu Wirkung und Wirksamkeit von Maßnahmen der Prävention und Kontrolle von Jugendkriminalität
2.4 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
3 Expertensichtweisen zu künftigen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Jugendkriminalität: Delphi-Befragung
Benjamin Kraus, Anabel Taefi & Thomas Görgen
3.1 Methodisches Vorgehen
3.2 Erwartete gesellschaftliche Veränderungen bis 2025
3.3 Erwartete Veränderungen im Bereich Jugendkriminalität / Jugendgewalt
3.4 Veränderungen im Bereich Jugendkriminalität im Zusammenhang mit Informations- und Kommunikationstechnologien
3.5 Kontrovers diskutierte Themenbereiche
3.6 Präventive Ansätze in ausgewählten Feldern jugendlichen Problemverhaltens
3.7 Zusammenfassung und Fazit
4 Der Rahmen des deutschen Rechts für die Mitwirkung der Polizei bei der Jugendgewaltprävention Peter Rackow
4.1 (Primäre) Prävention
4.2 Polizeiliche Streetwork
4.3 Kooperationsmodelle
4.4 Fazit
5 Schülerbefragung – lokale Dunkelfeldbefragungen in Schulen
Anabel Taefi & Thomas Görgen
5.1 Rahmenbedingungen und Einwilligungserfordernisse
5.2 Durchführung der Befragung
5.3 Stichprobenbeschreibung
5.4 Viktimisierung
5.5 Abweichendes Verhalten
5.6 Delinquenz
5.7 Mehrfachgewalttäter
5.8 Multivariate Analysen – Delinquenz und ihre Prädiktoren
5.9 Die Sicht der Schüler auf präventive Ansätze und Maßnahmen
5.10 Schlussfolgerungen
6 Lokale Interviewstudien: lokale Expertensichtweisen zum Erscheinungsbild und zur Prävention von Jugendkriminalität
Benjamin Kraus, Daniel Wagner & Thomas Görgen
6.1 Methodisches Vorgehen und Zusammensetzung der Gruppe interviewter Expertinnen und Experten
6.2 Expertensichtweisen zur Jugendkriminalität in den Untersuchungsregionen
6.3 Aktueller Stand der Präventionsbemühungen in den Untersuchungsregionen
6.4 Wahrnehmungen zu Wirkungen und Wirksamkeit von Präventionsbemühungen in den Untersuchungsregionen
6.5 Zukünftige Herausforderungen für die Jugendkriminalprävention
6.6 Empfohlene Strategien und Ansätze zur Prävention von Jugendkriminalität
6.7 Gruppenunterschiede hinsichtlich der Perspektiven auf Jugendkriminalprävention
6.8 Zusammenfassung und Fazit
7 Jugenddelinquenz und Prävention: ein Resümee
Thomas Görgen, Anabel Taefi & Benjamin Kraus
7.1 Jugenddelinquenz ist universelles Entwicklungsphänomen und sozial eingebettet
7.2 Jugenddelinquenz bleibt stabil und verändert sich doch
7.3 Qualitätsindikatoren und Entwicklungsbedarf in der Jugendkriminalprävention
7.4 Heterogenität von Jugenddelinquenz und Implikationen für die Prävention
7.5 Sichtweisen junger Menschen auf Prävention: Alltagskonzepte und Forschungsperspektiven
8 Literatur
Martin Neuberger
Training visueller Aufmerksamkeit in der polizeilichen Aus- und Fortbildung: Evaluationen mit Hilfe von Eye Tracking

Inhalt
Inhalt:
1.1 Einführende Vorbemerkung
1.2 Okulomotorik
1.2.1 Physiologische Grundlagen des okulomotorischen Systems
1.2.2 Funktionelle Klassen menschlicher Augenbewegungen
1.2.3 Parametrisierung von Augenbewegungen
1.3 Visuelle Aufmerksamkeit als Informationsverarbeitungsprozess
1.3.1 Untersuchungsebenen des Sehens
1.3.2 Blickbewegungen bei Szenenbetrachtung und visueller Suche
1.3.3 Mechanismen der visuellen Aufmerksamkeit
1.4 Visuelle Expertise
1.4.1 Visuelle Expertise im Sport
1.4.2 Visuelle Expertise im Führen eines Kfz
1.4.3 Visuelle Expertise in der Kunst
1.4.4 Visuelle Expertise in der Medizin
1.4.5 Visuelle Expertise in Bereichen der Sicherheit und der Polizeiarbeit
1.4.6 Unterschiede im Blickverhalten von Experten und Novizen
1.5 Erwerb visueller Expertise
1.5.1 Explizite Instruktion
1.5.2 Perzeptuelles Lernen
1.5.3 Lernen durch Simulationstraining
1.6 Allgemeine Fragestellung
1.6.1 Auswahl der untersuchten Trainingsprogramme
2 Experiment I: Evaluation eines Eigensicherungstrainings im Rahmen der Ausbildung für den mittleren Dienst der Bundespolizei
2.1 Modularisiertes Eigensicherungstraining
2.1.1 Wahrnehmungstraining
2.1.2 Einsatzmäßiges Schießen
2.1.3 Situationstraining
2.1.4 Dynamisches Handhabungstraining
2.2 Fragestellung und Hypothesen
2.2.1 Blicksteuerung
2.2.2 Einsatzverhalten
2.3 Methoden
2.3.1 Ort und Zeitraum der Untersuchung
2.3.2 Stichprobe
2.3.3 Versuchsaufbau
2.3.4 Versuchsablauf
2.3.5 Experimentelles Design
2.3.6 Auswertung
2.4 Ergebnisse
2.4.1 Blicksteuerung
2.4.2 Einsatzverhalten
2.5 Diskussion
2.5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse aus Experiment I
2.5.2 Interpretation der Ergebnisse aus Experiment I
3 Experiment II: Evaluation eines polizeilichen Einsatztrainings im Rahmen der Fortbildung der bayerischen Polizei
3.1 Taktisches Falltraining zum Aufmerksamkeitswechsel
3.2 Fragestellung und Hypothesen
3.2.1 Blicksteuerung
3.2.2 Motorische Reaktion
3.2.3 Angsterleben
3.3 Methoden
3.3.1 Ort und Zeitraum der Untersuchung
3.3.2 Stichprobe
3.3.3 Versuchsaufbau
3.3.4 Versuchsablauf
3.3.5 Experimentelles Design
3.3.6 Auswertung
3.4 Ergebnisse
3.4.1 Blicksteuerung
3.4.2 Motorische Reaktion („Schießen“)
3.4.3 Angsterleben
3.4.4 Ergebnisse der Befragung
3.5 Diskussion
3.5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse aus Experiment II
3.5.2 Interpretation der Ergebnisse aus Experiment II
4 Experiment III: Evaluation eines E-Learning-Programms zur kriminalistischen Tatortarbeit bei der Polizei Rheinland-Pfalz
4.1 E-Learning-Programm „Kriminalistische Tatortarbeit“
4.2 Fragestellung und Hypothesen
4.2.1 Blicksteuerung
4.2.2 Visuelle Spurensuche
4.2.3 Deklaratives Wissen
4.3 Methoden
4.3.1 Ort und Zeitraum der Untersuchung
4.3.2 Stichprobe
4.3.3 Versuchsaufbau
4.3.4 Versuchsablauf
4.3.5 Experimentelles Design
4.3.6 Auswertung
4.4 Ergebnisse
4.4.1 Blicksteuerung
4.4.2 Visuelle Spurensuche
4.4.3 Deklaratives Wissen
4.4.4 Ergebnisse der Befragung
4.5 Diskussion
4.5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse aus Experiment III
4.5.2 Interpretation der Ergebnisse aus Experiment III
5 Allgemeine Diskussion
5.1 Implikationen für die polizeiliche Eigensicherung
5.1.1 Polizeiliches Einsatztraining
5.1.2 Entwicklung visueller Expertise für Bedrohungssituationen
5.1.3 Methodische Aspekte zur weiteren Erforschung polizeilicher Eigensicherung
5.2 Implikationen für die kriminalistische Tatortarbeit
5.2.1 Training kriminalistischer Tatortarbeit
5.2.2 Entwicklung visueller Expertise für kriminalistische Tatortarbeit
5.2.3 Methodische Aspekte der weiteren Erforschung kriminalistischer Tatortarbeit
6 Literaturverzeichnis
7 Anhang (mit gesondertem Inhaltsverzeichnis)
Tamara Verena Pitz
Selbst- und Fremdwahrnehmung der bayerischen Sicherheitswacht am Beispiel der Stadt Kempten

Inhalt
Inhalt:
A. Erfolgsmodell Sicherheitswacht?
B. Kustodialisierung am Beispiel der bayerischen Sicherheitswacht
I. Theoretische Vorüberlegungen
1. Das Modell der Kustodialisierung
a) Begriffsbestimmung
b) Ursachen der Integration Ehrenamtlicher in das Sicherheitsgefüge
c) Standortbestimmung innerhalb der neueren polizei- und kriminalpolitischen Strategien
d) Ausgestaltung der (staatlichen) Kustodialisierung in den einzelnen Bundesländern
e) Verfassungsrechtliche Bedenken
f) Weitere Bedenken gegen die Integration Freiwilliger in die Innere Sicherheit
aa) Nicht probates Mittel
bb) Erhebliches Gefahrenpotential
cc) Kontraproduktive Effekte
2. Die bayerische Sicherheitswacht
a) Historischer Abriss
b) Personalauswahl und Bewerbermotivation
c) Ausbildung, Ausstattung und Aufwandsentschädigung
d) Aufgaben
e) Befugnisse
f) Die Rolle der Sicherheitswacht im bayerischen Sicherheitsgefüge
3. Die Kemptener Sicherheitswacht
a) Anbindung an die Polizeiinspektion Kempten
b) Entstehung und Zusammensetzung der Kemptener Sicherheitswacht
c) Werbung, Auswahl und Motivation der Bewerber
d) Aus- und Fortbildung in Kempten
e) Streifenalltag
II. Zentrale Fragestellung und Hypothesen
III. Methodische Reflexionen
1. Bürgerbefragung
a) Zielsetzung
b) Erhebungsmethode des „Face-to-face“-Interviews mittels eines standardisierten Fragebogens
aa) Gründe für die Wahl dieser Erhebungsmethode
bb) Fragebogen-Konstruktion
c) Stichprobe
aa) Stichprobengröße
bb) Stichprobenauswahl
d) Feldzugang und Rücklauf
e) Auswertung mittels SPSS
2. Experteninterviews
a) Zielsetzung
b) Erhebungsmethode der Experteninterviews
aa) Gründe für die Wahl dieser Erhebungsmethode
bb) Konstruktion der Interview-Leitfäden
c) Expertenauswahl
d) Auswertung mittels Qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring
IV. Selbst- und Fremdwahrnehmung der Kemptener Sicherheitswacht
1. Die Kemptener Sicherheitswacht aus Bürgersicht
a) Theoretische Vorüberlegungen zur Kriminalitätsfurcht
aa) Sicherheitsgefühl und Kriminalitätsfurcht
bb) Kriminalitätsfurcht-Paradoxon
b) Ergebnisse der Bürgerbefragung
aa) Stärkung des Sicherheitsgefühls bei Kenntnis der Sicherheitswacht
bb) Erfahrungen mit der Sicherheitswacht
cc) Akzeptanz der Sicherheitswacht
2. Das Selbstbild der Kemptener Sicherheitswacht
a) Selbstwahrnehmung in Bezug auf den Bürger
aa) Das Verhältnis zum Bürger
bb) Ausbildung
cc) Ausstattung
dd) Befugnisse
b) Selbstwahrnehmung in Bezug auf die Polizei
aa) Entlastung
bb) Zusammenarbeit
cc) Das Verhältnis zur Polizei
c) Sinn der Integration von Ehrenamtlichen ins kommunale Sicherheitsgefüge
aa) Brückenschlag
bb) Vorbildfunktion
cc) Zeitfaktor
dd) Zivil-Trumpf
ee) Präventionsauftrag
ff) Wissensvorsprung
3. Die Kemptener Sicherheitswacht aus Sicht der Polizei
a) Fremdwahrnehmung durch die Polizeibeamten der Dienstgruppen
aa) Kooperation mit der Sicherheitswacht
(1) Entlastung
(2) Zusammenarbeit
(3) Das Verhältnis zur Sicherheitswacht
bb) Sinn der Integration von Ehrenamtlichen ins kommunale Sicherheitsgefüge
b) Fremdwahrnehmung durch die Polizeibeamten der Führungsebene
aa) Das Verhältnis zur Sicherheitswacht
(1) Entlastung
(2) Akzeptanz der Sicherheitswacht
bb) Sinn der Integration von Ehrenamtlichen ins kommunale Sicherheitsgefüge
cc) „Erfolgsmodell Kempten“
4. Diskussion der in den Interviews geäußerten Verbesserungsvorschläge
a) Vertiefte Praxiseinführung für die Dienstanfänger der Sicherheitswacht
b) Zentrale Ausbildung
c) Zuständigkeit zur Ordnungswidrigkeitenverfolgung
d) Angestelltenverhältnis statt Ehrenamt
5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Abgleich mit den Forschungshypothesen
6. Auseinandersetzung mit der geäußerten Kritik
a) Probates Mittel
b) Positive Effekte
c) Überschaubare Gefahren
C. Erfolgsmodell Sicherheitswacht!

Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, was Jugendliche auf die Straße treibt, um zu randalieren und sich mit der Polizei gewalttätig auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wird die Motivation junger Menschen hinterfragt, die sich den Beruf des Polizisten ausgesucht haben, in dem sie sich diesen Konfrontationen entgegenstellen und als ausführende Gewalt den Staat repräsentieren müssen.
Die Autorinnen sind Kriminologinnen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Sie bringen ihre langjährigen Berufserfahrungen als Sozialarbeiterin und Schutzpolizistin ein. Beide haben in ihrer Vergangenheit eigene Gewalterfahrungen als Polizistin beziehungsweise als Demonstrantin auf Events dieser Art sammeln können und beschreiben perspektivenreich diesen gesellschaftlichen Gewaltkomplex.
In der Auswertung der breiten empirischen Erhebungen kommt es zu überraschenden Ergebnissen und Gegenüberstellungen der so verschiedenen Personengruppen.
Der Leser wird angeregt, auch eigene Positionen in Fragen zu stellen und sich nicht von plakativer Rhetorik zur „Natur“ von Gewalt oder zum „Wesen“ von Demonstranten blenden zu lassen.
Inhalt
Inhalt:
I. Theoretischer Teil
1. Einleitung
2. Historischer Abriss
Jugendgewalt – ein Phänomen der Gegenwart?
3. Begriffsklärung
3.1 Jugendliche
3.2 Gewalt
3.3 Devianz/Delinquenz
3.4 Kriminalität
3.5 Definitionsmacht
3.6 Jugendkriminalität
Erscheinungsformen von Jugendkriminalität
Kriminalitätsprotokolle
3.7.1 Offizielle Statistiken
3.7.2 Dunkelfeldforschung
4. Jugendgewalt
4.1 Jugendgewalt im Allgemeinen
4.2 Die Delikte bei Großveranstaltungen
5. Täterprofile
6. Die Ereignisse
6.1 Erster Mai
6.2 Schanzenfest
7. Politik und Jugendgewalt
7.1 Politik mit der Jugendgewalt
7.2 Jugendgewalt als Symbol
8. Medien
8.1 Kriminalitätsdarstellung im Zerrspiegel der Medien
8.2 Die Medien als 4. Gewalt
8.3 Gewalt durch fiktive Medieninhalte
9. Staatliche Gewaltausübung
9.1 „Dürfen die das überhaupt?“
9.2 „Wer kommt denn da alles?“
9.3 „Und was machen die dann da?
10. Theorien über abweichendes Verhalten, bezogen auf Großereignisse
10.1 Die Anomietheorie
10.2 Control-Balance-Theory
10.3 Erweiterung der Anomietheorie
10.4 Kriminalität als Entscheidung
10.5 Neutralisierungstechniken
10.6 Two-Path-Theory und Turning Points
10.7 Die Biologie des Verbrechens
10.8 Interaktion
11. Vom Bedürfnis nach Abenteuer
11.1 Die Erlebnisgesellschaft
11.2 Boom der Risiko- und Extremsportarten
11.3 Action gegen Langeweile und Leere
11.4 Zurückeroberung der Stadtteil
11.4.1 Gentrifizierung
11.4.2 Plätze für Kinder und Jugendliche
11.5 Eltern
11.5.1 Abgrenzung zur Elterngeneration
11.5.2 Der Polizist als Vaterersatz
12. Möglichkeiten der Gewaltintervention und –prävention bei Jugendlichen
II. Empirischer Teil
1. Politik oder Spaß?
2. Die Frage des Antriebs der Jugendlichen
2.1 Die Erhebungsmethoden
2.1.1 Der Fragebogen
2.1.2 Die Interviews
2.1.3 Beobachtungen
2.1.4 Datenerhebungen aus Web-°©‐Blogs
2.2 Die Ergebnisse der Datenerhebungen bei den Jugendlichen
3. Die Polizisten
3.1 Berufsfindung zur Selbstverwirklichung
3.2 Der Fragebogen/Interview
3.3 Praxis-°©‐ und Erfahrungsbeispiele in Bezug auf die Interviews/Fragebögen
III. Auswertung und Ergebnisse
1. Gegenüberstellung der beiden Bezugsgruppen
2. Fazit und Ausblick
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Internetquellen
Abbildungen
Die vollständige empirische Erhebung befindet sich als Anlage am Ende des Buches.
Marlene Helms
Soziale Qualität strukturschwacher ländlicher Regionen in Nordwestdeutschland Eine Analyse menschenfeindlicher Einstellungsmuster am Beispiel einer niedersächsischen Samtgemeinde

Der Zusammenhang zwischen ebendiesen Gefühlen und abnehmender Solidarität bzw. gar feindlichen Einstellungen gegenüber sozialen Minoritäten wurde, liegt der Fokus doch vergleichsweise häufig auf ostdeutschen Gebieten, speziell für eine strukturschwache ländliche Region in Nordwestdeutschland untersucht.
Inhalt
I. Inhalt
II. Abbildungen
III. Tabellen
1 Einleitung
2 Syndrom Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF)
2.1 Fremdenfeindlichkeit
2.2 Islamophobie
2.3 Sexismus
2.4 Homophobie
2.5 Abwertung von Langzeitarbeitslosen und sozial Schwachen
2.6 Abwertung weiterer sozialer Randgruppen
3 Untersuchungsregion
3.1 Der ländliche Raum – eine erste Begriffsdefinition
3.2 Der ländliche Raum – spezifische Merkmale
3.3 Samtgemeinde Harpstedt
3.3.1 Verkehrsanbindung und Infrastruktur
3.3.2 Wirtschaft und Arbeitsmarkt
3.3.3 Demografische Entwicklung
3.3.3.1 Altersstruktur
3.3.3.2 Fertilitäts- und Sterblichkeitsrate
3.3.3.3 Zu- und Fortzugsraten
3.3.3.4 Migrationsanteil
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Erhebung
4.2 Stichprobe
4.2.1 Geschlechterverteilung
4.2.2 Altersverteilung
4.2.3 Familienstand
4.2.4 Bildungsabschluss
4.2.5 Erwerbstätigkeitsstatus
4.2.6 Haushaltsnettoeinkommen
4.3 Fragebogen
4.4 Datenaufbereitung
5 Ergebnisdarstellung
5.1 Krisenbedrohung
5.1.1 Allgemeine Krisenbedrohung
5.1.2 Persönliche Krisenbetroffenheit
5.1.3 Bedrohung des materiellen Lebensstandards
5.1.4 Bedrohung der Lebensplanung
5.1.5 Zusammenfassung
5.2 Solidarität
5.3 Gerechtigkeitsprinzipien
5.3.1 Leistungsprinzip
5.3.2 Bedarfsprinzip
5.3.3 Anrechtsprinzip
5.3.4 Gleichheitsprinzip
5.3.5 Zusammenfassung
5.4 Demokratie
5.5 Responsibilisierung
5.6 Fremdenfeindlichkeit
5.7 Islamophobie
5.8 Sexismus
5.9 Homophobie
5.10 Abwertung von Obdachlosen
5.11 Zusammenfassung
6 Vereine, Verbände und soziale Einrichtungen
7 Schlussbetrachtung
8 Literatur
Gaby Dubbert
Erweiterte Suizide aus forensisch-psychologischer Perspektive Eine Aktenanalyse von 31 Fällen

Gaby Dubbert, Jahrgang 1956, Diplom-Psychologin und Oberregierungsrätin a. D. 1992 bis 1994 Mitarbeiterin des Zentralen Psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei und Lehrbeauftragte an der Beamtenfachhochschule in Fürstenfeldbruck. 1994 bis 2008 hauptamtliche Dozentin für das Studienfach Psychologie im Fachbereich Polizei der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein, von 2003 bis 2005 Prodekanin. Seit 2004 als Sachverständige für Prognose- und Lockerungsgutachten für die Landgerichte und Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein tätig, seit 2008 selbstständig als rechtspsychologische Gutachterin und Unternehmensberaterin zu kriminalpsychologischen Fragestellungen. Verschiedene Publikationen zu polizei- und kriminalpsychologischen Problemstellungen.
Inhalt
Inhalt
1. EINLEITUNG, GEGENSTAND UND ZIEL DER ARBEIT
2. DEFINITIONEN DES PHäNOMENS VON TöTUNGEN MIT ANSCHLUSSSUIZIDEN (ERWEITERTE SUIZIDE) UND DAMIT ZUSAMMENHäNGENDE PROBLEME IHRER ERFASSUNG
3. THEORETISCHER HINTERGRUND
3.1 Stand der Forschung und Studienlage
3.2 Theoretische Erklärungsansätze zur Selbst- und Fremdaggression (Suizidalität und Tötungsmotive) unter psychoanalytischen, sozialpsychologischen, kognitiven und forensischen Aspekten
3.2.1 Suizidale Krisen: In den Tunnel der kognitiven Einengung des präsuizidalen Syndroms
3.2.2 Psychodynamische Aspekte: Die destruktive Seite depressiver und narzisstischer Verarbeitungsmodi
3.2.3 Tatrelevante Persönlichkeitsdefizite unter der Betrachtung konfliktdynamischer und struktureller Aspekte
3.2.4 EWS im Zusammenhang mit belastenden Lebensereignissen und dysfunktionalen Bewältigungsmustern
3.2.5 Bindungstheoretische Aspekte als Mitursache für die Entwicklung partnerschaftlicher Krisen und Gewalt
3.2.6 Tötungsdelikte unter motivationalen, kognitiven und attributionstheoretischen Aspekten
3.2.7 Selbstwertschutz, psychologische Reaktanz und der Verlust von Kontrolle
3.2.8 Der Einfluss von Substanzmissbrauch auf tatrelevante Enthemmung und kognitive Verzerrungen und die Schwierigkeiten forensischer Bewertungen
3.2.9 Psychische Störungen im Kontext von Suizidalität und Tötungsdelinquenz
3.2.10 Frauen als Täterinnen und die Tötung von Kindern
3.2.11 Affekte im Kontext von Tötungsdelikten – „Crimes of Passion“?
3.2.12 Risiko- und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit der Vorhersage von Gewalttaten
4. METHODISCHES VORGEHEN
4.1 Dokumentenanalyse
4.2 Qualitative Inhaltsanalyse
5. BESCHREIBUNG DER STICHPROBE UND FALLDARSTELLUNGEN
5.1 Die gesamte Stichprobe
5.2 Erweiterte Suizide im sozialen Nahraum (Partnerschaft und Familie), überwiegend im Kontext von „Trennungskrisen“ und finanziellen Problemen
5.2.1 Fall 1: „Wenn du diesen Brief liest, ist alles vorbei. Wahrscheinlich wird es groß in der Zeitung stehen.“
5.2.2 Fall 2: „Die Olle ist dot!“
5.2.3 Fall 3: Porsche und schöne Frauen: „Traumfrau gefunden“
5.2.4 Fall 4: Cholerisch? Trennung: Jäger erschießt Ehefrau
5.2.5 Fall 5: „Komm raus, ich hab‘ deine Mutter erschossen!“
5.2.6 Fall 6: „Ein Mensch, der nicht allein sein kann, unselbstständig und von anderen abhängig.“ Mann tötet in acht Jahren zwei Frauen
5.2.7 Fall 7: Kein Geld mehr für die Schönheits- OP. Maniforme Entwicklung?
5.2.8 Fall 8: „Hallo Süße, ich weiß nicht, inwiefern du Verständnis dafür hast…“ Vater erwürgt Sohn
5.2.9 Fall 19: Schulden. Täter erschießt Ehefrau und Hund
5.2.10 Fall 20: Kokain- Milieu- Drohende Zwangsräumung
5.2.11 Fall 21: „Und nun werde ich diese Welt, auf der ich alles das zerstört habe, was ich je geliebt habe, von mir befreien.“ Kokain, Zwangsvollstreckung, Krise
5.2.12 Fall 22: Der Hochzeitstag ist „unser Todestag“! Eifersucht, Alkohol, Waffen
5.2.13 Fall 23: „Es tut mir leid! In Liebe und Dankbarkeit.“ Häusliche Gewalt, Eifersucht, Alkohol und Drogen
5.2.14 Fall 24: „Die Welt wird mich nicht mehr erleben“. Eifersucht, zwei Flaschen Rum und Beruhigungsmittel. Die Ehefrau überlebt und ist querschnittgelähmt
5.2.15 Fall 25: „Das nehme ich dir nicht ab!“ Eifersuchtswahn, Schulden, Alkohol. Der Täter überlebt
5.3 Erweiterte Suizide im Bekanntenkreis (Nachbar, Arzt, Vermieter, Arbeitgeber)
5.3.1 Fall 9: Immer ärger mit dem Nachbarn
5.3.2 Fall 10: Falsche Diagnose?
5.3.3 Fall 26: „Alt und schwach und ohne Energie und zu krank zum Sterben.“
5.3.4 Fall 27: Zu wenig Lohn? Arbeitgeber erschossen!
5.4 Erweiterte Suizide in höherem Lebensalter vor dem Hintergrund schwerwiegender Erkrankungen mindestens eines Beteiligten
5.4.1 Fall 11: „Sie hat Depressionen seit 40 Jahren.“
5.4.2 Fall 12: Frau schwer krank- Täter bizarr- Doppelsuizid?
5.4.3 Fall 13: Pflegefall- Alzheimer: „Wenn gar nichts mehr geht.“
5.4.4 Fall 28: „Mit der Pflege seiner Frau überfordert“. Täter im Vorruhestand
5.4.5 Fall 29: Auf keinen Fall ins Pflegeheim! Ehepaar atypisch erhängt
5.4.6 Fall 30: „Wir haben euch sehr lieb und grüßen für ewig.“ Krebsdiagnose
5.5 Erweiterte Suizide, Verdacht einer akuten Psychose
5.5.1 Fall 14: „Ein Kind zum Verwöhnen“. Tochter tot, Mutter überlebt
5.5.2 Fall 15: „Von Kameras verfolgt“!
5.5.3 Fall 16: „Der eine kämpft gegen den anderen in meinem Körper!“ Mutter ersticht zwei Kinder, sie überlebt
5.5.4 Fall 17: „Ich bin ein Versager!“ Sohn erwürgt Mutter mit einem Schal
5.5.5 Fall 18: „Die überlass ich doch nicht dem!“ Tochter vergiftet, Mutter erhängt
5.5.6 Fall 31: „Who wants to live forever?” Schulden. Enkel erschießt Großmutter
5.6. Bezug zu den Fragestellungen und zum methodischen Vorgehen
6. DISKUSSION
6.1 Tätercharakteristika und Risikofaktoren im Kontext von EWS im sozialen Nahraum zum Nachteil von Partnerinnen und Familienangehörigen („Trennungskrise“)
6.1.1 EWS zum Nachteil von Partnerinnen vor dem Hintergrund finanzieller Probleme
6.1.2 Die Tötung eines Kindes und ein untauglicher Suizidversuch im Kontext einer Trennungskrise vor dem Hintergrund eines unsicher-ambivalenten Bindungsmusters
6.2 Tätercharakteristika und Risikofaktoren im Kontext von EWS zum Nachteil von Personen aus dem weiteren sozialen Umfeld („Rache“)
6.3 Tätercharakteristika und Risikofaktoren im Kontext von EWS im Zusammenhang mit schwerwiegenden Erkrankungen und im höheren Lebensalter („Bilanz“)
6.4 Tätercharakteristika und Risikofaktoren im Kontext von EWS in psychotischen oder psychosenahen Zuständen („Psychotische Störung“)
6.5 Exkurs: Misslungene Suizidversuche nach Tötungen und die Folgen
7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
8. LITERATURVERZEICHNIS
9. ANHANG