Jessica Peters
Frauenhass 2.0: Ursachen, Manifestationen und die Rolle der Incel-Bewegung als Katalysator für radikale Einstellungen und Gewalt gegenüber Frauen
Diese Untersuchung beschäftigt sich mit den Mechanismen moderner Misogynie und der Frage, wie digitale Räume zur Verbreitung und Normalisierung antifeministischer Narrative beitragen. Im Fokus steht dabei die Incel-Bewegung als Beispiel für eine Onlinekultur, in der soziale Isolation, ideologische Radikalisierung und Gewaltpotenzial eng miteinander verwoben sind. Die Verbindung soziologischer, kriminologischer und sicherheitspolitischer Perspektiven zeigt, warum misogyn motivierte Gewalt noch immer unterschätzt wird. Gleichzeitig analysiert die Arbeit historische Kontinuitäten patriarchaler Machtordnungen, digitale Radikalisierungsprozesse und Defizite in der sicherheitsbehördlichen Erfassung antifeministisch motivierter Straftaten. Empirische Fallanalysen verdeutlichen zudem, wie individuelle Kränkung in kollektive Feindbilder und reale Gewalt übersetzt werden. Hierdurch werden die Herausforderungen aufgezeigt, die sich daraus für demokratische Gesellschaften, Sicherheitsbehörden und den öffentlichen Diskurs ergeben.
Ein fundierter Beitrag zur aktuellen Debatte über Antifeminismus, digitale Radikalisierung und die sicherheitspolitische Relevanz moderner Misogynie.
Inhalt
Inhalt:
1 Einleitung
2 Soziologische Perspektiven auf Gesellschaft und Geschlecht
2.1 Historische und kulturelle Entwicklung von Geschlechterrollen
2.2 Sozialisation und Geschlechterstereotype
2.3 Feminismus und Antifeminismus im gesellschaftlichen Kontext und die Interaktion mit gruppenbezogener Feindlichkeit
3 Frauenhass als gesellschaftliches Phänomen
3.1 Ursachen und Formen von Frauenhass auf verschiedenen Ebenen sowie behördliche Erfassungspraktiken
3.2 Manifestationen von Antifeminismus: Vom Alltagssexismus zur Radikalisierung – relevante Theorien und Erklärungsansätze
3.3 Die Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung von Frauenhass und Übergang zu extremistischer Gewalt
4 Die Incel-Bewegung als Form des radikalen Frauenhasses
4.1 Ursprung, Entwicklung und zentrale Narrative der Incel-Ideologie
4.2 Typologien innerhalb der Bewegung und digitale Kommunikationsräume
4.3 Die deutsche Incel-Szene
4.4 Radikalisierungsprozesse und Gewaltpotenzial der Incel-Community
4.5 Kriminologische Perspektiven
4.6 Fallbeispiele: Von der Online-Radikalisierung zu realen Taten
4.6.1 Elliot Rodger, 2014, USA
4.6.2 Alek Minassian, 2018, Kanada
4.6.3 Jake Davison, 2021, England/ Großbritannien
4.6.4 Stephan Balliet, 2019, Deutschland
4.6.5 Weitere Taten und Täter anhand der erarbeiteten Fallstruktur
4.7 Analyse wiederkehrender Muster und vergleichende Bewertung
5 Einordnung und Diskussion der sicherheitspolitischen Relevanz des Phänomens in Deutschland
5.1 Unsichtbare Gefahr? Die polizeiliche Erkennung Incel-bezogener Straftaten in Deutschland
5.2 Herausforderungen bei der Identifizierung und strafrechtlichen Verfolgung antifeministischer Hasskriminalität im digitalen Raum
5.3 Reflexion und praxisorientierte Ansätze
6 Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Helen Behn
Suicide by Cop Eine vergleichende Fallanalyse auf Grundlage der Pilotstudie vor dem Hintergrund veränderter Gesellschaftsstrukturen
Die 2. Auflage wurde redaktionell überarbeitet. Sie ist um die Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und um ein gesondertes Kapitel einer Tatzeitanalyse ergänzt.
Inhalt
Inhalt:
1 Einleitung
2 Einordnung des Forschungsgegenstandes
3 Begriffsbestimmungen
3.1 Suicide by Cop
3.2 Täter und Opfer
3.3 Zusammenfassung
4 Forschungsstand
4.1 Allgemeines
4.2 Internationaler Forschungsstand
4.3 Nationaler Forschungsstand
4.4 Zusammenfassung
5 Forschungsleitende Hypothesen
6 Methodische Umsetzung
6.1 Forschungsdesign
6.2 Fallgenerierung
6.3 Aktenanforderung
6.4 Aktenrücklauf
6.5 Erhebungsbogen
6.6 Pretest
6.7 Fallauswertung
6.8 Determinierung der Fälle – 4-Kategorien-System
6.9 Zusammenfassung
7 Ergebnisdarstellung
7.1 Personenbezogene Faktoren
7.2 Situationsbezogene Faktoren
7.3 Justizieller Teil
7.4 Motivlagen
7.5 Zusammenfassung
8 Bewertung der Ergebnisse
8.1 Beantwortung der forschungsleitenden Hypothesen
8.2 Diskussion
8.3 Sonstiges
8.4 Ergebnisorientierte Limitationen
8.5 Zusammenfassung
9 Ausblick
9.1 Allgemeines
9.2 Tatzeitanalyse (Ausblicksthema 12)
Literaturverzeichnis
Markus Ritter
Sicherheit für Expatriates - Handbuch für das Leben und Arbeiten in Risiko- und Krisenregionen –
Schätzungen zufolge leben zwischen 3,6 und 3,7 Prozent der Weltbevölkerung aus beruflichen und geschäftlichen Gründen im Ausland, also mehr als 300 Millionen Menschen. Für jeden dieser Expatriates bedeutet das die Herausforderung, sich auf Land und Leute, Länder und Sitten einzustellen. In Risiko- und Krisenregionen kommt das Leben in besonderer (Un-)Sicherheitslage und dem dauernden Bewusstsein hinzu, jederzeit Notfallmaßnahmen bis hin zur Evakuierung ergreifen zu müssen. Welche Sicherheitsvorkehrungen sind generell und im Besonderen zu treffen? Wie schützt man sich, seine Familie, seine Wohnstätte im Alltag? Sollte man die Dienste professioneller Sicherheitsfirmen in Anspruch nehmen? Diese und viele anderen Fragen beantwortet das Buch und gibt praktische Tipps bis ins kleinste Detail.
Der Autor Dr. Markus Ritter hat als Angehöriger des höheren Polizeivollzugsdiensts in der Bundespolizei seit 1996 nationale und internationale Führungsfunktionen wahrgenommen und war in Friedens- und Stabilisierungsmissionen mehrere Jahre auf dem Balkan, im Kaukasus, in Asien und Schwarzafrika eingesetzt. Zum Erscheinungstermin des Buchs 2025 leitete er die EU-Mission in Armenien (EUMA).
Inhalt
Inhalt:
1 Einleitung
1.1 In der Welt unterwegs
1.2 Touristen
1.3 Expatriates
1.4 Eine Welt voller Gefahren
1.5 Die gefährlichsten Länder und Städte
1.6 Widersprüchliche Empfehlungen
2 Grundsätzliches
2.1 Fürsorgepflicht des Entsenders
2.2 Lageanalyse
2.3 Zu analysierende Informationen
2.4 Sicherheitsbewertung
2.5 Form, Umfang und Dauer der Entsendung
2.6 Personalauswahl
3 Vorbereitung des Expatriates
3.1 Persönliche
3.2 Vorbereitung durch den Entsender
3.3 Sicherheitstraining
3.4 Belehrung hinsichtlich Hygiene und Gesundheit
3.5 Listen von wichtigen Ansprechpartnern vor Ort
3.6 Psychische Belastungen bei der Vorbereitung
3.7 Anbieter für landesspezifische Vorbereitungen
4 Sicherheitsbetreuung vor Ort
4.1 Anreise
4.2 Unterkunft
4.3 Persönliche Schutzausstattung
4.4 Die ersten Wochen vor Ort
4.5 Fortbewegung
4.6 Wahl des Fahrzeugs
4.7 Beachtenswertes rund um den Fahrzeuggebrauch
4.8 Sicherheitsverhalten im Einsatzland
4.9 Informations-/Know-how-Schutz
4.10 Kommunikation und Datensicherheit
4.11 Personal des Gastlands
5 Gesundheitsbetreuung und medizinische Versorgung
5.1 Auslandskrankenversicherung
5.2 Ärzte und Kliniken vor Ort
5.3 Medikamente und Impfstoffe
5.4 Rückführung aus medizinischen Gründen
5.5 Entsendung eigener Ärzte oder Sanitäter
6 Notfallplanung
6.1 Versorgung und Logistik
6.2 Sicherstellung der Kommunikation
6.3 Sicherstellung der Leistungsfähigkeit
6.4 Medizinischer Notfall
6.5 Vermisst
6.6 Tod
6.7 Feuer
6.8 Erdbeben
6.9 Wirbelsturm
6.10 Flutkatastrophe/Überschwemmung
6.11 Epidemie/Pandemie
6.12 Telefonische Drohung mit einem (Bomben-)Anschlag
6.13 Bedrohung eines einzelnen Expatriates
6.14 Bombenanschlag/Sprengstoffexplosion
6.15 Desinformation
6.16 Evakuierung
6.17 Notfallpläne erarbeiten, bekanntgeben und überwachen
7 Rückkehr
7.1 Rückkehrgespräche/PTBS
7.2 Ärztliche Rückkehr-Untersuchung
7.3 Lessons Learned
8 Epilog
9 Anhang
10 Weiterführende Literatur und Informationen
Sebastian Scholz
Die Etablierung der syrischen Clankriminalität in Deutschland - Am Beispiel des Al-Busaraya-Stammes -
Inhalt
Inhalt:
1 Einführung
2 Begriffsbestimmungen
3 Wesen arabischer Stämme
4 Busaraya-Stamm
5 Verhältnis des Stammes zum Staat
6 Syrische Diaspora
6.1 Syrischer Bürgerkrieg
6.2 Flüchtlingswellen in die Nachbarstaaten
6.3 Flüchtlingskrise 2015
7 Migrationspolitik in Deutschland
7.1 Ausländerrechtliche Rahmenbedingungen
7.2 Familienzusammenführung
7.3 Integrationshemmende Faktoren
8 Erklärungsansätze
8.1 Kulturkonflikttheorie
8.2 Lerntheorie
8.3 Anomietheorie
8.4 Neutralisationstechnik
9 Sozialisationstheorie
9.1 Mikroebene des Sozialisationsprozesses
9.2 Makroebene des Sozialisationsprozesses
10 Phänomenologie
10.1 Statistische Erfassung
10.1.1 Bundeslagebild
10.1.2 Lagebild LKA Nordrhein-Westfalen
10.2 Erklärungsansatz für die Konflikte im Juni 2023
10.3 Geschäftsfelder
10.4 Schleuserkriminalität
10.5 Weitere Konfliktursachen
11 Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Im Allgemeinen Teil entwickelt der Autor eine dogmatisch fundierte, insbesondere verfassungsrechtliche Begründung für die Notwendigkeit transparenten staatlichen – und speziell polizeilichen – Handelns. Die Analyse beleuchtet dabei auch strukturelle Herausforderungen, etwa institutionelle Abschirmungstendenzen und die besondere Grundrechtsrelevanz polizeilichen Handelns.
Im Besonderen Teil erfolgt eine kritische Prüfung der Vorschriften, die als Instrumente zur Förderung von Transparenz geschaffen wurden oder deren Einführung gefordert wird. Die Bewertung erfolgt anhand des zuvor entwickelten Maßstabs, wobei auch empirische Erkenntnisse einbezogen werden.
Inhalt
Inhalt:
EINLEITUNG
A) UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND
B) GANG DER UNTERSUCHUNG UND BEGRENZUNG
ALLGEMEINER TEIL: TRANSPARENZ ALS VERFASSUNGSGEBOT
A) TRANSPARENZ ALS BEGRIFF
I. DEFINITION
II. VERHÄLTNIS UND ABGRENZUNG DER BEGRIFFE TRANSPARENZ, KONTROLLE, ÖFFENTLICH(KEIT) UND PUBLIZITÄT
III. FORMEN DER TRANSPARENZ POLIZEILICHEN HANDELNS
IV. TRANSPARENZ IN ANDEREN RECHTSGEBIETEN
V. TRANSPARENZ IM AUSLAND
VI. KURZER ABRISS DER GESCHICHTE DER VERWALTUNGSTRANSPARENZ
VII. ZWISCHENERGEBNIS
B) TRANSPARENZGEBOT
I. SPANNUNGSVERHÄLTNIS ZWISCHEN INSTRUMENTALISIERUNG DER STAATSTRUKTURPRINZIPIEN UND LEBLOSER VERFASSUNG
II. ALLGEMEINES ÖFFENTLICHKEITSPRINZIP
III. DEMOKRATIEPRINZIP
IV. RECHTSSTAATSGEBOT, INSBESONDERE RECHTSSCHUTZGARANTIE
V. GRUNDRECHTSSCHUTZ DURCH VERFAHREN UND GESETZGEBERISCHE BEOBACHTUNGSPFLICHT
VI. INFORMATIONSFREIHEIT, ART. 5 ABS. 1 S. 1 GG
VII. TRANSPARENZ IN DER RECHTSPRECHUNG U.A. DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS
VIII. SONSTIGE GRUNDSÄTZE UND MAXIMEN
IX. ZWISCHENERGEBNIS
C) GRENZEN UND DIMENSIONEN DER TRANSPARENZPFLICHT
I. GEHEIMHALTUNGSGRÜNDE DE LEGE LATA UND IHRE SYSTEMATISIERUNG
II. KENNTNIS DER KONKRETEN AMTSPERSON UND ENTGEGENSTEHENDE RECHTSGÜTER
D) ZUSAMMENFASSUNG ALLGEMEINER TEIL
BESONDERER TEIL: KONKRETE TRANSPARENZINSTRUMENTE IN BEZUG AUF POLIZEILICHES HANDELN
A) TRANSPARENZINSTRUMENTE
B) TRANSPARENZ DURCH OFFENBARUNGSPFLICHTEN UND INNERBEHÖRDLICHE INSTRUMENTE
II. DIE VERSAMMLUNGSRECHTLICHE LEGITIMATIONSPFLICHT
III. DIE KENNZEICHNUNGSPFLICHT
IV. INFORMATIONS-, MITTEILUNGS-, BEGRÜNDUNGS- UND BELEHRUNGSPFLICHTEN BEI OFFENEN MAßNAHMEN
V. BENACHRICHTIGUNGSPFLICHT BEI HEIMLICHEN MAßNAHMEN
C) TRANSPARENZ DURCH BETROFFENE
I. AUSKUNFTSRECHTE IN POLIZEIGESETZEN
II. VERLANGEN NACH SCHRIFTLICHER BESTÄTIGUNG, § 37 ABS. 2 S. 2 VWVFG BUND
III. INFORMATIONSMÖGLICHKEITEN DURCH INFORMATIONSFREIHEITS- UND TRANSPARENZGESETZE
WESENTLICHE ERGEBNISSE
LITERATURVERZEICHNIS
Felix Bode, Harald Kania & Stefan Kersting (Hrsg.)
Zweieiige Zwillinge? Zur gegenseitigen Beeinflussung von Kriminalität und Kriminalistik
Doch stellt sich die Frage, ob ein derartiger präventiver Ansatz im polizeilichen Alltag überhaupt realisierbar ist. Kriminalität und deren polizeiliche sowie kriminalistische Bearbeitung unter- liegen stets einer Art von gegenseitiger Beeinflussung. Veränderungen innerhalb der Polizeiarbeit erfolgen nämlich häufig reaktiv, insbesondere dann, wenn gesellschaftliche oder technologische Umbrüche zu emotional aufgeladenen Kriminalitätsereignissen führen, welche die Polizei zur kritischen Reflexion und Neuausrichtung ihres Handelns zwingen. Es entsteht der Eindruck einer zyklischen Eskalation zwischen kriminalitätsprägenden Ereignissen und darauf folgenden polizeilichen Anpassungsprozessen. Je stärker dabei die moralische Aufladung eines Kriminalitätsereignisses ist, desto größer scheint das Potenzial dafür, dass sich polizeiliche bzw. kriminalistische Entwicklungsschübe vollziehen.
Der vorliegende Sammelband widmet sich daher der zentralen Frage, ob und in welchem Umfang ein „Vor-die-Lage-Kommen“ für die Polizei überhaupt möglich ist und wie sich Kriminalität und Kriminalistik in ihrer Entwicklung wechselseitig bedingen. Handelt es sich womöglich um zwei voneinander abhängige, aber nicht identische Systeme – gewissermaßen um zweieiige Zwillinge?
Inhalt
Inhalt:
Felix Bode / Harald Kania / Stefan Kersting
Gegenseitige Beeinflussung von Kriminalität und Kriminalistik
Bernhard Frevel
„Wie wird ein Problem polizeilich relevant?“
Ausgewählte Analysemodelle
Gina R. Wollinger
Spiegel der Gesellschaft: Wie sich die Vorstellung von Kriminalität auf ihre Bekämpfung auswirkt
Kristin Wolf / Clemens Lorei
Subjektives Sicherheitsgefühl als Motor für neue Technologien in der Polizeiarbeit?
Benjamin E. Luft
Die gegenseitige Beeinflussung der Entwicklung von Kriminalität und kriminalpräventiver Organisations- und Gremienstruktur
Tim Lukas / Jacqueline Oppers
Broken Window und Zero Tolerance Policing
Marcus Papadopulos
Evil Twins: Digitaler Hass & terroristische Gewalt
Steven Avanzato-Driesner / Dominik Schroth
Von der Bedrohung zur Innovation – über die Entwicklung Sicherheitsbehördlicher Radikalisierungsprävention im Kontext extremistischer und terroristischer Bedrohungsszenarien
Alexander Wollinger / Franziska Franz
Von Problemdruck und öffentlichen Diskursen zur Kriminalstrategie am Beispiel der sogenannten Clankriminalität
Natalie Liedtke
Italienische Mafia in Deutschland – Das Duisburger Attentat als Weckruf?
Christina Ettmann
Zur Neubewertung und Strafverfolgung von Kinderpornografie-Delikten im Internetzeitalter
Ann-Christin Adam / Benjamin Rampp
Die Digitalisierung von Partnerschaftsgewalt als polizeiliche Herausforderung
Coerw Krüger
Die Bekämpfung der Cyberkriminalität im Rahmen der Europäisierung der Inneren Sicherheit
Bernhard Rinke
Cyberbedrohungen als Katalysator der Europäisierung Innerer Sicherheit
Holger Plank
Präventiver Paradigmenwechsel in der Polizei?
Andreas Ruch
Polizeiliche Auswertung von Mobiltelefonen. Ein rechtlicher Blick auf eine kriminalistische Standardmaßnahme
Stefan Kersting / Felix Bode
Schutz von Polizeibeamtinnen und -beamten vor tätlichen Angriffen
Clemens Lorei / Kerstin Kocab
Überlegungen zur kommunikativen Beziehung in alltäglichen polizeilichen Konfliktsituationen
Harald Kania / Stefan Kersting / Felix Bode
Epilog: Vor die Lage kommen!
Arne Appel
Polizeiliches Selbstbild und gesellschaftliche Kritik Der Einfluss von Identität und Handlungsbewusstsein auf Reaktionen gegenüber Fehlverhaltensvorwürfen
Auf Basis einer empirischen Untersuchung unter Studierenden der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit zeigt die Arbeit: Eine starke Identifikation mit der Polizei kann mit Abwehrreaktionen gegenüber öffentlicher Kritik an der Polizei einhergehen. Wer sich hingegen der Komplexität und Risiken polizeilichen Handelns bewusst ist, reagiert reflektierter und offener auf gesellschaftliche Fehlverhaltensvorwürfe.
Die Ergebnisse liefern wertvolle Impulse für die polizeiliche Ausbildung und Praxis: Reflexion, Differenzierungsfähigkeit und ein geschärftes Bewusstsein für mögliche Nebenwirkungen des eigenen polizeilichen Handelns können helfen, risikobehaftete Handlungsmuster zu vermeiden.
Ein Beitrag zur professionellen Selbstreflexion im Polizeiberuf – empirisch belegt, gesellschaftlich bedeutsam.
Inhalt
Inhalt:
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Kontext
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Relevanz des Themas
1.4 Verortung der Arbeit
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Theoretische Reaktionsstrategien
2.2 Polizeiliche Handlungsmuster
2.3 Fazit aus dem theoretischen Teil
2.4 Ableitung der Hypothesen und Forschungsfrage aus dem theoretischen Teil
3 Methodischer Rahmen
3.1 Methodik
3.2 Datenerhebungsinstrument und Datenschutz
3.3 Sampling
3.4 Pretest
3.5 Erhebungsinstrumente
3.6 Deskriptiver Teil
3.7 Datenanalyse
4 Reflexion des methodischen Vorgehens
4.1 Betrachtung der Gütekriterien
4.2 Kritische Betrachtung des Erhebungsbogens
4.3 Reflexion der Entscheidung des quantitativen Vorgehens
5 Zusammenführung der theoretischen und empirischen Erkenntnisse zur Beantwortung der Forschungsfrage
5.1 Ambiguitätstoleranz als Einflussfaktor auf die Reaktion gesellschaftlicher Thematisierung polizeilichen Fehlverhaltens
5.2 Soziale Identität als Einflussfaktor auf die Reaktion gesellschaftlicher Thematisierung polizeilichen Fehlverhaltens
5.3 Bewusstsein über polizeiliches Handeln als Einflussfaktor auf die Reaktion gesellschaftlicher Thematisierung polizeilichen Fehlverhaltens
5.4 Hypothesenübergreifende Betrachtungen und weiterführende Implikationen
6 Anregungen für weiteren Erkenntnisgewinn
6.1 Weitere Forschung aufgrund erkannter Auffälligkeiten in den Ergebnissen
6.2 Durchführung eines Bundesländervergleichs polizeilicher Studiengänge
6.3 Einfluss der Lehrinhalte des Studiengangs für Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft auf das Bewusstsein polizeilichen Handelns
6.4 Fortführung der hier vorliegenden Forschungsarbeit mittels qualitativer Methoden
Literaturverzeichnis
Julian Neumann
Beurteilungssysteme der deutschen Polizeien Inhaltsanalyse und Synopse der verwendeten Personalbeurteilungssysteme
Der Leistungsgrundsatz in Deutschland in Art. 33 Abs. 2 Grundgesetz festgeschrieben und gilt trotz der föderalistischen Gliederung auch für die Beamten und Beamtinnen der Bundesländer. Bei der beruflichen Leistung handelt es sich um ein theoretisches Konstrukt, das durch entsprechende Verfahren messbar gemacht werden muss. Es galt zu untersuchen, wie dies in den 19 deutschen Polizeien gelingt.
Inhalt
Inhalt:
Vorwort
1 Einführung
2 Personalbeurteilung in der Wissenschaft
2.1 Theoretisches Konstrukt der beruflichen Leistung
2.2 Urteilsbildung und Urteilsqualität
2.3 Ziele und Funktionen der Personalbeurteilung
2.5 Anforderungen der Rechtsprechung an ein Personalbeurteilungsverfahren für Beamte und Beamtinnen
3 Fragestellung und Methodik
3.1 Fragestellung
3.2 Inhaltsanalyse
3.3 Soll-Ist-Vergleich
4 Ergebnisse
4.1 Formale Aspekte
4.2 Inhaltliche Aspekte
4.3 Soll-Ist-Vergleich
4.4 Interrater-Reliabilität
5 Diskussion
5.1 Ziele der Arbeit
5.2 Methodik
5.3 Ergebnisse
6 Fazit und Ausblick
6.1 Best Practice
6.2 Ausblick
Literaturverzeichnis
Rechtsprechungsverzeichnis
Anhang