Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.)

Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2022/2023

ISBN 978-3-86676-780-5
799 Seiten
59,90 €

Inhalt

Inhalt:



Essay

Andreas Voßkuhle

Extremismus im Öffentlichen Dienst – Was tun?



Schwerpunkt: Rechtsxtremismus/-radikalismus in Justiz und Polizei



Valentin Lippmann

Was tun gegen rechtsextremistische Richter? – die Causa Maier



Bundesverfassungsgericht

BVerfG-Kammerbeschluss zur Befangenheit eines rechten Richters am Verwaltungsgericht Gießen (1. Juli 2021)



Daniel Peters / Matthias Lemke

,Ethno-religiöse Brückenköpfe‘, ,postheroische Handlungseunuchen‘ und die ,Selbsterhaltung des Volkes in seiner optimalen Form‘ – Neurechte Positionen und ihre Verbreitungsstrategie in den Schriften des Bundespolizei-Professors Stephan Maninger



Aiko Kempen

Die blaue Mauer des Schweigens – Polizist:innen, die still bleiben, wenn sie reden sollten



Robert Chr. van Ooyen

Rechtsextremismus bei der Polizei: Placebos, Vogel-Strauß-Politik und eine böse Dunkelfeld-Vorahnung



Nußberger-Kommission zu rechtsextremistischen Vorfällen in der hessischen Polizei

Verantwortung der Polizei in einer pluralistischen Gesellschaft. Die gute Arbeit der Polizeibeamten stärken, Fehlverhalten frühzeitig erkennen und ahnden



Themenschwerpunkt : Ukraine-Krieg



Manfred Hanisch

Es ist Krieg! Bundesrepublik und EU müssen sich im Atomzeitalter neu bestimmen. Aber wie?



Thomas Beck

Die Ukraine 2022 – Kriegsbegründungen und Folgen für die internationalen Beziehungen



Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag

Rechtliche Instrumente der Strafverfolgung und Dokumentation von Kriegsverbrechen im Ukraine-Konflikt



Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag

Die Eilentscheidung des Internationalen Gerichtshofs vom 16. März 2022 (Ukraine/Russland)



Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag

Zur russischen Anerkennung der ,Volksrepubliken‘ Donezk und Luhansk in der Ost-Ukraine



Samuel Salzborn

Die ,Wahrheit‘ der Antidemokraten. Zur politischen Theorie von Aleksandr Dugin



Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag

Zum ukrainischen ,Regiment Asow‘ und zur möglichen Verstärkung durch deutsche Freiwillige aus dem rechtsextremistischen Milieu



Radikalismus/Extremismus und wehrhafte Demokratie



Matthias Fahrner

Verwundbarkeit und Widerstandsfähigkeit der freiheitlichen Demokratie – Zur Rolle der deutschen (Verfassungs-)Rechtsdogmatik bei der Sicherung des friedlichen und pluralen Gemeinwesens



Jörn Grotjahn

Politische Parteien und deren Verbot – Zur Bedeutung und Entwicklung des verfassungsrechtlichen Parteibegriffes



Armin Pfahl-Traughber

Antisemitismus im Deutschland der Gegenwart – Einstellungen, Extremismus, Straftaten



Tanja Kinzel / Alexander Lorenz-Milord / Marc Schwietring / Alexander Steder

Wie tragen zivilgesellschaftliche Organisationen zur Aufhellung des Dunkelfeldes antisemitischer Vorfälle bei?



Armin Pfahl-Traughber

Die BDS-Kampagne zum Israel-Boykott – Eine Analyse zur Angemessenheit von Antisemitismus-Vorwürfen



Bundesverfassungsgericht

Entscheidung zur Verfassungsgemäßheit der namentlichen Nennung in Verfassungsschutzberichten (31. Mai 2022)



Bundesverfassungsgericht

BVerfG-Kammerbeschluss zur Verfassungsbeschwerde gegen die Indizierung eines Musikalbums aus dem Genre ,Gangsta-Rap‘ (20. Oktober 2022)


Generalbundesanwalt

Festnahmen und polizeiliche Durchsuchungen gegen ,Reichsbürger‘ wegen Terrorismusverdacht (7. Dezember 2022)



Öffentliche Sicherheit in Deutschland I



Christoph Gusy

(Selbst-)Überwachung – Überwachungsindustrie – Überwachungsstaat als Herausforderungen an das Recht



Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen

Bundesnotbremse – das Bundesverfassungsgericht bleibt ,etatistisch‘: Mehr Grundrechte, weniger Freiheit und eine ,Kontrollinszenierung‘?



Bundesverwaltungsgericht

Bundesverwaltungsgericht hält Regelungen der ,Corona-Ausgangssperre‘ 2020 für rechtswidrig (22. November 2022)



Martin H. W. Möllers

Schutzpflichten ohne Grenzen? Das BVerfG erweitert die Legitimationsbasis für staatliche Grundrechtseingriffe im Klimaschutz-Beschluss



Philipp Winskowski

Die Wirksamkeit der Bestrafung von Fanfehlverhalten im deutschen Fußball



Justus Haucap / Leon Knoke

Fiskalische Auswirkungen einer Cannabislegalisierung in Deutschland: Ein Update



Dirk Freudenberg

Zu den Fragen einer Dienstpflicht des Bürgers sowie der Pflicht zum Kompetenzerwerb von Entscheidern im staatlichen Krisenmanagement



Öffentliche Sicherheit in Deutschland IIa (insbesondere Polizei)



Benjamin Derin / Tobias Singelnstein

Verselbständigung der Polizei als Herausforderung für die Demokratie



Hannah Reiter

Women in Policing



Mario S. Staller / Swen Koerner

Gewalt gegen Polizistys – Systemtheoretische Einsichten



Hanno Menke / Davy Wang / Georg Thomas

Einzelfragen zu ,Racial Profiling‘ und zur ,Ausländerkriminalität‘



Bundesverfassungsgericht

Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die namentliche Kennzeichnungspflicht von Polizeivollzugsbediensteten (4. November 2022)



Hans-Jürgen Lange / Michaela Meier-Ebert

Polizeiwissenschaft als Verwaltungswissenschaft – zur weiteren Entwicklung der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol)



Robert Chr. van Ooyen

Otto Kirchheimers Kritische Kriminologie und Politische Justiz



Öffentliche Sicherheit in Deutschland IIb

(Verfassungsschutz und Polizei)




Maximilian Banzhaf

Reformbedarf im Recht der Verfassungsschutzämter – Zur Stellung der Ämter für Verfassungsschutz in der deutschen Sicherheitsarchitektur nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.4.2022 zum bayerischen Verfassungsschutzgesetz



Heiko Meiertöns

Verfassungsschutzbehörden und Grundrechtseingriffe – Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum bayerischen Landesverfassungsschutzgesetz



Bundesverfassungsgericht

Übermittlung mit nachrichtendienstlichen Mitteln erhobener personenbezogener Daten nach Bundesverfassungsschutzgesetz (28. September 2022)



Europäische Sicherheitsarchitektur



Elisa Orr.

Die Entstehung des präemptiven Sicherheitsansatzes in der Europäischen Union



Moritz Thörner

Der Sicherheitsnexus im Europarecht



Bernd Kasparek

Agentur jenseits politischer Kontrolle. Zur Rolle der Grenzschutzagentur Frontex in der europäischen Migrationspolitik



Herbert Rosenfeldt

Frontex semper reformanda – Primärrechtliche Prüfsteine und unionsgerichtliche Herausforderungen der Europäischen Grenz- und Küstenwache



Europäisches Parlament

Beschluss des Europäischen Parlaments zum ,Frontex-Skandal‘ (18. Oktober 2022)



Maximilian Pichl

Der Moria-Komplex. Verantwortungslosigkeit, Unzuständigkeit und Entrechtung fünf Jahre nach dem EU-Türkei-Abkommen und der Einführung des Hotspot-Systems



Bundesverfassungsgericht

EU-Operation gegen Schleppernetzwerke im Mittelmeerraum (26. Oktober 2022)



Gorden Schröder

Europol als Akteur in der Sicherheitsarchitektur der EU: Europäisierungseffekte für die Bekämpfung der Schweren und Organisierten Kriminalit.t in Deutschland



Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)

Urteil zum Fehlen einer unabhängigen, wirksamen Untersuchung des Vorwurfs des Racial Profiling durch die Polizei bei einer Personenkontrolle in einem Zug – Der Fall Basu ./. Deutschland (18. Oktober 2022)



Internationale Sicherheit



Christopher Daase

Mission Impossible? – Sicherheitspolitische Lehren aus dem Scheitern in Afghanistan



Khadija Katja Wöhler-Khalfallah

Ist die Friedensmission in Mali noch zu retten?



Manuel Brunner

Constitutional Assistance durch die Vereinten Nationen. Verfassungsunterstützung als Mittel der Staatenstabilisierung und der Friedenskonsolidierung



Carl-Wendelin Neubert

Rechtliche Rahmenbedingungen bewaffneter Auslandseinsätze der Bundeswehr im Angesicht des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine



Markus Löffelmann

Der Unabhängige Kontrollrat – ein neues Kontrollorgan für den Bundesnachrichtendienst (BND)



UN High Commissioner for Human Rights / OLG Koblenz

Historisches ,Syrien-Urteil‘ nach dem Völkerstrafgesetzbuch (13. Januar 2022)



Verzeichnis der Autorinnen und Autoren



Clemens Lorei, Kristina Balaneskovic, Felix Lang, Fredericke Leuschner, Michaela Selzer, Anne T. Herr, Uwe Kippnich, Paulina Lutz & Lena Fecher

Konzept zur Durchführung gemeinsamer Übungen

ISBN 978-3-86676-779-9
Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderlinie „Anwender – Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II“ geförderte Studie „AMBOSafe – Angriffe auf Mitarbeiter*innen und Bedienstete von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ untersuchte Angriffe gegen Mitarbeitende verschiedener Organisationen und Unternehmen mit Sicherheitsaufgaben. Neben quantitative Befragungen, qualitative Interviews und Workshops wurden organisationsübergreifende Übungen durchgeführt. Bei diesen lag der Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit und der Kommunikation zwischen den Berufsgruppen zur Optimierung der Sicherheit. Basierend auf den dabei gewonnen Erkenntnissen und Erfahrungen wurde gemeinsam mit Einsatztrainer*innen und Einsatzkräften verschiedene Übungskonzepte erarbeitet, die eine Durchführung organisationsübergreifender praktischer Übungen erleichtern sollen. Die vorliegende Konzeption stellt die unterschiedlichen Aspekte von Organisation, Vorbereitung, Durchführung bis zur Analyse von Übungen mit verschiedenem Umfang und Einsatzgeschehen vor und umfasst beispielhaft konkrete Übungsszenarien.
36 Seiten
19,80 €

Inhalt

INHALT:



1. EINLEITUNG



2. AUFBAU


2.1 ORGANISATION

2.2 VORBEREITUNG

2.3 DURCHFÜHRUNG

2.4 ANALYSE



3. EXEMPLARISCHE ÜBUNGEN

3.1 STUFE GRÜN: „DER VERKEHRSUNFALL“

3.2 STUFE GELB: „HÄUSLICHE GEWALT“

3.3 STUFE ORANGE: „ILLEGALES RAVE“

3.4 STUFE ROT: „MASSENPANIK“

3.5 STUFE SCHWARZ: „MANV/LEBEL“



4. PLANUNGS- UND ANALYSEHILFEN

4.1 MINDMAP

4.2 FELDPROTOKOLL KOMMUNIKATION UND EINSATZTAKTIK BEI GEMEINSAMEN EINSÄTZEN

4.3 FRAGEBOGEN BEOBACHTENDE / FACHAUFSICHTEN

4.4 FRAGEBOGEN TEILNEHMENDE (POLIZEI)

4.5 FRAGEBOGEN TEILNEHMENDE (RETTUNGSDIENST)



Maria Gericke

Gleichbehandlung von Polizeibeamt*innen innerhalb der Polizeibehörde Gibt es in der Polizeiinstitution eine rassistische Realität, welche die Relevanz einer Rassismusstudie begründet?

ISBN 978-3-86676-781-1
Die deutsche Polizei strebt in der multikulturellen und pluralistischen Gesellschaft eine vielfältige und mit transkulturellen Fähigkeiten ausgestattete Belegschaft an. Während Polizist*innen mit Migrationsgeschichte eine Identifizierung mit der Organisation und der beruflichen Rolle gelingt, ergeben sich dennoch Diskriminierungswahrscheinlichkeiten hinsichtlich ihrer ethnischen und herkunftsspezifischen Merkmale und Kompetenzen, welche mit stereotypischen Fremdheitskonstruktionen einhergehen.

Die Arbeit widmet sich vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Polizeistudie sowie den Verschließungstendenzen der Polizeiinstitution gegenüber empirischer Forschung der Frage, ob in der Polizeiinstitution rassistische Realitäten vorliegen, welche die Relevanz einer Rassismusstudie begründen. Der Fokus liegt hierbei auf den Polizist*innen mit Einwanderungsgeschichte bzw. Vielfältigkeitsmerkmalen und deren Akzeptanz innerhalb ihres herkunftsdeutschen Kolleg*innenkreises. Die Erforschung erfolgt entlang des seitens der Institution artikulierten Gleichbehandlungsgrundsatzes und geht der Überlegung nach, ob es sich bei dem arbeitsrechtlichen Grundsatz um ein der Diversität zuträgliches Anliegen handelt.
180 Seiten
28,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Forschungsfrage / Zielsetzung der Arbeit

1.3 Methodik

1.4 Aufbau der Arbeit; Literatur- und Kapitelübersicht



2 Grundlagen und theoretischer Hintergrund

2.1 Über Rassismen als Ideologie

2.2 Rassismen und ihre Erscheinungsformen



3 Migration, Integration und die zweite Generation

3.1 Interkulturalität und Transkulturalität

3.2 Integration durch Teilhabeberechtigung

3.3 Die ‚nationale Identität‘: Konservatismus und Traditionalismus

3.4 Interkulturelle Kompetenz als soziales Vermögen im Polizeiberuf



4 Forschungszugang und Polizei

4.1 Ein Blick in die Geschichte ab 1990

4.2 Die Relevanz von Forschung zu innerpolizeilichen Einstellungsmustern

4.3 Studienlage und Forschungsstand

4.4 Institutionalisierte Diskriminierung

4.5 Abgelehnte Rassismusstudien / Polizeistudie

4.6 Die Stimme der Polizeigewerkschaften



5 Die Polizeiinstitution: Strukturen und Kulturen

5.1 Die Polizeiorganisation: Eine Institution

5.2 Kulturen in der Polizei

5.3 Cop Culture und die Anfälligkeit für diskriminierende Strukturen

5.4 Polizeiinterne Bekenntnisse und Loyalitätsbindung

5.5 Soziale Dominanzorientierung



6 Gleichbehandlung oder Gerechtigkeit

6.1 Das dringliche dienstliche Interesse an Polizist*innen mit Migrationsgeschichte

6.2 Einstellung von Personen mit Migrationsgeschichte in den Polizeidienst

6.3 Motive für Personen mit Migrationsgeschichte den Polizeiberuf zu ergreifen

6.4 Gleichbehandlung vs. Diversität

6.5 Gleichberechtigung anstelle von Gleichbehandlung



7 Kreieren des „Anderen“: Sozial-psychologische Theorieansätze

7.1 Aktivierung von Frames über Sprache

7.2 Soziale Identitätstheorie

7.3 Othering

7.4 „Triple Jeopardy“

7.5 Umgang mit „fremd“ gelesenen Menschen als polizeiliches Gegenüber und Umgang mit „ausländisch“ gelesenen Menschen als Kolleg*innen

7.6 Die innerpolizeiliche, einheimische Akzeptanz von „Anders-Sein“

7.7 Wir- / Sie-Gruppen und die Reduzierung von Animositäten

7.8 Die Kontakthypothese nach Allport



8 Kritikkultur und Ausblick

8.1 Abwehrverhalten und Bagatellisierung

8.2 Verzahnung von Reformansätzen



9 Schlussdiskussion: (Feld)Forschung als zielführendes, umsetzbares und legitimes Mittel zur Gestaltung einer interkulturell kompetenten und vorurteilsfreieren Polizei



Literaturverzeichnis




Anhang



Martin H. W. Möllers

Wissenschaftliches Arbeiten bei der Polizei Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten an Hochschulen der Polizei 5., überarbeitete und erweiterte Auflage

ISBN 978-3-86676-778-2
Die Blaue Reihe: Studienbücher für die Polizei

Bei Bachelorstudiengängen an den meisten Hochschulen oder Akademien für die Polizei, im Rahmen des modularisierten Diplomstudiengangs bei der Bundespolizei sowie im Masterstudium, das beim zentralen Universitätsstudium für die Laufbahn des höheren Polizeivollzugsdienstes an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster für alle Bundes- und Landespolizist:innen durchgeführt wird, fallen Abschlussarbeiten an. Für diese Arbeiten zeigt das Buch den Weg von der Themenfindung über die erfolgreiche Literaturrecherche mithilfe von Intranet und Internet sowie die Gestaltung von Gliederung, Fußnotenapparat, Zitiertechnik und Quellenangaben bis Hin zur Erstellung des Werks. Zum besseren Verständnis wurden zur Veranschaulichung Schaubilder und Tabellen eingesetzt, die in dieser Neuauflage nochmals verbessert wurden. Das Buch gibt – neu – Hinweise für empirische Forschungsarbeiten, in denen Experteninterviews und/oder Fragebogenaktionen durchgeführt werden, erläutert die Kriterien für die Bewertung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit und hat auch ein Kapitel über den Vortrag von Referaten und die Präsentation von Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten aufgenommen. Ein weiteres Kapitel behandelt die wissenschaftliche Sprache und gibt entsprechend Formulierungshilfen.
Der großzügig ausgestattete „Apparat“ im Anhang mit verschiedenen Verzeichnissen, insbesondere einem umfänglichen Quellen- und Literaturverzeichnis, einem Glossar der Fachbegriffe rund um die Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit sowie dem ausführlichen Stichwortregister, soll die Möglichkeit erweitern, mit dem Buch zu arbeiten.
335 Seiten
28,90 €

Inhalt

Inhalt:



1. Teil: Allgemeine Merkmale sowie unterschiedliche Formen und Strukturen von wissenschaftlichen Arbeiten bei der Polizei

1 Anforderungen an und Merkmale von wissenschaftlichen Arbeiten

2 Darstellungsformen und Funktionen wissenschaftlicher Arbeiten

3 Die äußere Form von Diplomarbeiten sowie Bachelor- oder Masterarbeiten



2. Teil: Möglichkeiten der Themenfindung für Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten mit Polizeibezug

1 Allgemeine Hinweise zum Anforderungsprofil der Arbeiten an Polizeihochschulen

2 Themenfindung von der ersten Idee bis zur konkreten Fragestellung

3 Überlegungen zur Standfestigkeit der konkreten Fragestellung



3. Teil: Darstellung einer Auswahl von Themenbeispielen aus der Fächervielfalt der Polizeihochschulen

1 Themen aus dem Studiengebiet Polizeiführungswissenschaft

2 Themen aus dem Studiengebiet Rechtswissenschaft

3 Themen aus dem Studiengebiet Staats- und Gesellschaftswissenschaften

4 Themen aus den Bereichen Technik und Sport



4. Teil: Erfolgreiche Literaturrecherche unter Berücksichtigung von Datenbanken und Internetsuche

1 Literaturrecherche in Katalogen, Datenbanken und Suchmaschinen

2 Literaturrecherche in Bibliotheken

3 Technik des Lesens und Auswertens geeigneter Literatur



5. Teil: Notwendige Grundkenntnisse zum Umgang mit der Textverarbeitungssoftware sowie die technische Verarbeitung von Quellen und Literatur unter WORD®

1 Allgemeine Hinweise zur Tastenbelegung

2 Die grundlegende Gestaltung der Datei für die wissenschaftliche Arbeit

3 Das konkrete Layout der wissenschaftlichen Arbeit

4 Technische Abschlussarbeiten nach Fertigstellung der wissenschaftlichen Arbeit



6. Teil: Grundkenntnisse für empirische Forschungsarbeiten

1 Die Bedeutung der Wissenschaftlichkeit für Experteninterview und Fragebogen

2 Allgemeine Standards der Wissenschaftlichkeit bei Einsatz von Befragungsmethoden

3 Die Frage nach dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn in Experteninterview und Fragebogen

4 Die Unterscheidung von qualitativen Experteninterviews und quantitativen Fragebogen

5 Das qualifizierte Experteninterview in wissenschaftlichen Untersuchungen

6 Der Fragebogen in wissenschaftlichen Untersuchungen



7. Teil: Zitiertechnik, Belegarten und Literaturangaben in Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten

1 Die richtige Zitiertechnik

2 Die Technik des Belegens von Literatur und Quellen

3 Das Literaturverzeichnis

4 Die Unterscheidung von Quellen und Literatur



8. Teil: Was ist zitierfähig und wie wird es zitiert?

1 Zitierung aus Büchern und Sammelwerken

2 Zitierung aus Zeitschriften und Zeitungen sowie Parlamentsdrucksachen

3 Zitierung aus Hochschulschriften und aus dem Internet

4 Zitierung von polizeiinternen Schriftwerken



9. Teil: Verständliche Sprache und Formulierungshilfen

1 Sprache als notwendige Voraussetzung einer wissenschaftlichen Arbeit

2 Wissenschaftssprache als besonderer Sprach- und Stiltyp



10. Teil: Referate und Präsentationen von Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten ohne PowerPoint erfolgreich halten

1 Die Arbeitsschritte für die Erstellung eines themengebundenen Vortrags

2 Die Veranschaulichung von Vortragsthemen

3 Formen der Veranschaulichung für Referat und Präsentation

4 Der Einsatz von Medien für den Vortrag eines Referats oder der Präsentation einer Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit



11. Teil: Die konkreten Inhalte von Einleitung, Hauptteil, Schluss und Abstract sowie die sonstigen Kriterien für die Bewertung von Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten

1 Allgemein formale Bewertungsaspekte

2 Besondere materielle Bewertungsaspekte in Bezug auf die Inhalte von Einleitung, Hauptteil, Schluss und Abstract



Anhang



Tanja Hartmann-Wergen

Grundlagen zum Strafrecht Erläuterungen und Prüfungsaufbauten 8., überarbeitete und aktualisierte Auflage

ISBN 978-3-86676-746-1
Das Buch soll Studierenden helfen, sich effizient auf Klausuren im Strafrecht vorzubereiten und Komplexität zu reduzieren. Zu diesem Zweck werden die klausurrelevanten Vorschriften des Strafrechts in einer an den Aufbau einer Prüfungsklausur angepassten Form dargestellt. Die kommentierten Aufbauschemata enthalten dabei Kurzerläuterungen und prüfungsrelevante Definitionen, weshalb die Prüfungsvorbereitung deutlich erleichtert wird.

Aber auch dem in der Praxis befindlichen Polizeibeamten wird das Buch eine Hilfe sein, wenn er schnell und wirksam die einzelnen Voraussetzungen eines Straftatbestandes rekapitulieren möchte.
679 Seiten
29,90 €

Inhalt

Inhalt:



Kapitel I - Grundlagen zum Strafrecht

1. Gesetzliche Grundlagen

2. Die Systematik des Strafgesetzbuches

3. Strafrechtliche Grundbegriffe

4. Die Methode der Fallbearbeitung im Überblick

5. Unterscheidung Urteilsstil – Gutachtenstil

6. Der prüfungstechnische Aufbau von Grundtatbestand und Qualifikation



Kapitel II - Allgemeingültige Prüfungsaufbauten zum Strafrecht

1. Vollendetes vorsätzliches Begehungsdelikt

2. Versuchtes vorsätzliches Begehungsdelikt mit Erläuterungen zum Rücktritt gemäß § 24 StGB

3. Fahrlässigkeitsdelikt

4. Erfolgsqualifiziertes Delikt

5. Vorsätzliches unechtes Unterlassungsdelikt

6. Fahrlässiges unechtes Unterlassungsdelikt

7. Mittelbare Täterschaft – § 25 Abs. 1, 2. Alt. StGB

8. Mittäterschaft, getrennter Aufbau – § 25 Abs. 2 StGB

9. Mittäterschaft, gemeinsamer Aufbau – § 25 Abs. 2 StGB

10. Anstiftung – § 26 StGB

11. Beihilfe – § 27 StGB

12. Versuchte Anstiftung zum Verbrechen – § 30 Abs. 1 StGB

13. Strafbare Vorstufen der Verbrechensbeteiligung – § 30 Abs. 2 StGB

14. Notwehr – § 32 StGB

15. Notwehrexzess – § 33 StGB

16. Rechtfertigender Notstand – § 34 StGB

17. Entschuldigender Notstand – § 35 StGB

18. Übergesetzlich entschuldigender Notstand

19. Einwilligung

20. Defensivnotstand – § 228 BGB

21. Aggressivnotstand – § 904 StGB



Kapitel III - Deliktsspezifische Prüfungsaufbauten zum Strafrecht

1. Widerstand gegen die Staatsgewalt (§§ 110 – 121 StGB)

2. Straftaten gegen die öffentliche Ordnung (§§ 123 – 145 d StGB)

3. Geld- und Wertzeichenfälschung (§§ 146 – 152 b StGB)

4. Falsche uneidliche Aussage und Meineid (§§ 153 – 163 StGB)

5. Falsche Verdächtigung (§§ 164 – 165 StGB)

6. Straftaten gegen den Personenstand, die Ehe und die Familie (§§ 169 – 173 StGB)

7. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (§§ 174 – 184 f StGB)

8. Beleidigung (§§ 185 – 200 StGB)

9. Verletzung des persönlichen Lebens- und Geheimbereichs (§§ 201 – 210 StGB)

10. Straftaten gegen das Leben (§§ 211 – 222 StGB)

11. Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (§§ 223 – 231 StGB)

12. Straftaten gegen die persönliche Freiheit (§§ 232 – 241 a StGB)

13. Diebstahl und Unterschlagung (§§ 242 – 248 c StGB)

14. Raub und Erpressung (§§ 249 – 256 StGB)

15. Begünstigung und Hehlerei (§§ 257 – 262 StGB)

16. Betrug und Untreue (§§ 263 – 266 b StGB)

17. Urkundenfälschung (§§ 267 – 282 StGB)

18. Strafbarer Eigennutz (§§ 284 – 297 StGB)

19. Straftaten gegen den Wettbewerb (§§ 298 – 302 StGB)

20. Sachbeschädigung (§§ 303 – 305 a StGB)

21. Gemeingefährliche Straftaten (§§ 306 – 323 c StGB)

22. Straftaten im Amt (§§ 331 – 358 StGB)





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