978-3-86676-631-0
Clemens Lorei (Hrsg.)
Studien zum Schusswaffeneinsatz: Polizeilicher Schusswaffengebrauch in Deutschland und … Polizeiwissenschaftliche Analysen Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei …
136 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-630-3
Clemens Lorei
Struktur und Entwicklung sozialer Unterstützung von Polizisten Polizeiwissenschaftliche Analysen, Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei …
107 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-550-4
Karlhans Liebl
Das Dunkelfeld der Kriminalität in Hessen Nach den Dunkelfelduntersuchungen die der Autor im Freistaat Sachsen durchgeführt hat, …
115 Seiten 19,90 €

Inhalt


978-3-86676-621-1
Clemens Lorei (Hrsg,)
Kommunikation statt Gewalt Polizeiwissenschaftliche Analysen - Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei …
167 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-496-5
Gerhard Schmelz
Blutspurenmusteranalyse aus (kriminal-) polizeilicher Sicht Auf Ersuchen des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) startete 2010 die Hessische …
221 Seiten 34,90 €

Inhalt


978-3-86676-494-1
Clemens Lorei (Hrsg.)
Studien zum Schusswaffengebrauch: Neue Studien zum Schießen Lieferung nur an Polizeidienststellen (Polizei, Bundespolizei, Zoll, etc.) und …
174 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-458-3
Marcel Müller
Ego-Depletion (Selbsterschöpfung) im Rahmen polizeilicher Einsätze Jeder Mensch verfügt über eine individuelle Ressource an Selbstkontrolle. Doch was …
117 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-435-4
Hannes Frank
Interkulturelle Kompetenz in der Polizeiausbildung Zwischen Theorie und praktischen … Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 29 Politik und Polizeiführung widmen sich …
128 Seiten 19,80 €

Inhalt


Clemens Lorei (Hrsg.)

Studien zum Schusswaffeneinsatz: Polizeilicher Schusswaffengebrauch in Deutschland und Europ

ISBN 978-3-86676-631-0
Polizeiwissenschaftliche Analysen Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung, Band 34
Der polizeiliche Schusswaffengebrauch ist eine der intensivsten Formen der Ausübung des staatlichen Gewaltmonopols und stellt wahrscheinlich die gravierendste Eingriffsmaßnahme dar, die ein Polizeibeamter treffen kann. Ihm kommt deswegen größte Bedeutung zu rechtlicher, öffentlicher, persönlicher und psychologischer Sich zu.

Bisher wurden polizeiliche Schussabgaben in Deutschland wissenschaftlich kaum unter sucht. Vergleiche der Situation in Deutschland mit der in anderen europäischen Ländern wurden nur vereinzelt vorgenommen. Schusswaffen-einsätze werden in Deutschland nur statistisch erfasst. Eine weitergehende Analyse sowie wissenschaftliche Aufarbeitung und Diskussion erfolgt nicht. Damit bleibt die Chance ungenutzt, aus diesen Einsätzen in Deutschland und aus anderen europäischen Ländern zu lernen. Es wird so versäumt, mögliche wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch in Aus- und Fortbildung einfließen zu lassen, um polizeiliches Handeln professioneller zu machen.

Mit den beiden vorliegenden Studien dieses Bandes führt der Herausgeber seine bisher erfolgen Ansätze fort, Schusswaffeneinsätze wissenschaftlich zu durchdringen
136 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Studie 1:

Schusswaffengebrauch gegen Personen in Deutschland


Clemens Lorei & Kristina Balaneskovic



1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

3 Methode

4 Ergebnisse

5 Diskussion

6 Fazit

7 Literatur 




Studie 2:

Lagebild polizeilicher Schusswaffengebrauch in Europa


Clemens Lorei & Kristina Balaneskovic



1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

3 Methode

4 Ergebnisse

5 Diskussion

6 Fazit

7 Literatur



Anhang



Clemens Lorei

Struktur und Entwicklung sozialer Unterstützung von Polizisten

ISBN 978-3-86676-630-3
Polizeiwissenschaftliche Analysen, Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Nicht nur, dass er gerne in Gesellschaft ist, in Beziehungen Glück findet und in Gemeinschaften Ziele erreicht, die er alleine nicht vermag, so steht sogar seine physische wie psychische Gesundheit in enger Verbindung mit anderen. Wird die alltägliche Belastung hoch oder widerfährt einem sogar Traumatisches, so gewinnen andere Menschen durch ihre soziale Unterstützung immer mehr an Bedeutung. Sie sind es, die durch direkte Hilfe, Mitgefühl, Feedback oder Geborgenheit Unterstützungsempfänger Stress besser bewältigen lassen.

Eine Berufssparte, die als mit Arbeitsbezogenen Stress sehr belastet gilt, ist der Polizeiberuf. Aus diesem Grunde kann soziale Unterstützung für Polizeibeamte eine hohe Bedeutung erlangen. Eindeutig ist dabei die Wirkung und Bedeutung Sozialer Unterstützung für Polizeibeamte gezeigt.

Offen ist jedoch, ob die soziale Unterstützung bei Polizisten quantitativ und qualitativ der anderer Bevölkerungsgruppen entspricht. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es deshalb zu prüfen, ob Polizisten über eine von anderen Gruppen abweichende Struktur von Sozialer Unterstützung verfügen und wie sich diese im Laufe der Sozialisation in den Beruf entwickelt.
107 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



1 Einleitung




2 Theoretischer Hintergrund


2.1 Effekte sozialer Unterstützung

2.1.1 Gesundheit allgemein

2.1.2 Depression

2.1.3 Burnout

2.1.4 Traumata

2.1.5 Stressbewältigung

2.1.6 Aspekte der Arbeit

2.2 Negative Seiten sozialer Unterstützung

2.3 Moderatoren

2.4 Struktur der sozialen Unterstützung

2.5 Ergebnisse von Studien bei der Polizei



3 Ziele der Untersuchungen und Hypothesen

3.1 Vergleich der Struktur Sozialer Unterstützung von Polizeibeamten mit nicht Polizisten



4 Methode

4.1 Instrument

4.1.1 Aktuelles Stresslevel

4.1.2 Fragebogen zur sozialen Unterstützung

4.1.3 Skala sozialer Unterstützung am Arbeitsplatz durch Kollegen und Vorgesetzte

4.1.4 Items zur negativen sozialen Unterstützung

4.1.5 Einstellung zum Zeigen von Emotionen

4.1.6 Kohäsion mit Kollegen, Organisation und Gesellschaft

4.1.7 Subjektives Weltbild

4.2 Stichproben

4.2.1 Polizei-Studierende

4.2.2 Studierende anderer Fachrichtungen

4.3 Befragung

4.3.1 Polizei-Studierende

4.3.2 Studierende anderer Fachrichtungen

4.4 Auswertung



5 Deskriptive Ergebnisse

5.1 Polizei-Studierende

5.1.1 Beziehungsstatus

5.1.2 Freizeitgestaltung

5.1.2.1 Sport

5.1.2.2 Freundeskreis

5.1.2.3 Vereinsleben

5.1.3 aktuelles Stresslevel
5.1.4 soziale Unterstützung am Arbeitsplatz durch Kollegen und Vorgesetzte

5.1.5 Einstellung zum Zeigen von Emotionen

5.1.6 Kohäsion mit Kollegen, Organisation und Gesellschaft

5.1.7 Subjektives Weltbild

5.1.8 wahrgenommene sozialen Unterstützung

5.1.9 Struktur sozialer Unterstützung

5.2 Studierende anderer Fachrichtungen

5.2.1 Beziehungsstatus

5.2.2 Freizeitgestaltung

5.2.2.1 Sport

5.2.2.2 Freundeskreis

5.2.2.3 Vereinsleben

5.2.3 aktuelles Stresslevel

5.2.4 soziale Unterstützung am Arbeitsplatz durch Kollegen und Vorgesetzte

5.2.5 Einstellung zum Zeigen von Emotionen

5.2.6 Kohäsion mit Kollegen, Organisation und Gesellschaft

5.2.7 Subjektives Weltbild

5.2.8 wahrgenommene sozialen Unterstützung

5.2.9 Struktur sozialer Unterstützung



6 Vergleiche

6.1 Vergleich Polizei-Studierende - Studierende anderer Fachrichtungen

6.1.1 Lebenssituation

6.1.2 Soziale Unterstützung am Arbeitsplatz durch Kollegen und Vorgesetzte

6.1.3 Einstellung zum Zeigen von Emotionen

6.2.4 Kohäsion mit Kollegen, Organisation und Gesellschaft

6.2.5 Subjektives Weltbild

6.2.6 wahrgenommene Sozialen Unterstützung

6.2.7 Struktur sozialer Unterstützung



7 Zusammenhänge mit der Sozialen Unterstützung

7.1 Lebenssituation

7.2 Einstellung zum Zeigen von Emotionen

7.3 Kohäsion mit Kollegen, Organisation und Gesellschaft

7.4 Subjektives Weltbild



8 Diskussion

8.1. Zur Methode

8.2 Vergleich der Struktur Sozialer Unterstützung von Polizeibeamten mit nicht Polizisten

8.2.1 Vergleich Polizeistudierender - Studierende andere Fachrichtungen

8.2.1.1 Unterschiede in der Soziale Unterstützung

8.2.1.2 Unterschiede in Moderationsfaktoren der Sozialen Unterstützung



9 Fazit

9.1 Vergleich Polizei - Nicht-Polizei hinsichtlich Sozialer Unterstützung

9.2 Entwicklung der Struktur Sozialer Unterstützung

9.3 Einflussfaktoren auf die Soziale Unterstützung

9.4 Praxisimplikationen



Literatur



Karlhans Liebl

Das Dunkelfeld der Kriminalität in Hessen

ISBN 978-3-86676-550-4
Nach den Dunkelfelduntersuchungen die der Autor im Freistaat Sachsen durchgeführt hat, kann nun eine weitere Untersuchung zu diesem Forschungsgegenstand für das Bundesland Hessen vorgelegt werden. Auch für dieses Bundesland lag bisher keine vergleichbare Untersuchung vor, sodass nun für Hessen zum ersten Mal Hinweise auf die tatsächliche Kriminalitätsbelastung vorliegen und andererseits auch für die gesamte Forschung zum Kriminalitätsaufkommen weitere interessante Ergebnisse erzielt werden konnten. So konnte festgestellt werden, dass eine Viktimisierung starke Auswirkungen auf die Kriminalitätsfurcht und auf das Freizeitverhalten der Bevölkerung hat.
115 Seiten
19,90 €

Inhalt

Inhalt:



1 Methodische Fragen und Stichprobe



2 Ergebnisse der Untersuchung


Sachbeschädigung

Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen

Bedrohung

Leichte Körperverletzung

Schwere Körperverletzung

Beleidigung

Diebstahl aus Kraftfahrzeugen

Diebstahl von Kraftfahrzeugen oder Motorrädern

Fahrraddiebstahl

Diebstahl aus der Wohnung (Trickdiebstahl)

Diebstahl aus Speicher- oder Kellerräumen

Wohnungseinbruch

Diebstahl von Geld, Geldbörsen oder Kreditkarten

Diebstahl von Hand- oder Einkaufstaschen

Betrug

Computer- oder Internetbetrug

Kapitalanlagebetrug

Unterschlagung

Stalking



3 Aspekte der Viktimisierung – Eine Zusammenfassung

3.1 Struktur des Dunkelfeldes in Hessen

3.2 Geschlechtsspezifische Unterschiede

3.3 Allgemeine Angaben zur Viktimisierung

3.4 Kriminalitätsfurcht und Anzeigeverhalten

3.4.1 Allgemeine Ergebnisse zur Kriminalitätsfurcht

3.4.2 Kriminalitätsfurcht unter Berücksichtigung des Geschlechts und Alter der Befragten

3.4.3 Kriminalitätsfurcht und Viktimisierung



4 Schlussbemerkung



Literaturverzeichnis



Clemens Lorei (Hrsg,)

Kommunikation statt Gewalt

ISBN 978-3-86676-621-1
Polizeiwissenschaftliche Analysen - Schriftenreihe der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung, Band 32

Der Polizeiberuf ist anspruchsvoll – immer wieder kommt man als Polizeibeamtin und Polizeibeamter in Situationen, in denen das polizeiliche Ziel nicht einfach zu erreichen ist, in denen Konflikte mit dem Gegenüber ausgetragen werden müssen oder in denen man an die Grenzen seiner Möglichkeiten stößt. Erfolgreiche Polizistinnen und Polizisten zeichnen sich dadurch aus, dass sie gerade auch in solchen Situationen, die scheinbar kaum zu lösen sind, Lösungen (ver-)suchen und auch teilweise finden. In schwierigen Konfliktsituationen mit einem Gegenüber kann mitunter der Einsatz von Gewalt vermieden werden indem geschickt kommuniziert wird.

Andere schwierige Situationen existieren, in denen übliche polizeiliche Handlungen und Methoden zu Erreichung des polizeilichen Ziels nicht erfolgreich sind. Hier kann der Einsatz von ungewöhnlichen Alternativen und Strategien mitunter helfen.

Diese beiden Aspekte wie Polizei auf unterschiedlichen Wegen ihr Ziel erreicht sind wissenschaftlich noch wenig betrachtet. Die hier vorliegenden Studien, die in Hessen und Österreich durchgeführt wurden, stellen deshalb dieses Einsatzhandeln in ihren Fokus.
167 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Clemens Lorei

1 Einleitung



Clemens Lorei, Kerstin Kocab & Karoline Ellrich

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Polizei & Gewalt

2.2 Kommunikation

2.3 Deeskalation



Clemens Lorei, Kerstin Kocab & Karoline Ellrich

Studie 1 in Hessen



3 Methode

3.1 Befragte Personen

3.2 Erhebung

3.3 Auswertung



4 Ergebnisse

4.1 Kategorie Kommunikation

4.2 Kategorie Alternativen

4.3 Metaergebnisse



5 Fazit der Studie 1 in Hessen

5.1 Polizeiliche deeskalierende Kommunikation

5.2 Kriterien „guter polizeilicher Kommunikation“ bzw. „guter Einsatzlösungen“

5.3 Aus- und Fortbildung

5.4 Methodik



Clemens Lorei & Thomas Greis

Studie 2 in Österreich



6 Methode

6.1 Befragte Personen

6.2 Erhebung

6.3 Auswertung



7 Ergebnisse

7.1 Prämierung

7.2 Eingesetzte Kommunikationstechniken

7.3 Fazit eingesetzte Kommunikationstechniken und kommunikative Aspekte

7.5 Metaergebnisse



8 Fazit Studie 2 Österreich

8.1 Polizeiliche deeskalierende Kommunikation

8.2 Kriterien „guter polizeilicher Kommunikation“ bzw. „guter Einsatzlösungen“

8.3 Aus- und Fortbildung

8.4 Methodik



9 Literatur



10 Anhang



Gerhard Schmelz

Blutspurenmusteranalyse aus (kriminal-) polizeilicher Sicht

ISBN 978-3-86676-496-5
Auf Ersuchen des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) startete 2010 die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltungeine Untersuchung und polizeipraktische Auswertung der BPA (Bloodstain Pattern Analysis = Blutspurenmusteranalyse). Ein wesentliches Projektziel war dabei die Entwicklung relevanter Entscheidungskriterien für Fachkommissariate, Erkennungsdienste und ggf. Staatsanwaltschaften im Hinblick auf die Durchführung organisatorischer und personeller Maßnahmen, vor allem aber auch im Zusammenhang mit einer differenzierten Beauftragung geeigneter BPA-Gutachter. Die vorliegende Arbeit stellt das Ergebnis dieses Projektes dar.
221 Seiten
34,90 €

Inhalt

Vorwort


1. Einleitung / Historie


2. Projektgegenstand/ -ziele /-verlauf (Übersicht)
2.1 Projektverlauf (Gesamtüberblick)
2.2 Projektgegenstand/ -ziele

2.2.1 Blutspurenmusteranalyse allgemein
2.2.2 Qualifizierte Spurensicherung
2.2.3 BPA-Potentiale für Ermittlung / Fahndung
2.2.4 Gutachtenkomplex
2.2.4.1 Grundsätzliche Voraussetzungen für die BPA-Beauftragung

2.2.4.2 Konkretisierung / Durchführung der Beauftragung

2.2.4.3 Kompetenz des Gutachters

2.3 BPA-Auswirkungen auf gerichtliche Verfahren


3. Einzelprojekte

3.1 Teilprojekt I (Fallakten / Thesis)

3.1.1 Methoden

3.1.2 Ergebnisse


3.2 Teilprojekt II (Ausbildungskonzept)

3.2.1 Projektgegenstand /-ziel

3.2.2 Methoden
3.2.3 Ergebnisse

3.2.3.1 BKA / LKA
3.2.3.2 Institute für Rechtsmedizin

3.2.3.3 Blutspureninstitut Usingen
3.2.3.4 2. Fragebogenaktion IG BPA
3.2.3.5 2. Fragebogenaktion AG „Blutspuren-Verteilungsmuster“ der DGRM

3.2.3.6 2. Fragebogen BSI Usingen
3.2.3.7 Hessische Erkennungsdienste / Fachkommissariate


3.3 Teilprojekt III (Kategorisierung / Terminologie)

3.3.1 Erste Ansätze: J. Radziki 1960
Herbert L. MacDonell 1971

3.3.2 S.H. James 1999

3.3.3 Bevel / Ross / Gardner 2002

3.3.4 James / Kish / Sutton 2005

3.3.5 BSI – Brodbeck – 2009 / 2011
3.3.6 Ramsthaler et al. 2015

4 Kriminalistische Relevanz der BPA

4.1 Passive Entstehungsmuster

- Passive Tropfspuren (Drip Trail)

- Fluss-/ Abrinnspuren (Flow Pattern)

- Sättigungsbedinge Spur (Saturation)

- Blutlache / große Volumina / Pool


4.2 Transfer-/ Kontaktspuren (Transfer Stain)
 - Abdruckspur (Contact Pattern)

- Wischspur (Wipe Pattern)

- Abstreifmuster (Swipe Pattern)


4.3 Projizierte Blutspuren / Spritzfelder (Projected Pattern)

- Aktive Einwirkungs-/ Auftreff-Spritzmuster
(Impact Pattern - Area of Convergence - Area of
Origin)

- Sekundäre Entstehungsmechanismen / Satellitenspritzer (Satelite Spatter)

- Projizierte Muster (Projection Mechanism)

- Abwurfspuren (Cast-off Pattern)

- Verletzung großer Blutgefäße

- Ausatmungsmuster (Expiration Pattern)


4.4 Sonstige Spuren (Altered) 125

- Geronnenes Blut (Clot)

- Verdünntes Blut (Diluted)

- Diffusion (Diffuse)

- Insektenartefakte (Insect Stain)

- Aussparungen (Void)

- Sequenzierungen (Sequences)

- Serumspur (Serum Stain)


5 Gesamtergebnisse / Ausblick



Clemens Lorei (Hrsg.)

Studien zum Schusswaffengebrauch: Neue Studien zum Schießen

ISBN 978-3-86676-494-1
Lieferung nur an Polizeidienststellen (Polizei, Bundespolizei, Zoll,
etc.) und Polizeiangehörige mit Nachweis.


Der polizeiliche Schusswaffengebrauch stellt wahrscheinlich die gravierendste Eingriffsmaßnahme dar, die ein Polizeibeamter treffen kann. Aus diesem Grund muss er hierauf unbedingt umfassend und nach besten Möglichkeiten vorbereitet werden, um entsprechende Gefahren für sich oder andere abwehren zu können und Unbeteiligte keiner Gefährdung auszusetzen. Die in diesem Band dokumentierten Studien wollen deshalb dazu beitragen, die wissenschaftliche Diskussion um den polizeilichen Schusswaffengebrauch anzuregen und helfen, die Schießaus- und -fortbildung bzw. das gesamte Einsatztraining zu optimieren.
174 Seiten
24,90 €

Inhalt

Clemens Lorei

Mehr als eine Dekade „neue Polizeimunition“ – evaluative Überlegungen

Clemens Lorei & Rudi Heimann

Schießen auf Flüchtende - Eine Replikation

Clemens Lorei, Bernd Grünbaum, Wolfgang Spöcker & Sven Spitz
Schnell
Schießen oder genau Treffen?

Zur Abhängigkeit von Schießgeschwindigkeit und Treffgenauigkeit



Marcel Müller

Ego-Depletion (Selbsterschöpfung) im Rahmen polizeilicher Einsätze

ISBN 978-3-86676-458-3
Jeder Mensch verfügt über eine individuelle Ressource an Selbstkontrolle. Doch was geschieht, wenn diese infolge von Selbsterschöpfung aufgebraucht ist? Welche Faktoren begünstigen Ego-Depletion und welche Maßnahmen können dazu beitragen, einer Erschöpfung der eigenen Psyche vorzubeugen? Diese und weitere Fragen werden in der vorliegenden Studie durch den Autor aufgenommen und diskutiert. Darüber hinaus überträgt der Verfasser die Kernaussagen aus der Ego-Depletion-Forschung auf den Polizeiberuf und wendet sie ferner auf verschiedene, vermeintlich triviale wie auch alltägliche, polizeiliche Aufgabenfelder an. Anhand einer empirischen Untersuchung mit 200 Polizeikommissar-Anwärter/innen zeigt der Autor auf, wie sich die erschöpfte Selbstkontrollkapazität von Polizeibeamt/innen auf die Impuls- und Emotionskontrolle im Einsatzgeschehen auswirken kann. Gerade im Bereich der Polizeiarbeit spielt das professionelle Handeln – insbesondere in Stresssituationen – eine entscheidende Rolle. Die aus dieser Studie gewonnen Erkenntnisse sollen neue Präventionsansätze fördern und nachhaltig zu einer Eindämmung von Ego-Depletion im polizeilichen Arbeitsalltag führen.
117 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1. Einleitung

2. Aktueller Forschungsstand

2.1 Grundannahmen der Ego-Depletion-Theorie
2.2 Zentrale empirische Studien
2.3 Zwischen-Resümee

3. Relevanz von Ego-Depletion für die polizeiliche Arbeit
3.1 Selbstkontrollanforderungen bei der Arbeit
3.1.1 Impuls- und Gefühlskontrolle
3.1.2 Ablenkungen Widerstehen
3.1.3 überwinden innerer Widerstände
3.2 überlegtes Treffen von Entscheidungen
3.3 Vorurteile und Labeling Approach
3.4 Risikoverhalten unter Ego-Depletion
3.5 Wechselwirkungen von Stress und Ego-Depletion
3.5.1 Hohe Arbeitsbelastung und geringe Erholungsphasen
3.5.2 Mangelnde Motivation
3.5.3 Crowding
3.6 Soziale Interaktion und Aggressionstendenzen
3.7 Zwischen-Resümee

4. Erläuterung der eigenen Studie (Methodik)
4.1 Untersuchungsdesign und Durchführung
4.1.1 Messung von Ego-Depletion und Dispositionen
4.1.2 Induktion von Ego-Depletion
4.1.3 Reaktionszeit als abhängige Variable
4.2 Hypothesen
4.2.1 Hypothese I
4.2.2 Hypothese II

5. Darstellung der Ergebnisse
5.1 Beschreibung der Stichprobe
5.2 Disposition zu Ego-Depletion
5.3 Zeitspanne bis zum Einschreiten
5.4 Kritische Reflexion
5.4.1 Stichprobe
5.4.2 Durchführung und Untersuchungsdesign
5.4.3 Testgütekriterien

6. Schlussfolgerungen und Ansätze für die Polizei

7. Abschließende Bemerkungen und Fazit

8. Abbildungs-, Tabellen- und übersichtsverzeichnis

9. Literatur- und Quellenverzeichnis

10. Anhang



Hannes Frank

Interkulturelle Kompetenz in der Polizeiausbildung Zwischen Theorie und praktischen Möglichkeiten

ISBN 978-3-86676-435-4
Polizeiwissenschaftliche Analysen, Band 29

Politik und Polizeiführung widmen sich seit geraumer Zeit verstärkt den Folgen zunehmender Globalisierung, internationaler Mobilität, Migration und anwachsender kultureller Diversität sowie ihrer Bewältigung. Interkulturelle Kompetenz ist als Herausforderung sowie Chance für die Verbesserung moderner Polizeiarbeit bei den Aus- und Fortbildungseinrichtungen der Polizei angekommen. Im Buch werden aktuelle Kulturkonzepte und Ansätze interkultureller Kompetenz vorgestellt sowie die gängigen Konzepte interkultureller Trainings erläutert. Im Kontext der Polizei werden Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kulturen im Lichte der Eigenheiten interkultureller Kommunikation veranschaulicht. Interviews mit zehn Experten der Hochschule für Polizei und Verwaltung bieten die Grundlage für ein umfassendes Bild des Status Quo der Vermittlung interkultureller Kompetenz in der Polizeiausbildung. Das Buch ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, das Ansätze im Umgang mit dem Thema ‚interkulturelle Kompetenz‘ für die Praxis darlegt. Es richtet sich an alle, die sich theoretisch oder praktisch mit anderen Kulturen und interkultureller Kompetenz im polizeilichen oder verwaltungsbehördlichen Kontext beschäftigen.
128 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:

1 Einleitung

2 Zum Kulturbegriff

2.1 Der enge Kulturbegriff
2.2 Der erweiterte Kulturbegriff
2.3 Funktionalistische Kulturansätze
2.4 Kulturrelativistische Ansätze
2.5 Multi- und Transkulturalität moderner Gesellschaften und Individuen
2.6 Konstruktivistische und poststrukturalistische Kulturansätze
2.7 Kulturelle Sozialisation
2.8 Interkulturelle Kommunikationsforschung
2.9 Interkulturelle Kommunikation

3 Interkulturelle Kompetenz
3.1 Listenmodelle interkultureller Kompetenz
3.2 Strukturmodelle interkultureller Kompetenz
3.3 Stufen- und Phasenmodelle interkultureller Kompetenz
3.4 Prozessmodelle interkultureller Kompetenz
3.5 Grundlagen interkulturellen Lernens
3.6 Interkulturelle Trainings
3.7 Zusammenfassung

4 Interkulturelle Kompetenz bei der Polizei
4.1 Forschung zum Thema
4.2 Interkulturelle Qualifizierungsansätze bei der Polizei
4.3 Die Relevanz interkultureller Kompetenz für die Polizei
4.4 Kulturelle überschneidungssituationen bei der Polizei
4.5 Erklärungsansätze für Defizite im Umgang mit fremden Kulturen bei der Polizei
4.6 Besonderheiten und Schwierigkeiten polizeilicher Kommunikation
4.7 Die polizeiliche interkulturelle Kompetenz
4.8 Die HfPV als polizeiliche Ausbildungsstätte
4.9 Zusammenfassung

5 Empirischer Teil
5.1 Experteninterviews
5.2 Forschungsfragen
5.3 Interviewaufbau
5.4 Interviewauswertung
5.5 Ergebnisse

6 Fazit