978-3-86676-545-0
Anja Mensching & Astrid Jacobsen (Hrsg.)
Empirische Polizeiforschung XXI Polizei im Spannungsfeld von Autorität, Legitimität und Kompetenz Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 24 Die Jahrestagung der Empirischen …
191 Seiten 22,90 €

Inhalt


978-3-86676-534-4
Tim Eichler
Die Polizei - Auf der Suche nach rationaler Sicherheit - Eine Organisationsanalyse der … Schriften zur Empirischen Polizeiforschung Die Studie stellt die Frage, ob Steuerungskonzepte …
250 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-499-6
Bernhard Frevel, Hans-Joachim Asmus, Rafael Behr, Hermann Groß und Peter …
Facetten der Polizei- und Kriminalitätsforschung Festschrift für Karlhans Liebl Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 22 …
282 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-487-3
Karlhans Liebl (Hrsg.)
Empirische Polizeiforschung XX: Polizei und Minderheiten „Minderheiten“ gibt es viele: soziale, ethnische, politische, weltanschauliche, religiöse, …
230 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-447-7
Bernhard Frevel & Hermann Groß (Hrsg.)
Empirische Polizeiforschung XIX: Bologna und die Folgen für die Polizeiausbildung Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 20 …
205 Seiten 22,90 €

Inhalt


978-3-86676-411-8
Carsten Dübbers
Von der Staats- zur Bürgerpolizei? Empirische Studien zur Kultur der Polizei im Wandel Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 19 Die Kultur der Polizei wird sowohl in der …
245 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-398-2
Bernhard Frevel & Rafael Behr (Hrsg.)
Empirische Polizeiforschung XVII: Die kritisierte Polizei Schriftenreihe Empirische Polizeiforschung, Band 18 …
257 Seiten 22,80 €

Inhalt


978-3-86676-373-9
Karlhans Liebl/Hans-Joachim Asmus/Bernhard Frevel/Hermann Groß/Thomas …
Forschung zu Sicherheit und Sicherheitsgewährung Festschrift für Manfred Bornewasser Schriften zur Empirischen Polizeiforschung: Band 17   …
268 Seiten 22,80 €

Inhalt


Anja Mensching & Astrid Jacobsen (Hrsg.)

Empirische Polizeiforschung XXI Polizei im Spannungsfeld von Autorität, Legitimität und Kompetenz

ISBN 978-3-86676-545-0
Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 24

Die Jahrestagung der Empirischen Polizeiforschung 2017 widmete sich dem Spannungsfeld von Autorität, Legitimität und Kompetenz unter der Prämisse, dass polizeiliche Autorität dabei nicht – wie im gesellschaftlichen und polizeilichen Alltagverständnis üblich – als Voraussetzung polizeilichen Handelns betrachtet wird, das der Polizei ‚naturgemäß‘ zusteht und zum Teil missachtet wird. Stattdessen soll der Blick auf polizeiliche Autorität als Produkt eines komplexen Herstellungsprozesses mit Bezügen zu polizeilichen Legitimitäts- und Kompetenzfragen gerichtet werden.

Dieser Tagungsband zur Jahrestagung der Empirischen Polizeiforschung XXI versammelt neben den Vortragsbeiträgen auch die verschriftlichten Versionen der Posterpräsentationen, die Nachwuchswissenschaftler/innen auf der Tagung vor- und zur Diskussion stellten. Der vorliegende Band gliedert sich in die vier thematische Abschnitte:

I. Polizei als sich selbst beobachtende bzw. Autorität und Legitimität herstellende Organisation
II. Polizei als Kompetenz, Legitimität und Autorität im Außenverhältnis herstellende Organisation
III. Polizei als beobachtende, kontrollierende und Autorität und Legitimität herstellende Organisation
IV. Polizei als Konfliktpartner, Gewaltmonopolist und medial inszenierte Organisation
191 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt:



Editorial: Polizei im Spannungsfeld von Autorität, Legitimität und Kompetenz

Anja Mensching & Astrid Jacobsen



Kapazitäten und Ansprüche polizeilicher Kriminalprävention.

Ein Plädoyer für die mitlaufende Bearbeitung prekärer Autorität und Legitimation.


Thomas Scheffer



Legitimität und Authentizität – Wertschätzung als organisationskultureller Aspekt des ‚Doing Authority‘ in der Polizei

Marlene Tietz & Anja Mensching



„Wir sind die Polizei. Das Schlusswort haben wir.“ (Un)doing authority in einem Schweizer Polizeidienst

Nathalie Pasche, Esteban Piñeiro & Martina Koch



Polizei als Status. Polizeipolitik als Statuspolitik?

Susanna Ehrensberger, Annelie Molapisi & Rainer Prätorius



Nachwuchsforschungsprojekt PluS-i: Interdisziplinäre Analysen für ein kontextadäquates, legitimes, effizientes und effektives plurales Polizieren im urbanen Raum

Nathalie Hirschmann & Tobias John



Neue Wege zur Darstellung der Rolle der Polizei

Christian Hamm & Markus Sander



Zur Legitimation polizeilicher Kontrolle. „Racial-“, „Social-“ und „Criminal-Profiling“ im Diskurs

Rafael Behr



Subtile Autorität und prekäre Legitimität der Videoüberwachung von Demonstrationen – Praxen und Wissensformen von Polizei und Protestierenden

Peter Ullrich



Im Namen der Gerechtigkeit? Über die Rechtfertigungsmuster polizeilicher Kompetenzüberschreitungen

Elena Isabel Zum-Bruch



Polizei und Staatsbildung in Venezuelas Bolivarischer Revolution: Polizeibefugnisse und ordnungspolitische Kontrolle in einem Hybridregime

Stiven Tremaria



„Ich hab’ Polizei“ – Die Darstellung der Polizei in deutschsprachigen Rapliedern

Christian Wickert



Tim Eichler

Die Polizei - Auf der Suche nach rationaler Sicherheit - Eine Organisationsanalyse der polizeilichen Präsenz in Großstädten

ISBN 978-3-86676-534-4
Schriften zur Empirischen Polizeiforschung

Die Studie stellt die Frage, ob Steuerungskonzepte für die Polizei passend sind, wie die Organisation mitunter eher kreativ damit umgeht und welche Effekte erzielt werden können. Auf der Grundlage von vergleichenden Fallstudien zu polizeilichen Präsenzkonzepten in fünf nordrhein-westfälischen Polizeibehörden arbeitet sie unter Nutzung des Konzepts des organisational-motiverten Handelns diverse Defekte der polizeilichen Verwaltungsmodernisierung heraus und hinterfragt, ob die Vorstellung der rationalen Steuerung nicht eher ein Mythos sei. Es wird dargestellt, wie die sozialkonstruktivistische Vorstellung von Sicherheit mit einer überkomplexen gesellschaftlichen Wertung und eine aus der polizeipraktisch gedeuteten und unterkomplexen Vorstellung von Sicherheitsproduktion konflikthaft aufeinanderprallen. Die Studie liefert einen wichtigen Beitrag für die verwaltungswissenschaftliche Analyse der Polizeiarbeit und deren Steuerung.
250 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt 


1. Einleitung
1.1 Problemstellung 
1.2 Erkenntnisinteresse und Fragestellung 
1.3 Methode und Theoriebezug 
1.4 Aufbau der Arbeit 

2. Bezugspunkte polizeilicher Modernisierung 
2.1 New Public Management und die Kriminologie 
2.1.1 New Public Management 
2.1.2 Kriminologische Eingrenzung 
2.2 Politische Gesellschaftssteuerung 
2.2.1 Planung, Steuerung und Governance 
2.2.2 Gesellschaftsbegriffe 

3. Organisational-motiviertes Handeln 
3.1 Organisationen zwischen Handeln und Struktur 
3.2 Legitimität und lose Kopplung in Organisationen 
3.3 Die Individuen in Organisationen 
3.4 Organisational-motivierter Ansatz in der Polizei NRW 

4. Die empirische Untersuchung 
4.1 Fallauswahl und Feldzugang 
4.2 Natürliche qualitative Daten 
4.3 Interviews 
4.4 Auswertung und Kategoriebildung 

5. Behördenanalysen 
5.1 Neue Führung und Steuerung der Polizei NRW 
5.2 Krefeld: Kommunalpolitische Erwartungen und polizeiliches Handeln 
5.3 Duisburg: Rockerprobleme und realistische Ziele 
5.4 Essen: Beschwerden, ein neuer Ansatz und Ernüchterung 
5.5 Düsseldorf: Image und Diebstahl hinter der Uniform 
5.6 Dortmund: Ein Toter in München und das Sicherheitsgefühl 

6. Prozessorientierte Analyse des Handelns der Polizei 
6.1 Problemdefinition und Schwerpunktsetzung 
6.2 Ziele, intendierte Wirkungen und Messungen 
6.3 Das Handeln und die Darstellung 
6.4 Dimensionen einer defekten Verwaltungsmodernisierung 
6.4.1 Erste Dimension - Messung 
6.4.2 Zweite Dimension - Schwerpunkt 
6.4.3 Dritte Dimension - Strategie 
6.4.4 Vierte Dimension – Kooperation 

7. Schlussbetrachtung 
7.1 Defekte der polizeilichen Verwaltungsmodernisierung 
7.2 Theoretischer Blickwinkel 
7.3 Umgang mit den Erkenntnissen 

Literaturverzeichnis
Quellenverzeichnis



Bernhard Frevel, Hans-Joachim Asmus, Rafael Behr, Hermann Groß und Peter Schmidt (Hrsg.)

Facetten der Polizei- und Kriminalitätsforschung Festschrift für Karlhans Liebl

ISBN 978-3-86676-499-6
Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 22
282 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Das „Ehritorial“

Bernhard Frevel



Kriminologische Fragen



Die „klassischen“ Anomietheorien und ihr Beitrag zur Erklärung von Jugendkriminalität

Hans-Joachim Asmus



Empirische Forschung zur subjektiven Sicherheit in einer Grenzregion

Anton Sterbling



Gefährlichkeit als soziales Konstrukt

Klaus Neidhardt



Polizei und Polizieren



„Wir ermitteln in alle Richtungen“ – Polizeiliche Verdachtsschöpfung zwischen Bauchgefühl, Diskriminierung und hierarchisches Wissensproduktion

Rafael Behr



Fehlerkultur und Polizei

Michael Jasch



Freiwilliger Polizeidienst in Hessen als Gegenstand empirischer Polizeiforschung

Hans Schneider



Ohne Polizei keine Sicherheit? Bürgerwehren – oder: Der Kampf ums Monopol

Marschel Schöne



Leitbilder in der Polizei: Wichtiges Instrument strategischen Managements oder nur symbolische Politik? – Ein Plädoyer für die Revitalisierung des Leitbilder der hessischen Polizei

Hermann Groß & Peter Schmidt



Bildungsarbeit in und für die Polizei



Polizei, Politik und Bildung

Bernhard Frevel & Philipp Kuschewski



Man müsste Klavierspielen können... – Der ungehobene Datenschatz der polizeilichen Vorgangsbearbeitung

Eberhard Kühne



Polizeiforschung und Polizeiwissenschaft



Polizeiwissenschaft als Verwaltungswissenschaft – zur Entwicklung der Deutschen Hochschule der Polizei

Hans-Jürgen Lange & Michaela Wendekamm



Der Wandel der Polizei – im Spiegel des Arbeitskreises Empirische Polizeiforschung?

Lena Lehmann



Polizisten: schlau... Professoren: doof

Rainer Prätorius



Über und von Karlhans Liebl



Lebenslauf


Schriftenverzeichnis



Karlhans Liebl (Hrsg.)

Empirische Polizeiforschung XX: Polizei und Minderheiten

ISBN 978-3-86676-487-3
„Minderheiten“ gibt es viele: soziale, ethnische, politische, weltanschauliche, religiöse, ökonomische, sexuelle, kulturelle. Sie erfahren häufig Benachteiligungen und Marginalisierungen, werden ausgegrenzt und mit Vorurteilen belegt, leiden unter Stereotypen und ungleichen Chancen, bis hin zu Hass und Verfolgung. In jüngster Vergangenheit wird offensichtlich, dass das Flüchtlingsthema in der Öffentlichkeit sichtbarer wird als früher und demzufolge auch kontrovers diskutiert wird. Die XX. Tagung der „Empirischen Polizeiforschung“ 2016 nahm das Verhältnis von Polizei und Minderheiten in den Blick.
230 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt

Vorwort

Polizeiliche Unsensibilität oder Fremdenfeindlichkeit im Umgang mit migrantischen Opfern? – Unsere Untersuchung „revisited“

Hans Joachim Asmus & Thomas Enke

„Ein Angriff auf unsere wesentlichen Werte“ Rekonstruktion polizeipraktischer Deutungsarbeit
Heike Würstl

Das „unbekannte Gesicht“ der Police Nationale – der Umgang mit Minderheiten in den Problemvierteln Frankreichs am Beispiel des Jugend- und Freizeitzentrums (CLJ) der Police Nationale in Strasbourg
Dirk Herzbach

„Normalbürger“ versus „Krawalltouristen“. Polizeiliche Kategorisierungen von Demonstrationen zwischen Recht und Soziologischem Ermessen
Peter Ullrich

Strafverfolgung von Zwangsprostitution – vorbehaltsbegründete Dynamiken zwischen ausländischen Opfern und der Polizei
Mascha Körner, Yvette Völschow und Matthias Radtke

Die Konstruktion von Raumwissen bei der Polizei im Kontext benachteiligter Stadträume
Daniela Hunold

Flanierende Polizeiarbeit im Quartier
Christiane Howe

Störfaktor Kommunikation: Aspekte des milieuspezifischen (Un-) Verständnisses als Potenziale und Grenzen der Polizei
Lilia Monika Hirsch

Wen fokussiert das dritte Auge? Der Einsatz von Bodycams bei der Polizei
Lena Lehmann

Polizeiarbeit zwischen Definitionsmacht und Diskriminierung. Zur sozialen Selektivität polizeilicher Ermittlungen
Andreas Ruch

Weibliche Homosexualität in der Polizeiorganisation
Jana Möbius



Bernhard Frevel & Hermann Groß (Hrsg.)

Empirische Polizeiforschung XIX: Bologna und die Folgen für die Polizeiausbildung

ISBN 978-3-86676-447-7
Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 20
205 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt:

Editorial: Der Bologna-Prozess veränderte das Polizei-Studium
Bernhard Frevel und Hermann Groß

Grundfragen zum Polizeistudium

Polizei und Wissenschaft an polizeilichen (Aus-)Bildungseinrichtungen:
Eine schwierige Beziehung mit Perspektive

Thomas Ohlemacher

Von reflektierten Praktikern und handlungssicheren Akademikern – Szenario für eine didaktische Synthese von Wissenschaft und Praxis in der Polizeiausbildung
Madeleine Bernhardt & Jochen Christe-Zeyse

Veränderung der Kultur der Polizei durch den Akademisierungsprozess – Ergebnisse aus einer quantitativ empirischen Studie der Kölner Polizei
Carsten Dübbers

Wer wird heute warum Polizist? Die Anwärterbefragung der Polizei Hamburg.
Simone Rabitz-Suhr

Ausgewählte Aspekte der hochschulischen Qualifizierung

Umgang mit Gewalt als Thema der Polizeiausbildung

Clemens Lorei

Kriminalpolizeiliches Studium – Notwendige Spezialisierung oder überflüssige Elitenbildung?
Hermann Groß & Peter Schmidt

Besser als Vorher? – Wissenschaftliches Selbstverständnis und Studierverhalten von Diplom- vs. Bachelorstudierenden des gehobenen Polizeivollzugsdienstes
Helmut Kleinschmidt

Kooperatives Qualitätsmanagement als Ermöglichungsstruktur für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre?
Patrick Sturtz-Klose

Forschung als Element hochschulischer Polizeiausbildung

Forschungsbasiertes Lehren und Lernen – am Beispiel des Moduls „Unser erstes Forschungsprojekt“ der FH Polizei Sachsen-Anhalt

Thomas Enke

Forschung als anerkannte Ressource der Polizei
Esther Jarchow

Die Autorinnen und Autoren



Carsten Dübbers

Von der Staats- zur Bürgerpolizei? Empirische Studien zur Kultur der Polizei im Wandel

ISBN 978-3-86676-411-8
Schriften zur Empirischen Polizeiforschung, Band 19

Die Kultur der Polizei wird sowohl in der Polizeiwissenschaft, als auch in den Medien vielschichtig betrachtet. Insbesondere nach übergriffen werden als Paradigmen geltende Vorstellungen über die Polizei rezipiert, so z.B. Korpsgeist, gewaltbetonende Männlichkeit und „Crime Fighter“. Fragt man nach der empirischen Basis für diese Aussagen so stellt man fest, dass sich die zumeist qualitativen Studien insbesondere auf Forschungen Peter K. Mannings im anglo-amerikanischen Raum und auf Rafael Behr im Deutschen Raum beziehen.
Diese Arbeit zeigt im Rahmen einer quantitativ empirischen Studie in der Kölner Polizei, dass durch verschiedene gesellschaftliche Prozesse, u.a. der Akademisierung der Polizei, die zentralen Werte der Polizeikultur sich verschieben und lädt dazu ein, die Konzepte neu zu denken und sich auf die „Next Generation“ der Polizei einzustellen.
Kontextuiert wird die Arbeit durch eine politische Rahmung, welche den Weg von einer Staatspolizei zu einer modernen Bürgerpolizei, die eine andere Kultur voraussetzt, zeichnet.
245 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

I. Danksagung

1. Einleitung

2. Staats- und Bürgerpolizei

2.1 Begriffliche Klärungen
2.1.1 Staatspolizei
2.1.2 Bürgerpolizei
2.1.3 Primat der Politik oder Primat des Rechts?
2.2 Kulturelle Identität einer Bürgerpolizei
2.3 Zwischenfazit

3. Forschungsstand zur Kultur der Polizei
3.1 Organisationskultur und organisationale Subkulturen
3.2 Polizei- und Polizistenkultur
3.2.1 Polizeikultur (Police Culture)
3.2.2 Polizistenkultur (Cop Culture)
3.3 Weitere Forschungen zur Kultur der Polizei
3.4 Staatspolizeiliche Polizeikultur oder bürgerpolizeiliche Polizistenkultur?
3.5 Kurzzusammenfassung

4. Soziologische Grundlagen von Polizei- und Polizistenkultur
4.1 Persönlichkeit und Sozialisation
4.2 Habitus und das Unterfeld Polizei
4.3 Veränderungen in den Herkunftsmilieus von Polizeibeamten
4.4 Sozialisation in der Organisation Polizei
4.5 Kurzzusammenfassung

5. Empirische Erhebungen
5.1 Das Feld Polizei
5.2 Methode und Entwurf einer Untersuchungsfragestellung
5.2.1 Untersuchungsfragestellung
5.2.2 Durchführung der Befragung nachGEfragt 2011
5.2.3 In nachGEfragt untersuchte Dienststellen
5.2.4 Operationalisierung der Untersuchungsfragestellungen
5.3 Methode und Durchführung bisheriger Befragungen
5.3.1 POLIS-Studie 1999/2002
5.3.2 Studie Dübbers 2009

6. Auswertung des quantitativen Materials
6.1 Führungskräfte
6.2 Polizistinnen und Polizisten
6.3 Altersbedingte Einstellungsveränderungen
6.4 Auswirkungen durch Arbeitszeitmodelle
6.5 Unterschiedliche Dienststellen im Vergleich
6.5.1 Vergleich aller Wachen
6.5.2 Pool vs. feste Dienstgruppe
6.6 Herkunft der Polizeibeamten und Akademisierung der Polizei
6.7 Zeitreihenvergleich
6.8 Messskala für Dienststellenkulturen in der Polizei

7. Reflexion der empirischen Auswertung
7.1 Kontext- oder Herkunftseffekt?
7.2 Akademisierung
7.3 Organisations- und Struktureffekte
7.4 Abkehr von der Dichotomie von Polizei- und Polizistenkultur
7.5 Gewalt als kulturformender Faktor
7.6 Paradigmenwechsel der Kultur der Polizei und Aussagekraft bisheriger Forschungsergebnisse für die Gegenwart
7.7 Möglichkeiten und Grenzen der Prävention von polizeilichen Gewaltübergriffen
7.8 Zwischenfazit

8. Ansätze für die (Weiter-)Entwicklung der neuen Kultur der Polizei
8.1 Entwicklung neuer Führungskonzepte
8.2 Weiterentwicklung der Kultur unter bürgerpolizeilichen Prämissen
8.3 Polizeibeauftragter
8.4 Kennzeichnungspflicht

9. Fazit

10. Diskussion und Ausblick



Bernhard Frevel & Rafael Behr (Hrsg.)

Empirische Polizeiforschung XVII: Die kritisierte Polizei

ISBN 978-3-86676-398-2
Schriftenreihe Empirische Polizeiforschung, Band 18
257 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

Editorial: Die kritisierte Polizei
Bernhard Frevel und Rafael Behr

Makroebene des Vertrauens und der Kritik

Vertrauen in die deutsche Polizei: Risikogruppen und Einflussfaktoren

Nathalie Guzy

Polizei-Kritik in der parlamentarischen Praxis
Anna Frische

Kritik an der Polizei durch die Verwendung Sozialer Medien
Petra Saskia Bayerl, Nathalie Hirschmann und Alexander Boden

Strukturen der Kritik und der Kontrolle

Kritik – eine Frage von Kultur und Werten

Henriette Bohn

Der Menschenrechtsbeirat in österreich. Ein Instrument zur systematischen (Selbst-)Reflexion der menschenrechtskonformen Polizeiarbeit
Bernd Bürger

Polizei-Beschwerdestellen – von den USA lernen?
Hartmut Aden

Reputationsbelastende Handlungsfelder

Der Topos des Widerstandsbeamten als verdichtete Selbstkritik der Polizei

Stefanie Tränkle

„Lässig bleiben?“ Respektlosigkeiten und Autoritätsverlust im Erleben von uniformierten Streifenpolizistinnen und -polizisten
Ulf Bettermann

Offensiver vs. defensiver Umgang mit Polizeikritik

Kein Kummer mit der Nummer? - Ergebnisse einer empirischen Erhebung zur Kennzeichnungspflicht in den Berliner Einsatzhundertschaften im Mai 2013

Birgit Thinnes

Kennzeichnungspflicht von Polizeibediensteten
Lena Lehmann

Kritik an der eigenen Institution. Konsequenzen für die Identifikation von Polizeibeamten
Stefanie Giljohann & Jochen Christe-Zeyse

Die Autorinnen und Autoren



Karlhans Liebl/Hans-Joachim Asmus/Bernhard Frevel/Hermann Groß/Thomas Ohlemacher/Peter Schmidt (Hrsg.)

Forschung zu Sicherheit und Sicherheitsgewährung Festschrift für Manfred Bornewasser

ISBN 978-3-86676-373-9
Schriften zur Empirischen Polizeiforschung: Band 17
 
268 Seiten
22,80 €

Inhalt

Inhalt:

Management urbaner Sicherheit
Bernhard Frevel

Die Jungtatverdächtigendatei in Sachsen-Anhalt – Ein Instrument zur einheitlichen und verbesserten Bekämpfung von Mehrfach- und Intensivtätern?
Hans-Joachim Asmus

Furcht im Paradies – überlegungen zur erhöhten Kriminalitätsfurcht auf der Urlaubsinsel Usedom
Martin Wiese, Peter Balschmiter & Anne Köhn

Kadenz zum Solo über 15 Jahre: Risikoverhalten, Delinquenz und Rehabilitation im Straßenverkehr
Edzard Glitsch

Dunkelfeldforschung – Ein Beispiel für eine notwendige quantitative Forschung
Karlhans Liebl

Polizei und interkulturelle Kompetenz: Haltung und Handeln in sozialen Brennpunkten
Annette Flos & Thomas Ohlemacher

Polizeiliche Verhaltensunterschiede zwischen Auftrags- und Befehlstaktik – Eine erste empirische Annäherung
Clemens Lorei, Heinz Walter Müller & Peter Faesel

Das Polizeistudium: Veränderungen der Berufs- und Studienmotivation von hessischen Polizeistudierenden 2009-2013
Hermann Groß & Peter Schmidt

Die Präventivwirkung der polizeilichen Inszenierung – Notizen zum Mythos Sicherheit
Marschel Schöne

Polizeiwissenschaft – mehr als eine „Brotwissenschaft“? Ein Essay zur Frage: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Polizeiwissenschaft?
Bernhard Frevel

Lebenslauf, Forschungsprojekt und Schriften von Manfred Bornewasser

Autorenangaben