978-3-86676-548-1
Yves Michaelis
Situationsorientierte Wendungen und Satzbausteine in polizeilichen Einsatzsituationen mit nicht … Schriftenreihe der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich …
84 Seiten 14,90 €

Inhalt


978-3-86676-540-5
Yves Michaelis
Entwicklung eines Konzepts zum interkulturellen Umgang mit nichtdeutschsprachigen Ausländern zur … Für eine erfolgreiche polizeiliche Kommunikation und polizeiliche Handlungssicherheit in …
118 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-500-9
Julia Bischoff
Willensfreiheit und strafrechtliche Schuld Schriftenreihe der Thüringer Fachhochschule für … Die Studie setzt sich kritisch mit Ergebnissen der Hirnforschung auseinander, welche die Existenz …
79 Seiten 12,90 €

Inhalt


978-3-86676-270-1
Marcel Günther
Bürger übernehmen Verantwortung - Kriminalpräventives Bürgerengagement Eine explorative Studie … Dieses Buch beinhaltet die Ergebnisse einer Forschungsarbeit, die sich mit einer speziellen Form …
230 Seiten 19,80 €

Inhalt


978-3-86676-189-6
Hans Peter Schmalzl, Uwe Füllgrabe, Bernd Körber, Martin Neuberger, Malte …
Schutzpolizei im Einsatz - Praxisrelevante Erkenntnisse aus Wissenschaft und … Am 19. April 2011 fand am Fachbereich Polizei der Thüringer Fachhochschule für öffentliche …
84 Seiten 9,90 €

Inhalt


978-3-86676-115-5
Friederike Blei
FLUCHT VOR DEM DIABETES-MELLITUS-TYP-2 Entwicklung eines langfristigen Präventionsprogramms für Polizeivollzugsbeamte mit Metabolischem …
155 Seiten 14,80 €

Inhalt


978-3-86676-036-3
Mario Figula
Lokale Prävention von Kriminalität Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Kooperationsformen sowie einer bürger- und …
68 Seiten 9,90 €

Inhalt


978-3-935979-43-6
Heike Würstl
Analyse eines Erpresserschreibens Band 1 Die Autorin, eine Thüringer Polizeikommissarin, zeigt exemplarisch anhand der Analyse …
44 Seiten 8,90 €

Inhalt


Yves Michaelis

Situationsorientierte Wendungen und Satzbausteine in polizeilichen Einsatzsituationen mit nicht deutschsprachigen Ausländern Ein Gestenkatalog (Englisch/Deutsch)

ISBN 978-3-86676-548-1
Schriftenreihe der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei

Gestik und Mimik sind bei der Verständigung mit nicht deutschsprachigen Ausländern von sehr großer Bedeutung. Gesten in unterschiedlichen Kulturkreisen können unterschiedliche Signale aussenden. Sie richtig zu dekodieren ist in polizeilichen Alltagssituationen enorm wichtig. Nicht zuletzt kann die Benutzung der richtigen Gestik und Mimik zusätzlich zur verbalen Kommunikation zur Deeskalation im polizeilichen Alltag beitragen. Der Gestenkatalog soll hierzu eine Hilfestellung bieten.
84 Seiten
14,90 €

Inhalt

Inhalt



I. GESTEN ZUR UNTERSTÜTZUNG DER VERBALEN KOMMUNIKATION



II. SITUATIONSORIENTIERTE WENDUNGEN UND SATZBAUSTEINE


1. ANHALTEN, ANSPRECHEN UND VORSTELLEN

2. ALLGEMEINE FORMULIERUNGEN ZUR VERSTÄNDIGUNG

3. ALLGEMEINE FORMULIERUNGEN ZUR BERUHIGUNG, DEESKALATION, EINFRIERUNG DER LAGE UND EIGENSICHERUNG

4. ALLGEMEINE NENNUNG DES GRUNDES

5. BELEHRUNGEN

6. PERSONALIENFESTSTELLUNG, FESTSTELLUNG VON BERECHTIGUNGEN

7. KLÄRUNG VON SACHVERHALTEN

8. PLATZVERWEIS, RÜCKKEHRVERBOT, WOHNUNGSVERWEISUNG

9. DURCHSUCHUNG, FESSELUNG

10. MITNAHME ZUR DIENSTSTELLE, GEWAHRSAM, VORLÄUFIGE FESTNAHME

11. SICHERSTELLUNG, BESCHLAGNAHME

12. FORMULIERUNGEN ZUM ÜBERZEUGEN

13. FORMULIERUNGEN ZUM WARNEN

14. FORMULIERUNGEN ZUM ANDROHEN VON FOLGEN UND MAßNAHMEN



III. BELEIDIGENDE UND MISSVERSTÄNDLICHE GESTEN



Yves Michaelis

Entwicklung eines Konzepts zum interkulturellen Umgang mit nichtdeutschsprachigen Ausländern zur Bewältigung ausgewählter polizeilicher Situationen

ISBN 978-3-86676-540-5
Für eine erfolgreiche polizeiliche Kommunikation und polizeiliche Handlungssicherheit in interkulturellen Kontexten ist eine angemessene sprachliche Verständigung von großer Bedeutung. Publikationen zu Gestik und Mimik verschiedener Kulturkreise gibt es bereits, ebenso wie Lehrbücher zu den sogenannten useful oder short phrases. Eine Kombination beider sprachlichen Kommunikationsweisen gibt es bisher nicht. Von daher füllt diese Arbeit eine Forschungslücke aus.
118 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt



VORWORT VON DORIS KLEIN



1. PROBLEMSTELLUNG




2. THEORETISCHE ASPEKTE ZUM INTERKULTURELLEN UMGANG


2.1 KULTURBEGRIFF

2.2 INTERKULTURELLE KOMPETENZ

2.2.1 Einordnung interkultureller Kompetenz

2.2.2 Das Modell nach Bolten

2.2.3 Interkulturelle Kompetenz als polizeiliches Thema

2.3 INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION IM RAHMEN DER POLIZEIARBEIT

2.3.1 Das Sender-Empfänger-Modell

2.3.2 Die pragmatischen Axiome von Watzlawick

2.3.3 Problemfelder interkultureller Kommunikation

2.3.4 Die Kommunikationsebenen

2.3.5 Umgang mit Kommunikationsstörungen

2.3.6 Die Besonderheiten polizeilicher Kommunikation

2.4 ZUSAMMENFASSUNG



3. METHODIK

3.1 RAHMENBEDINGUNGEN FÜR EIN POLIZEILICHES KONZEPT

3.2 LEITFADENGESTÜTZTE INTERVIEWS

3.2.1 Zielstellung und Beschreibung der Methode

3.2.2. Auswahl der Experten

3.2.3 Ablauf und Inhalt der Interviews

3.2.4 Durchführung der Interviews

3.2.5 Auswertung der Interviews



4. KONZEPT ZUM INTERKULTURELLEN UMGANG MIT NICHTDEUTSCHSPRACHIGEN AUSLÄNDERN

4.1 VERBALES UND NONVERBALES GRUNDVERHALTEN

4.2 ANWENDUNG VON KOMMUNIKATIONSSTRATEGIEN

4.3 EINSATZ DER ENGLISCHEN SPRACHE

4.4 EINSATZ VON UNTERSTÜTZENDER GESTIK



5. DISKUSSION



6. FAZIT




LITERATUR




ANHANG


A 1. ABBILDUNGEN UND TEXTAUSSCHNITT

A 2. BEFRAGUNG

A 2.1 Interviewleitfaden

A 2.2 Anmerkungen zu den Transkriptionen

A 3. KATALOGE

A 3.1 Anmerkungen zu den Katalogen

A 3.2 Situationsorientierte Wendungen und Satzbausteine



Julia Bischoff

Willensfreiheit und strafrechtliche Schuld Schriftenreihe der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei

ISBN 978-3-86676-500-9
Die Studie setzt sich kritisch mit Ergebnissen der Hirnforschung auseinander, welche die Existenz des freien Willens und damit ein „Anders-Handeln-Können“ des Menschen bestreiten und die Abschaffung des Schuldstrafrechts zugunsten eines Maßregel- oder Präventionsstrafrechts fordern.
79 Seiten
12,90 €

Inhalt

Inhalt:



I Inhaltsverzeichnis



II Abkürzungsverzeichnis




1 Einleitung




2 Das Schuldprinzip im deutschen Strafrecht


2.1 Die Operationalisierung des Schuldbegriffs

2.1.1 Schuldidee

2.1.2 Strafbegründungsschuld

2.1.3 Strafzumessungsschuld

2.2 Was bedeutet Schuld(un)fähigkeit?



3 Der Determinismus-Indeterminismus-Streit

3.1 Funktionen von Schuld gegenüber Strafe in Abhängigkeit von Straftheorien

3.1.1 Absolute Straftheorie

3.1.2 Relative Straftheorie

3.1.3 Vereinigungstheorie

3.2 Determinismus

3.2.1 Allgemeine Theorie des Determinismus

3.2.2 Neuronaler Determinismus

3.3 Indeterminismus

3.3.1 Theorie der Willensfreiheit

3.3.2. Das indeterministische Menschenbild des bis heute geltenden Schuldstrafrechts



4 Gesetzgebung und Rechtsprechung



5 Gegenwärtige Argumentationen zur Willensfreiheit im Schuldstrafrecht


5.1 Die Charakterschuld und Lebensführungsschuld

5.2 Der funktionale Schuldbegriff

5.3 Das soziale Schuldurteil

5.4 Schuld als unrechtes Handeln trotz normativer Ansprechbarkeit



6 Willensfreiheit und Schuldfähigkeit in den neurowissenschaftlichen Theorien der Gegenwart

6.1 Experimentalpsychologische Befunde

6.1.1 Versuchsaufbau

6.1.2 Ergebnis

6.1.3 Schlussfolgerungen

6.2 Kritik an den Libet-Experimenten

6.2.1 Die Einwände von Benjamin Libet

6.2.2 Einwände anderer

6.3. Ergebnisse der modernen Hirnforschung

6.3.1. Einsichten der Neurobiologie in die Steuerung von Handlungen

6.3.2. Neurobiologische Auffälligkeiten bei Gewaltstraftätern

6.3.3. Kritische Anmerkungen

6.4. Hirnforscher als Strafrechtsreformer



7. Der strafbegrenzende Charakter der Schuld



8. Ein Gedankenexperiment: Dieb vs. Mörder




9. Was lässt der Determinismus vom Strafrecht übrig? – Schlussfolgerungen für das Strafgesetzbuch


9.1. Verantwortung bei Fahrlässigkeit?

9.2. Erfolgsqualifikation

9.3. Unechte Unterlassungsdelikte

9.4 Verbotsirrtum

9.3. Rücktritt vom Versuch

9.4. Entschuldigender Notstand



10. Die Bedeutung des Freiheitserlebens für die Schuld

10.1. Erste-Person-Perspektive vs. Dritte-Person-Perspektive

10.2. Tatverantwortung



11. Fazit



III Literaturverzeichnis



Marcel Günther

Bürger übernehmen Verantwortung - Kriminalpräventives Bürgerengagement Eine explorative Studie auf dem Gebiet der qualitativen Sozialforschung

ISBN 978-3-86676-270-1
Dieses Buch beinhaltet die Ergebnisse einer Forschungsarbeit, die sich mit einer speziellen Form bürgerlichen Engagements beschäftigt. Das Ergebnis ist eine komplexe Betrachtung von Interaktionsmustern, die vielleicht auch ähnlichen Projekten als Leitfaden dienen könnte.
Im ersten Teil der Veröffentlichung findet sich ein überblick über aktuelle Modelle der kriminalpräventiven Beteiligung von Bürgern. Die aus verschiedenen Quellen zusammengetragenen Erkenntnisse bilden die Basis für eine erste wissenschaftliche Untersuchung einer speziellen Initiative, die im Weiteren mittels sozialwissenschaftlicher Methoden analysiert und mit verschiedenen Modellen abgeglichen wird.


Im Rahmen einer qualitativen Studie werden Arbeitsmethoden, Gruppenprozesse und Rahmenfaktoren beleuchtet, unter denen eine kleine Gruppe Menschen versucht, ihr Quartier (eine Plattenbausiedlung) lebenswerter zu gestalten. Auf der Grundlage des Ansatzes der Grounded Theorie werden Interviews einzelner Akteure und gruppeninterne Dokumente ausgewertet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse dienen der Formulierung erster Thesen zu Wirkungszusammenhängen und der Prognose möglicher kriminalpräventiver Effekte.
230 Seiten
19,80 €

Inhalt

Vorwort
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung
1. Gegenstand, Ziel und Struktur der Arbeit
1.1. Der Forschungsgegenstand
1.2. Themenfindung
1.3. Forschungsfragen
1.4. Eine besondere Situation
1.5. Die Struktur der Arbeit
B. Theoretischer Teil
2. (Innere-)Sicherheit und Großstädte
2.1 Die Bedeutung des Faktors Sicherheit in der Kommunalpolitik
2.2 Das subjektive Sicherheitsempfinden
3. Die Landeshauptstadt Erfurt – Eine Großstadt
3.1 Städtischer Gesamtkontext
3.2 Der Problembezirk GWS-Nord – „Plattenbau“
3.3 Das Profil des Stadtteils Roter Berg
3.3.1 Sozial- und Bevölkerungsstruktur
3.3.2 Kriminalitätsbelastung
3.3.3 Probleme und Potentiale in der Entwicklung des Stadtteils
3.3.4 Städtische Interventionsmaßnahmen
3.3.5 Fazit
3.4 Das Konzept der Integrierten Sozialraumplanung von Erfurt
3.4.1 Theoretische Grundlagen des Konzeptes
3.4.2 Städtische Raumplanung und Soziale Kontrolle
3.4.3 Fazit
4. Ein Ausschnitt der deutschen Sicherheitslandschaft
4.1 Entstehungsgeschichte der „Sicherheitsmärkte“
4.1.1 Wirtschafts-, Haushaltskrisen und Gesellschaftsveränderungen
4.1.2 Globalisierung, Terrorismus und Rechtssystem
4.1.3 Fazit
4.2 Bürgerbeteiligung in der Kriminalprävention
4.2.1 Das Konzept der Bürgerbeteiligung in Deutschland
4.2.2 Bürgerbeteiligung in der Sicherheitsproduktion
4.3 Aktuelle (kommunale) Sicherheitskonzepte mit Bu¨rgerbeteiligung – Ein überblick
4.3.1 Das Konzept der kommunalen Kriminalprävention
4.3.2 Präventionsräte
4.3.3 Ordnungspartnerschaften in NRW
4.3.4 Polizeilich orientierte Sicherheitskonzepte
4.3.5 Bayerische Sicherheitswacht
4.3.6 Brandenburgische Sicherheitspartnerschaften
4.3.7 Freie Träger – Non-Profit-Organisationen
4.4 Fazit
C. Forschungsteil
5. Forschungsdesign
5.1 Entwickelte Methode
5.1.1 Literaturanalyse
5.1.2 Interviewtechnik
5.1.3 Dokumentenanalyse
5.1.4 Transkription
5.1.5 Auswertungsverfahren
5.1.6 Anonymisierung
5.2 Feldzugang
5.3 „Ein kritischer Blick“
5.3.1 Allgemeiner Forschungsverlauf
5.3.2 Leitfäden
5.3.3 Interviewplanung/-verlauf
5.3.4 Transkription
5.3.5 Interviewanalyse
5.3.6 Dokumentenanalyse
5.3.7 Erste Kategorisierungen
5.3.8 Zweite Kategorisierungen und Auswertungsmatrix (AWM)
5.3.9 Auswertung und Datenschutzprobleme
6. Forschungsergebnisse
6.1 Entstehungsgeschichte
6.2 Struktur des Stadtteils aus Sicht der Interviewpartner
6.3 „Probleme“ des Stadtteils aus Sicht der Interviewpartner
6.3.1 Abweichendes Verhalten
6.3.2 Soziale Gefüge
6.3.3 Strukturelle Probleme
6.3.4 Problematische Rahmenbedingungen
6.4 Aufgabenbereich der AG
6.4.1 Definition von „Ordnung und Sauberkeit“
6.4.2 Aufgaben der AG
6.5 Strategien
6.5.1 Ziele der AG
6.5.2 Strategien
6.6 Taktiken
6.6.1 Interna beeinflussende Handlungsmuster
6.6.2 Umgang mit Kooperationspartner
6.6.3 Kooperation mit dem Quartiersmanagement
6.6.4 Kooperation mit dem KOBB bzw. der Polizei
6.6.5 Umgang mit problematischen Jugendlichen/-gruppen
6.6.6 Zusammenarbeit mit dem Jugendclub
6.6.7 Allgemeine Maßnahmen für Ordnung und Sauberkeit
6.6.8 Dokumentation, Anmahnung und Kontrolle
6.6.9 Sonstige Maßnahmen
6.7 Struktur der AG
6.7.1 Grundsätzliches
6.7.2 Personelle Zusammensetzung
6.7.3 Aufgabenstruktur/Arbeitsteilung
6.7.4 Kommunikations- und Kontaktverhalten
6.8 Der Faktor „DDR“
6.8.1 Abschnittsbevollmächtigter
6.8.2 Gesellschaftskultur
6.8.3 Sonstige kulturhistorische Bezüge
6.9 „Messbare“ Erfolge der AG im Bereich des Roten Berges
6.9.1 (Mittelbar) „kriminalpräventiv“ wirkende Erfolge
6.9.2 Struktur verbessernde Effekte
6.9.3 Gesamtgesellschaftlich relevante Erfolge
6.9.4 Gruppeninterne Erfolge
6.9.5 „Rückschläge“
6.9.6 Mögliche Schlussfolgerungen
6.10 Fazit – Die Arbeitsgruppe Ordnung und Sauberkeit
D. Schlussfolgerungen
7. Einordnungsversuche
7.1 Eine Alternative zu
7.1.1 Ein Vergleich mit der bayerischen Sicherheitswacht
7.1.2 Vergleiche mit anderen Konzepten
7.1.3 Fazit
7.2 Partner der Stadt
7.2.1 Die Bedeutung der Bedürfnisse beteiligter Bürger
7.2.2 Bedeutung der Kommune für AG-Strukturen
7.2.3 Management der/von Bürger(n) in Erfurt
7.3 Der Faktor KOBB
7.4 Positive und negative Effekte
7.4.1 Broken-Windows Effekte
7.4.2 Umgang mit Problemgruppen
7.4.3 Kosteneinsparung durch Integration
7.4.4 Kosteneinsparung durch intrinsische Motivation
7.4.5 Ausgrenzungseffekte
7.4.6 Informanten der Polizei?
7.5 Der Faktor DDR
7.6 Ein Erfolg vieler Akteure
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Anlagenverzeichnis



Hans Peter Schmalzl, Uwe Füllgrabe, Bernd Körber, Martin Neuberger, Malte Neutzler, Carsten Schenk

Schutzpolizei im Einsatz - Praxisrelevante Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung Schriftenreihe der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei: Sonderband zur Frühjahrstagung 2011

ISBN 978-3-86676-189-6
Am 19. April 2011 fand am Fachbereich Polizei der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Meiningen die Frühjahrstagung „Schutzpolizei im Einsatz – Praxisrelevante Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis“ statt. Experten aus Wissenschaft und Polizeipraxis referierten zu Themen des schutzpolizeiliches Einsatzalltages, in dem das Recht, wie der Rechtssoziologe Niklas Luhmann einmal formulierte, in Situationen des alltäglichen Lebens angewandt wird. Luhmann sprach auch davon, dass auf dieser konkreten Stufe der Rechtsanwendung ein milieubezogenes Kontaktverständnis bestehe, ohne weiter auszuarbeiten, dass das polizeiliche Handeln in elementarer Interaktion von Angesicht zu Angesicht immanent mit Risiken und Gefahren zu tun hat, weswegen Theoretiker in der Vergangenheit Dienstgruppen als Gefahrengemeinschaften bezeichneten, im Hinblick auf das polizeiliche Entscheiden aber durchaus auch von Risikogemeinschaften hätten sprechen können.
84 Seiten
9,90 €

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Erstes Kapitel
Hans Peter Schmalzl
Einsatzkompetenz
Entwicklung und empirische überprüfung eines psychologischen Modells polizeilicher Handlungskompetenz im Streifendienst

Zweites Kapitel
Uwe Füllgrabe
Psychologie der Eigensicherung- ihre Bedeutung für polizeiliches Handeln, Personalauswahl und Training

Drittes Kapitel
Bernd Körber/Martin Neuberger
Visuelle Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung bei der Gefahrenerkennung im polizeilichen Einsatz – Erkenntnisgewinn und Sicherheit durch angewandte Wissenschaft

Viertes Kapitel
Malte Neutzler/Carsten Schenk
Taktische Kommunikation – Ein bewährtes Konzept der Hessischen Polizei



Friederike Blei

FLUCHT VOR DEM DIABETES-MELLITUS-TYP-2

ISBN 978-3-86676-115-5
Entwicklung eines langfristigen Präventionsprogramms für Polizeivollzugsbeamte mit Metabolischem Syndrom
Schriftenreihe der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei: Band 7

Seit Jahrzehnten sind weltweit epidemisch steigende Diabeteszahlen zu verzeichnen. Die Volkskrankheit Diabetes macht auch vor Polizeibeamten nicht halt. Bedingt durch bestimmte Lebensgewohnheiten wie Bewegungsarmut, falsche Ernährung und Stress kann sich das sog. Metabolische Syndrom (MTS) herausbilden. Die Diagnose MTS wird gestellt, wenn zu bauchbetontem Übergewicht noch Bluthochdruck, schlechte Blutfett- oder erhöhte Zuckerwerte hinzukommen. Jede dieser Einzelerkrankungen ist für sich genommen bereits gefäßschädigend, ihre Kombination multipliziert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt. Wird nicht interveniert, kann sich in der Folge des MTS die Zuckerkrankheit, der Diabetes-mellitus-Typ-2, manifestieren. Besteht im Einzelfall das Risiko einer Unterzuckerung, kann es zu Einschränkungen in der Polizeivollzugsdienstfähigkeit kommen.
Die vorliegende Arbeit stellt ein wirksames Präventivkonzept vor, um einen Diabetes-mellitus-Typ-2 gar nicht erst entstehen zu lassen. Die bereits vom Metabolischen Syndrom betroffenen Polizeibeamten erhalten die Möglichkeit, intensiv in den progressiven Verlauf ihrer Krankheit einzugreifen. In der Arbeit werden medizinische Grundlagen und mögliche Folgeerkrankungen erläutert und der positive Einfluss körperlicher Aktivität auf Herz-Kreislauf-Parameter und Stoffwechselvorgänge.
155 Seiten
14,80 €

Inhalt

Inhalt:
1 EINLEITUNG

2 DAS METABOLISCHE SYNDROM
2.1 Adipositas und abdominale Fettverteilung
2.2 Hypertonie
2.3 Insulinresistenz
2.3.1 Insulin und Glukagon – die Hormone der Bauchspeicheldrüse
2.4 Lipidveraänderungen – Dyslipidämie
2.5 Definition des Metabolischen Syndroms nach dem Internationalen Diabetes Verband (IDF)

3 DIABETES MELLITUS
3.1 Diabetes mellitus Typ 1
3.2 Diabetes mellitus Typ 2
3.3 Auswirkungen des Insulinmangels im diabetischen Organismus
3.4 Umfassende Definition des Diabetes mellitus

4 DAS PATHOGENETISCHE KONZEPT ZUR ENTWICKLUNG EINES METABOLISCHEN SYNDROMS UND EINES TYP-2-DIABETES-MELLITUS

5 ZUSAMMENFASSUNG DER KOMPLIKATIONEN UND FOLGEERKRANKUNGEN DER KRANKHEITSBILDER METABOLISCHES SYNDROM UND TYP-2-DIABETES

6 EPIDEMISCH ZUNEHMENDE DIABETESZAHLEN WELTWEIT
6.1 Diabetesepidemie und Dunkelziffer in Deutschland
6.2 Aussagen zur Existenz des Krankheitsbildes und seiner Vorstufen in der Thüringer Polizei

7 ÄRZTLICHE BEURTEILUNG DER POLIZEIDIENSTTAUGLICHKEIT UND POLIZEIDIENSTFÄHIGKEIT BEI BESTEHEN DES METABOLISCHEN SYNDROMS BZW. DIABETES MELLITUS ANHAND DER PDV 300
7.1 Polizeidienstuntauglichkeit bei Existenz der Krankheitsbilder Diabetes, Metabolisches Syndrom,
Adipositas bzw. Hypertonie
7.2 Beurteilung der Polizeidienstfähigkeit bei Bestehen des Metabolischen Syndroms bzw. Diabetes mellitus
7.3 Zusammenfassung zur Beurteilung der Polizeidienstfähigkeit bei Vorliegen der Krankheitsbilder Metabolisches Syndrom und Diabetes

8 GESUNDHEITSTRAINING
8.1 Ausdauertraining
8.2 Zusammenfassung zum Gesundheitstraining

9 KONZEPT PRÄVENTIONSPROGRAMM
9.1 Ziele
9.2 Zielgruppe, Gruppenstärke
9.3 Zeitlicher Rahmen
9.4 Die Säulen des Präventionsprogramms
9.5 Ort zur Durchführung des Präventionsprogramms
9.6 Inhalte, Abschnitte
9.7 Mittel und Methoden
9.8 Akteure/Mitwirkende
9.9 Überblick über die Struktur des Präventionsprogramms

10 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

ANHANG

QUELLENVERZECIHNIS



Mario Figula

Lokale Prävention von Kriminalität

ISBN 978-3-86676-036-3
Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Kooperationsformen sowie einer bürger- und gemeinwesenorientierten Polizeiarbeit auf der Grundlage des "broken windows"-Paradigmas
Mit Beginn der Debatte über die Gefährdung der Inneren Sicherheit Anfang der 1990-er Jahre wurden zunehmend Ansätze und Strategien der Kriminalitätsverhütung diskutiert, die insbesondere auf kommunaler Ebene über eine Zusammenführung aller gesellschaftlichen Ressourcen und Akteure zu einer Effektivierung und Effizienzsteigerung formalisierter staatlicher Kontrolle führen sollten. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Publikationen sowie des durchaus kritischen literarischen Diskurses in der Literatur werden in der vorliegenden Arbeit die Möglichkeiten aber auch die Grenzen der kommunal-kooperativen sowie der am "broken windows"-Ansatz orientierten bürger- und gemeinwesenorientierten Präventionsstrategie erörtert. Insbesondere vor dem Hintergrund eines erweiterten Rollen- und Selbstverständnisses einer bürger- und gemeinwesenorientierten Polizei und der proklamierten Re- bzw. Aktivierung informeller Mechanismen sozialer Kontrolle wird dabei die Tragfähigkeit des "broken windows"- Ansatzes dargestellt
68 Seiten
9,90 €

Inhalt

Inhalt:
1. EINLEITUNG

2. KRIMINALITÄTSKONTROLLE ZWISCHEN (INNERER) SICHERHEIT UND FREIHEIT
2.1 POLIZEILICHE KRIMINALSTATISTIK
2.2 SUBJEKTIVES SICHERHEITSGEFÜHL
2.3 MEDIEN
2.4 SCHLUSSFOLGERUNGEN

3. PRÄVENTION VON KRIMINALITÄT
3.1 DIE PRÄVENTION DES STRAFRECHTS
3.2 GENERAL- UND SPEZIALPRÄVENTION
3.3 DER MEHRDIMENSIONALE ANSATZ
3.4 DER SITUATIVE (SPEZIFISCHE) UND DER SOZIALE (ALLGEMEINE) PRÄVENTIONSANSATZ
3.5 EXKURS ZUM SITUATIVEN (GELEGENHEITSBEZOGENEN) PRÄVENTIONSANSATZ
3.6 DIE DETERMINANTEN LOKALER PRÄVENTION

4. KOMMUNALE KRIMINALPRÄVENTION
4.1 ENTWICKLUNG KOMMUNAL-KOOPERATIVER PRÄVENTIONSKONZEPTE IN DEUTSCHLAND
4.2 KOMMUNALE KRIMINALPRÄVENTION IN DEUTSCHLAND
4.3 STRUKTURPRINZIPIEN KOMMUNALER PRÄVENTIONSGREMIEN
4.4 EINE KRITISCHE BETRACHTUNG - DISKUSSIONEN ZUR PRÄVENTION

5. BÜRGER- UND GEMEINWESENORIENTIERTE POLIZEIARBEIT
5.1 PARADIGMENWECHSEL
5.2. DER "BROKEN WINDOWS" - ANSATZ
5.3 KRIMINALPOLITISCHE KRITIK

6. ZUSAMMENFASSUNG

7. RESÜMEE

LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS



Heike Würstl

Analyse eines Erpresserschreibens

ISBN 978-3-935979-43-6
Band 1
Die Autorin, eine Thüringer Polizeikommissarin, zeigt
exemplarisch anhand der Analyse eines Erpresserschreibens, wie mit Hilfe des
sequenzanalytischen Verfahrens der objektiven Hermeneutik, das von Ulrich Oevermann
entwickelt wurde und sich besonders für die Analyse von Texten eignet,
durch extensive Textauslegung Hypothesen bezüglich des Tathergangs und
des Tätertyps gebildet werden, um Ermittlungsansätze zu gewinnen.
Sie tritt damit in die Reihe von Sozialwissenschaftlern und Kriminalisten, die
im Gefolge von Oevermanns viel beachteter BKA-Studie „Zum Problem der
Perseranz in Delikttyp und modus operandi“ diese Methode in die kriminalistische
Arbeit einführten.
In dem analysierten Fall handelt es sich um eine versuchte Brieferpressung zulasten
einer vierundsiebzigjährigen Frau. Der Täter forderte von ihr 6000,-
DM und drohte bei Nichtbefolgen seiner Anweisungen mit dem Tod des Opfers.
Aus dem vorliegenden Erpresserbrief wird rekonstruiert, welche psychischen,
sozialen und kulturelle Faktoren das Handeln des Täters bestimmt haben,
wodurch der Täterkreis erheblich eingeengt wird und eine Aussage über
die Gefährlichkeit des Täters getroffen werden kann.
Das Ergebnis der Analyse ist eine aussagekräftige Persönlichkeits-struktur-hypothese.
Nach ihr handelt es sich bei dem Täter um einen verunsicherter Jugendlicher,
Heranwachsender oder Arbeitsloser, der wahrscheinlich die gleiche Etage in dem
Hauseingang, in dem auch das Opfer wohnt, bewohnt, oder zumindest in unmittelbarer
Nähe des Opfers wohnt. Er ist wahrscheinlich durchschnittlich bis höher
intelligent und stammt aus der Mittelschicht. Der Täter kann als tendenziell
ungefährlich eingeschätzt werden. Leider konnte das Analyseergebnis
nicht mit der tatsächlichen Identität konfrontiert werden, weil der
Täter nie ermittelt wurde.
Die Arbeit zeigt deutlich, dass die Sequenzanalyse der objektiven Hermeneutik
in Fällen, in denen konventionelle Ermittlungstätigkeiten keinen Erfolg
versprechen oder ausgeschöpft sind, eine ernst zunehmende Alternative zur
Entwicklung von Tatablauf-, Tätertyphypothesen und Ermittlungsansätzen
ist. Sie richtet sich gleichermaßen an neuen Ermittlungsmethoden gegenüber
aufgeschlossenen Kriminalisten und Sozialwissenschaftler, die sich für
kriminalistische Anwendungen sozialwissenschaftlicher Methoden interessieren.
44 Seiten
8,90 €

Inhalt

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der objektiven Hermeneutik

3. Datenmaterial

4. Idealtyp einer Erpressung

5. Ziel der Analyse

6. Sequenzanalyse
6.1 Absender und Adressierung
6.2 Briefgestaltung
6.2.1 Anrede
6.2.2 äußere Form
6.2.3 Orthografie/Grammatik
6.2.4 Brief als Computerausdruck
6.3 Briefinhalt

7. Fallauswertung


8. Bedeutung der Analyse als Ermittlungsansatz

9. Fazit

Quellenverzeichnis

Anhang