978-3-86676-707-2
Felix Lange
Klassifikation von Todesopfern rechtsmotivierter Gewalt in … Schriftenreihe Polizei – Geschichte – Gesellschaft Die rassistische Gewaltwelle zu …
110 Seiten 22,90 €

Inhalt


978-3-86676-626-6
Johannes Klemm
Publizistische Kommunikation für Dschihad und Revolution Strategien der Gruppen … Schriftenreihe Polizei – Geschichte – Gesellschaft, 2 Herausgegeben von Prof. Dr. …
142 Seiten 24,90 €

Inhalt


978-3-86676-611-2
Christoph Kopke (Hg.)
Nach dem NSU Ergebnisse und Konsequenzen für die Polizei Schriftenreihe Polizei – Geschichte – Gesellschaft, 1 Herausgegeben von Prof. Dr. …
197 Seiten 24,90 €

Inhalt


Felix Lange

Klassifikation von Todesopfern rechtsmotivierter Gewalt in Nordrhein-Westfalen Untersuchung von Verdachtsfällen der Jahre 1992/93

ISBN 978-3-86676-707-2
Schriftenreihe Polizei – Geschichte – Gesellschaft

Die rassistische Gewaltwelle zu Beginn der 1990er Jahre ist Teil des kollektiven Gedächtnisses geworden. Orte wie Solingen, Mölln und Rostock-Lichtenhagen wurden durch sie zu Synonymen für rechte Gewalt. Das Erscheinungsbild vieler damaliger Täter mit Bomberjacken und Springerstiefeln prägt zudem bis heute die Wahrnehmung des subkulturellen Rechtsextremismus in Deutschland.

Seit nunmehr 20 Jahren besteht eine Kontroverse darum, wie viele Todesopfer rechter Gewalt seit dieser Welle in Deutschland zu verzeichnen sind. Sicherheitsbehörden klassifizieren aktuell 109 Tote als Opfer rechtsmotivierter Delikte, Recherchen von Journalist*innen zählen hingegen 187 Fälle mit steigender Tendenz. Die vorliegende Arbeit untersucht zum einen das polizeiliche Erfassungssystem politisch motivierter Kriminalität, um die Ursachen der Diskrepanz zu beleuchten. Zum anderen werden anhand von Verfahrensakten und Gerichtsurteilen zehn Fälle aus den Jahren 1992/93 genauer betrachtet. Anhand eines Vergleichs zwischen behördlich klassifizierten Fällen und Verdachtsfällen wird überprüft, ob die Verdachtsfälle aus heutiger Sicht neu zu bewerten sind.
110 Seiten
22,90 €

Inhalt



Johannes Klemm

Publizistische Kommunikation für Dschihad und Revolution Strategien der Gruppen Al-Qaeda on the Arabian Peninsula und Rote Armee Fraktion im Vergleich

ISBN 978-3-86676-626-6
Schriftenreihe Polizei – Geschichte – Gesellschaft, 2
Herausgegeben von Prof. Dr. Christoph Kopke,
Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement,
Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin

Ein terroristischer Akt ist nicht nur ein Akt der Zerstörung, sondern auch eine spezifische Form von Kommunikation, die „Propaganda der Tat“. Um in einer Teilöffentlichkeit anschlussfähig zu bleiben, müssen Terrorgruppen auch andere, nicht-zerstörerische Kommunikationsmodi bemühen. In der Gegenwart wie auch der Vergangenheit wurden deshalb Zeit- und Flugschriften zur Verbreitung von Botschaften und zur Erklärung der eigenen Taten von terroristischen Gruppierungen benutzt. In dieser Arbeit geht es um zwei solcher Erzeugnisse: Die Zeitschrift Zusammen Kämpfen wurde in den 80er-Jahren vom Umfeld der Roten Armee Fraktion herausgegeben und verbreitet. Das Magazin Inspire erschien von 2010 bis 2017 und wurde vom arabischen Ableger Al-Qaedas verantwortet, Al-Qaeda on the Arabian Peninsula. Der Vergleich dieser in Form, Inhalt und Konzeption höchst unterschiedlichen Medien offenbart die auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtete publizistischen Kommunikationsstrategien sowie das Bedürfnis von sozialrevolutionären oder dschihadistischen Terrorgruppen, neben den massenmedial verbreiteten Bildern von Anschlägen auch über einen kontrollierbareren – eigenen – Kommunikationskanal zu verfügen.
142 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt:



Vorwort



Einleitung




Teil 1


Die RAF und die Zeitschrift Zusammen Kämpfen

1. Die Rote Armee Fraktion bis 1982

1.1 Das „Mai-Papier“ von 1982

2. Entstehungskontext der Zeitschrift: die dritte Generation der RAF

3. Die Zeitschrift Zusammen Kämpfen

3.1 Form und Konzept

3.2 Inhalte, Ziele und Begründungen

3.2.1 Erklärungen zu Haftbedingungen und Hungerstreiks

3.2.2 Texte von Gefangenen

3.2.3 Diskussions- und Strategiepapiere

3.2.4 Interviews

3.2.5 Erklärungen zu Anschlägen

4. Zwischenfazit



Teil 2

AQAP und die Zeitschrift Inspire

1. Die Terrorgruppen Al-Qaeda und Al-Qaeda on the Arabian Peninsula (AQAP) .

1.1 Al-Qaedas „Filialen“-System und Al-Qaeda on the Arabian Peninsula

1.2 Dschihadismus und Terrorismus: Die Ideologie Al-Qaedas

1.3 Entstehungskontext der Zeitschrift: Strategische Adaption und Neuausrichtung

2. Die Zeitschrift Inspire

2.1 Form und Konzept

2.2 Inhalte, Ziele und Begründungen

2.2.1 „The Latest & Opinion“: Kommentare, Zitate und Nachrichten

2.2.2 „Manhaj Review“ und religi.se Texte

2.2.3 Persönliche Erfahrungen und Geschichten

2.2.4 Strategiepapiere und politische Analysen

2.2.5 „Botschaften an das amerikanische Volk“

2.2.6 Technische Anleitung und virtuelle Ausbildung: „Open Source Jihad“

3. Zwischenfazit



Teil 3
Vergleich der Zeitschriften


1. Fazit

2. Schlussbemerkungen

Anhang



Christoph Kopke (Hg.)

Nach dem NSU Ergebnisse und Konsequenzen für die Polizei

ISBN 978-3-86676-611-2
Schriftenreihe Polizei – Geschichte – Gesellschaft, 1
Herausgegeben von Prof. Dr. Christoph Kopke,
Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement,
Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin

Lang ist die Liste der Straftaten, die dem sog. „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zugerechnet werden. Zwischen 2000 und 2007 ermordete die rechtsterroristische Gruppierung neun Gewerbetreibende (überwiegend mit türkischem Migrationshintergrund) und eine aus Thüringen stammende Polizeibeamtin, verübte mindestens drei Sprengstoffanschläge und beging zahlreiche Raubüberfälle. Die Enttarnung des NSU im Jahre 2011 zeigte nicht nur, welche hohe Gewaltbereitschaft in Teilen der extremen Rechten vorherrscht. Sie offenbarte auch Fahndungspannen und Fehleinschätzungen der ermittelnden Polizeibehörden („Institutioneller Rassismus“), lenkte den Blick auf das umstrittene Agieren von Verfassungsschutzbehörden und löste damit – zumindest zeitweise - tiefgreifende Diskussionen zur Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik und zum Verhältnis von Nachrichtendiensten und Polizei aus. Verschiedene Kommissionen und etliche parlamentarische Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern beschäftig(t)en sich nicht nur mit den Taten des NSU, sondern auch mit der Frage, warum diese rassistische Mordserie von den Sicherheitsbehörden über lange Zeit nicht als solche erkannt und eingestuft wurde.
Die Aufsätze des vorliegenden Sammelbandes basieren überwiegend auf Abschlussarbeiten im Studiengang gehobener Polizeivollzugsdienst (gPVD) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht. Die Beiträge beschäftigen sich aus polizeiwissenschaftlicher Perspektive mit verschiedenen Aspekten des NSU-Terrors, mit Rechtsextremismus und terroristischen Konzepten sowie den Konsequenzen, die sich daraus für die Polizeibehörden ergeben (können).
197 Seiten
24,90 €

Inhalt

Inhalt
Vorwort 

Christoph Kopke
„dass Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus in ihrer Gefährlichkeit nicht unterschätzt werden“ oder: Ergebnisse und Konsequenzen für die Polizei aus dem NSU-Desaster

Anna-Lena Braatz
„Lone Wolf “-Terrorismus. Eine Herausforderung für die Sicherheitsbehörden? 

Mareike Birmele
Neonazistische Blaupausen des NSU

Sebastian Ohm
Die Rolle des Verfassungsschutzes im Rahmen des NSU-Terrors am Beispiel Tino Brandt

André Philipp Sindele
Reaktionen der rechtsextremen Szene auf den Nationalsozialistischen Untergrund

Ingo Reichelt
Welche Konsequenzen und Aufgaben ergeben sich aus der Aufarbeitung des NSU-Komplexes für die Polizei Berlin?

Christoph Kopke/Alexander Lorenz-Milord
Die Konsequenzen der Polizei Brandenburg aus dem NSU-Komplex

Auswahlbibliographie Rechtsextremismus und Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) 

Danksagung und Vorankündigung