Rita Bley

Kriminalwissenschaften Lehrbuch Kriminalistik/Kriminologie

ISBN 978-3-86676-640-2
Dieses Lehrbuch richtet sich an Polizeibeamte zur Erlangung von kriminalwissenschaftlichem Grundlagenwissen für Studium und Praxis. Neben den kriminalistischen Themen wie Kriminaltechnik und Vernehmung werden kriminologische wie Kriminalitätstheorien, Hell- und Dunkelfeldproblematik, Viktimologie und Kriminalprävention erläutert. Die Phänomene Jugendkriminalität, Tötungsdelikte, Sexualdelikte, Häusliche Gewalt sowie Organisierte und Politisch motivierte Kriminalität werden mit Praxisbezug dargestellt.
322 Seiten
19,80 €

Inhalt

Inhalt:



1. Einführung



2. Begriffsbestimmungen


2.1. Kriminalwissenschaften

2.2. Kriminalistik

2.3. Kriminologie



3. Erklärungsansätze

3.1. Biologische/psychologische Kriminalitätstheorien

3.2. Anomietheorie n. Merton

3.3. Subkulturtheorien

3.4. Kulturkonflikttheorien

3.5. Theorie der differenziellen Assoziation

3.6. Neutralisierungstechniken

3.7. Kontrolltheorien

3.8. Labeling Approach

3.9. Teufelkreismodell n. Quensel

3.10. Routine Activity Approach

3.11. Sozialökologische Ansätze

3.12. Theorie der „broken windows“



4. Hell- und Dunkelfeld

4.1. Hellfeld

4.2. Dunkelfeld

4.3. Dunkelfeldforschung in MV

4.4. Kriminologische Regionalanalyse Stadt NB



5. Sicherheitsgefühl

5.1. Einflussfaktoren/Komponenten

5.2. Sicherheitsempfinden in MV

5.3. Wohnumfeld & Nachbarschaft



6. Kriminalprävention

6.1. Ansatzpunkte und Wirkungsebenen

6.2. Standards der Kriminalprävention

6.3. Evidenzbasierte Kriminalprävention/Evaluation

6.4. Kommunale Kriminalprävention

6.5. Polizeiliche Prävention

6.6. Weitere kriminalpräventive Konzepte



7. Viktimologie

7.1. Viktimisierungsprozess

7.2. Opferbedürfnisse

7.3. Opferrechte im Strafverfahren

7.4. Opferschutzbeauftragte (OSB)

7.5. Falldarstellung zum Viktimisierungsprozess



8. Jugendkriminalität

8.1. Forschungsstand

8.2. Diversion

8.3. Prävention

8.4. Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)

8.5. Warnschussarrest



9. Vernehmung

9.1. Zeugenvernehmung

9.2. Beschuldigtenvernehmung



10. Sicherung und Dokumentation des Tatbefundes

10.1. Sicherungsmaßnahmen

10.2. Auswertemaßnahmen



11. Kriminaltechnik

11.1. Spurenarten

11.2. Auswertungsmöglichkeiten

11.3. Daktyloskopische Spuren

11.4. Molekulargenetische Spuren (DNA)

11.5. Schuhspuren

11.6. Schuss-/Schusswaffenspuren

11.7. Textile Spuren/Mikrospuren

11.8. Boden- und Vegetationsspuren

11.9. Werkzeugspuren



12. Wiedererkennungsverfahren

12.1. Arten von Wiedererkennungsverfahren

12.2. Sequentielle Videowahlgegenüberstellung



13. Tötungsdelikte

13.1. Hell- und Dunkelfeld

13.2. Tanatologie

13.3. Polizeiliche Todesermittlung

13.4. Phänomenologie des nicht natürlichen Todes

13.5. Identifizierung von Leichen

13.6. Operative Fallanalyse



14. Häusliche Gewalt

14.1. Phänomenologie

14.2. Prävention und Intervention



15. Kindesmisshandlung und -vernachlässigung

15.1. Formen der Gewalt

15.2. Prävention und Intervention



16. Sexualdelinquenz

16.1. Begriffsbestimmung

16.2. Hell- und Dunkelfeld

16.3. Sexualstraftäter

16.4. Polizeiliche Maßnahmen

16.5. Prävention



17. Sexueller Missbrauch und Missbrauchsabbildungen

17.1. Pädosexualität

17.2. Cybergrooming

17.3. Kinderpornografie

17.4. Sofortmaßnahmen

17.5. Prävention



18. Organisierte Kriminalität

18.1. Rockerkriminalität

18.2. Clankriminalität

18.3. Enkeltrick

18.4. Menschenhandel



19. Politisch motivierte Kriminalität

19.1. Rechtsextremismus

19.2. Tätertypen rechtsextremistischer Straftaten

19.3. Radikalisierungsprozesse

19.4. Linksextremismus

19.5. Islamischer Terrorismus

19.6. Prävention



20. Wohnungseinbruchsdiebstahl (WED)

20.1. Modus Operandi/Täter

20.2. Opferperspektive

20.3. „Smart-Ort als Tatort“

20.4. Predictive Policing

20.5. Prävention



Georgios Terizakis, Stefan Sell & Christian Hamm [Hrsg.]

Innere Sicherheit als geteilte Verantwortung Kommunale und polizeiliche Herausforderungen

ISBN 978-3-86676-628-0
160 Seiten
34,00 €

Inhalt

Inhalt:



Grußwort zur #SIKO19-Publikation

Von Friedel Durben, Kristian Bosselmann-Cyran, Karlheinz Maron, Klaus Weisbrod



Einleitung: Innere Sicherheit als geteilte Verantwortung für Kommunen und Polizei

Von Christian Hamm, Stefan Sell und Georgios Terizakis



Teil I: Konzeptuelle Überlegungen



‚Policey‘ in der Krise? Zur Neujustierung der Rolle der Polizei und von Sicherheit und Ordnung in einer Gesellschaft im Wandel – ein Essay

Von Rafael Behr



Eine doppelte Überforderung angesichts einer an sich notwendigen Kommunalisierung? Die Herausforderungen einer geteilten Verantwortung von Polizei und kommunalen Ordnungsdiensten in einer nachhaltig ausgestalteten Architektur öffentlicher Sicherheit

Von Stefan Sell



Urbane Sicherheit(en) – Thesen zur Verbindung von sozialer und innerer Sicherheit

Von Jens Wurtzbacher



Der grundlegende Ansatz einer nachhaltigen Sicherheitsphilosophie auf Basis einer geteilten Verantwortung

Von Christian Hamm und Steffen Göbel



Teil II: Impulse aus der Praxis



Herausforderungen des kommunalen Vollzugsdienstes in Rheinland-Pfalz: Aufgaben, Ausstattung und rechtliche Situation

Von Christine Telser



Kommunale Ordnungsdienste zwischen Miteinander und Konkurrenz zur Polizei und Möglichkeiten einer systematischen Entwicklung für eine nachhaltige Sicherheitsarchitektur

Von Benno Langenberger




Innere Sicherheit als lokale Politik am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main

Von Helga Heinrich



Podiumsdiskussion SIKO19

Mit Rafael Behr, Christian Giese-Kessler, Stephanie Klein, Ulrike Mohrs und Jürgen Schmitt; Dokumentation von Georgios Terizakis und Marco Lebernegg



Innere Sicherheit mitten im Leben und vor Ort – Kommunale und polizeiliche Herausforderungen 

Von Roger Lewentz



Autorenverzeichnis



Christopher Carey Cush

Ethik im Polizeidienst Pädagogische und bildungstheoretische Sichtweisen suchtpräventiver Arbeit

ISBN 978-3-86676-637-2
Die vorliegende Veröffentlichung bietet Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, sich dem Begriff Ethik im Polizeidienst universell anzunähern und beleuchtet diesbezüglich konkrete Zusammenhänge pädagogischer und bildungstheoretischer Sichtweisen suchtpräventiver Arbeit.

Gerade für die Erstellung von Seminar- oder Bachelorthesen, die einen Bezug zur Ethik haben, ist diese Analyse hilfreich, da Begriffe wie modernes Menschen- und Bürgerbild, Berufsethos, bürgerorientiert- professionell-rechtsstaatlich, Leitbild und Etikettierungsansatz den komplexen Gesamt-kontext hinsichtlich den Herausforderungen suchtpräventiver Arbeit treffend verdeutlicht und Dilemmata einer strafrechtlichen Verfolgung und Sanktionierung im Zusammenhang mit Betäubungsmittelsüchtigen darstellt, die sich aus der Perspektive einer Polizeibeamtin oder eines Polizeibeamten ergeben könnten.
79 Seiten
14,90 €

Inhalt

Inhalt:



I. Ethik im Polizeidienst

1 Aufarbeitung eines aktuellen Themas

1.1 Einführung

1.2 Polizeibezug

1.2.1 Allgemeines

1.2.2 Gemischter Ansatz



2 Ethik im Überblick

2.1 Begrifflichkeit

2.1.1 Herkunft des Wortes „Ethik“

2.1.2 Normen und Werte

2.1.3 Moral, Moralität, Ethik

2.2 Grundformen ethischer Argumentation

2.2.1 Angelsächsische Unterscheidung

2.2.2 Klassische ethische Fragestellungen (Glück, Freiheit, das Gute)

2.3 Unterscheidung zwischen der Mikro-, Meso und Makroebene

2.4 Dialogethik

2.4.1 Begründungsproblematik bei überindividuellem Handeln

2.4.2 Argumentativer Dialog

2.4.3 Freistellung vom argumentativen Dialog

2.5 Resümee hinsichtlich ethischer Kompetenz von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten



II. Pädagogische und bildungstheoretische Sichtweisen suchtpräventiver Arbeit

1 Aufarbeitung eines aktuellen Themas

1.1 Einführung

1.2 Polizeibezug

2 Sucht und Suchtprävention

2.1 Erklärungsmodelle der Ursachen von Sucht

2.2 Kritik an herkömmlicher Suchtprävention

2.3 Moderne kritische Suchtprävention nach klassischen bildungstheoretischen Ansätzen

2.4 Bildungstheoretische Forderungen an eine moderne Suchtprävention

2.5 Resümee hinsichtlich eines Verständnisses kritischer Suchtprävention bei Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten



III. Fazit und Ausblick



Svenja Beier

Vergleichende Analyse zum Subjektiven Sicherheitsgefühl im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Niedersachsen

ISBN 978-3-86676-639-6
Schriftenreihe des Instituts für angewandte Rechts und Sozialforschung (IRS) an der Fakultät Soziale Arbeit

Das Subjektive Sicherheitsgefühl im öffentlichen Personennahverkehr unterliegt verschiedenen Einflussfaktoren, welche sich hinsichtlich der untersuchten Zielgruppe noch einmal unterscheiden und somit ein heterogenes Bild ergeben. Mit Hilfe einer vergleichenden Analyse von drei vorliegenden Erhebungen wurden diese Faktoren quantitativ ermittelt.

Es zeigte sich, dass unter allen Teilnehmenden ein allgemein hohes Sicherheitsempfinden vorherrscht, welches allerdings durch Personal, durch ausreichende Beleuchtung und durch die Anwesenheit bestimmter Personengruppen sowie durch das Alter und das Geschlecht beeinflusst werden kann. Insbesondere durch Personalerweiterungen, verbesserte Sicherheitstrainings und verständliche Informationen kann das Sicherheitsgefühl der Befragten gesteigert werden. Somit leistet dieser Band einen Beitrag zur Verbesserung des Subjektiven Sicherheitsgefühls im öffentlichen Personennahverkehr.
113 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt:



Abbildungsverzeichnis



1 Einleitung




2 Theoretischer Rahmen und methodische Konzeption


2.1 Subjektive Sicherheit und Kriminalitätsfurcht

2.1.1 Begriffsbestimmung

2.1.2 Erklärungsansätze

2.1.3 Stand der Forschung

2.2 Theorie der sozialen Kontrolle und sozialen Desorganisation

2.2.1 Theorie der sozialen Kontrolle

2.2.2 Soziale Desorganisation

2.3 Forschungsinteresse und Fragestellung

2.3.1 Forschungsinteresse

2.3.2 Fragestellung

2.4 Forschungsdesign



3 Durchführung der empirischen Untersuchung

3.1 Methodisches Vorgehen

3.2 Datenbasis

3.2.1 Forschungsprojekt von Beier und Dösselmann

3.2.2 Forschungsprojekt von Blank und Hügel

3.2.3 Forschungsprojekt von Schmid, Trübutschek und Windler

3.3 Stichprobenbeschreibung



4 Ergebnisdarstellung

4.1 Untersuchungsdurchführung

4.2 Ergebnisse der Untersuchung

4.2.1 Sicherheitsgefühl

4.2.2 Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen

4.2.3 Übergriffe

4.2.4 Verbesserungsvorschläge

4.3 Ergebnisdiskussion



5 Kritische Reflexion und Ausblick



Literaturverzeichnis




Anhang



Julia Dösselmann

Subjektive (Un-)Sicherheit im beruflichen Kontext Eine quantitative Untersuchung der Einflussfaktoren des subjektiven Sicherheitsempfindens von Zugbegleitenden

ISBN 978-3-86676-636-5
Schriftenreihe des Instituts für angewandte Rechts und Sozialforschung (IRS) an der Fakultät Soziale Arbeit

Beleidigungen, Bedrohungen, Schläge und Tritte. Leider gehören diese Erlebnisse inzwischen zum beruflichen Alltag vieler Zugbegleitender. Aufbauend auf einer qualitativen Vorstudie wird daher in der vorliegenden Untersuchung das subjektive Sicherheitsempfinden der KundenbetreuerInnen sowie dessen Einflussfaktoren mithilfe einer standardisierten Online-Befragung analysiert.

Damit gibt das vorliegende Buch einen Einblick in das bislang kaum erforschte subjektive Sicherheitsempfinden im beruflichen Kontext und klärt über dessen Ursachen auf. So können das Alter und Geschlecht der Befragten, die Häufigkeit der Teilnahme an Deeskalationstrainings, die erlebte berufliche Viktimisierung und die Einschätzung der eigenen Verletzbarkeit als wesentliche Einflussfaktoren des Sicherheitsempfindens am Arbeitsplatz bestimmt werden. Durch das Erarbeiten entsprechender Maßnahmen leistet der Band zudem einen Beitrag zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Zugbegleitenden an ihrem Arbeitsplatz.
107 Seiten
22,90 €

Inhalt

Inhalt:



Abbildungsverzeichnis



1 Einleitung




2 Theoretischer Rahmen


2.1 Subjektive Sicherheit

2.1.1 Das Konzept der subjektiven Sicherheit

2.1.2 Subjektive Sicherheit im beruflichen Kontext

2.2 Aggression und Gewalt in modernen Gesellschaften

2.3 Routine-Aktivitäts-Theorie

2.4 Lebensweltansatz nach Schütz und Luckmann



3 Fragestellung und Hypothesen

3.1 Die Fragestellung und ihre Herleitung

3.2 Hypothesen



4 Untersuchungsdesign, Stichprobe und Operationalisierung

4.1 Untersuchungsdesign

4.2 Erhebungsmethode

4.3 Stichprobe

4.4 Operationalisierung

4.4.1 Subjektives Sicherheitsempfinden und Verletzbarkeit

4.4.2 Erfahrung mit Übergriffen und Lösungsansätze

4.4.3 Arbeitsumgebung und Qualifikationen

4.4.4 Demografische Daten

4.5 Erhebungsdurchführung, Datenbereinigung und Datenanalyse



5 Ergebnisse der Untersuchung

5.1 Deskriptive Ergebnisse

5.1.1 Qualifikationen, Arbeitsalltag und Berufserfahrung der Zugbegleitenden

5.1.2 Erfahrung mit Übergriffen und Sicherheitsgefühl am Arbeitsplatz

5.1.3 Lösungen für das Sicherheitsproblem und Anmerkungen der Zugbegleitenden

5.1.4 Einflüsse auf das subjektive Sicherheitsempfinden (bivariate Analysen)

5.2 Hypothesenprüfende Ergebnisse

5.2.1 Hypothese I

5.2.2 Hypothese II

5.2.3 Hypothese III



6 Ergebnisdiskussion

6.1 Interpretation der Ergebnisse

6.2 Einordnung der Ergebnisse in den Stand der Forschung

6.3 Kritische Reflexion der eigenen Untersuchung

6.4 Ableitung von Handlungsempfehlungen



7 Zusammenfassung und Ausblick



Literaturverzeichnis




Anhang





Aktuelle Neuerscheinungen




Schriftenreihen